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Dieter Petereit 26. Februar 2009

T-Mobile G1 – Gutes Konzept schlecht umgesetzt

Aus Sicht der Industrie bin ich Mitglied der Traumzielgruppe „Early Adopters“. Sehe ich in einem technischen Gerät ein hinreichendes Versprechen, das geeignete Werkzeug für meine beruflichen Bedürfnisse zu sein, kann ich mein Portemonnaie nur mit Mühe in der Jackentasche lassen. Als langjähriger überzeugter Nutzer der meisten Google-Dienste war ich natürlich bereits seit den ersten Meldungen zu Android mehr als nur vage interessiert. Und so konnte ich nicht verneinen, als Amazon mir die freie Verfügbarkeit des T-Mobile G1 für recht schmerzlose 380 Euro vermeldete. Per Overnight-Express sicherte ich mir eines der ersten Exemplare.

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Keine Sorge, ich werde jetzt nicht die technischen Details des Gerätes abarbeiten. Darüber kann man sich auf einer eigens eingerichteten Site des Konzerns T-Mobile ganz gut selbst unterrichten. Mir geht es vielmehr um die Nutzereindrücke, die ich in den ersten Tagen erhielt und die meiner Meinung nach viel wesentlicher für die Beurteilung des Gerätes sind. Legen wir los:

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t-mobile-g1-01.jpg

Bürokratisch, schwer, klobig

Das G1 ist kein iPhone. Ich habe mit einem Kollegen, der ein aktuelles iPhone sein eigen nennt, verschiedene Funktionsvergleiche angestellt und dabei ernüchtert festgestellt, dass das iPhone in allen Bereichen, auch den googleeigenen wie Gmail oder Gmaps wesentlich eleganter und vor allem schneller arbeitet als das G1. Der Touchscreen des iPhone arbeitet deutlich präziser, die gesamte Bedienersteuerung ist durchgängig intuitiver.

Das G1 ist da eher bürokratisch an strikten Vorgehensweisen orientiert. Sie wollen eine SMS an Ihre Frau senden und öffnen daher die SMS-Anwendung, die im Übrigen nur per Ausziehtastatur zu bedienen ist. Eine Screentastatur gibt es nur numerisch zu Telefoniezwecken. Sie versuchen im Feld „An“ auf die Kontakte zuzugreifen, wie Sie es von jedem anderen Handy gewohnt sind. Falsch. Das G1 ermöglicht das Versenden von SMS unter Zugriff auf gespeicherte Kontakte nur über die Kontakte-Anwendung. Dort scrollen Sie sich durch eine ellenlange Liste mit immer den gleichen Nummern, die unterteilt ist nach „SMS senden“, „MMS senden“ oder „Anrufen“. Eine Einschränkung, die schwer auf den Komfort drückt. Besonders, wenn man relativ viel per SMS oder MMS kommuniziert. MMS ist übrigens auf Fotos beschränkt, eine Videofunktion hat das G1 nicht.

Das G1 ist im Vergleich zu meinem bisherigen E71 schwer und klobig. Es fühlt sich an wie ein Nokia Communicator der ersten Generation. Dabei macht die Ausziehtastatur nicht eben einen stabilen Eindruck. Beim Tippen aufs Display knarzt sie bisweilen vermerklich. Nutzt man das G1 intensiver, also so ab einer Stunde am Stück, wird es im unteren Griffbereich regelrecht heiß. Unangenehm, wenn man nicht zur Fraktion der chronisch Kaltfingrigen gehört. Im Dunkeln schaltet sich die Tastaturbeleuchtung erst ein, wenn man eine Taste drückt, was je nach Anwendungssituation nicht ganz ungefährlich im Sinne von potentiell funktionsauslösend ist. Sinnvoller wäre es sicherlich gewesen, die Zuschaltung der Tastaturbeleuchtung an das Ausziehen der Tastatur zu koppeln. Erstaunlich, dass Usability-Führer Google nicht an solch einfache Dinge gedacht zu haben scheint.

