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Swetlana Senkevitch 3. Oktober 2012

Unroll.me hilft, nervige Newsletter auf einen Schlag los zu werden

Es geht schon auf die Nerven, wenn man am frühen Morgen seine E-Mails checkt und dort Dutzende von Newslettern findet, zwischen denen man die wichtigen Mails erst suchen muss. Das Problem mit den Newslettern hatte auch Perri Gorman und so entstand das Tool, welches ich Ihnen heute vorstellen möchte: Unroll.Me.

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(Bildquelle: pj_vanf auf Flickr | CC-BY-SA)

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Ich denke, im Laufe seines Lebens abonniert jeder zahlreiche Newsletter von verschiedenen Anbietern. Oft ist es so, dass ein Thema für uns mal brennend wichtig ist und wir darüber permanent informiert werden wollen. Das führt zu einem Newsletter-Abonnement. Nach einer oft kurzen Zeit allerdings gehört das Thema der Vergangenheit an, die Newsletter bleiben aber. Das macht sie zu einer Art Spam. Manchmal noch nach einigen Jahren gehen sie uns auf den Wecker. Abbestellen ist meistens aufwändig. Ich persönlich hatte keine Zeit und Lust, mich auf einer Anbieterseite zum Abbestell-Formular durch zu klicken, deshalb bevorzugte ich einfaches Löschen. Der neue Web-Service Unroll.Me verspricht Abhilfe.


Startseite von Unroll.Me

Zuerst einige allgemeine Informationen zu Unroll.Me. Das Tool befindet sich noch in der Beta-Version. Aus diesem Grunde funktioniert es leider nur für E-Mail-Accounts bei Google. Das Team arbeitet daran, Unroll.Me für Yahoo, AOL und andere Accountanbieter funktionsfähig zu machen. Derzeit kann nur in englischer Sprache gearbeitet werden. Zukünftig wird das Tool aber für mehrere Sprachen verfügbar sein. Um Unroll.Me nutzen zu können, muss man sich registrieren (natürlich kostenlos). Dann kann es los gehen.

Alle Newsletter auf einen Schlag abbestellen

Als erstes muss man angeben, welcher E-Mail-Anbieter verwendet wird. Will man hier eine andere Antwort als „Google“ geben, geht es nicht weiter. Dann akzeptieren Sie die Nutzerbedingungen und werden nach Ihrer Zustimmung gefragt, da das Tool auf Ihre Kontakte zugreifen will. Wichtig: die Sprache in Ihrem Google-Mail-Account muss auf Englisch eingestellt sein, sonst kommt folgende Fehlermeldung:


Achtung: die Sprache im Google-Konto muss Englisch sein

Im Auftretensfalle folgen Sie den Anleitungen, welche das Tool Ihnen bietet. Aktivieren Sie in Ihrem Google-Konto IMAP und stellen Sie die Sprache Englisch (US) ein. Versuchen Sie danach das Ganze von vorne. Bei mir hat es dann geklappt und ich durfte dieses schöne Bildchen als Willkommensgruß sehen.


Willkommen bei Unroll.me

So, jetzt erhielt ich eine Liste von derzeit bei mir auf dem Google-Konto vorhandenen Abonnements. Zum Glück waren es nicht viele, aber genug, um die Funktionsweise des Tool zu demonstrieren. Ich war etwas verwirrt, was den Unsubscribe-Button anging. Wo war er denn?


Finde den Unsubscribe-Button

Nach einigen Minuten Suche fand ich ihn. Neben jedem Newsletter-Anbieter befindet sich jeweils ein roter Punkt. Um nervige Newsletter abzubestellen, sollten Sie erstmal mit der rechten Maustaste darauf klicken. Rechts erscheint der erwünschte Unsubscribe-Button und beim Klicken darauf wird der Newsletter abbestellt.


Da ist ja der Button!

Puh, endlich. Die bei mir im Google-Briefkasten vorhandenen Abonnements wurden deaktiviert! Jetzt warte ich ungeduldig darauf, dass Unroll.Me auch andere E-Mail-Accounts reinigen kann. Bei mir im Yahoo-Briefkasten haben sich nämlich zahlreiche nervige Newsletter angesammelt…

Fazit

Im Grunde genommen halte ich Unroll.me für eine sehr gute Erfindung. Nun sieht man zurzeit, dass das Tool noch nicht fertig entwickelt ist. Die Tatsache, dass nur Google-Mail akzeptiert wird, ist meiner Meinung nach eine starke Beschränkung des Nutzwertes. Zudem lassen die Spracheinstellungen Besseres wünschen. Nicht jeder will oder kann nur englische Sprache verwenden, auch wenn diese international ist. Auch finde ich, dass es schon etwas schwierig war, den Unsubscribe-Button zu finden. Ich hätte ihn nämlich direkt neben dem Newsletter-Anbieter erwartet. Aber wie schon gesagt, Unroll.me ist vielversprechend. Außerdem ist es kostenlos und sicherlich wird es bald super funktionieren. Vielleicht…

(dpe)

Swetlana Senkevitch

Neben dem Chemiestudium interessiert sich Swetlana Senkevitch für sehr viele Dinge dieser Welt. Kunst, Malerei, Psychologie, Naturwissenschaften, Schachspiel, Sprachen und Photographie sind nur einige Beispiele ihrer Interessen und Hobbies. Sie hat eine Leidenschaft fürs Schreiben und Design gefunden und beschäftigt sich nun mit Webdesign.

7 Kommentare

  1. Hi Swetlana,

    danke für den Hinweis! unroll.me wirkt auf den ersten Blick traumhaft. Leider scheint das ganze aber nur mit den größeren Providern wie Gmail, Yahoo und co zu funktionieren. Ist dir eventuell auch eine Alternative für sonstige Anbieter wie etwa GMX bekannt?

    Beste Grüße,
    Julian

  2. an sich eben ein interessantes Thema. Ich habe dazu gestern erst einen Artikel geschrieben (zu lesen auch couchnet.eu). Hab dabei aber eher eine Anregung eingebaut, die dazu ‚treiben‘ soll, dass Newsletter wieder gehaltvoller werden. Mal sehen, ob es auf Dauer wieder in eine Richtung geht. Denn von der Idee her, ist ein Newsletter nichteinmal schlecht.

  3. Kommt mir ziemlich umständlich vor.
    Die meisten seriösen Newsletter haben unten ein Abmeldelink, zwei drei Klicks und man hat sich ausgetragen.
    Wozu dann einen Extra-Dienst dafür?

  4. Was im Zusammenhang mit dieser Empfehlung ja irgendwie auch interessant wäre:

    – Wie funktioniert das Ganze?
    – Warum braucht der Anbieter Zugriff auf die Kontakte?
    – Wie wird mit dem Datenschutz umgegangen?

  5. Hey,
    habe unroll.me auch vor einer Weile getestet. Vielleicht ist es aber etwas verwirrend zu schreiben, dass die Newsletter auf einen Klick abbestellt werden können. Vielmehr erstellt unroll.me einen Ordner in Google Mail in dem alle „unerwünschten“ Mails gefiltert und einsortiert werden. So hat man neben dem Spam-Ordner auch noch einen Unroll.me-Ordner. Ich find diese Lösung nicht so toll, da man mit den Google-Filtern das Gleiche schnell hinbekommt. Daher ist es wieder bei mir rausgeflogen.

    • Was ich gut finde, dass man einfach in diesen Unroll.me-Ordner reingehen kann, wo das ganze Zeug eingesammelt ist und dort auch die Newsletter abbestellen. Geht natürlich nicht bei allen Newsletter-Anbietern.

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