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Dieter Petereit 20. November 2012

Usability-Desaster: Windows 8 ist eine einzige Enttäuschung

Kein Beitragsbild

Jakob Nielsen wird nicht von jeder­mann gemocht, gehört jedoch unbe­streit­bar zu den größ­ten Experten für nut­zer­freund­li­ches Design, die wir haben. Sein Werk “Designing Web Usability” habe ich 1998 am Stück durch­ge­le­sen. In der Folgezeit kamen auch immer mal Einwürfe aus Richtung Nielsen, denen ich nicht stets so fol­gen konn­te, aber im Großen und Ganzen macht man kei­nen Fehler, wenn man Nielsens Urteil zumin­dest Gehör schenkt. Ganz aktu­ell beschäf­tig­te sich der Design-Experte mit Windows 8 und kam zu ganz kla­ren Aussagen.

Windows 8 ist weder für Neulinge, noch für Power-User brauchbar

Die Skepsis ist nahe­lie­gend. Auch ich kann mich nicht davon frei spre­chen. Als Windows-Nutzer der ers­ten Stunde erscheint die völ­li­ge Abkehr von der bis­he­ri­gen GUI wenig nach­voll­zieh­bar. Sicher, die Tablet-Variante des Redmonder Betriebssystems benö­tigt eine touch-freund­li­che Oberfläche, aber ich an mei­nem her­kömm­li­chen PC doch nicht. Ist alles halb so wild, heißt es, der Desktop ist ja auch noch da. Dann wech­selst du halt zwi­schen Modern UI und Desktop mun­ter hin und her.

Auch Nielsen hielt die­se dop­pel­te Herangehensweise wohl spon­tan nicht für eine so gute Idee und mach­te daher die Probe aufs Exempel. 12 erfah­re­ne PC-Nutzer lud der Experte in sein Usability-Labor ein. Diese soll­ten nun mit eini­gen gän­gi­gen Aufgaben kon­fron­tiert wer­den. Dabei muss­ten sie sowohl ein Surface RT Tablet, wie auch einen kon­ven­tio­nel­len PC bedie­nen.

Das Fazit fällt ver­nich­tend aus: So ist es den Testpersonen viel­fach nicht gelun­gen, die gestell­ten Aufgaben zu lösen. Und dabei han­del­te es sich, man füh­re sich das noch ein­mal vor Augen, um ver­sier­te Anwender älte­rer Windows-Versionen. Nielsen iden­ti­fi­zier­te fol­gen­de Schwächen als maß­geb­lich für die schlech­te Usability.

Desktop oder Start-Screen? Wenn man sich zwei Konzepte merken muss..

Es ist grund­sätz­lich schlecht, zwei grund­le­gend unter­schied­li­che Desktop-Umgebungen auf einem ein­zi­gen Gerät zu haben. Wohin muss ich gehen, um was zu erle­di­gen? Ich muss ein­räu­men, dass ich mich mit der Kritik voll iden­ti­fi­zie­ren kann. Ich kämp­fe seit etwas über einer Woche mit einem neu­en Ultrabook mit Windows 8 und muss­te mir doch tat­säch­lich ein Buch kau­fen, um eini­ger­ma­ßen pro­duk­tiv mit Windows 8 in die Gänge zu kom­men. Sicherlich, ich hät­te auch rum­pro­bie­ren kön­nen, aber, ich weiß ja nicht, wie sich Microsoft sei­ne Nutzerschaft vor­stellt, doch ich muss arbei­ten. Ich habe kei­ne Zeit, nach Funktionen zu suchen, von denen ich bis­lang im Schlaf wuss­te, wo sie zu fin­den sind. Auch Nielsens Testpersonen hat­ten mas­si­ve Probleme mit dem Wechseln zwi­schen den Welten.

Als total ungüns­tig iden­ti­fi­zier­te Nielsen die Tatsache, dass Browser sowohl in der Modern UI, wie auch auf dem Desktop gestar­tet wer­den kön­nen. Auch das ist mir schon pas­siert. Der Haken an der Sache ist, dass jeder Browser als eige­ne Instanz mit sei­nem eige­nen Set an Browser-Tabs läuft. Mir ist bis­lang nicht klar gewor­den, wie ich es über­haupt geschafft habe, zwei Browserinstanzen zu star­ten.

Natürlich kom­me ich mit der Desktop-Umgebung im Verhältnis bes­ser klar. Denn hier hat sich die Bedienung zwar in der Tiefe, aber nicht an der Oberfläche geän­dert. Die Modern UI hin­ge­gen lässt mich regel­mä­ßig fast ver­zwei­feln. Eine inkon­sis­ten­te Nutzerfahrung kon­sta­tiert ent­spre­chend auch Nielsen.

Wo sind denn die Windows hin?

Nielsen schlägt vor, Windows 8 umzu­be­nen­nen. Window 8 wäre ein sehr viel bes­se­rer Name. Denn in der Modern UI gibt es stets nur ein ein­zi­ges Fenster, das den kom­plet­ten Bildschirm aus­füllt. Das ist sicher­lich für Tablet-Nutzer auf dem Surface eine sinn­vol­le Herangehensweise. Wenn ich jedoch neben Word, Excel, Photoshop und Yammer noch einen Skype-Chat offen hal­ten will, dann kann ich die Modern UI dafür nicht gebrau­chen. Überhaupt erschließt sich mir der Vorteil nicht, den es haben könn­te, wenn ich eine App, die bis­lang ein schma­ler Streifen an der rech­ten Ecke mei­nes zwei­ten Bildschirms war, voll­flä­chig auf 1080p vor die Nase gesetzt bekom­me.