Das G1 kann Webseiten und andere Inhalte quer darstellen, aber nicht wie das iPhone indem man es einfach quer hält. Vielmehr muss man dazu wieder die Tastatur ausziehen, was zur Betrachtung von Websites aber in der Regel funktional unnötig sein dürfte und bloß die Mechanik der Tastatur belastet. Die Darstellung von Webinhalten erfolgt mittels eines chrome-basierenden Browsers und ist von daher optisch auf dem Stand der Technik.

t-mobile-g1-02.png

Langsam, unzuverlässig, absturzgefährdet

Allerdings lässt die Geschwindigkeit des Seitenaufbaus deutlich zu wünschen übrig und zwar unabhängig von der Verbindungsqualität. Auch im WLAN zeigen sich keine nennenswerten Geschwindigkeitsvorteile. Apropos Verbindung: Das G1 versagt bisweilen komplett den Dienst, wenn es sich nicht in einer UMTS-Zelle befindet. Ich habe noch nicht reproduzierbar heraus gefunden, bei welcher Art von Anwendung das G1 im GPRS die Flügel streckt. Grundsätzlich ist so ein Verhalten jedoch inakzeptabel, zumal mir kein anderes Handy mit ähnlichen Problemen bekannt ist. Dass sich die Nutzung im GPRS (noch) langsamer darstellt, ist okay, aber funktionieren muss so ein Handy. Gerade und insbesondere dann, wenn es wie das G1 dermaßen stark auf Datendienstverfügbarkeit setzt. Ohne Datenverbindung lässt sich das G1 nicht einmal zum Telefonieren nutzen.

Die Google-Anwendungen sehen auf dem G1 erwartungsgemäß super aus, aber nicht besser als beispielsweise auf dem iPhone. Auch die Bedienbarkeit ist keine Offenbarung. Mal reicht der dicke Finger, mal muss die Tastatur rausgezogen werden. Die Kalibrierung des Screens ist nicht präzise. Bisweilen bedarf es eines guten Auges und einer großen Ruhe im Zeigefinger, um zum Ziel zu gelangen. Besonders ärgerlich ist, dass bei allen bisher verwendeten Anwendungen, wie bereits zum Browser bemerkt, die Geschwindigkeit ein echtes Problem darstellt. Das G1 ist ganz grundsätzlich grottenlangsam. Wartezeiten von mehreren Sekunden sind keine Seltenheit. Abstürze der mitgelieferten und zusätzlich verfügbaren Anwendungen sind ebenfalls eher die Regel denn eine Ausnahme.

Unflexibel, funktional anno dazumal, schräge Bedienlogik

Das G1 ist fest an ein einzelnes Google-Konto gekoppelt. Schlecht für mich, der ich doch privat ein GMail-Nutzer und beruflich ein solcher der Google Apps bin. Das Einrichten eines zweiten Accounts ist nicht vorgesehen, so dass ich für mein Apps-Konto den integrierten E-Mail-Client (nicht zu verwechseln mit dem integrierten Gmail-Client) für IMAP konfigurieren musste. So geht es zwar, aber Komfort schreibt man anders. Auf meinem E71 setzte ich „Gmail Mobile“ ein und konnte bis zu fünf verschiedene Gmail-Konten verwalten. Schlimmer als die Einschränkung im Mail-Bereich wiegt die daraus folgende Einschränkung in der Kontakte-Verwaltung. Auf meine beruflichen Kontakte kann ich so gar nicht zugreifen. Dazu hätte ich mein Apps-Konto mit dem G1 verdrahten müssen und folglich den Zugriff auf meine privaten Kontakte verloren. Eine sehr ungünstige Lösung…

Bei den typischen Handyfunktionen kann das G1 nicht einmal mit den Billighandys der Prepaidklasse mithalten. Klingeltöne, Benachrichtigungsmöglichkeiten, Stummschaltung und vieles andere gibt es nur rudimentär. So kann man das G1 zwar stumm- oder in den Flugmodus schalten, aber andere Profile, wie Rufsignalisierung rein über Vibration oder Ähnliches gibt es nicht. Das Einstellen separater Signale für separate Dienste, wie E-Mail oder SMS ist ebenso wenig vorgesehen. Ob eine SMS reinkommt oder eine E-Mail oder wenn bloß der Feedreader einen aktuellen Beitrag downgeloadet hat; das Gerät rappelt stets den gleichen Ton runter. Schaltet man die Signale nicht ab, rappelt das G1 deshalb ständig. Schaltet man es ab, wird man nicht mehr über SMS informiert. Eine ganz bescheidene Situation…

