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Redaktion Dr. Web 20. April 2015

Oft vernachlässigt: 40 Strategien für den perfekten Checkout

Für vie­le Online-Shop Besitzer gehö­ren abge­bro­che­ne Einkäufe und schlech­te Konversionsraten lei­der zum täg­li­chen Geschäft. Aber das muss nicht sein. Sie kön­nen die Konversionsrate im Checkout-Bereich deut­lich erhö­hen, wenn Sie Ihrem Kunden alles zur Verfügung stel­len, was er für eine fun­dier­te Entscheidung benö­tigt. Denn nur wenn Ihr poten­ti­el­ler Kunde alle nöti­gen Informationen auf einen Blick erfas­sen kann, wird er auch ger­ne bei Ihnen zum Kaufabschluss kom­men. Das wie­der­um erhöht die Konversionsrate und hilft ihnen, eine grö­ße­re Chance auf höhe­re Umsätze zu erhal­ten. Der heu­ti­ge Beitrag soll Sie dabei unter­stüt­zen, die Rate der abge­bro­che­nen Einkäufe zu mini­mie­ren und Ihren Warenkorb und Kassenbereich zu opti­mie­ren.

checkout-teaser

Problembereich: Design und Layout

Ein Großteil der Käufer wird hier sei­ne Kaufentscheidung tref­fen – oder auch nicht. Wirklich gutes Warenkorb- und Kassendesign ist ein Entscheidungsfaktor, eben­so wie aus­rei­chend Whitespace (Abstände) und natür­lich auch eine kla­re Abgrenzung der ein­zel­nen, nöti­gen Schritte im Kaufprozess. Weitere wich­ti­ge Punkte sind:

1. Geben Sie Ihren Kunden einen visuellen Checkout-Prozess

Ideal ist es, wenn alle wich­ti­gen Punkte auf nur eine Seite pas­sen. Viele Konversions-Studien haben auf­ge­zeigt, dass viel mehr Benutzer auch kau­fen, anstatt den Kauf-Prozess abzu­bre­chen, wenn mög­lichst wenig Klicks bis zum Kaufabschluss nötig sind. Gut sind auch Warenkorb-Formulare, die die nöti­gen Schritte bis zum Kaufabschluss in deut­lich gekenn­zeich­ne­ten Tabs dar­stel­len. So hat der Käufer eine visu­el­le Anzeige davon, wie weit der Kauf-Prozess bereits fort­ge­schrit­ten ist. Ein Meister der Wenig-Klick-Strategie ist etwa Amazon mit sei­nem paten­tier­ten 1-Klick-Kauf.

2. Zur Kasse-Buttons oben und unten auf der Seite einfügen

Fügen Sie auf der Warenkorb-Seite die “Zur Kasse gehen”-Buttons oben und unten auf der Seite ein. Ihre Kunden fin­den sich so schnel­ler zurecht und kli­cken unter Umständen schnel­ler auf die “Kaufen”-Buttons.

3. Kreditkartenlogos und Sicherheitssiegel hinzufügen

Kreditkartenlogos sind manch­mal kauf­ent­schei­dend, auch das PayPal-Logo ist nicht unwich­tig. Beide Zahlungsarten gehö­ren zu einem guten Online-Shop ein­fach dazu. Sicherheitssiegel schaf­fen viel Vertrauen und in einer ver­trau­ens­wür­di­gen Umgebung macht man ger­ne Geschäfte. Beliebte Sicherheitssiegel sind zum Beispiel Trusted Shops und das TÜV-Prüfsiegel.

Warenkorb Notebooksbilliger.de
Notebooksbilliger.de bie­tet die Buttons oben und unten, Sicherheitssiegel und Zahlungssymbole sind pro­mi­nent ver­linkt.