Auch Nielsen und sei­ne Tester konn­ten sich mit den Einschränkungen der Modern UI in die­ser Frage nicht anfreun­den. Die Desktop-Umgebung wur­de bis­lang glück­li­cher­wei­se nicht abge­schafft. Denn wäre das der Fall, wür­de Windows, so wie ich es bis­her ver­wen­de, voll­kom­men unbe­nutz­bar. Für Einsteiger dürf­te es indes nicht so pri­ma sein, wenn sie wil­lent­lich ent­schei­den müs­sen, wel­che Skype-App sie denn nun instal­lie­ren wol­len. Die aus dem Store für Modern UI oder die von der Website für den Desktop? Gleiches gilt für ande­re Anwendungen.

Flache Bedienelemente und eine niedrige Informationsdichte

Windows 8 ver­fügt über eine kom­plett fla­che Bedienoptik. Alle Icons sind platt, es wird nicht mit Dimensionalität gespielt wie man das ansons­ten kennt. Ob ein Element klick­bar ist oder nicht, wird optisch durch nichts signa­li­siert. Der fol­gen­de Screenshot prä­sen­tiert ein schö­nes Beispiel:

Gut, dass man die Icons ver­mut­lich kli­cken kann, hät­te ich mir schon noch gedacht. Aber, dass “Change PC Settings” eben­falls ein Bedienelement ist, dar­auf wäre ich ohne wei­te­res nicht gekom­men. Es wirkt eher wie eine Art Label für die Icon-Gruppe. Auf dem Surface führ­te die Bezeichnung bei Nielsens Testern übri­gens zu wei­te­ren Problemen. Die iden­ti­fi­zier­ten das Surface näm­lich gar nicht erst als PC.

Übernommen von Windows Phone ist die Modern UI typo­gra­fisch ein inter­es­san­tes Projekt. Große Kacheln, gro­ße Schriften. Alles wirkt über­sicht­lich. Das geht aller­dings zu Lasten der Informationsdichte. Sprich, auf dem Bildschirm ist kaum noch was zu sehen. Scrollen wird zur Haupttätigkeit moder­ner Windows-User. Nielsen hat einen Screenshot parat:


Schwache Informationsdichte, scrol­len ist vor­pro­gram­miert


Die Website zeigt eine Informationsdichte, mit der man arbei­ten kann

Man erkennt, dass, ver­gli­chen mit der Website der LA Times deut­lich weni­ger Inhalte auf einen Blick erfasst wer­den kön­nen. Im Ergebnis muss man ent­spre­chend für den Konsum der glei­chen Menge an Nachrichten bei Nutzung der Modern UI mehr Zeit ein­pla­nen. Aber, soll einen ein Computer nicht pro­duk­ti­ver machen?

In die glei­che Kerbe schlägt das Design der neu­en soge­nann­ten Live Tiles. Auch hier wird ein im Ansatz ganz nütz­li­ches Konzept durch die kon­kre­te Ausführung ad absur­dum geführt. Ich ver­su­che bereits, voll­stän­dig auf die­se Tiles zu ver­zich­ten. Denn sie bie­ten durch ihre gleich­ar­ti­ge Art der Darstellung kei­ne schnel­len Differenzierungsmöglichkeiten. Mit ande­ren Worten: Ich muss viel zuviel lesen, um zu erken­nen, wel­cher Tile jetzt der gesuch­te ist.

Windows Charms Bar: Suchen, statt finden

Wie man die Windows-Charms-Bar öff­net, habe ich bereits her­aus gefun­den. Windows-Taste + C öff­net die neue kon­text-sen­si­ti­ve Hilfeleiste, die je nach­dem, wo man sie auf­ruft, ganz unter­schied­li­che Features bereit hält.

Nielsen ist der Auffassung, dass eine ver­steck­te Funktion schon ganz grund­sätz­lich eine schlech­te Funktion ist. Im Falle der Charms-Bar kann aber, jeden­falls nach mei­ner Erfahrung, nicht von Unzumutbarkeit die Rede sein. Weniger schön ist, dass die Kontextbezogenheit nicht so weit geht, dass Features, die im Kontext nicht ver­füg­bar sind, gar nicht erst ange­zeigt wer­den. Klassiker und auch von Nielsens Testern bemän­gelt: die Suchfunktion. Diese steht auch in Anwendungen zur Verfügung, die kei­nen Gebrauch davon machen. Die Benutzung führt zu einer Fehlermeldung. Grober Unfug.

Gesten mit hohem Verwechslungspotenzial

Es pas­siert mir alle Nase lang. Ich füh­re eine Geste aus, von der ich einen bestimm­ten Effekt erwar­te und es pas­siert etwas ganz ande­res. Am häu­figs­ten sprin­ge ich per unbe­ab­sich­tig­ter Geste zwi­schen Modern UI und Desktopn hin und her. Irgendwann, wenn ich mal das Win8-Buch gele­sen habe, wer­de ich genau­er her­aus­fin­den, was ich da falsch mache.