Schnell öffnet man auf dem G1 ein halbes Dutzend Anwendungen, was die ohnehin geringe Geschwindigkeit weiter senkt. Gezieltes Schließen einzelner Anwendungen scheinen die Entwickler jedoch nicht vorgesehen zu haben. Mir ist in den vergangenen drei intensiven Nutzungstagen jedenfalls trotz bemühter Suche nichts dergleichen unter gekommen. Besonders der Browser stellt mich regelmäßig vor Rätsel. Auf eine mir bislang nicht durchsichtige Weise verwaltet er die aufgerufenen Websites anscheinend für alle Ewigkeit in einzelnen Fenstern, ohne eine Möglichkeit anzubieten, diese Fenster gezielt anzusteuern. Das iPhone hält für diese Zwecke eine Coverflow-Ansicht vor und auch mein E71 verfolgte einen ähnlichen Ansatz.

Überhaupt haben die G1-Entwickler merkwürdige Nutzeransätze verwirklicht. Ein schönes Beispiel ist die integrierte YouTube-Anwendung. Sicherlich, man kann bequem nach Videos suchen und sich diese auch Fullscreen, aber in schlechter Auflösung ansehen. Das ist es aber auch. Man kann an der YouTube-Community nicht teilnehmen. Alles, was um das Video herum geschrieben stünde, sieht der G1-Nutzer nicht. Gerade bei Musikvideos sind mir diese Infos allerdings häufig wichtiger als das Video an sich. So ist die YouTube-Anwendung auf dem G1 für mich nutzlos.

Ein weiteres schönes Beispiel findet sich im Musikplayer. Hat man einen Song erst einmal gestartet, sucht man vergeblich nach einem Knopf, diesen wieder zu stoppen. Nur pausieren ist vorgesehen. Viele Anwendungen senden im laufenden Betrieb irgendwelche Signale in den Benachrichtigungsbereich in der oberen Screenleiste, also den Bereich, in dem auch Signalstärke oder das Vorliegen neuer E-Mails signalisiert würde. Im Grunde kann man sagen, dass permanent irgendeine Anwendung irgendein Signal in die Benachrichtigungsleiste sendet. Darunter sind auch kryptische oder unverständliche, wie „Download von Seite xyz ist fehl geschlagen“, wo man doch sicher ist, dass man überhaupt keinen Download angestoßen hat.

Nicht so schlecht wie bisweilen berichtet ist hingegen die Kamera, die über einen vernünftigen Autofokus durchaus scharfe Bilder zu schießen im Stande ist. Ist das Bild erst einmal im Kasten würde man sich jedoch mehr wünschen. Mit meinem E71 konnte ich die Bilder direkt zu Flickr hochladen, was ich erstaunlich häufig auch nutzte. Beim G1 würde man zumindest erwarten, dass Picasa bedient werden können müsste. Ist nicht. Bilder können Sie als Hintergrund festlegen, speichern oder per Gmail, E-Mail oder MMS versenden, nicht aber zu Webservices schicken.

Akku aus dem Nasenhaarschneider

Völlig inakzeptabel für ein Datenphone, das als digitaler Wegbegleiter in allen Lebenssituationen positioniert werden soll, sind die Akkulaufzeiten. Nutze ich ein voll aufgeladenes G1 abends über zwei/drei Stunden zum Lesen von Feeds, nicht einmal zum Telefonieren, habe ich Mühe, mit der verbliebenen Akkupower über die Nacht zu kommen. Niemals würde ich mich fürs Locationrouting oder Sightseeing oder Breadcrumbing auf dieses Gerät verlassen. Das Risiko, innerhalb kürzester Zeit mit einem toten Stück Plastik in der Hand in der Pampa zu stehen, wäre mir viel zu hoch. Das G1 könnte allerdings den Trend zum Zweitakku wieder beleben, wie man es einst von Digicams kannte. Das wäre in Zeiten der Wirtschaftskrise vielleicht ein konjunkturbelebendes Zufallsfeature.

Fazit: Ambitioniertes Featureset mit bescheidener Detailumsetzung und völlig unzulänglicher Technikausstattung, insbesondere mit Blick auf Prozessor- und Akkupower. Keine Kaufempfehlung!

