Markus Schlegel 8. Januar 2010

Typographische Verrohung

Früher war der Textsatz den Profis vorbehalten. Gelernte Setzer kannten jeden Handgriff um Texte korrekt zu Papier zu bringen. Korrekt im Sinne von „der Lehrmeinung entsprechend“. In den Anfangszeiten des Print waren die Setzer obendrein noch die Verfasser dieser Lehren selbst, ähnlich wie heute viele Webdesigner an HTML-Spezifikationen mitarbeiten. Erkenntnisse aus der Ästhetik gingen zwar auch bedingt in die Typografie mit ein, hauptsächlich passten sich die alten Lehren aber den äußeren Umständen wie der Beschaffenheit des Papiers, die Eigenschaften der Bleilettern oder der Qualität der Tinte an. Über die Jahre der Erkenntnisgewinnung hinweg wandelten sich diese typografischen Regeln, da sich auch die Umstände änderten. Die Eigenschaften des Mediums hatten direkten Einfluss auf die Lehrweisen des Setzens.

Heute leben wir in einer Welt, in der sich das Medium für Textübertragung innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne enorm verändert hat. Anstatt auf Papier lesen wir Texte vermehrt am Bildschirm – eine drastische Veränderung der Umstände. Sind die Typografie-Regeln, die wir als Webdesigner heute noch im Web einsetzen, allein deshalb veraltet? Wir übertragen Satztechniken aus der Zeit eines völlig anderen Mediums in die Zeit des Web, müsste da nicht einiges an Qualität auf der Strecke bleiben?

Muss sich der Inhalt anpassen, wenn sich das Medium ändert?

Noch viel schwerer als die technischen Veränderungen wiegen die gesellschaftlichen. Mit der Erfindung der Schreibmaschine, und vor allem mit dem Beginn der billigen Produktion dieser, konnten plötzliche alle Menschen Texte verfassen. Die von den professionellen Setzern mühsam erarbeiteten Regeln und Konventionen wurden mit einem Schlag überrollt von der Unbefangenheit des Laien, der sich an seine Schreibmaschine setzt und nach Gutdünken auf irgendwelche Tasten drückt. Dass dabei schon bei der Konzeption der Maschinen von vornherein auf wichtige typografische Zeichen verzichtet wurde, war zum einen zwar technisch bedingt, zum anderen aber der notwendigen Einfachheit bei der Bedienung geschuldet. Anstatt zwei verschiedener Anführungszeichen gab es auf einmal nur noch eines. Eine sinnvolle Vereinfachung.

Die Etablierung des Mitmachweb war ein weiterer Schritt hin zur „typografischen Verrohung“. Mit den Texten aus seiner Schreibmaschine erreichte der Schreiber, wenn er nicht gerade Gefängnisinsasse in Stuttgart Stammheim war, einen Kreis von maximal 100 Lesern. Mit seiner Computertastatur dagegen erreicht man womöglich mehrere tausende Leser. Anstatt wie bisher nur typografisch „falsche“ Texte zu schreiben, kann man sie heute auch überall lesen.

Prägen nicht die User das Medium?

Die einfachen Hochkommata, die fehlende Differenzierung zwischen Divis und Halbgeviertstrich oder das falsche Bild eines Apostrophs haben sich in unserer heutigen Medienwelt etabliert. Das bemerkt jeder, der für zwei Stunden im Internet surft. Denn nicht nur einfache (Micro-)Blogger oder Forenuser missachten die alten Regeln, auch große Nachrichtenportale setzen selten korrekt. Ist diese Entwicklung tatsächlich so schlimm? Oder sind es nicht die Nutzer, die ein Medium entwerfen?

Das wohlbekannte @-Zeichen kann man als bisher größte typografische Errungenschaft des Computerzeitalters ansehen. Ursprünglich nur als Trenner zwischen Usernamen und Host bei diversen Adressen gedacht, waren es die Nutzer, die dem Zeichen dessen heutige Bedeutung verliehen und damit zeigten, dass sie geschickt genug sind, sich ihre eigenen Konventionen zu schaffen.

Und fällt das Argument der besseren Lesbarkeit nicht sowieso raus?