4. Einkauf fortsetzen

Geben Sie Ihren Kunden die Möglichkeit, von der Warenkorb-Seite aus den Einkauf fort­zu­set­zen. Schliesslich könn­ten Ihre Kunden etwas ver­ges­sen haben ein­zu­kau­fen. Gibt es dann kei­nen “Einkauf fortsetzen”-Button, könn­ten sie auf die Idee kom­men, den “Zurück-Button” des Browsers zu nut­zen, nur um dann fest­zu­stel­len, dass even­tu­ell alle Eingaben im Warenkorb ver­schwun­den sind.

5. Deutliche farbliche Unterscheidung der “Zur Kasse gehen”- und “Weiter einkaufen”-Buttons

Beide Buttons soll­ten sich deut­lich in der Farbgebung von­ein­an­der unter­schei­den, denn so ver­rin­gert sich die Möglichkeit, einen fal­schen Klick zu set­zen. Eine deut­li­che opti­sche Trennung und viel Platz zwi­schen den “Zur Kasse gehen”- und “Weiter einkaufen”-Buttons lässt den Kunden den rich­ti­gen Buttons ankli­cken und zer­streut jeden Zweifel.

6. Kontoerstellung nach dem Ausschecken

Geben Sie Besuchern die Möglichkeit, ein Konto nach dem Auschecken zu erstel­len. Ein Registrierzwang vor dem Kauf ist für vie­le Kunden ärger­lich und letzt­lich könn­te es vie­le Menschen vom Kauf abhal­ten. Nach dem Kauf geben vie­le Kunden sicher­lich ger­ne ihre Informationen her, um viel­leicht eine Versandverfolgung star­ten zu kön­nen. Der eigent­li­che Kaufprozess jedoch soll­te nicht von einer Kontoerstellung unter­bro­chen wer­den müs­sen. Die Chance auf eine wesent­lich erhöh­te Konversionsrate ist gera­de bei die­sem Punkt sehr hoch.

Amazon.de Warenkorb
Amazon bie­tet ein gutes Beispiel für ein gutes Warenkorb-Design

7. Machen Sie den Warenkorb druckbar oder per E-Mail versendbar

Erlauben Sie Ihren Kunden, den Warenkorb und die Einkäufe aus­zu­dru­cken oder per E-Mail zu ver­sen­den. Schliesslich kann es mög­lich sein, dass die Nutzer nicht für sich selbst ein­kau­fen oder dass der Vorgesetzte den Kauf zuerst geneh­mi­gen muss. Auch bei einer sol­chen zwangs­läu­fi­gen Unterbrechung soll­te alles so rei­bungs­los wie nur mög­lich ver­lau­fen. Ideal ist es also, wenn Sie dafür sor­gen, dass der Warenkorb aus­ge­druckt wer­den kann. Sehr benut­zer­freund­lich wäre auch die zusätz­li­che Möglichkeit, bei­des per E-Mail ver­sen­den zu kön­nen.

8. Warenkorb speichern oder Merkzettel anlegen können

Viele Menschen nut­zen den Warenkorb, um sich Wünsche für spä­ter abzu­spei­chern. Wenn Ihnen Ihre Kunden am Herz lie­gen, imple­men­tie­ren Sie eine “Wunschliste” für Ihre Kunden. Viele Artikel auf sol­chen Wunschlisten wer­den nicht sofort, doch irgend­wann spä­ter ein­mal gekauft wer­den.

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9. Nicht vollständig funktionierende Pop-Ups beenden

Pop-Ups sind grund­sätz­lich kein guter Weg, etwas errei­chen zu wol­len. Von vie­len Menschen wer­den sie als ner­vig und auf­dring­lich emp­fun­den. Sollten Sie Pop-Ups zur Nachverfolgung von Kunden nut­zen, die den Kaufvorgang abbre­chen, so gibt es hier­für wesent­lich bes­se­re Wege, denn oft­mals hin­dern Antivirus- und Browser-Software die Nachverfolgung. Stattdessen könn­ten Sie E-Mails zur Nachverfolgung ein­set­zen, oder zum Beispiel auch mit Rabattaktionen oder Wertgutscheinen arbei­ten, um die abge­sprun­ge­nen Kunden doch noch zum Kaufabschluss bewe­gen zu kön­nen.