[Bildquelle: T-Mobile]

(tm)

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

42 Kommentare

  1. Prügelt euch doch.
    Dem einen gefällts, dem andren nicht.
    Persönliche Aktzeptanz.

  2. Ich habe das G1 seit 5 Monaten in Gebrauch. Leider konnte ich bis auf die Kritikpunkte Akku und fehlendes Blitzlicht keinen der genannten Kritikpunkte bei meinem G1 beobachten.
    Entweder wurde hier unzureichend recherchiert oder es wurden Updates und Einstellungen nur unzureichend durchgeführt.

    Wer das G1 mit einem IPhone vergleichen möchte, kann das meiner Meinung nach gerne tun. Dennoch wird er mit Sicherheit keine wesentlichen Unterschiede in der Benutzerfreundlichkeit finden, die einen so großen Preisunterschied rechtfertigen würden.

  3. Ich weiß ja nicht welche Apple Mitarbeiter/Fanboys hier ihr Unwesen treiben aber so mancher Post wirkt doch schon leicht wie von der Konkurenz des G1/HTC…

    Das einzige, was mich stört ist, dass es kein Fotoblitzlicht besitzt, wobei man den Punkt dann auch nicht an das iPhone vergeben. Das Display ist wesentlich berührungsempfindlich & präzise. Von der physikalischen Tastatur kann man nur schwärmen, der Kaufgrund hat sich bestätigt.

    Fazit: ich mag mein g1 ebenfalls

  4. nun, ein wenig hilfreicher bericht. vielleicht scheiben Sie die kommentare weiter nach oben, damit man nicht so lange lesen muss, bis etwas lesenswertes kommt. habe kein g1, aber selbst ich kenne es besser.

    hg
    hagelstein

  5. Hallo Frank!

    Danke für Deinen sehr ausführlichen und nützlichen Kommentar, der meinen Artikel wertvoll ergänzt.

    Für mich war letztlich die miese Bluetooth-Unterstützung der Punkt, über den ich nicht mehr hinwegsehen konnte. Ich muss mich im Auto darauf verlassen können, per BT Gespräche annehmen und/oder initiieren zu können. Das kann das G1 schlichtweg so nicht gewährleisten.

    Lahmarschigkeit und Stromschwäche des Gesamtsystems sind natürlich auch gravierende Faktoren. Seither verwende ich wieder ein Nokia E71 und erfreue mich an der vollwertigen Qwertz-Tastatur und dem vollwertigen Softwarepaket des S60.

  6. Hallo Herr Petereit,
    ein interessanter Beitrag, auch ich kam in den Genuss des alten Betriebssystems und war schockiert, was das G1 alles nicht kann. Die Version 1.5 des Betriebssystems war aber schon dabei, verbreitet zu werden (man musste warten bis man an der Reihe war), diese Tatsache alleine, hielt mich ab, das Gerät umzutauschen.

    Ich schwankte vor der Anschaffung zwischen 3G und G1.
    Warum habe ich mich für dieses Gerät entschieden?
    Einzig und alleine wegen der Tastatur. Ich hatte zuvor in diversen Handyshops mit Touchscreentastaturen herum gespielt. Da ich keine Klavierspielerfinger habe, war das eine Katastrophe, wobei ich zwar immer mehr an Übung gewann, aber ich fand es nicht schön. Dabei stellte ich mir vor, im Taxi oder einem anderen unruhigen Beförderungsmittel mal eben eine SMS oder Mail auf einer Touchscreentastatur zu schreiben – unmöglich meiner Meinung nach. Für Parkinson oder mit anderen Tremorkrankheiten geplagte Menschen ist es auch nicht möglich, so ein Teil zu bedienen, höchstens mit einer Überdosis der ruhigstellenden Medikamente.
    Ich bin der Meinung, jedes Gerät sollte eine mechanische Tastatur haben und wenn es nur ein Zahlenblock ist und wie bei normalen Handys per Worterkennung über die Zahlentastatur Text getippt werden kann.
    Es sollte mehr an die Behinderungen unserer Mitmenschen gedacht werden.