Mittlerweile wissen wir, dass der Unterschied in der Lesbarkeit zwischen Serifen- und serifenlosen Schriften nicht daher rührt, dass die kleinen Füßchen Leitlinien für das Auge zeichnen, sondern dass es schlicht auf die Gewohnheit der Zeichen ankommt. Ebenso weiß man, dass konstruierte Schriftarten, die z.B. auf Biegen & Brechen irgendwelche Schnitte und Verhältnisse einhalten, nicht lesbarer erscheinen als freiere. Wenn also die Lesbarkeit allein keinen Ausschlag gibt, sondern es lediglich um die Gewohnheit beim Lesen geht, können allerhöchstens noch ästhetische Aspekte ein Argument pro „alte“ typografische Regeln sein. Aber selbst viele einflussreiche Grafikdesigner behaupten, Ästhetik müsse sich stets nach den Umständen und dem Zweck richten. So habe Typografie laut Stanley Morison „nur durch Zufall einen ästhetischen Charakter“.

Müssen Webdesigner also umdenken? Sollte man bewusst auf korrekte – d.h. alte – Typografie verzichten? Ich selbst weiß auf diese Fragen keine eindeutige Antwort, ich weiß jedoch, dass man sich diese Fragen stellen sollte und nicht einfach auf die alte Art und Weise weitermachen kann.

(sl)

Markus Schlegel

Markus Schlegel arbeitet als freier Webdesigner und bloggt über Web- und Icondesign, Typografie und Usability. Twitter,
Dr. Webs exklusiver Newsletter
Hinweise zum Datenschutz, also dem Einsatz von Double-Opt-In, der Protokollierung der Anmeldung, der Erfolgsmessung, dem Einsatz von MailChimp als Versanddienstleister und deinen Widerrufsrechten findest du in unseren Datenschutzhinweisen.

16 Kommentare

  1. Zur Schriftartauswahl, meine Erfahrung und Beobachtung; ich habe mich einige Zeit lang damit auseinandergesetzt:

    Besser lesbar ist immer eine Schrift, die man gewohnt ist zu lesen.

    Eine Schrift ist zudem umso besser lesbar umso größer die Unterschiede zwischen den verschiedenen Buchstaben sind. Daher ist Serifenschrift am besten für umfangreiche Texte geeignet.

    Am Bildschirm vermatscht allerdings Serifenschrift so, dass die Unterschiede zwischen den Buchstaben geringer sind als bei serifenloser Schrift. Daher ist am Bildschirm serifenlose Schrift besser lesbar.

    Wenn Bildschrirme eine Auflösung von 200dpi oder mehr haben werden, dann wird auch am Bildschirm Serifenschrift besser lesbar sein.

  2. @markus
    deine argumentation bezüglich serifen- und groteskschriften erscheint undifferenziert – hauptsächlich durch vermischung der begriffe ‚erkennbarkeit‘ und ‚lesbarkeit‘.
    so ist für die kognitive verarbeitung und erkennung eines zeichens die »gewohntheit« selbigens ein entscheidender faktor. setzt man diese voraus, ergibt sich selbst bei abgeschnitten, verzerrten, – und um auf die wortebene zu wechseln – fehlenden oder falschen buchstaben immer noch eine hervoragende erkennungsrate durch interpolation.

    die gängie argumentation zur besseren lesbarkeit von serifenschiften setzt jedoch eine stufe höher ein: nämlich auf textebene. genau hier spielt horizontale führung eine entschiednde rolle. im westlichen schriftgebrauch ist die reine tatsache horizontal zu lesen trivial. lesbarkeit ist hier nicht essentiel sondern qualitativ zu verstehen. in anderen worten, wie verhält sich der kognitive grundaufwand des lesevorganges im verhältniss zu der, aus ihm gewonnen informationsmenge. der grundaufwand besteht unter anderem darin zeilen als zeilen warzunehmen oder den sprung von zeile x in zeile x+1 zu vollziehen.
    neben zeilenlänge und zeilenabstand bestimmt auch das schriftbild wie leicht jede sich zeile von ihren umgebenden trennt und nach innen, auf die in ihr enthaltenen worte verweist. serifen verstärken den kontrast an ober- und unterkannte in horizontaler richtung. bei geringerer strichstärke bietet eine zeile gesetzt serfienschrift den gleichen grauwert – erechnet aus dem verhältnis von bedruckter und unbedruckter fläche – wie die selbe in grotesk gesetzte.
    konkret liesen sich darus unter anderem kleinere schriftgrößen und zeilenabstände bei gleichbleibender lesbarkeit ableiten. so ist, um auf deine einstiegs these zurückzu verweisen, typografischer sachverstand gefragt um diesen nachteil ‚hinter den kullisen‘ auszugleichen um gute lesbarkeit auch in längern texten zu ermöglichen.