Neben eige­nen Fehlern sind Gesten in Windows nach Nielsens Meinung bereits viel zu feh­ler­an­fäl­lig ange­legt. Probates Beispiel ist das Swipen von rechts nach links, das im Grunde hori­zon­ta­les Scrollen initi­ie­ren soll. Befindet sich der Finger oder die Maus jedoch zu weit im rech­ten Bereich des Screens führt der glei­che Swipe zum Öffnen der Charms-Bar.

Schlussendlich gelangt Nielsen zu dem Ergebnis, dass Windows 8 auf Tablets noch eine Chance hat, wenn die ange­spro­che­nen Designmängel beho­ben wer­den. Auf PCs sieht er Windows 8 jedoch nach­hal­tig als das fal­sche Produkt und emp­fiehlt, bei Windows 7 zu blei­ben und auf Windows 9 zu hof­fen…

Links zum Beitrag:

  • Windows 8 — Disappointing Usability for Both Novice and Power Users – Jakob Nielsens Alertbox
  • Jakob Nielsen (Webdesignexperte) – Wikipedia
Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

35 Kommentare

  1. Umsteiger haben es schwer und effek­tiv sieht anders aus, aber das ist man doch schon gewohnt – eins sta­bil, eins ?, ein wei­te­res wie­der brauch­bar…

  2. Windows 8 ist sowas von mies… Ich fin­de das lus­tig, dass Microsoft sich ein Motte aus­ge­dacht hat, was die grot­ten­schlech­te Umsetzung des eige­nen Betriebssystems benennt.

    –> “CONTENT BEFORE CHROME” wird das heu­te genannt <–

    … damit erklä­ren die die schlech­te, lese­un­freund­li­che und schlecht bedien­ba­re GUIUmsetzung.

    Ich kann nur sagen: Peinlich pein­lich.

  3. Die meis­ten Windows Versionen sind sowie­si klei­ne­re Updates zum Vorgänger. Bis man­mal ein völ­lig neu­es Windows hat, gibt es 3 oder 4 Versionen bis das Design völ­lig anders ist als bei der ers­ten Version. Alles Geldmacherei.

  4. Bin ich ein Windows “Power-User”? Mag sein. Zumindest arbei­te ich damit pri­vat wie auch geschäft­lich seit Windows 3 und habe mich auch mit der Konfiguration von Windows stets ein­ge­hend befasst.

    Mein zwi­schen­zeit­li­ches Urteil zu Windows 8 – (hof­fent­lich) ganz ohne tech­ni­sche Fachausdrücke:

    Nachteile
    ———
    Bei der Arbeit hat man es mit zwei grund­sätz­lich unter­schied­li­chen Bedienkonzepten zu tun. Und man wird bei der Arbeit am her­kömm­li­chen Desktop (entspr. Win 7) in eini­gen Fällen auch dazu gezwun­gen sein, Aktivitäten im, für Tablett-PCs gedach­ten, “Modern-UI” durch­zu­füh­ren.
    Und auch ich hal­te das Modern-UI für nur wenig geeig­net zum pro­duk­ti­ven Arbeiten am Desktop-PC.

    Vorteil
    ——-
    Es ist mög­lich, am Desktop-PC, weit­ge­hend wie unter Windows 7 zu arbei­ten. Es gibt jedoch ein paar sinn­vol­le Verbesserungen.
    UND
    Man erhält beim Erwerb von Windows 8 genau­ge­nom­men zwei Betriebssysteme. Eines für den Tablett-PC und eines für den Desktop-PC.
    So hat man eine Wahlmöglichkeit und kann sich mit bei­den Systemen ver­traut machen.

    FAZIT:
    ——
    Windows 8 als Fehlentwicklung dar­zu­stel­len hal­te ich für unbe­rech­tigt.
    Microsoft hät­te dem Anwender bei Windows 8 ledig­lich die Möglichkeit mit­ge­ben müs­sen, die zwei Bedienkonzepte voll­kom­men aut­ark von­ein­an­der anzu­wen­den, dann wäre Windows 8 eigent­lich vor­bild­lich!

  5. Windows 8 ist in der Desktop Version für unse­re Heim – PC’s, Workstations auf der Arbeit und auch auf dem Laptop total sinn­los. Da reicht es schon sich nur EINE Aspekt anzu­se­hen: 1 Anwendung ist pro Zeit offen. Warum haben wir Computer die Multitasking beherr­schen. Ich habe oft 4 oder mehr Programme offen um effek­tiv zu sein.

    Windows RT hät­te für die Tablets und Mobiles… Windows Phone 8 für die Handys abso­lut aus­ge­reicht. Ein Release für die Von Neumann Architektur ist ein­fach nur gemacht wor­den “weil mans kann”. Windows 8 und Windows RT tei­len sich im Grunde die glei­chen Funktionen im Hintergrund. Die Shell / Kern war fer­tig und man hat dar­auf geach­tet, dass es ein­fach kom­pa­ti­bel ist. Es war kei­ne Große Sache, Windows 8 ein­fach auch noch für nor­ma­le Pc’s raus zu brin­gen anstatt bei RT zu blei­ben.

    Naja ohne ein Kapazitifes Multitouch Interface wür­de Ich die­ses Betriebssystem eh nicht ver­wen­den. Windows 7 ist abso­lut pri­ma, ich kann also beru­higt bei MS blei­ben.