10. Wichtige Links nicht vergessen

Auch wenn die Platzierung etli­cher Links wäh­rend des Kaufvorgangs in Deutschland Pflicht ist, so wird ab und an doch noch ein wich­ti­ger Links ver­ges­sen. Ich den­ke hier an Links zur Datenschutzerklärung, Versanddetails, FAQ, Rückgaberecht, AGB und so wei­ter… Viel im Sinne der Konversion könn­te auch ein Live-Chat brin­gen, der wich­ti­ge Fragen vor dem Kauf für den Kunden klä­ren kann.

11. Geben Sie Ihren Kunden die Möglichkeit zur Überprüfung vor dem Kauf

Vor dem letz­ten Klick im Bestellprozess soll­ten Sie Ihren Kunden noch die Möglichkeit zur Überprüfung der Bestellung geben. Dann kann der Kunde sich sicher sein, dass alle Details sei­ner Bestellung stim­men, bevor er im Anschluss auf “Jetzt kos­ten­pflich­tig bestel­len” klickt.

Problembereich: Optimierung von Produktdetails

Wenn das Design und Layout Ihres Shops so naht­los und opti­mal wie mög­lich gestal­tet wur­de, bleibt als nächs­ter Schritt die Optimierung der Produktdetails. Hiermit sind ins­be­son­de­re Farbkombinationen und Größendetails gemeint, sowie ande­re aus­wahl­re­le­van­te Produktdetails.

12. Zusätzliche Produktdetails

Welche Anpassungsmöglichkeiten bie­tet das Produkt? Gibt es Auswahlmöglichkeiten bezüg­lich Farbe, Größe oder Beschaffenheit? Eventuelle Anpassungsmöglichkeiten eines Produkts soll­ten an pro­mi­nen­ter Stelle plat­ziert und sofort ersicht­lich sein.

13. Die Versandarten

Die Versandoptionen soll­ten nicht erst im Verkaufsprozess zugäng­lich sein. Informieren Sie Ihre Kunden schon so früh wie mög­lich über die aus­wähl­ba­ren Optionen.

14. Mengenaktualisierungen im Warenkorb

Geben Sie Ihren Kunden die Möglichkeit zur Aktualisierung von Mengenangaben im Warenkorb, bis Sie zur Kasse gehen. Wenn sich ein Kunde ver­klickt hat und sich eine grö­ße­re Anzahl eines Produktes im Warenkorb befin­det als gewünscht, soll­te der Kunde die Möglichkeit haben, die Mengenangaben zu aktua­li­sie­ren und/oder Produkte zu löschen. Gibt es die­se Möglichkeit nicht, ist die Chance eines Kaufabbruchs ungleich höher.

15. Anzeige von verwandten oder dazugehörigen Produkten

Vor dem eigent­li­chen Kaufabschluss kann es sehr loh­nend sein, eine Seite mit ver­wand­ten und dazu­ge­hö­ri­gen Produkten anzu­zei­gen. Insbesondere im Bereich der Unterhaltungselektronik wol­len die Menschen sicher sein, nicht noch ein wich­ti­ges Kabel oder ähn­li­ches ver­ges­sen zu haben.

Bose

16. Bestellnummer und Kontaktdaten auf dem Warenkorb

Auf der Seite des Warenkorbs soll­ten sich auch die Bestellnummer und Ihre Kontaktdaten befin­den. Telefonnummer und E-Mail-Adresse kön­nen einen Kaufabbruch durch unbe­ant­wor­te­te Fragen des Kunden ver­hin­dern.