  3. In Print form sprich in gedruckter Version ist das Lesen um 60% besser. Kann mann überall lesen. Meine Quelle Kompendium.

  4. Sehr interessante Diskussion, ich tendiere zu den Ansichten vom Artikelautor und Herrn Sahm.

    Vielleicht provoziert es etwas, aber wenn man sich den Ursprung ansieht – die Sprache, dann sollte man die Typografie auch mal „relaxter“ betrachten. Das gesproche Wort wurde historisch als Kunstform „Schreibweise“ fixiert. Der Ursprung des Ganzen bleibt aber unberührt, kein Mensch spricht diesen ganzen Typo-Sonderzeichen-Kram und so folge ich auch gerne den Vereinfachungen. So wie die deutsche Sprache sich vereinfacht und durchmischt, so kann auch die Schrift gerne effektiver werden. Welch Aufwand einem erspart bliebe, weiß jeder Autor :))))

  5. Richtiger Artikel, wichtiger Ansatz. Besonders die Überschrift gefällt mir.

    Ich stimme weiter oben dem Jens zu.
    Als Web-Designer sollte man die gängigen grafischen und typografischen Regeln draufhaben.

    Ich halte es mit den erfolgreichen News-Portalen, wie SPIEGEL ONLINE oder ZEIT.DE, in denen auch noch Redakteure vom alten Schlag und sehr gute Art-Direktoren die Lesbarkeit der Texte bestimmen.

    Die Breite des Textblocks und der Zeilenabstand im Verhältnis zum Gesamtdesign sind für mich auschlaggebend. Ebenso Absätze, halbwegs akzeptables Deutsch und hier natürlich Groß- und Kleinschreibung.

  6. Als in den Achtzigern der Bleisatz vom Fotosatz abgelöst wurde und in den Druckereien containerweise die Blei-Antimon-Zinnlegierungen rausflogen, saßen bald darauf zunehmend Menschen ohne typographische Vorbildung an Personalcomputern im Anfangsstadium. Quark gabs noch nicht, InDesign noch lange nicht. Der Satz wurde demzufolge zunehmend grauenvoll.
    Seit die oben genannten Programme aus der Kita heraus sind, ist wieder hervorragender Satz möglich und auch die Anzahl an geschulten Leuten nimmt wieder zu.
    Computer sind allgegenwärtig und es ist nicht zu verhindern, dass ein Ladeninhaber, der sich schlecht und recht behauptet, sein Schild nicht bei einer Agentur in Auftrag gibt. Eher bei der Werbebude nebenan, die ihm dann das Teil in Corel mit falschen Anführungen setzt. Oder er macht es selbst.
    Spaltensatz in Zeitungen ist aufgrund der Unmöglichkeit, alles zu lektorieren, ebenfalls minderwertig.
    Und natürlich gibt es jede Menge hochwertiger Printprodukte, deren Lesbarkeit keineswegs von Serifen abhängig ist. Hier kann es verunglückte Bauhausschriften mit egalisiertem Duktus geben, die einzig dadurch den Lesegewohnheiten widersprechen. Ebenfalls gibt es hervorragende, serifenlose Schriften wie die Meta und andere, die als Brotschrift gut zu lesen sind.
    Wer ein von Bodoni gesetztes Buch durchblättert, stellt fest, dass der Satz sich wundervoll liest, jedoch teilweise Abstände zwischen den Worten zu groß sind. Hier ist InDesign mittlerweile in der Lage, den Satz ob mit Serifen oder ohne, homogener erscheinen zu lassen.