    Grüße

    • Die Von-Neumann-Architektur nut­zen die Geräte alle :-) Unterschiede sind eher der klei­ne Bildschirm, die feh­len­de Tastatur und die Hardwarebeschränkungen (weni­ger Speicher, usw.).

  6. Ich war durch­aus gespannt auf Windows 8, habe das System jedoch nach eini­gen Tagen wie­der ad acta gelegt.
    Ein effek­ti­ves Arbeiten am Desktop ist damit nicht mög­lich. Ständig drän­gelt sich die “moder­ne GUI” in den Vordergrund – auch wenn man damit nicht arbei­ten will.
    Mein Aha-Erlebnis war “modern Windows Mail”. Man kann zwar Mails damit abru­fen aber nichts ver­nünf­tig kon­fi­gu­rie­ren. Wie soll man mit so etwas arbei­ten?
    Für was das System wun­der­bar taugt sind Wetter- oder Slideshow-Apps.
    Wer was zum spie­len auf einem Tablet sucht, kann da sicher zugrei­fen.
    Wer effek­tiv mit einem Desktop-PC arbei­ten will soll­te m.E. lie­ber Win7 nut­zen (da hat man dann auch noch die nütz­li­chen 3D-Rahmen sowie die Glasoptik bei den Formularen).

  7. Auch ich (Informatiker und EDV Techniker) fin­de Windows 8 als schlim­men Weg in die Falsche Richtung. Dieses Kachelsystem ist voll­kom­men unbrauch­bar für Menschen die mit ihrem PC arbei­ten wol­len. Erinnert mich eher an Kirmes. Auch ich hat­te schon mit Office 2007 das Problem, dass ich ein­fachs­te Handgriffe erst über Google fin­den konn­te. Jede Aufgabe ver­lang­te einem wesent­lich mehr Zeit ab, obwohl die­se Aufgeräumte Oberfläche genau die­ses ver­hin­dern soll­te. Nun hat­te ich fälsch­li­cher Weise ange­nom­men, dass Microsoft gute Tugenden nicht ein­fach in den Mülleimer schmeißt, doch falsch gedacht. Ich muss nun auch in Windows 8 erst alles suchen, was vor­her nur zwei Klicks ent­fernt war. Das Dumme ist nur, dass man nicht mal den Namen von allem kennt, was bis­her nicht so schlimm war weil man ja ein­fach die Listen (z.B. Programme) durch­ge­hen konn­te. Als Techniker ist für mich vor allem die Systemsteuerung wich­tig, mit der deut­lich abge­speck­ten Version kann ich fast nichts anfan­gen. Ich hat­te gehofft, dass sich mei­ne Befürchtungen nicht bewar­hei­ten wür­den und dass ich von den neu­en Techniken unter der Haube von Windows 8 pro­fi­tie­ren könn­te. Zum Beispiel Iso ein­bin­dung schnel­ler Start und sehr schnel­les Arbeiten. Diese Vorteile wer­den aber mehr als weg gemacht, weil man erst mal alles suchen muss. WARUM GIBT ES FÜR PC’s KEINE GANZ NORMALE DESKTOP OBERFLÄCHE MEHR WOLLTE ICH JA GAR NICHT. Kann doch nicht so schwer sein das mit dem nächs­ten SP (hof­fent­lich bald) zu lie­fern.

    Windows 8 ist für die arbei­ten­de Bevölkerung völ­lig unbrauch­bar.
    Lieber 20 Icons als 10 Kacheln die man erst suchen muss.

  8. Ich emp­fin­de Windows 8 mehr oder weni­ger als Zwang, den man sich aus Cupertino abge­guckt hat. Mit dem Unterschied, dass die Apple-Entwickler bei einem Betriebssystem geblie­ben sind. Windows 8 ist nichts hal­bes und nichts gan­zes. Sehr ent­täu­schend, auch wenn die Anlehnung an WP8 in Ordnung ist.

  9. Wer hat sich denn in den Kommentaren beschwert, dass Win8 nicht wie Win7 ist? Habe ich etwas über­le­sen? Ich muss lei­der – eben­falls nach aus­gie­bi­gen Herumprobieren – dem Artikel voll­kom­men recht geben.
    Windows 8 ist nicht schlecht, weil es nicht wie Windows 7 ist. Windows 8 ist schlecht, weil es sich, zumin­dest am PC und per Maus, schlecht und unnö­tig auf­wän­dig bedie­nen lässt.

    Das geht schon los bei dem vie­len hori­zon­ta­len her­um­ge­scrol­le. Im Desktopbereich hat man das ja nicht ohne Grund bis­her immer ver­mie­den. Es ist ein­fach ergo­no­misch völ­lig unsin­nig. Am Tablet macht es Sinn, aber nicht am Desktop.

    Dann die­ses Menü, dass rechts ins Bild gefah­ren kommt. Es befin­det sich in der Mitte. Um es her­vor­zu­ho­len muss ich vor­her mit der Maus in eine Ecke. Warum? Solche Menüs gab es schon vor­her und wesent­lich bes­ser gelöst.

    Die Metro Oberfläche ist über­füllt mit beweg­li­chen Tiles, die alle­samt ähn­lich aus­se­hen. Welches gehört zu wel­cher App? Und war­um gibt es eine, die mir eine Diashow mei­ner Kontakte anzeigt? Wozu soll­te ich das jemals brau­chen?