17. Endpreis vor der Kasse anzeigen

Dies meint nicht nur den kom­plet­ten Warenpreis inklu­si­ve der gesetz­li­chen MwSt, son­dern auch den zusätz­li­chen Preis für den Versand der Ware. Die Versandgebühr oder Bearbeitungsgebühr wird meis­tens nicht durch den Kunden wahr­ge­nom­men, sodass es für den Kunden dann zu einer unlieb­sa­men Überraschung kom­men kann. Diesbezügliche Transparenz – bereits sehr früh ein­ge­setzt – kann kauf­ent­schei­dend sein.

18. Produkt ist auf Lager

Informieren Sie den Kunden so früh wie mög­lich, ob ein gewünsch­tes Produkt auch auf Lager ist, oder er eine län­ge­re Lieferzeit in Kauf neh­men muss. Den gan­zen Bestellvorgang aus­füh­ren zu müs­sen, um dann zu erfah­ren, dass das gewünsch­te Produkt nicht lie­fer­bar ist, wird den poten­ti­el­len Kunden mit Sicherheit ver­grau­len. Glücklicherweise haben die meis­ten Bestell- und Kaufformulare eine Bestandskontrolle ein­ge­baut. Kunden kön­nen dann Ihre E-Mail-Adresse ein­ge­ben und erfah­ren durch eine auto­ma­ti­sche E-Mail davon, dass das Produkt wie­der lie­fer­bar ist.

19. Vorbestellung ermöglichen

Wenn Ihr Kunde ein neu­es Produkt vor Einführung in den Markt vor­be­stel­len möch­te, las­sen Sie ihn wis­sen, wann das Produkt vor­aus­sicht­lich zur Verfügung steht. Amazon zum Beispiel nimmt sei­nen Kunden im Prozess der Vorbestellung die Unsicherheit und bie­tet ihnen einen Preisnachlass an, wenn der Preis in der Zeit zwi­schen Vorbestellung und Produkt-Einführung fällt.

20. Produktbewertungen und Erfahrungsberichte implementieren

Nichts hilft mehr, um ech­tes Vertrauen in einen Shop auf­zu­bau­en, als Produktbewertungen und ech­te Erfahrungsberichte von Kunden für Kunden. Käufer wol­len vor dem Kaufentschluss ger­ne wis­sen, wie gut die Qualität eines favo­ri­sier­ten Produkts tat­säch­lich ist. Treten bei einem Kopfhörer zum Beispiel leicht Kabelbrüche auf oder ist eine Jacke viel­leicht zu eng in der nor­ma­len Größe? Genau die­se Dinge wür­den Kaufinteressenten bereits vor dem Kauf ger­ne wis­sen.

kundenrezensionen

21. Geschenkverpackung anbieten

Das Hinzufügen von Geschenkverpackungs-Möglichkeiten kann beson­ders wert­voll in der Weihnachtszeit sein. Doch auch eine stän­di­ge Option zur Verpackung von Geschenken kann – je nach ver­kauf­ten Produkten natür­lich – sehr loh­nend sein, zum Beispiel für Geburtstagsgeschenke. Der Mensch an sich ist faul und über­lässt die Verpackung der Geschenke lie­ber ande­ren, anstatt sich selbst (mit zum Teil zwei­fel­haf­tem Erfolg) dar­an zu ver­su­chen. Der Kunde wird sich über die gespar­te Zeit freu­en und sich posi­tiv an Ihren Shop zurück erin­nern.

22. Produktvideos hinzufügen

Produktvideos kön­nen die Konversionsrate erheb­lich erhö­hen. Fügen Sie daher so oft wie mög­lich ein Video zu Ihren Produkten hin­zu. Zeigen Sie, wie man das Produkt opti­mal ein­setzt, oder wie sich das Produkt im Gebrauch ver­hält.