    Gruß
    Frank

  7. Na sicher kommt es auch auf das Medium an. Generell sehe ich es ähnlich wie du Andreas. In langen Texten und Büchern sind Schriften mit Serifen eindeutig viel angenehmer und entspannter zu lesen. Im Web bzw. am Bildschirm ist die Auflösung von 72 bzw 96 dpi einfach zu gering um Serifen gut darstellen zu können, was das lesen ganz einfach erschwert. Ist wohl zur Gewohnheit geworden.

  8. Zum Thema Serifen- und serifenlose Schriften möchte ich anmerken, dass ich auf papiernen Medien die Serifen bevorzuge und mir nicht vorstellen kann ein ganzes Buch in serifenlosem Zeichensatz zu lesen, am Computerbildschirm jedoch serifenlose Fonts angenehmer empfinde. Sollte es hier also tatsächlich nach wie vor auf das Medium ankommen?

  9. Das Problem mit der Typografie im Web fängt doch schon mit der fehlenden Silbentrennung in den Browsern an (kann TeX schon seit den Siebzigern) und geht über Soft-Hyphen &shy (wird von vielen Browsern gar nicht interpretiert) bis zu Ligaturen. Von den im Artikel erwähnten Problemen mit den typografischen Sonderzeichen gar nicht zu reden.

    Was ich zum Beispiel am obigen Text zu bemängeln hätte, wäre der unsachgemäße Gebrauch der Anführungszeichen. Laut Duden stehen die nur vor und hinter wörtlicher wiedergegebener Rede oder Gedanken, und nicht bei Wörtern, die man gerne hervorheben möchte oder deren Sinn man im Zusammenhang bezweifelt (in HTML wäre wohl em/em das adäquate Mittel). Auch ein „Biegen & Brechen“ kann ein Arno Schmidt vielleicht schreiben – und als künstlerische Freiheit verbuchen – als Normalsterblicher sollte man das lassen. Ebenso gehört zwischen ein z. B. ein Leerzeichen. Nur so mal als Beispiel genannt …

    Auch wenn Browser keine typografifesten Layouter sind, kann man durch sauberes Schreiben und ordentliches Layouten einiges an der Lesbarkeit verbessern.

  10. DANKE!! Dieser Beitrag spricht mir aus der Seele. Jeder, der ernsthaft als Webdesigner arbeiten möchte, stößt irgendwann auf das Thema Typografie. Man muss kein Meister darin werden, um ansprechende Designs zu entwerfen, sollte sich aber an ein paar Regeln halten. Und ich meine, Webdesigner haben die Pflicht, typografisch korrekte Zeichen(-setzung) zu verwenden und so dem jetzigen Trend entgegenwirken. Vor allem, es macht auch Spaß!

  11. Ich denke, man sollte unterscheiden zwischen „gefälligem“ und „notwendigem“ Satz.

    Der „gefällige“ Textsatz orientiert sich an gesellschaftlichen, psychologisch-mathematischen und wirtschaftlichen Grundsätzen. Der „Layout-Träger“ ist zweitrangig, die Wirkung zwischen den Ohren ist entscheidend.

    Der „notwendige“ Textsatz wiederum ist schwer abhängig vom Medium, das ihn trägt. Ob Höhlenwand, Steintafel, Stoff, Pergament, Papier, Monitor, Ebook… sie alle erfordern bestimmte Regeln, weil es anders schwieriger umzusetzen wäre oder vom Ergebnis ein falscher Eindruck vermittelt würde.

    Die Darstellung digitaler Texte „krankt“ meist noch an alten Lesegewohnheiten vordigitaler Holzmedien. Was seinerzeit als Spalte toll war, soll auch am Monitor in Spaltenform gegossen werden. Obwohl gerade der Schritt in die Digitalisierung uns um mindestens zwei Dimensionen bereichert hat: Dynamik und räumliche Tiefe.

    Natürlich brauchen wir auch heute noch Setzer. Experten, die die Psychologie und den Charme vergangener Print-Layouts verstehen und bildschirmtauglich umzusetzen wissen. Allerdings ohne ihr Auftreten als Hüter einzig gültiger Ästhetikwahrheiten.