    Ich habe die Adobe Suite instal­liert in der Hoffnung, alle wich­ti­gen Programme nun ganz beson­ders schnell erreich­bar zu haben. Am Ende hat­te ich rie­si­ge bun­te Tiles mit einem klei­nen Icon des jewei­li­gen Programms in der Mitte. Also wie die Verknüpfungen auf dem Desktop bis­her. Nur schlech­ter anpass­bar und mit einem enor­men Platzbedarf. Hätte man nicht zumin­dest ein grö­ße­res Icon ver­wen­den kön­nen?

    Egal wohin ich kli­cke, Menüs öff­nen sich grund­sätz­lich an irgend­wel­chen Bildschirmkanten oder sonst­wo, aber nie dort, wo ich gera­de mit dem Mauspfeil bin. Zumindest in der Metro Oberfläche habe ich dau­ernd unnö­tig lan­ge Mauswege. Da bringt es mir auch nichts, dass Windows 8 nun so schnell hoch­fährt, wenn dadurch mei­ne Arbeitsgeschwindigkeit her­ab­ge­setzt wird. Das ist genau wie bei der schon ange­spro­che­nen Office Oberfläche. Statt ein­fach ein Menüicon zu kli­cken muss man nun zuerst einen Menübereich öff­nen und dass Icon erst dann ankli­cken. Was dar­an schnel­ler oder bes­ser sein soll, erschliesst sich mir nicht. Vielleicht Übersichtlicher, wenn man weiß, in wel­chem Bereich man was fin­det. Schneller mit Sicherheit nicht.

    Ich war bis­her immer völ­lig unbe­fan­gen an neue Windows Versionen her­an­ge­gan­gen, aber Windows 8 kann ich ein­fach beim bes­ten Willen so nicht benut­zen.

  10. Ich bin eben­falls der Meinung das sich Windows 8 nicht für Desktop PCs eig­net, und das effek­ti­ve Arbeiten ist schlicht nicht mög­lich… anders sieht das auf den Tablet oder Smartphone aus hier­für ist das Betriebssystem aus­ge­legt – lie­ber spät als nie, Microsoft ver­sucht hier wie­der Boden gut zu machen ob das gelingt wer­den wohl die Apple ver­wöhn­ten User ent­schei­den. Trotzdem sind ein paar gute Ansätze dabei (wen man die extrem häss­li­che Metro Look GUI mal aus­ser acht lässt) :)

  11. Ich muss geste­hen, dass ich über die­sen Artikel und vie­le Kommentare ent­täuscht bin. Microsoft ver­sucht erst­mals seit Win95 eine wirk­lich grö­ße­re Veränderung in ihre Oberfläche und der Navigation des Systems an sich zu brin­gen. Dafür, Hut ab. Es sind genau die­se vie­len Kommentare, die sich dar­über beschwe­ren, dass es nicht wie Win7 oder gar XP ist. Die Zeit schrei­tet vor­an und auch PCs ent­wi­ckeln sich wei­ter. Auf Hybriden ist es eine völ­lig neue Erfahrung, die wirk­lich sehr effi­zi­ent ist.
    Das System funk­tio­niert gut, es hat sei­ne Tücken aber die­se sind nicht so dra­ma­tisch, dass ein Umstieg nicht loh­nens­wert wäre. Es gibt bes­se­re Treiber und in vie­len Fällen auch ein schnel­le­res System. Wenn man kei­ne Lust instal­liert man Start8 und hat dann wie­der die gewohn­te Umgebung.

    Das Wichtigste und das zieht sich nicht durch sehr vie­le Anwender ist: Neurungen frei und unbe­fan­gen an sich las­sen und das System län­ger zu tes­ten um die Vor und-Nachteile bes­ser abwie­gen zu kön­nen.

    Ich bin mit eini­gen Dingen in Win8 nicht ein­ver­stan­den aber ich den­ke, dass man Microsoft trotz­dem unter­stüt­zen soll­te. In die­sem Falle soll­ten die Anwender nicht durch Boykott reagie­ren, son­dern wei­ter­hin klar über das Netz zei­gen, dass Verbesserungen not­wen­dig sind und wir ungern wie­der vie­le Jahre war­ten. Lieber via SP-Update so schnell wie es geht.

    Der Tot wirk­li­cher Innovation besteht wohl dar­in immer das Gleiche, Alte in neue­rer Fassade und Farben zu bekom­men. Viele Menschen soll­ten sich wie­der die Neugierde, Offenheit und Unbefangenheit von Kindern antrai­nie­ren. Vielleicht wür­den dann vie­le Vergleiche eine neue Qualität errei­chen.

