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Florian Fiegel 8. August 2008

Thematic – Framework für WordPress-Themes

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Jeder der mit WordPress arbeitet kommt mit Themes in Berührung und früher oder später auch in die Versuchung eigene Themes aufzubauen. Die Arbeit die in von Grund auf konstruierten Themes steckt ist nicht von der Hand zu weisen. Wohl alle beginnen mit der einfachen Variation von Themes und tasten sich Schritt für Schritt vor, bis sie vollständig eigene Themes zusammenstellen. Wobei trotzdem auch immer wieder auf fertige Code-Schnippsel aus anderen Themes zurückgegriffen wird, schließlich will nicht jeder das Rad neu erfinden. Was liegt näher als mit einem Framework zu arbeiten und so auf die Basis eines fertigen Konzepts zu setzen?

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Thematic Screenshot

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Ein solches Grundgerüst bietet Thematic für WordPress. Das Framework ist Open-Source und steht so als Grundlage für die Weiterverwendung innerhalb eigener Kreationen zur Verfügung. Das Framework selbst basiert auf dem minimalistischen Template Sandbox und kombiniert den CSS-Reset Tripoli mit Blueprint für die Typographie und dem 960 Gridsystem für den graphischen Aufbau. Zur Entwicklung eines neuen Themes stehen also solide und erprobte Komponenten zur Verfügung. Auch an ein Druck-Stylesheet wurde gedacht.

Thematic Widgets

Auf der technischen Seite gibt es Finessen. So steht für Widgets eine strukturierte Umgebung zu Verfügung, die für die nötigen Ausgangselemente sorgt. Dabei stehen für jeden Seitentyp die nötigen Bereiche zur Verfügung und bieten die Möglichkeit Plugins-Seiten spezifisch zu platzieren. Weiterhin stehen im Backend eine Menge Möglichkeiten der Konfigurations zu Verfügung, beispielsweise lässt sich der Footer von dort ohne Eingriff in das Theme ändern. Ebenso besteht eine Unterstützung für einige Plugins schon „out of the box“. Ein weiterer Ausbau ist geplant.

thematic-scrsh-admin.png

Themes können entweder als Ableger, so genannte Themelets, welche auf eine installierte Version von Thematic angewiesen sind, oder eigenständige Themes mit integriertem Framework erschaffen werden. Nicht benötigte Elemente können nach Abschluss der Erstellung aus dem fertigen Code entfernt werden um die Ladezeiten zu verbessern und lassen sich auch für die Weiterentwicklung wieder integriert.

Themaitc Adminbar

In Bezug auf die Anforderungen des möglicherweise aufkommenden semantischen Webs werden Optionen für Multi-Autoren-Blogs bereitgestellt, so auch hCards (microformat vCards) für die einzelnen Autoren. Ein weiteres integriertes Microformat ist hAtom als zukünftigen Open-Standard. Als weiteres Feature stellt sich das ausklappbare Metamenü heraus, dessen Inhalt sich frei zusammenstellen lässt und nur für eingeloggte User sichtbar ist.

Das Framework bietet insgesamt eine außerordentlich stabile und umfangreiche Code-Basis für die Layout- und Theme-Entwicklung. Vom typischen Blog bis hin zu Magazin-Layouts lassen sich Themes auf dieser Basis realisieren.

Florian Fiegel

Seit 2008 freier Webworker mit Schwerpunkt auf journalistischer Berichterstattung und (Online-)PR. Täglich konfrontiert mit unzähligen Tools und Technologien im Web.

10 Kommentare

  1. Interessant, einen Versuch ist das Wert :)

  2. Danke für den interessanten Bericht. Stecke gerade in der gedanklichen Planung für meine erste eigene Umsetzung und werde mich mal mit Thematic auseinander setzen. Das Rad muss in der Tat nicht neu erfunden werden.

  3. Es ist wahrlich nur eine Grundlage um eigene Feinheiten zu entwickeln – Framework eben. Das Theme ist bewusst einfach gehalten um damit den vollen Funktionsumfang zu erreichen und eine Basis zu schaffen.

  4. Ich beschäftige mich noch nicht lange mit WordPress. Für mich Anfänger sieht es so aus, als wenn das ein sehr einfaches, wenn auch elegantes Theme ist, mit relativ wenig Funktionen. Es wird eine Grundlage geboten, um selbst Feinheiten zu entwickeln.
    Liege ich absolut falsch?

  5. wirklich ein sehr interessantes tool, werde ich gleich mal ausprobieren!

  6. Ja, das Grid-schreckt mich selbst auch ein wenig ab, allerdings spricht aber auch nichts dagegen eventuell das technische Angebot mit YAML zu kreuzen.

    Wobei die Konstruktion sich ja auch über Sandbox anbieten würde. Ist eigentlich mal eine gute Idee, das YAML-Framework erfreut sich ja auch gerade in Deutschland besonderer Beliebtheit.

  7. Auf jeden Fall sehr schön. Hätte ich vor einem Monat gebrauchen können, als ich mein neues Theme entwickelt habe. Hätte ich sicherlich nur 3-4 Stunden gebraucht statt 8 ^^

    Gruß
    Wishu

  8. Wow, die Idee und die Umsetzung ist wirklich nahezu perfekt!
    Tatsächlich stört am Meisten die Nutzung der Grid-Frameworks. Die hätten ruhig YAML reinbasteln können :-D

  9. Sieht wirklich sehr interessant aus. Wobei ich ein flexibles Layout anstelle dem Grid-System besser fände.

  10. Interessant, werde ich mri auf jeden Fall mal anschauen. Viellecht sportn mich das endlich mal an, ein eigenes Theme zu basteln, und nicht nur bestehnde ein bisschen anzupassen.

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