Problembereich: Zahlung und Versand

In die­sem Bereich wer­den die meis­ten Kaufvorgänge abge­bro­chen, weil der Endpreis inklu­si­ve Versand nicht recht­zei­tig genug ange­zeigt wur­de. Wie bereits oben erwähnt, soll­ten die Versandmöglichkeiten und die damit ver­bun­de­nen Kosten so früh und trans­pa­rent wie mög­lich ange­zeigt wer­den. Es gibt eini­ge Punkte, die die­sen ent­schei­den­den Moment für Käufer noch ein­fa­cher gestal­ten kön­nen:

23. Kostenloser Versand

Viele Käufer ent­schlies­sen sich bedeu­tend schnel­ler zum Kauf, wenn kei­ne Versandkosten berech­net wer­den. Sicher ist die­se Option nicht für jeden Händler rea­lis­tisch, doch wenn es in Ihr Konzept pas­sen könn­te, dann über­le­gen Sie, ob es nicht zu einem bes­se­ren Endergebnis füh­ren wür­de, wenn Sie auf Versandkosten ein­fach ver­zich­ten. Allerdings könn­ten Sie auch fol­gen­des anbie­ten:

24. Kostenloser Versand ab Summe X

Damit sich die Option des kos­ten­lo­sen Versands für Sie als Händler rech­net, könn­ten Sie den Versand auch ab einem bestimm­ten Bestellwert kos­ten­los anbie­ten. Vielleicht bie­ten Sie den kos­ten­lo­sen Versand ab einer Bestellsumme von 30 € an und kom­mu­ni­zie­ren dies auf­fäl­lig und trans­pa­rent auf den Produktseiten Ihres Shop und beson­ders auf dem Warenkorb-Formular. So ist der Kunde sofort infor­miert und weiß, wie­viel Bestellvolumen ihm even­tu­ell noch fehlt, um in den Genuss des kos­ten­frei­en Versands zu kom­men.

25. Bieten Sie mehrere Versand- und Zahlungsmethoden an

Lassen Sie die Benutzer ent­schei­den, wie schnell sie ihre Bestellung erhal­ten möch­ten. Ebenso möch­te nicht jeder Kunde im Bestellprozess unter­bro­chen wer­den, um die Kreditkarte für die Zahlung zu holen. Höchstwahrscheinlich wer­den Sie deut­lich mehr Kunden zum Kauf bewe­gen kön­nen, wenn Sie wei­te­re Zahlungsmethoden anbie­ten, wie zum Beispiel PayPal, Lastschrift, Rechnung, Google Wallet und so wei­ter…

26. Promotion-Codes sichtbar auf der Website platzieren

Wenn Sie eine Promotion-Aktion star­ten, dann soll­ten Sie die nöti­gen Codes gut sicht­bar auf Ihren Produktseiten unter­brin­gen. Niemand möch­te sich erst durch eine exter­ne Promotion-Code-Webseite quä­len müs­sen, um einen Code für Ihren Shop zu fin­den. Das wür­de auch die gewünsch­te Wirkung der Promotion-Aktion auf­he­ben. Eine gute Lösung ist die Platzierung des Promo-Codes mit­samt des nöti­gen Eingabefeldes auf der Warenkorb-Seite. So kann der Code am schnells­ten genutzt wer­den.

Interessant jedoch ist auch ein Preisnachlass für das Abonnieren des Newsletters, denn E-Mail-Marketing ist immer eine sehr erfolg­rei­che Strategie, wenn es kor­rekt ange­gan­gen wird.

Adidas

27. Sales – Reduzierte Ware

Jeder liebt es, ein gutes Geschäft zu machen. Wenn Sie also redu­zier­te Waren anbie­ten, stel­len Sie den ursprüng­li­chen Preis mit dem nun gül­ti­gen, redu­zier­ten Preis in die Artikelbeschreibung. Wenn ein Kunde das Gefühl erhält, etli­che Euro für das favo­ri­sier­te Produkt spa­ren zu kön­nen, wird es ihn ermu­ti­gen, dass Geschäft zügig abzu­schlies­sen, wäh­rend das Angebot noch gül­tig ist.