    Und der Bedarf ist natürlich eher gering. Wie’s im Artikel schon angedeutet wird: Jeder ist berufen. Dazu kommt die durch ungesetzte Emails und vor Schreibfehlern triefende Webseiten abgestumpfte Textästhetik… der Leser mag eine „schöne“ Webseite noch erkennen. Aber Geld dafür ausgeben? Wozu?!? Inhalt ist Geschäft, Fassade kostet extra und bringt wenig Umsatz!

    Wer wäre beispielsweise bereit, für sein CMS ein Template zu kaufen, das nach Textsatzregeln erstellt wäre, wenn es für lau eines gibt, dass „auch gut aussieht“? Die wenigen Käufer könnten wohl kaum mehrere professionelle Setzer ernähren.

  12. Die Mehrheit weiß überhaupt nichts über korrekte Typografie. Genauso könnte man fragen, warum das Web dermaßen mit Grafikwüsten übersäht ist, das war eigentlich auch nicht der Ansatz des Mediums. Und dann frage ich mich, was wir generell mit Sprache machen. Sie verkommt, wird mißbraucht – siehe jedes Jahr die Unwortdebatte.
    Also, wir dürfen uns nicht wundern, wenn Schrift nicht mehr das ist, was sie einmal war.

  13. Ede:
    Das heißt, dass es keine objektiven Vorteile in der Lesbarkeit von Serifenschriften gegenüber Serifenlosen gibt. Es kommt nur darauf an, wie gut unser Gehirn die Formen der Zeichen schon kennt.

    idealic:
    „Vor allem in den dreißiger und vierziger Jahren machten sich meist angelsächsische Forscher daran, der ideologischen Debatte eine wissenschaftliche Grundierung zu schaffen. Die Ergebnisse sind rasch zusammengefasst: Praktisch keine Studie dieser Zeit (und auch kaum eine spätere) ergab nennenswerte Unterschiede zwischen Serife und Serifenlosen in der objektiven Lesbarkeit.

    In der herrschenden Meinung freilich behielten die Serifen tendenziell das Zepter in der Hand: Hilfsweise wurde nun argumentiert, die Serifen betonten und erleichterten die horizontale Leseführung (wie oft lesen Sie vertikal?), die Oberhälften serifentragender Schriften seien eindeutiger zu identifizieren (ich persönlich lese nur ganze Buchstaben) und die Leser mögten keine Experimente, läsen am besten gewohnte Schriftbilder (durchaus ein gutes Argument). Auch die Zeitungen blieben überwältigend mehrheitlich beim Gewohnten, bei der Serife. Half aber alles nichts: Objektiv stand es unentschieden zwischen Serife und Grotesker.“
    http://www.designtagebuch.de/die-gefuehlte-lesbarkeit/

    Eigene Studien habe ich für den Artikel nicht angestellt, da muss ich enttäuschen ;)

  14. Dem letzten Absatz kann ich absolut nicht zustimmen. Nur weil der moderne Medienmensch vermehrt schlechterer Typographie ausgesetzt ist, ändert sich ja nicht seine Wahrnehmung, wohl eher steigt (leider) lediglich die Toleranz gegenüber dieser.

    Und das Argument, das Serifen die Leserlichkeit nicht verbessern, halte ich für eine bloße Spekulation, welche sich jeglicher Grundlage entzieht.

  15. „Mittlerweile wissen wir, dass der Unterschied in der Lesbarkeit zwischen Serifen- und serifenlosen Schriften nicht daher rührt, dass die kleinen Füßchen Leitlinien für das Auge zeichnen, sondern dass es schlicht auf die Gewohnheit der Zeichen ankommt.“
    Was heißt das?

Schreibe einen Kommentar zu Andreas Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kennst du schon unseren Newsletter?

Hinweise zum Datenschutz, also dem Einsatz von Double-Opt-In, der Protokollierung der Anmeldung, der Erfolgsmessung, dem Einsatz von MailChimp als Versanddienstleister und deinen Widerrufsrechten findest du in unseren Datenschutzhinweisen.