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Dieter Petereit 28. August 2013

TypeWonder hilft bei der Auswahl des richtigen Web-Font

Gerade Google Fonts erfreut sich stei­gen­der Beliebtheit. Weit über 500 kos­ten­lo­se Schriftarten für die Nutzung im Web und anders­wo hält der Dienst bereit. Diese Vielfalt ist nur schwer im Griff zu behal­ten. Wie wird Font X auf der Website aus­se­hen? Sicherlich wird man nicht jede Schriftart tat­säch­lich test­wei­se ein­bau­en wol­len. Dank Typewonder müs­sen Sie das auch nicht.

typewonder-homepage

TypeWonder: Live-Preview mit einer Einschränkung

Der neue Webdienst Typewonder, der in eng­li­scher und tür­ki­scher Sprache ver­füg­bar ist, tritt an, den Dschungel des Google Font Directory zu lich­ten. Dabei ist die Vorgehensweise sehr sim­pel und stellt selbst Hobby-Seitenbetreiber nicht vor Schwierigkeiten.

Drei Schritte sind zu gehen. Zunächst tippt man im zen­tral ange­ord­ne­ten Formularfeld die URL der Seite ein, die man mit einer alter­na­ti­ven Schriftart ver­se­hen will.

Im zwei­ten Schritt wählt man einen der imple­men­tier­ten Fonts aus, der im drit­ten Schritt auf die Website ange­wen­det wird.

typewonder-schriftwahl

typewonder-schriftwahl-auswirkung

Innerhalb der Preview kann man sich den Embed-Code gene­rie­ren las­sen und erhält Anweisungen zum Einbau. Erweiterte Optionen erlau­ben die Auswahl ver­schie­de­ner Varianten der gewähl­ten Schrift.

typewonder-schriftwahl-auswirkung-implement

Ich habe TypeWonder auf meh­re­re unse­rer Websites los­ge­las­sen und konn­te mich ein ums ande­re Mal von der zuver­läs­si­gen Funktion über­zeu­gen. Anders als bei ande­ren Diensten bricht TypeWonder nicht das Layout im Übrigen, son­dern hält was es ver­spricht.

Der ein­zi­ge Nachteil des Dienstes besteht dar­in, dass er nicht in der Lage ist, meh­re­re Schriftarten zur Anwendung zu brin­gen. In aller Regel will man schließ­lich nicht den Font der Headings auch für den Fließtext ver­wen­den.

Unter Verwendung von TypeWonder bleibt einem der­zeit nichts ande­res übrig, als die Fonts durch­zu­pro­bie­ren und per Auge die ein­zel­nen Textbereiche zu fokus­sie­ren. Habe ich also einen Font für den Fließtext gewählt, schaue ich mir ent­spre­chend die Wirkung an die­ser Stelle an.

Interessant wäre es indes auch, die ver­schie­de­nen Fonts im Zusammenspiel zu sehen. Da muss TypeWonder pas­sen. Aber immer­hin, wir erhal­ten einen zuver­läs­sig arbei­ten­den Dienst für lau. Da wol­len wir mal die Messlatte nicht so hoch legen.

Übrigens: Installiert man die Chrome-Extension, spart man sich den ers­ten Schritt mit­tels Klick auf das Extension-Icon auf einer belie­bi­gen Website.

typewonder-chrome-extension

Links zum Beitrag:

  • Making The Choice Of Fonts So Enjoyable | TypeWonder
  • TypeWonder als Chrome-Extension
Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

6 Kommentare

  1. Ein hilf­rei­ches Tool, wel­ches die täg­li­che Arbeit um eini­ges erleich­tert. Daumen hoch für die­se hoch­nütz­li­che Applikation.

  2. Wirklich ein tol­les Tool, end­lich nicht manu­ell Schriftarten ein­bin­den son­dern nur mit ein paar Klicks und dazu ist auch noch eine Erweiterung zu Chrome dabei, echt klas­se ent­wi­ckelt.

  3. Nettes Tool. Schade, dass man kei­ne Fonts kom­bi­nie­ren kann.

  4. Beim Lesen (OK, Überfliegen) des Artikels leuch­te­te mir der Nutzen noch nicht ganz ein, aber nach einem kur­zen Test war mir alles klar. Auch die Chrome-Erweiterung ist klas­se. Danke für den Tipp!

  5. Ganz toll, berich­tet doch bit­te noch mehr über Google’s Tools zum Ausspionieren der Internetnutzer. Auch Webdesigner – oder gera­de DIE – soll­ten ein bes­se­res Gefühl für Tracking-Funktionen von Google bekom­men…

  6. Vielen Dank für die­sen Tipp! Ein kur­zer Funktionstest und das Plugin wur­de direkt instal­liert. Sehr hilf­reich um mit Kunden die Typografie aus­zu­su­chen.

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