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URL-Shortener für den eigenen Webspace

Wenn schon URL-Shortener, dann möglichst einen eigenen. Der bleibt Ihnen mit Sicherheit wenigstens solange erhalten, wie Sie selber im Web vertreten sind. Nicht nur für Twitter, auch unter Bloggern, also in Posts und Kommentaren haben sich die handlichen Kurzlinks weitgehend durchgesetzt. Umso erstaunlicher, dass URL-Shortener für den eigenen Webspace bislang praktisch keine Rolle gespielt haben.

Wenn schon URL-Shortener, dann möglichst einen eigenen. Der bleibt Ihnen mit Sicherheit wenigstens solange erhalten, wie Sie selber im Web vertreten sind. Nicht nur für Twitter, auch unter Bloggern, also in Posts und Kommentaren haben sich die handlichen Kurzlinks weitgehend durchgesetzt. Umso erstaunlicher, dass URL-Shortener für den eigenen Webspace bislang praktisch keine Rolle gespielt haben.

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War das eine Aufregung, als Tr.im vor einiger Zeit kurzfristig mitteilte, man würde quasi über Nacht den Dienst abschalten. Auch wenn genauso kurzfristig dementiert wurde und der weiterhin laufende Dienst aktuell in eine Communityedition überführt wird, wurde doch wieder einmal klar, dass Abhängigkeiten von externen Anbietern grundsätzlich Risiken bieten. Zeit für eigene Lösungen…

KurzURLs und ihr natürlicher Lebensraum

Solange Sie einen Dienst wie Tr.im nur zum flüchtigen Twittern nutzen, ist alles im grünen Bereich. Tweets verschwinden derzeit ohnehin nach etwas mehr als einer Woche aus dem twittereigenen Suchindex. Und Twitter hat bereits angekündigt, dass sich dieser Zeitraum mit steigender Tweetzahl weiter verkürzen wird. Wen kümmert es da, wenn der Shortlinkanbieter abschaltet und somit der Kurzlink nicht mehr funktioniert?

Anders sieht die Sache aus, wenn Sie zu denjenigen Zeitgenossen gehören, die nur ungern flüchtige Weisheiten produzieren, und stattdessen immer bestrebt sind, ihre Äußerungen für die mehr oder weniger interessierte Nachwelt oder auch nur das eigene Ego so lange wie möglich aufzuheben. Eine wahre Vielfalt weiterer Dienste und Anwendungen steht dem Tweetarchivierer zur Verfügung. ReadWriteWeb hat zehn solcher Helfer unter die Lupe genommen.

Haben Sie Ihre Tweets auf eine der beschriebenen Weisen in den dauerhaften Zugriff der Öffentlichkeit bewegt, stellt der Verlust des möglicherweise tausendfach genutzten Short-URL-Providers natürlich eine mittlere Katastrophe dar.

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Außerdem sind nicht nur Twitterfans betroffen. Auch unter Bloggern, also in Posts und Kommentaren haben sich die kleinen Kurzlinks weitgehend durchgesetzt. Ärgerlich fand ich dabei schon immer, dass man aus einem Kurzlink in aller Regel nicht auf seinen Inhalt schließen kann. Ist der Provider hinter dem Kurzlink offline, ist der Link nichts weiter als eine willkürliche Ansammlung wirrer Zeichen.

Komplett auf Kurzlinks zu verzichten ist indes keine vernünftige Alternative, denn die Links großer Webangebote tendieren dazu, immer länger zu werden. So ist es schon kaum noch möglich, einen FAZ-Beitrag ohne URL-Shortener überhaupt noch als Link zu transportieren.

vorher:
http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~EEBAA64CB44834FF2BE9DDEB241677619~ATpl~Ecommon~Scontent.html

nachher (unter Verwendung von YOURLS):
http://akuefi.de/8

Wobei in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden darf, dass nicht jede Nachrichtenwebsite dauerhaft verlässliche Links, im Sinne von Permalinks anbietet. SpOn ist da in der Vergangenheit desöfteren in die Kritik geraten. Ist der Langlink nicht standhaft, nutzt einem natürlich der verlässlichste URL-Shortener nichts.