  12. Ich den­ke ich kann mich wohl auch als einer Power-User der 1.Stunde von Windows betrach­ten. Es hat sich im Laufe der Zeit natür­lich viel ver­än­dert, aller­dings ist dies im direk­ten Vergleich zu ande­ren Systemen immer recht pro­por­tio­nal gesche­hen. Manchmal auch, so war es 1995, muss­te impro­vi­siert wer­den als im Win95 an Board war, wuchs doch das Internet uner­war­tet schnell. Sicherlich war auch Windows Me viel­leicht ein biss­chen zu unüber­legt published wor­den, auch Windows Vista war mit Sicherheit nicht ganz aus­ge­reift aber es war zu gebrau­chen. Windows 8 jedoch ist in mei­nen Augen kei­ne Innovation (ich habe es aus­gie­big getes­tet), es ist mehr ein Versuch das Image in Richtung Apple (Apps, Appstore, Zertifizierung) zu trei­ben und gleich­zei­tig auf einem Tablet zu trump­fen. Ein gelun­ge­nes System für ein Tablet zu brin­gen war langst über­fäl­lig für MS, gut dass man das in Angriff genom­men hat und / aber: man hät­te es dabei belas­sen sol­len. Wozu das gute Win7 so über den Haufen wer­fen? Ich kau­fe mir doch kein Win8 um dann wei­ter Add-Ons zu kau­fen damit es wie­der funk­tio­niert wie Win7 – sprich – um über­haupt damit arbei­ten zu kön­nen ?!?
    Die Kundschaft von Windows hat Windows gekauft weil es so ist wie es ist, wer einen MAC will soll sich halt einen kau­fen.
    Wenn nicht schnells­tens Win9 kommt und auch wie­der nach alter Gewohnheit funk­tio­niert, sehe ich schwarz für MS. Mein OS hört dann auf den Namen Linux !!

    • Zitat: “Die Kundschaft von Windows hat Windows gekauft weil es so ist wie es ist, wer einen MAC will soll sich halt einen kau­fen.
      Wenn nicht schnells­tens Win9 kommt und auch wie­der nach alter Gewohnheit funk­tio­niert, sehe ich schwarz für MS. Mein OS hört dann auf den Namen Linux !!”

      RICHTIG, SO IST ES! GANZ GENAU MEINE MEINUNG!!!!!!!!

  13. Der Typ (Nielsen) hat mei­ner Meinung nach 0 Ahnung. Mehr Usability als in Win8 geht eigent­lich gar nicht. Ich kann mir alles genau so anpas­sen wie ich das möch­te und wenn mir die ModernUi nicht gefällt hol ich mir halt den guten alten Desktop zurück. Anpassungsfähiger ist da höchs­tens noch Linux. So eine Kritik geht mir abso­lut nicht in den Kopf. Aber wer weiss… viel­leicht waren die 12 PC-Nutzer ja 12 Apple User :) Dann is mir schon klar das die damit nicht zurecht kom­men weil nicht alles nach Schema A läuft.

    • Jakob Nielen ist *der* Usability-Experte mit welt­wei­ter Reputation und dein Kommentar ist bes­ten­falls ver­mes­sen und unin­for­miert.

      Ein wich­ti­ger ergo­no­mi­scher Aspekt ist zum Beispiel, dass man der Oberfläche ansatz­wei­se ent­neh­men kann, wo man her­kommt (wel­che Arbeitsschritte zum gegen­wär­ti­gen Zustand geführt haben) und wohin man gehen kann (wel­che Möglichkeiten das Programm anbie­tet, um den aktu­el­len Zustand wei­ter­zu­ent­wi­ckeln). Dieses für effi­zi­en­tes Arbeiten wich­ti­ge Konzept igno­rie­ren die Modern Apps völ­lig. Zum Arbeiten sind sie daher nicht zu gebrau­chen (über­haupt nicht)! Zum nett angu­cken wenn man kein Aquarium hat, sind sie aber super.

  14. Ebenfalls ein sehr schö­ner Artikel zum Thema von Urgestein Woody Leonhard: “Windows 8 review: Yes, it’s that bad”.

  15. Die sache ist rela­tiv ein­fach, die Tiles und auch die Ribbons von Office sol­len für ENueinsteiger inti­ver sein.

    • Im Grunde ist es das auch. Viele ver­schie­de­ne und unab­hän­gi­ge Studien haben gezeigt, dass die Ribbon-Oberfläche von Office für Neueinsteiger sehr viel leich­ter ist. Zusätzlich muss man im Durschnitt (und bei einer Standard-Installation / Konfiguration) weni­ger Klicks machen um an die Funktion zu kom­men, als noch unter Office2003. Gleiches gilt tasäch­lich für die ModernUI-Oberfläche.

      Von daher ist es wirk­lich intui­ti­ver und schnel­ler. Jeder, da sagt das es umständ­li­cher ist als vor­her, hat in mei­nen Augen sich zu sehr an sein eige­nes, per­sön­lich kon­fi­gu­rier­tes System gewöhnt.

      Man muss das wirk­lich mal aus den Augen eines Neueinsteigers betrach­ten.

      • intui­ti­ver und schnel­ler”

        Das anhand des Ausschaltvorgangs zu bewei­sen wird schwer! Früher Start>Herunterfahren.

        Am liebs­ten ist mir die funk­ti­on SUCHEN!
        Da gabs doch was mit defr… äh such mal: 0 Gefunden!
        Nicht jeder kennt die Programme mit “per­fek­tem” Namen.
        Aber ich höre immer wie­der “defrag mal”. doch auch defrag führt zu kei­nem Ergebnis.

        Und zu guter letzt: Ich ver­bie­te Spielzeug (fb, Shop etc.) in mei­ner Firma. Wir alle müs­sen ARBEITEN. Also pla­ne ich den Umstieg der Clients auf Unix.