28. Sie sparen xxx Euro

Wie in Punkt 27 bereits ange­spro­chen, lie­ben es die Menschen Geld zu spa­ren. Wenn also früh­zei­tig kom­mu­ni­ziert wird, wie­viel Euro ein Kunde bei einem Artikel nun spa­ren kann, wird ihn dies unter Umständen zügig zum Kaufentschluss bewe­gen.

29. Eine transparente Versandverfolgung anbieten

Gleich im Warenkorb – oder bes­ser bereits auf der Produktseite – soll­te ein unge­fäh­res Lieferdatum ste­hen. Im Sinne der Kundenfreundlichkeit wäre dies eine sehr gute Idee. Amazon zum Beispiel setzt die­se Idee sehr gut um. Eine trans­pa­ren­te Versandverfolgung wäre eine wei­te­re und sehr kun­den­freund­li­che Idee. So kann ein Käufer genau nach­ver­fol­gen, wann sei­ne bestell­te Ware bei ihm ein­trifft. Ein sol­cher Service setzt sich in den Köpfen der Kunden fest und beim nächs­ten anste­hen­den Kauf wird sich der Kunde womög­lich viel bes­ser an Ihren Shop erin­nern und sei­nen Service erin­nern.

30. Anleitung für digitale Downloads bereitstellen

Die über­wie­gen­de Anzahl der bereits bespro­che­nen Punkte dre­hen sich um phy­sisch greif­ba­re Produkte. Doch selbst wenn Sie rein digi­ta­le Güter ver­kau­fen, gel­ten die aller­meis­ten Punkte trotz­dem. Einige wei­te­re Punkte soll­ten jedoch Beachtung fin­den. Auf dem Kassenformular soll­te ein­deu­tig ver­merkt sein, wie der Kunde sei­ne bestell­ten digi­ta­len Artikel direkt her­un­ter­la­den kann und wie er in Zukunft an die Artikel kommt, wenn er sie erneut her­un­ter­la­den muss. Geben Sie Ihrem Kunden daher kla­re Anweisungen, wie und wie oft dies gesche­hen kann. Auch eine zusätz­li­che E-Mail mit den nöti­gen Anweisungen wäre eine gute Möglichkeit. Vielleicht soll­ten Sie auch eine even­tu­ell zum Öffnen der Datei nöti­ge Software ver­lin­ken, nicht jeder Mensch weiß zum Beispiel, wie er an den Adobe Reader kom­men kann.

31. Erklären Sie, warum Sie gewisse Informationen benötigen

Wenn Sie spe­zi­fi­sche Informationen von Ihren Kunden haben möch­ten, erklä­ren Sie ihnen, war­um Sie die­se Informationen benö­ti­gen. Ihre Kunden wer­den eher bereit sein, die­se Informationen (wie Geburtsdatum oder Telefonnummer) mit Ihnen zu tei­len, wenn sie wis­sen, war­um. Doch sei­en Sie sich bereits im Vorfeld sicher, dass die­se Informationen wirk­lich nötig sind, und nicht nur ein deut­li­che Ergänzung Ihrer Datenbank mit sich brin­gen.

Problembereich: Prämien und Sonderangebote

Jeder Mensch mag es, sich belohnt zu füh­len. Das Ziel, den Kunden sicher durch den Bestellvorgang zu brin­gen, ist jedoch nur der ers­te Schritt. Die Anpassung des Warenkorb- und Kassenbereichs auf zukünf­ti­ge Aufträge, oder dem Re-Marketing für Kunden, die den Bestellvorgang abge­bro­chen haben, ist ein wei­te­rer, wich­ti­ger Schritt. Die fol­gen­den Punkte kön­nen durch­aus die Warenkorb-Konversion bei zukünf­ti­gen Bestellungen erhö­hen.