All dies vorausgeschickt wird deutlich: Wenn schon URL-Shortener, dann möglichst einen eigenen. Der bleibt Ihnen mit Sicherheit wenigstens solange erhalten, wie Sie selber im Web vertreten sind. Danach wird es Ihnen wurscht sein.

Umso erstaunlicher, dass URL-Shortener für den eigenen Webspace bislang praktisch keine Rolle gespielt haben. Viel zu selbstverständlich verlässt man sich auf bit.ly, tr.im, is.gd, u.nu, snurl.com, tinyurl.com und wie sie alle heißen.

Auch auf Entwicklerseite fand das Thema offenbar keinen großen Widerhall. Dabei ist ein Dienst, der nichts anderes zu tun hat als URLs nach einem festen Schema zu verkürzen, eine programmiertechnisch vergleichsweise einfache Aufgabe. Vielleicht zuu einfach und deshalb uninteressant?

Einige gibt es aber dennoch und diese wollen wir uns im Folgenden einmal näher anschauen. Ich beginne mit meinem Favoriten.

YOURLS – Your Own URL-Shortener

YOURLS ist das Komplettpaket für den WordPress(.org)-Blogger, aber nicht nur für den. Im Kern ist YOURLS eine schlanke PHP-/MySQL-Anwendung für den eigenen Webspace. Zusätzlich ist ein WordPress-Plugin verfügbar, mit dem man automatisiert auf die eigene oder eine fremde freigegebene YOURLS-Installation zugreifen kann. Das Plugin twittert auf Wunsch neue Beiträge automatisch raus. Weiterhin gibt es seit neuestem ein Widget, mit dem man den Short-URL-Dienst frei zugänglich in die Sidebar verlagern kann, so dass jeder Besucher in die Lage versetzt wird, schnell einen Kurzlink unter Verwendung Ihres Dienstes zu erzeugen. Aber alles der Reihe nach…

YOURLS – Das Hauptscript

Yourls, kurz für Your Own URL Shortener, befindet sich seit etwas mehr als zwei Monaten am Markt. Es handelt sich um eine mit nur rund 80 kb (zip-komprimiert) äußerst kleine PHP-Anwendung, deren einzige Aufgabe es ist, aus langen URLs kurze zu generieren.

Der Aufgabe angemessen sparsam gibt sich Yourls denn auch in Sachen Systemvoraussetzungen. Ihr Webspace benötigt PHP ab 4.3, MySQL ab 4.1 und Apache mit mod_rewrite. Wollen Sie fürderhin Gebrauch von den Möglichkeiten der Yourls-API machen, stünde Ihnen die PHP-Erweiterung Curl ganz gut zu Gesicht.

Betreiben Sie bereits ein selbstgehostetes WordPress-Blog technisch erfolgreich, erfüllen Sie aller Voraussicht nach die genannten Voraussetzungen. Überhaupt sollte jeder moderne Webspace ab etwa 6 Euro im Monat keine Probleme mit Yourls haben.

Laden Sie Yourls herunter und entpacken Sie es. Sodann laden Sie es mittels eines FTP-Client in das gewünschte Verzeichnis hoch. Bevor Sie nun die Installationsroutine starten können, müssen Sie zunächst über Ihr Provider-Backend eine MySQL-Datenbank anlegen und sich die Daten notieren. Wie bei MySQL üblich, können Sie ebenso eine bestehende Datenbank verwenden, z.B. Ihre WordPress-Datenbank. Wollen Sie Yourls nur für Ihren persönlichen Bedarf betreiben, reicht die Erweiterung der vorhandenen WP-Datenbank mit Sicherheit aus.