    Mit der neuen Betriebssystemsoftware sind die meisten Probleme der ersten Generation ausgemerzt.
    Ein wirkliches Manko ist die Akkulaufzeit, oft kam ich damit nicht über den Tag. Jetzt steckt darin ein neuer leistungsfähigerer Akku, das Gerät ist nun ein paar Millimeter dicker, das ist mir aber sehr recht, als Mann will ich was in der Hand haben. Es kommt eben nicht nur auf die Qualität an, wie Frauen gerne behaupten, auch die „richtige“ Größe ist von Bedeutung :-). Es ist für meine Anatomie nun doch um einiges ergonomischer geformt.
    Die kleinen dünnen Geräte sind eher was für zarte Frauenhände.

    Des weiteren stört mich noch, dass es mit einigen Apps doch recht lahm wird. Die Menüs scrollen nicht mehr so flüssig und die Reaktionszeit des Touchscreens wird spürbar länger, von manch einem App habe ich mich verabschieden müssen, weil es das G1 zu stark ausbremste.

    Ein weiterer Nachteil im Zeitalter der mit Sprachcomputern besetzten Hotlines: der Ziffernblock verschwindet beim telefonieren. Bis man den wieder hervor geholt hat, fragt der freundliche Sprachcomputer schon wieder nach „ich habe sie nicht verstanden…“.
    Man kann zwar einstellen, dass der Bildschirm sich nicht automatisch ausschaltet, aber bei der Akkuleistung des normalen Akkus kann ich mir nicht vorstellen, dass sich das jemand antun möchte und da die Tastatur ja auf dem Bildschirm sein muss, geht das nur über die Freisprechfunktion, ansonsten tippt man mit seinem Ohr auf sämtliche Tasten.

    Weiterhin stört mich, dass ich die Icons im Aufklappmenü nicht entfernen kann. Es wird dort sehr unbersichtlich und die meisten Sachen benötige ich schlichtweg nicht.
    Einige google-Elememente lassen sich nicht einmal deinstallieren. Das muss sich auch ändern.
    Selbst Billy lässt mittlerweile zumindest eine Pseudo-Deinstallation des IE zu.

    Grundlegende Funktionen wie Dateiaustausch via Bluetooth ist nur möglich mit einem App, das ich schließlich via google fand.
    MMS-Empfang habe ich bis heute noch nicht geschafft einzurichten. Immer noch erhalte ich nur den Link zur MMS im Internet.
    Bluetooth und MMS können billige Handys besser und von Hause aus, das ist mir völlig unverständlich und hatte ich am allerwenigsten erwaretet.

    Nun wurde die Version 2.0 des Betriebssystem noch für dieses Jahr angekündigt. Das lässt mich hoffen, dass vor allem an der Performance in Verbindung mit der Akkuleistung noch einiges verbessert wird.

    An der Stabilität des Systems habe ich keinerlei Unregelmäßigkeiten festgestellt, es läuft und läuft…

    Die mechanische Tastatur ist mir sehr wichtig, ich schreibe mit dem Gerät einige Mails unterwegs, deshalb ist das G1 weiterhin Favorit Nr.1 bei mir, trotz oben genannter Mängel, mit denen man sich ja nur gelegentlich auseinander setzen muss.

    Gruß Frank Hoff

  7. Hallo Herr Petereit,

    inzwischen ist Version 1.5 des Android-Betriebssystems verfügbar, die einige Schwächen ausmerzen sollte. Vielleicht wäre es angebracht, die Rezension zu aktualisieren? :-)

    Gruß,
    Simon Hirscher

  8. dann wollen wir mal…

    „Sie versuchen im Feld „An“ auf die Kontakte zuzugreifen, wie Sie es von jedem anderen Handy gewohnt sind. Falsch. Das G1 ermöglicht das Versenden von SMS unter Zugriff auf gespeicherte Kontakte nur über die Kontakte-Anwendung.“

    Falsch! Einfach in der An Zeile 2 Buchstaben tippen und schon klappt die Liste der passenden Kontakte auf.

    „Dabei macht die Ausziehtastatur nicht eben einen stabilen Eindruck. Beim Tippen aufs Display knarzt sie bisweilen vermerklich.“

    Meine knarzt nicht. Außerdem tippe ich damit wesentlich schneller als mit der Screen Tastatur auf dem iPhone. Und dass das Phone nicht schlank wie ein iPhone ist, das wusste ich VOR dem Kauf.