32. Rabatte oder Gutscheine im Austausch für Bewertungen anbieten

Die Anzahl der Produkt-Bewertungen zu för­dern, ist immer eine gute Idee. Dies kann zum Beispiel auch über Rabatte und Gutscheine gesche­hen, die dem Bewertendem viel­leicht im Anschluss an die Bewertung als E-Mail zuge­hen. Weitere Bewertungen könn­ten dem Kunden grö­ße­re Einsparungen ermög­li­chen oder aber zum Bezug kos­ten­lo­ser Proben berech­ti­gen.

33. Bieten Sie ein Treueprogramm an

Die Treue Ihrer Kunden zu beloh­nen kann Ihren Shop stark vor­an­trei­ben. Belohnen Sie zum Beispiel häu­fi­ge Einkäufe und Bewertungen durch Gutscheine oder Promotion-Codes. Auch kos­ten­lo­se Proben könn­ten an treue Kunden abge­ge­ben wer­den.

34. Verschenken Sie passende Proben bei jeder Bestellung

Je nach­dem wel­che Produkte Sie ver­kau­fen, könn­te eine sol­che Strategie sehr erfolg­ver­spre­chend sein und wei­te­re Verkäufe för­dern. Besonders gut könn­te die­se Strategie funk­tio­nie­ren, wenn Sie bei jeder Bestellung eine zusätz­li­che, kos­ten­freie Probe mit in den Warenkorb legen. Wenn Sie Parfums ver­kau­fen, legen Sie ein­fach eine Probe eines ande­ren Parfums in den Warenkorb. Der Freeman Beauty Shop zum Beispiel lässt den Kunden bei jeder Bestellung eine Reise-Probe als Dankeschön aus­wäh­len.

Freeman Beauty Shop

35. Rund um die Uhr Kundendienst, 365 Tage Rückgaberecht

Der ame­ri­ka­ni­sche Bekleidungshändler Zappos.com ist das Aushängeschild im Bereich Kundennutzen. Zappos bie­tet nicht nur einen 24/7 Kundendienst an, son­dern auch ein ein­jäh­ri­ges Rückgaberecht an. Zahlreiche Studien haben auf­ge­zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Rückerstattung umso gerin­ger ist, je län­ger das Rückgaberecht ist. Vielleicht ist die­se Idee nicht für jeden Händler umsetz­bar, doch Zappos hat sich damit eine treue Anhängerschaft erwirt­schaf­tet. Zudem bie­tet der Online-Händler auch noch kos­ten­frei­en Versand und Rückversand an, ohne die­sen Service auf einen bestimm­ten Umsatz zu limi­tie­ren.

36. Die Möglichkeit der Finanzierung für höherpreisige Artikel

Sollten Sie hoch­prei­si­ge Produkte anbie­ten, dann kön­nen Sie den Verkauf die­ser Produkte durch ein Finanzierungsangebot för­dern. Auch der Einsatz der PayPal-Funktion “Bezahle mich spä­ter” kann sich durch­aus loh­nen.

Notebookbilliger.de
Notebooksbilliger.de macht vie­les rich­tig. Die Verfügbarkeit und das vor­aus­sicht­li­che Lieferdatum ste­hen auf der Artikelseite, eine Abholung im Shop ist mög­lich und es wird eine 0%-Finanzierung ange­bo­ten.

 37. Installation und Einrichtung

Service ist ein immer wich­ti­ger wer­den­der Bereich des Verkaufsprozesses bestimm­ter Artikel. Je nach­dem, wel­che Produkte Sie ver­kau­fen, bie­ten sich zusätz­li­che Service-Leistungen wie die Installation oder die Einrichtung des Produkts an. Für Computer,  Fernseher oder ande­re tech­ni­sche Geräte zum Beispiel wäre die­ser Service eine gute Ergänzung.