Ganz generell steht natürlich die Überlegung an, ob eine Kurz-URL nicht von einer Kurz-Domain aus generiert werden sollte. Denn klar ist ja, dass Sie keinen großen Nutzen von einer Short-URL im eigenen Webspace haben werden, wenn Ihre Domain etwa www.ichbindergroesstebloggerdeutschlands.de heißt. Nun sind glücklicherweise Domainnamen heutzutage aus der Portokasse zu bezahlen, weshalb es nicht zu sehr im Zwiebelleder schmerzt, wenn Sie Ihrer Kreativität diesbezüglich freien Lauf lassen.

Ich beispielsweise ersann in einer schlaflosen Nacht den überaus genialen Domainnamen akuefi.de. Zunächst hatte ich zwar mit sh.ortn.it geliebäugelt, jedoch brachte mich kurzes Googeln zu der Erkenntnis, dass es bereits einen Dienst ähnlichen Namens gibt, über deren Abmahngebaren ich keinerlei Erkenntnisse gewinnen konnte. Vorsicht ist bekanntlich die Mutter der Porzellankiste. Mit akuefi.de, der Abkürzung für Abkürzungsfimmel bin ich aber auch ganz zufrieden…

Sie haben nun also Yourls hochgeladen und die Datenbank angelegt. Bevor Sie die Installationsroutine starten können, müssen Sie zunächst noch – wie von WordPress bekannt – eine config.php anlegen, die letztlich im Verzeichnis includes untergebracht werden wird. In dieser Config-Datei, die Sie aus dem vorhandenen Muster config-sample.php generieren können, werden im Wesentlichen die Datenbankzugangsdaten, sowie die zu verwendende Domain hinterlegt. Laden Sie die fertige config.php hoch und rufen dann die Installationsroutine auf, die naturgemäß nur noch wenig Arbeit hat.

yourls-inst-01.png
yourls-inst-02.png
Fortan steht Ihnen Ihr Kurzlink-Dienst zur Verfügung. Erwähnenswert ist noch, dass Sie diesen in einem offenen, also frei zugänglichen Modus oder unter Verwendung von Passwort und Benutzername geschützt betreiben können. Damit eignet sich Yourls als Wettbewerber zu bit.ly, tr.im etc.

Yourls setzt sich in verschiedener Hinsicht leistungsmäßig von seinen Wettbewerbern ab. So kann Yourls Shortlinks nicht nur algoritmisch erzeugen, vielmehr ist es alternativ möglich, eigene Kurzlinks, die eventuell sprechender sind, zu vergeben.

yourls-admin.png
yourls-admin-2.png
Ein weiteres großes Plus im Vergleich zu konkurrierenden Lösungen ist das WordPress-Plugin.

YOURLS – WordPress To Twitter

Das WordPress-Plugin zu Yourls stellt hauptsächlich eine Verbindung des Blogs zu Twitter dar. Veröffentlichen Sie einen neuen Beitrag und haben das Yourls-Plugin entsprechend konfiguriert, postet Yourls eine zuvor automatisch generierte Kurz-URL des Beitrags in Ihren Twitteraccount. In der Sidebar neben dem Beitragsfenster (Edit-Modus) sehen Sie den erzeugten Shortlink und können diesen bei Bedarf retweeten, zB bei wesentlichen Änderungen an bereits getwitterten Posts.

yourls-plug-writearea.png
Das Plugin unterstützt sowohl eine Yourls-Installation auf demselben Server, wie auch eine entfernte, beispielsweise eine öffentliche eines anderen Betreibers. Außerdem können Sie das Plugin auf einige der gängigen URL-Shortener, wie bit.ly konfigurieren.

