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Dieter Petereit 23. März 2013

uiFaces: Neuer Platzhalterdienst für Avatare in Design-Mockups

Platzhalterdienste stell­ten wir in der Vergangenheit schon eini­ge vor. Der heu­ti­ge Service mit dem spre­chen­den Namen uiFaces reiht sich dabei nicht ein, denn er nimmt sich eines ziem­lich spe­zi­el­len, aber an Bedeutung in Zeiten von Social Media stei­gen­den Themas an. Er bie­tet Avatare als Platzhalter für den Einbau in Design-Mockups an, in denen eben sol­che Avatare erfor­der­lich sind. Dabei kann uiFaces fle­xi­bel ange­passt wer­den.

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uiFaces: Von 10 bis 120 Pixel und von kantig bis rund

Caleb Ogden, Freelancer aus Silicon Valley, steck­te nach eige­nen Angaben neben der Idee nur etwas mehr als einen hal­ben Tag Arbeit in die initia­le Ausgabe des Dienstes uiFaces. Aber wie stets, sind es die ein­fa­chen Ideen, die am schwie­rigs­ten zu fin­den sind. Insofern darf man uiFaces nicht rein nach dem Aufwand sei­ner Erstellung beur­tei­len.

uiFaces besteht aus einer ein­zel­nen Seite. Links sind manu­ell von Ogden aus­ge­wähl­te Twitter-Avatare zu sehen, rechts befin­den sich die Regler für die Anpassung der Optik sel­bi­ger. Wer übri­gens glaubt, sein Avatar müs­se unbe­dingt Ogdens App berei­chern, kann den Entwickler per Tweet dar­auf hin­wei­sen. Ich neh­me an, dass umge­kehrt auch Personen, die sich in der Übersicht nicht fin­den las­sen wol­len, dies eben­falls auf fried­li­chem Wege wer­den durch­set­zen kön­nen.

Per Schieberegler kön­nen die Avatare in Schritten von einem Pixel von 10 bis rauf zu 120 Pixeln ska­liert wer­den. Der Abstand zwi­schen den Avataren kann eben­so von 0 bis 100 Pixeln ein­ge­stellt wer­den. Zudem ist es mög­lich, die User-Bildchen hin­sicht­lich ihrer Form anzu­pas­sen. Wiederum in Schritten von einem Pixel las­sen sich die Bilder von kom­plett eckig bis rund ver­for­men. Und das ist es auch schon gewe­sen, was uiFaces an Funktionsumfang anbie­tet.

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Die über­sicht­li­chen Anpassungs-Slider von uiFaces

Ist die Avatarübersicht so hin­kon­fi­gu­riert, wie sie für das eige­ne Projekt benö­tigt wird, kann sie mit­tels eines her­kömm­li­chen Screenshots als Grafik über­nom­men wer­den. Nutzern mit einem Mac bie­tet Ogden zwei Fadenkreuze ober­halb der Übersicht an. Diese ent­spre­chen optisch exakt dem Fadenkreuz, das auf dem Bildschirm ange­zeigt wird, wenn man auf dem Mac mit Bordmitteln (Cmd + Shift + 4) einen Screenshot initi­iert.

Alles in allem ist uiFaces ein klei­nes, aber sehr nütz­li­ches Tool, das in der Bookmarksammlung von Interface-Designern sicher­lich einen Stammplatz erhal­ten wird. uiFaces ist einen knap­pen Monat alt und kann kos­ten­los ver­wen­det wer­den.

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Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

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