      • Das mag sein, für Neueinsteiger und gele­gent­li­che PC-Nutzer mag das neue System gut sein. Es ist ein ver­ein­fach­tes Windows. Doch für ver­sier­te Benutzer wie ich, ist es ein­fach nichts, ich will kein ein­fa­ches, unkom­pli­zier­tes Windows (dann wäre ich schon lan­ge bei Apple), ich will ein nor­ma­les Betriebssystem wo ich alles ein­stel­len und anpas­sen kann und wo ich kei­ne Apps son­der Programme habe.

  16. Ubuntu mit Unity macht es vor – Microsoft macht es nach.
    .. nur bei Linux hat man noch die Möglichkeit die Distro zu wech­seln. Somit bleibt mein Windows wei­ter­hin ein “XP”.

  17. Gut das ich mit mei­ner Meinung nicht allei­ne da ste­he, hier ist sie nur sehr aus­führ­lich dar­ge­legt – dan­ke dafür !

  18. Man soll­te nicht zu viel über Windows 8 meckern, fin­de ich. Ich sel­ber habe es aus­pro­biert und bin sehr ange­tan davon. Zugegeben, es ist gewöh­nungs­be­dürf­tig. Aber es ist den­noch ein wich­ti­ger Schritt für Microsoft. Wie ich fin­de auch in die rich­ti­ge Richtung. Wie bereits im Beitrag erwähnt, fin­de auch ich es unschön, das man im Grunde nur 1 App offen haben kann – in der Modern UI. Jedoch kann man den Bildschirm auf­tei­len ins Verhaltnis 1:2, so dass man doch zwei Apps par­al­lel lau­fen las­sen und anzei­gen las­sen kann.

    Bei der Nutzung von meh­re­ren Monitoren kann man auch bequem bei­de als Modern UI, bei­de als Desktop oder einen als Modern IU und den ande­ren als Desktop anzei­gen las­sen.

    Was jedoch die Performance angeht, ist Windows 8 unschlag­bar. Mein alter Laptop (1,6GHz PIII, 2GB RAM, lang­sa­me 60GB HDD) läuft mit Win8 erheb­lich schnel­ler als mit WinXP oder Win7.

    Die Gestensteuerung per Maus ist ok und rela­tiv leicht zu mer­ken. Die Suchfunktion hat bis­her auch alles gelie­fert was ich gesucht habe und ich konn­te schnell von über­all aus auf Systemeinstellungen zugrei­fen.

    Es gibt den­noch ein paar Funktionen die ich ver­mis­se – wobei die Frage ist, ob jemand die­se als App nach­rei­chen kann / wird.

    Alles in Allem fin­de ich Windows 8 aber den­noch sehr gelun­gen.

    • Zitat: . Jedoch kann man den Bildschirm auf­tei­len ins Verhaltnis 1:2, so dass man doch zwei Apps par­al­lel lau­fen las­sen und anzei­gen las­sen kann.”

      Wow, zwei “Apps” (was soll das über­haupt mit die­sen Apps, Apps habe ich auf mei­nen Smartphone, auf dem PC will ich Programme, Software).…ich habe (oder hat­te, in den guten alten Windows-Zeiten) immer zwi­schen 5 und 10 Fenster geöff­net.

  19. Es ist z.Zt. Mode, zwar optisch inter­es­san­te, aber uner­go­no­mi­sche GUIs zu erstel­len – lei­der auch in der Linux-Welt. Dort habe ich aber wenigs­tens die Möglichkeit, die für mei­ne Bedürfnisse opti­ma­le Oberfläche zu wäh­len. Da ich mit mei­nen PCs arbei­te (!), ist das in mei­nem Fall Xfce. Diese Möglichkeit hat man bei Windows nicht => Tonne.

  20. Das ers­te was ich instal­liert habe auf Windows 8 (und das kann ich jedem nur emp­feh­len) ist Classic Shell: http://classicshell.sourceforge.net. Damit wird Windws 8 auf Notebooks wenigs­tens wie­der bedien­bar.

  21. Ich ver­ste­he die gan­ze Aufregung nicht. Es ist doch völ­lig klar, dass die Tablet-Oberfläche nicht wirk­lich für Desktop geeig­net ist. Deswegen instal­liert man sich dann ein­fach die pas­sen­den klei­nen Helferlein und schon kann man Windows 8 als Desktop-System ver­wen­den. Ich per­sön­lich habe end­lich den Sprung weg von XP gemacht und muss sagen, dass ich nicht ent­täuscht bin. Trotz mei­ner betag­ten Hardware star­tet das System in einer knap­pen Minute. Auch das Ansprechverhalten der Software ist sehr flott. Über das Design kann man strei­ten, aber die Technik macht einen sehr soli­den Eindruck. Just my two cents.

    • Das stimmt lei­der nicht! Auch mit den klei­nen Helferlein kann man nicht nor­mal am PC arbei­ten wie man sich das gewöhnt ist. …z.B. meh­re­re Fenster “Windows” (der Name passt nicht mehr…) neben­ein­an­der geöff­net haben und hin und her swit­chen. Doppelklick auf ein Bild, dann kommt es gleich in den Vollbildmodus, kann man auch nicht ver­klei­ner. Alternativ muss man rechtsklick auf das Bild kli­cken und dann auf Vorschau.….was soll den das???!