Das YOURLS-Widget

Das Yourls-Widget bettet den Shortener in die Sidebar Ihres WP-Blogs ein. So können Ihre Besucher sich schnell einen Kurzlink generieren lassen und Sie treten quasi in direkte Konkurrenz zu bit.ly. Auch wenn Sie Ihre Yourls-Installation mit Passwort geschützt haben, können Sie den Sidebar-Shortener implementieren. Diesem geben Sie schlicht das Passwort mit auf den Weg, sodass sich das Widget gegenüber Ihrer Installation identifizieren kann.

yourls-sidebar-widget.png
YOURLS bietet eine umfassende Lösung für alle Kurz-URL-Fans. Besonders ambitionierte User können Yourls als Basis dermaßen stark umbauen, dass der Ursprung nicht mehr erkennbar ist. Das beste Beispiel dafür dürfte der Dienst hmm.ph bieten.

hmmph.png

Weitere URL-Kürzer zum Selbsthosten

Tatsächlich gibt es eine ganze Reihe tauglicher Scripte, die allerdings in Sachen Modernität und Leistungsumfang nicht an Yourls heran reichen. Ich stelle die verfügbaren Lösungen daher nicht ausführlich, sondern in Form einer kommentierten Liste vor.

Short URL WordPress Plugin

WordPress-Blogger, die lediglich einen URL-Kürzer für ihr eigenes Blog suchen, sollten sich dieses Plugin ansehen. Short URL WordPress hängt an die Blog-URL ein /u/Ziffer. Der Nutzwert hängt von der Länge der Blog-URL ab (siehe bereits weiter oben).

Synected

Ein weiteres, dabei recht vielversprechendes Plugin für den WordPressblogger geht über den Funktionsumfang des Short URL Plugin weit hinaus und bietet ebenfalls die Möglichkeit, einen öffentlichen Shortenerdienst in der WP-Sidebar zu etablieren. Synected liegt aktuell in der Verson 0.84 vor.

Shorty

Shorty liegt seit 2006 in einer Betaversion vor, was nicht unbedingt eine schnelle Fortentwicklung vermuten lässt. Shorty funktioniert wie ein klassischer URL-Shortener halt funktioniert. Eine API oder andere zusätzliche Anbindungsmöglichkeiten gibt es nicht, dafür aber ein Adminbackend zur Verwaltung bereits generierter Links.

Auch Shorty benötigt PHP ab 4, MySQL ab 3.23 und Apache ab 1.2. Der Entwickler empfiehlt zudem die Verwendung eines echten Browsers, also nicht den IE.

Shorty ist offenbar unsauber programmiert und wird deshalb in der freien Wildbahn zügig gehackt. Vorsicht im offenen Einsatz ist daher geboten.

shorty_-main-interface.png

Lessn

Shaun Inman ist ein bunter Hund im Internet. Erst jüngst gelangte er erneut zu einiger Aufmerksamkeit, als er die weithin mit guten Kritiken versehene selfhosted RSS-Reader-Lösung FeedAFever vorstellte. Seit Jahren kennt man ihn als Entwickler der Statistiklösung Mint. Vermutlich mehr als Fingerübung veröffentlichte er im letzten Monat den URL-Shortener Lessn.

Auch dieser auf PHP, MySQL und mod_rewrite basierende Linkkürzer ist auf das Wesentliche reduziert. Inman kann keine definitiven Systemvoraussetzungen angeben, teilt aber mit, dass es mit den neuesten Versionen aller Komponenten (PHP, MySQL) wunderbar funktioniere. Andere hätten schon mit PHP 4.4 gute Ergebnisse erzielt.

Lessn erledigt den Job. Mehr nicht. Ein Adminbackend gibt es nicht. Inman beschreibt Lessn demnach zutreffend als “simple”.

PHP-URL-Shortener aka Open URL Shortener

Funktional vergleichbar mit Lessn, dabei wegen einer rudimentären API noch etwas leistungsstärker, zeigt sich der Open URL Shortener, der auch unter dem Namen PHP-URL-Shortener bekannt ist. Ein Adminbackend sucht man vergeblich, als Systemvoraussetzungen werden ganz pauschal PHP, MySQL, mod_rewrite, Apache genannt.