38. Benachrichtigungen für Kunden

Lassen Sie Ihre Kunden indi­vi­du­el­le Benachrichtigungen ein­rich­ten. Diese Benachrichtigungen kön­nen per E-Mail oder SMS gesche­hen und kön­nen die Verkäufe Ihres Online-Shops durch­aus stei­gern. Es ergibt sich die Möglichkeit, dass die Kunden zurück­keh­ren und den Kauf abschlies­sen oder einen erneu­ten Kauf täti­gen. Zum Beispiel könn­ten sich die Kunden benach­rich­ti­gen las­sen, wenn ein Produkt fast ver­grif­fen ist, oder wenn ähn­li­che Produkte in den Shop neu auf­ge­nom­men wer­den. Lassen Sie Ihre Kunden aus­wäh­len, ob, wann und in wel­chem Fall sie benach­rich­tigt wer­den möch­ten. Diese klei­ne Funktion könn­te Ihnen einen treu­en Kundenstamm besche­ren.

39. Einen Upsell mit Geschenkgutscheinen erreichen

Diese Strategie wird im Allgemeinen wäh­rend der Weihnachtszeit genutzt, aber es gibt kei­nen Grund, war­um es nicht auch aus­ser­halb der Weihnachtszeit funk­tio­nie­ren könn­te. Sie könn­ten zum Beispiel auf der Warenkorb-Seite eine Option anbie­ten, eine Geschenkkarte zu dem Warenkorb hin­zu­zu­fü­gen. Auch eine Rabattierung des aktu­el­len Kaufs wäre denk­bar, wenn ein Geschenkgutschein zusätz­lich gekauft wird. Wenn Sie die Geschenkgutscheine auch noch digi­tal per E-Mail über­mit­teln, kön­nen Sie ohne viel Aufwand Ihre Umsätze erhö­hen. Einen ein­ge­hen­den Test ist die­se Möglichkeit immer wert. Notebooksbilliger.de bie­tet zum Beispiel eine län­ge­re Garantiezeit und einen Schutz vor Sturzschäden und Diebstahl zusätz­lich an.

Upsell bei Notebookbilliger.de

40. Wenn kein Upsell möglich ist, testen Sie einen Downsell

Wenn ein Kunde ein Upsell-Angebot ablehnt, ermög­li­chen Sie ihm doch einen Downsell. Sollten Sie Ihre Karten aus­schließ­lich auf die Upsell-Strategie set­zen, gehen Ihnen womög­lich Bestellungen ver­lo­ren, wenn die Kunden die­se Art der Angebote nicht akzep­tie­ren möch­ten. Wenn Sie dem Käufer dann eine “Lite”-Version oder aber zum Beispiel eine kos­ten­lo­se Express-Lieferfrist anbie­ten, geht der Verkauf viel­leicht nicht ganz ver­lo­ren.

Fazit

Mit 40 wich­ti­gen Punkten haben wir eine Liste zusam­men getra­gen, die Ihnen mit Sicherheit hilft, den einen oder ande­ren Euro mehr umzu­set­zen, wenn Sie die ein­zel­nen Punkte gewis­sen­haft abar­bei­ten. Selbstverständlich ist auch das kei­ne Garantie für höhe­re Umsätze, da die­se von vie­len wei­te­ren Faktoren abhän­gen kön­nen. Doch die Liste eröff­net Ihnen eine gute Chance dafür, Ihre Besucher wesent­lich öfter als bis­her zu Kunden zu kon­ver­tie­ren. Schaden wer­den die vor­ge­schla­ge­ne­ne Maßnahmen mit abso­lu­ter Sicherheit nicht.

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(ahe/dpe)

Redaktion Dr. Web

Unter der Bezeichnung "Redaktion Dr. Web" findest du Beiträge, die von mehreren Autorinnen und Autoren kollaborativ erstellt wurden. Auch Beiträge von Gastautoren sind hier zu finden. Beachte dann bitte die zusätzlichen Informationen zum Autor oder zur Autorin im Beitrag selbst.

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