      • Haben sie wirk­lich Windows 8 benutzt?
        Der Vollbildzwang bezieht sich auschließ­lich auf Apps (also aus dem Windows Store), klas­si­sche Programme kön­nen belie­big vergrößert/verkleinert wer­den.
        Als Helferlein emp­feh­le ich per­sön­lich “StartIsBack”, kos­tet zwar eine Kleinigkeit (3$, bzw. 5$ für 5 Lizensen (vlt. ver­schen­ken und Gutes tun)). Dieses klei­ne Tool läuft nicht als Extradienst, also braucht prak­tisch kei­ne Ressourcen und kann auch nicht abstür­zen, außer­dem erlaubt es eine sau­be­re Trennung zwi­schen ModernUI und Desktop. Wenn die­ses Tool instal­liert und rich­tig kon­fi­gu­riert ist haben sie:
        1. Startmenü (auf Wunsch auch wie XP ohne Scrollen)
        2. Keine akti­ven Ecken (bei Bedarf mit Shortcuts erreich­bar)
        3. Die ModernUI für Apps ist noch vor­han­den und statt “Start” mit “Apps” beti­telt.

  22. Zum Glück hab ich mein MacBook Air :)

  23. Ich ver­ste­he Microsoft in der Hinsicht schon seit vie­len Jahren nicht.
    Warum wird ein wirk­lich gut eta­blier­tes Softwaredesign über den Haufen geschmis­sen? In jedes Betriebssystem und sogar die Anwendungen von Microsoft muss sich der Anwender neu hin­ein­ver­set­zen und Wege fin­den wie er zurecht kommt.
    Für mich war der Umstieg von MS Office 2003 zu MS Office 2007 schon ein Grauß. Viele Funktionen habe ich ein­fach nicht wie­der­ge­fun­den. Man kann sogar sagen das ich man­che Funktionen erst zum Release von MS Office 2010 her­aus­ge­fun­den habe. Vielleicht ist das der Grund waru ich mich NICHT für die 2010er Variante ent­schie­den habe.

    Ich glau­be Microsoft lässt sich zu sehr von ande­ren Herstellern, in die­sen Fall Apple mit ihren Tablets hin­sicht­lich des Designs beein­flus­sen.
    Ein Fremder muss nicht auf dem ers­ten Blick erken­nen um wel­ches Betriebsystem essich han­delt. Viel mehr zäh­len die “inne­ren Werte”.

    • Ich den­ke das es durch­aus etwas mit Image zu tun hat. Die Technischen Unterschiede zwi­schen Windows 2000 und XP lie­gen im Grunde im tesch­ni­schen Detail. Ohne die LUNA Oberfläche wäre dem durch­schnitt­li­chen Endbenutzer schwer zu ver­mit­teln gewe­sen wo der Unterschied zwi­schen 2000 und XP liegt.
      Seit damals hat man im Hause Microsoft ver­stärkt damit Angefangen Oberflächen zu ändern um “Innovation” zu zei­gen. Jetzt wo Apple ihren Quatsch für Teuer Geld an den Man bringt – ein­fach weil es Hip ist – will Microsoft auch ein neu­es Innovatives Image. Daher auch der Radikale wech­sel.
      Außerdem wird die Tablett Erfolgsstatistik falsch gedeu­tet. Natürlich Boom Tablets. Aber wer kauft das? Leute die schon Laptop, PC oder gar bei­des zuhau­se haben. Ich ken­ne kei­nen der Ernsthaft meint sein Tablett könn­te sei­nen Büroalltag am PC Ersetzen. Ergänzen ja. Nur leu­te die eh nur zwei, drei Klicks machen (z. B. Wareneingang) könn­ten von einen Minimalsystem Profitieren.
      Diese haben aber in der Regel schon eine maß­ge­schnei­der­te Software wo die Buttons ent­spre­chend groß Dimensioniert sind.
      Die Einführung von Windows8 ist auch Denkbar schlecht gewählt – in Zeiten der Wirtschaftskriese wer­den eini­ge Firmen sich sagen “das sind nur Kosten ohne Erkennbaren mehr­wert”.

      Apple Produkte bie­ten auch kei­nen direk­ten Mehrwert, daher haben die sich auch nur im Privatbereich durch­ge­setzt und als iPhone auch in Firmen. Der Apple Boom wird eh zurück­ge­hen, daher hät­te Microsoft bes­ser ihr eige­nes Ding gemacht anstatt jemand hin­ter­her zu ren­nen.

      • Ich bin gauch genau die­ser Meinung. Ich bin (oder war es bis jetzt zumin­dest) eine begeis­ter­te Windows-Nutzerin. Ich habe mich auf Windows 8 gefreut, ich habe es jetzt ca. 3 Wochen und ich wer­de von Tag zu Tag ent­äusch­ter. Windows will jetzt voll einen auf Apple mache.…was soll denn das?! Windows 8 ist mei­ner Meinung nach, für nor­ma­le PC’s und Laptops abso­lut gar nicht zu gebrauchen.….das ist ein­zig und allei­ne ein Tablet-Betriebssystem. Ich bin so ent­äuscht von Windows.…sollen sie sich doch gleich von Apple auf­kau­fen las­sen, wenn sie unbe­dingt so sein wol­len wie die. …Linux wirds sicher freu­en!

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