Another PHP-URL-Shortener

Identische Systemvoraussetzungen, hier auch wieder sehr unspezifisch, ein wenig kreativer Name und eine kurze Entwicklungsspanne, offenbar inspiriert vom tr.im-Debakel. Eine ausführliche Darstellung sämtlicher Codeteile gibt dem Ganzen eher den Anstrich eines Tutorials als einer fertigen Anwendung. Besonders Leute, die in das Coding einsteigen wollen, könnten an diesem Script Gefallen finden.

phurl

phurl wird dieser Tage in der Version 2 von Grund auf neu geschrieben und sollte für die Zukunft durchaus auf dem Radar bleiben. Auch phurl basiert auf PHP, MySQL, Apache. Als Spamschutz bietet es ein optionales Captcha, Links lassen sich über ein Adminbackend verwalten. phurl gehört zu den umfangreicheren, dabei modernen Shortener-Lösungen.

kissabe

Das Projekt kissabe scheint in diesem Jahr neuen Schwung erfahren zu haben. Mittlerweile liegt kissabe in der Version 3 vor. Kissabe kürzt nicht nur Weblinks, sondern versucht sich als Allrounder (E-Mail, Text, Bilder). Das Projekt betreibt auch einen eigenständigen Dienst, der hervorragend als Demo herangezogen werden kann. Über eine API kann aus eigenen Anwendungen heraus kissabe angesprochen werden. Auch kissabe basiert auf PHP und MySQL.

Cortito – URL-Shortener

Auch Cortito ist ein lediglich basisfunktionales Stück Software. Es findet dennoch einen Platz in dieser Liste, da es mittels Ruby On Rails erstellt wurde.

Tutorials für Codebastler

Sollte der ganze Code Sie nun auf den Geschmack gebracht haben, selbst eine entsprechende Lösung zu programmieren, werden Ihnen die folgenden Tutorials hilfreich sein:

  • How To Create Your Own URL Shortener
    Anwendungsentwickler Sean O breitet sämtliche Grundlagen ausführlich, aber in perfect english vor Ihnen aus. Sie werden erstaunt sein, wie wenig Code tatsächlich für einen Shortener erforderlich ist (wenn Sie nicht gerade PHP-Profi sind).
  • Building A URL-Shortener
    Snook stellt die Grundsätze des URLs kürzen auf der Basis von CakePHP dar. Auch nützlich, wenn man nicht CakePHP einsetzt.
  • Der Autor zeigt, wie man einen eigenen URL-Shortener mit nur 25 Zeilen PHP-Code erstellt. Die Kommentatoren verbessern den Beitrag.

    Der Belgier Jean-Baptiste Jung stellt sehr ausführlich vor, wie man einen URL-Kürzer in Python programmiert. Interessante Alternative zur PHP-Front.

  • How to: Create a simple URL-Shortener in a few minutes
    Ich habe nicht nachvollzogen, ob die vorgestellte Lösung tatsächlich in ein paar Minuten programmiert werden kann. Falls nicht, kann der Effekt über den ebenfalls verfügbaren Quellcode-Download sicherlich doch noch erreicht werden.
  • Geschickte WordPress-URLs statt URL-Verkürzerdienste
    Video-Flash.de plädiert dafür, in WordPressblogs auf Shortener komplett zu verzichten und stattdessen die Möglichkeiten von WP selbst zu nutzen.

Zu guter Letzt

Die folgenden Scripts füge ich lediglich der Vollständigkeit halber hinzu. Es gibt noch weitere, jedoch erschienen mir diese keinen zweiten Blick wert. Meine Empfehlungen haben Sie bereits weiter oben erhalten. Ergänzen Sie gern in den Kommentaren!

