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Dieter Petereit 9. Februar 2016

Test my CSS gibt Tipps zur Optimierung deiner Stylesheets

Test my CSS gibt Tipps für die Optimierung deiner Stylesheets

Ein kos­ten­lo­ses Onlinetool lis­tet über­sicht­lich alle Probleme auf, die dei­ne CSS-Stylesheets in sich tra­gen. So gewinnst du schnell einen Überblick dar­über, wo Handlungsbedarf besteht. Test my CSS infor­miert dich zudem dar­über, war­um das jewei­li­ge Problem ein Problem ist und macht Vorschläge zur Behebung. Alles, was du brauchst, ist die URL zu dei­nem Stylesheet.

Test my CSS gibt Tipps für die Optimierung deiner Stylesheets

Früher, als die Gummistiefel noch aus Holz waren

Früher, da war natür­lich alles bes­ser. Da schrieb man sein CSS noch ein ums ande­re Mal neu und ach­te­te nach bes­tem Wissen und Gewissen auf Reinheit und Best Practices im Allgemeinen. Dann wuchs das Projekt, ach, was sage ich, die Projekte. Im täg­li­chen Kuddelmuddel woll­te Kunde X hier eine Änderung, Kunde Y da eine. Schnell wur­de aus der über­sicht­li­chen Datei eine mehr oder weni­ger chao­ti­sche Gemengelage aus einem meist aber meh­re­ren Stylesheets. Gar nicht zu regen von den Fällen, in denen wir Projekte von ande­ren Designern über­neh­men muss­ten, aber nicht von Grund auf restruk­tu­rie­ren konn­ten.

Wenn ich auf mei­ne Projekte schaue, dann muss ich klar zuge­ben, dass die ver­wen­de­ten Stylesheets teils schon ins Teenageralter gekom­men sind. Sie funk­tio­nie­ren natür­lich, aber sie sind sicher­lich weit von einem opti­ma­len Zustand ent­fernt. Na ja, wer braucht schon opti­ma­le Ergebnisse? Denkt man sich, weil man die Arbeit scheut. Wenn es aber ein Tool gäbe, das einen mit der Nase auf die Probleme sto­ßen wür­de, wür­de das nicht moti­vie­ren? Also mich schon…

Test my CSS: Machs einfach besser

Test my CSS ist ein unter der libe­ra­len MIT-Lizenz betrie­be­nes Onlinetool des Entwicklers Luke Fender. Fender setzt sei­ner­seits wie­der­um auf Analyze-CSS von Maciej Brencz auf, der die Nutzung sei­nes Tools eben­falls frei gege­ben hat, dabei aber eine Urhebernennung ver­langt.

Die Verwendung von Test my CSS ist denk­bar ein­fach. Du gibst ledig­lich die URL zu dem zu ana­ly­sie­ren­den Stylesheet ein, Test my CSS lädt es und ana­ly­siert es direkt. Das geht schnell und unkom­pli­ziert.

Test my CSS gibt Tipps für die Optimierung deiner Stylesheets

Als Ergebnis erhältst du eine kom­men­tier­te Auflistung aller Problemzonen dei­nes Stylesheets. Dabei teilt Test my CSS dir mit, wie­so es das jewei­li­ge Markup für pro­ble­ma­tisch hält und wel­che Auswirkungen eine Änderung haben kann.

Zusätzlich bie­tet Fenders Tool Hintergrundinformationen, wie Tipps und Tricks zur opti­ma­len CSS-Auszeichnung in unter­schied­li­chen Szenarien. Unter dem Menüpunkt “Examples” fin­dest du Beispiele von Stylesheets gro­ßer Anbieter mit ent­spre­chen­den Analysen. Du siehst, auch die kochen nur mit Wasser ;-)

Test my CSS kos­tet nichts, außer dei­ner Zeit, aber selbst das nur in mini­ma­lem Ausmaß. Dafür erhältst du gut ver­wert­ba­re Anhaltspunkte für die Optimierung dei­ner Stylesheets. Schau auf jeden Fall mal rein. Selbst wenn du glau­ben soll­test, dein CSS wäre Königsklasse.

(dpe)

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

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