26 Kommentare zu “URL-Shortener für den eigenen Webspace”

Sehr schöner Überblick über selbsgehostete URL-Shortener. Wer einen solchen Dienst nicht selbst aufsetzen möchte oder kann, dem seien noch folgende gehosteten Dienste empfohlen:
http://iwantmyname.com/blog/2009/08/10-tools-to-run-an-url-shortener-on-your-own-custom-domain.htm
Speziell awe.sm und budurl.com haben sehr ausführliche Statistiken. Für den Hausgebrauch reicht ein selbsgehosteter Dienst jedoch sicherlich aus.
Noch ein Wort zu kurzen Domains. Unter anderem bieten folgende Domainendungen die Registrierung von zweistelligen Domains an: .TC, .VG, .MS, .GD, .HT, .MU, .TL, .GS & .CX

Shorturls sind schon was feines. Gerade in Texten von kurzer Lebenszeit ein echter Segen. Bei längeren Artikeln mit langer Verweildauer würde ich auch eher zu einer selbstentwickelten Lösung tendieren. Man stelle sich mal vor auf einer kommerziellen/professionellen Website funktionieren plötzlich die Links nicht mehr. Außerdem besteht bei Einbettung externer Dienste natürlich immer die Gefahr der unzuverlässigkeit. Sprich, kurzzeitiges Serverdown, hohe Auslastung daraus resultierend langsame Weiterleitung…
Ein wirklich guter Artikel der mir als Entwickler doch zu denken gibt. Danke weiter so.
PS: Die Edit-Funktion der Kommentare ist einfach genial.

Hallo Dieter,
ein wirklich toller Artikel. Auf die Gefahr, das ein Tiny-Url-Dienst seinen Geist aufgibt habe ich schon in einen Artikel hingewiesen (http://k5x.de/r3). Vielen Webnutzern scheint die Gefahr noch gar nicht bewusst zu sein. Ausserdem ist eine eigene Kurz-URL doch was chices, oder?
Ich hatte das Glück noch eine der wenigen 3stelligen DE-Domains zu bekommmen (siehe oben). Werde “YOURLS” mal testen.
Danke für den Artikel
Tom Mergen

Also ich musste erst in der yourls-go.php aus
header ('Location: '. $url);
das hier machen
header ('Location: '. htmlspecialchars_decode($url));
damits funktioniert, schließlich werden die URLs ja mit htmlspecialchars in die DB geschrieben.
Oder bin ich da auf dem Holzweg?

Hallo,
ich habe das Tool “Yourls” auf meinem Server installiert und muss sagen, dass es genau das ist, wonach ich seit ein paar Wochen gesucht habe.
Danke!!!!!

Hallo,
ich wollte YOURLS mal eben bei Alfahosting aufsetzen:
– version 1.4.3, stand-alone
– copied all stuff to the root directory of the www server, e.g. /html
– open host/admin in web browser
– click on “install yourls” button, this results in:
File .htaccess successfully created/updated.
Table ‘yourls_url’ created.
Table ‘yourls_options’ created.
Table ‘yourls_log’ created.
YOURLS tables successfully created.
But when pointing to host/admin, I get a message “Forbidden: You don’t have permission to access /admin/install.php on this server.”
Aufgefallen ist mir auch, dass ein paar Bilder fehlten, mmmh… Bin streng nach der Guideline in der readme vorgegangen.
Die config.php musste in dieser Version noch ins /include Directory.
Weiterhin sollte lt. Protokoll (siehe oben) eine .htaccess angelegt werden, diese kann ich auf dem Webserver aber nicht finden.
Schade, dass das so ein Gefummel ist…
Gruß

schon etwas älter die dienste die hier vorgeschlagen werden, hier habe ich einen der vie funktionen mitbringt. wer z.b. afiliate links verkürzt, kann hier denn internationalen verkehr auf ein internationeles oder eigene domain weiterleiten und nur die zirlgruppe auf den eigentlich gekürzten domain weiterleiten. dass finde ich echt top. hier mal der dienst: http://yourls.at wobei dies keine , glaube ich, yourls installation ist.

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