    „Das G1 kann Webseiten und andere Inhalte quer darstellen, aber nicht wie das iPhone indem man es einfach quer hält. Vielmehr muss man dazu wieder die Tastatur ausziehen, was zur Betrachtung von Websites aber in der Regel funktional unnötig sein dürfte und bloß die Mechanik der Tastatur belastet.“

    Erstens kann man die Orientierung auch übers Menü umstellen ohne die Tastatur auszuklappen und 2. kann man per Software Update Auto-Rotate nachrüsten.

    „Allerdings lässt die Geschwindigkeit des Seitenaufbaus deutlich zu wünschen übrig und zwar unabhängig von der Verbindungsqualität. Auch im WLAN zeigen sich keine nennenswerten Geschwindigkeitsvorteile.“

    Kann ich nicht bestätigen. Über 3G lädt alles sehr schnell und im WLan sowieso.

    „Apropos Verbindung: Das G1 versagt bisweilen komplett den Dienst, wenn es sich nicht in einer UMTS-Zelle befindet. Ich habe noch nicht reproduzierbar heraus gefunden, bei welcher Art von Anwendung das G1 im GPRS die Flügel streckt.“

    Hatte ich nocht nicht.

    „Ohne Datenverbindung lässt sich das G1 nicht einmal zum Telefonieren nutzen.“

    Schlichtweg falsch. Selbst wenn ich die Datenverbindung komplett abschalte (ja, das geht) kann ich trotzdem normal telefonieren.

    „Das G1 ist ganz grundsätzlich grottenlangsam. Wartezeiten von mehreren Sekunden sind keine Seltenheit. Abstürze der mitgelieferten und zusätzlich verfügbaren Anwendungen sind ebenfalls eher die Regel denn eine Ausnahme.“

    Solangsam glaube ich an ein Vorseriengerät in deinen Händen. Ich hatte noch keinen Absturz und die Geschwindigkeit ist absolut OK.

    „Das G1 ist fest an ein einzelnes Google-Konto gekoppelt. Schlecht für mich, der ich doch privat ein GMail-Nutzer und beruflich ein solcher der Google Apps bin. Das Einrichten eines zweiten Accounts ist nicht vorgesehen, so dass ich für mein Apps-Konto den integrierten E-Mail-Client (nicht zu verwechseln mit dem integrierten Gmail-Client) für IMAP konfigurieren musste. So geht es zwar, aber Komfort schreibt man anders. Auf meinem E71 setzte ich „Gmail Mobile“ ein und konnte bis zu fünf verschiedene Gmail-Konten verwalten. Schlimmer als die Einschränkung im Mail-Bereich wiegt die daraus folgende Einschränkung in der Kontakte-Verwaltung. Auf meine beruflichen Kontakte kann ich so gar nicht zugreifen. Dazu hätte ich mein Apps-Konto mit dem G1 verdrahten müssen und folglich den Zugriff auf meine privaten Kontakte verloren. Eine sehr ungünstige Lösung…“

    Das klingt ausnahmsweise plausibel.

    „Bei den typischen Handyfunktionen kann das G1 nicht einmal mit den Billighandys der Prepaidklasse mithalten. Klingeltöne, Benachrichtigungsmöglichkeiten, Stummschaltung und vieles andere gibt es nur rudimentär. So kann man das G1 zwar stumm- oder in den Flugmodus schalten, aber andere Profile, wie Rufsignalisierung rein über Vibration oder Ähnliches gibt es nicht.“

    Leider wieder falsch. Mit dem Lautstärkeregler an der Seite einfach leiser schalten, die letzte Stufe vor „lautlos“ ist dann „Vibration“ und wird auch so angezeigt.

    „Das Einstellen separater Signale für separate Dienste, wie E-Mail oder SMS ist ebenso wenig vorgesehen. Ob eine SMS reinkommt oder eine E-Mail oder wenn bloß der Feedreader einen aktuellen Beitrag downgeloadet hat; das Gerät rappelt stets den gleichen Ton runter. Schaltet man die Signale nicht ab, rappelt das G1 deshalb ständig. Schaltet man es ab, wird man nicht mehr über SMS informiert. Eine ganz bescheidene Situation…“

    Hmm, also ich kann z.B. in Gmail sehr wohl einen eigenen Ringtone einstellen. Genauso im Messaging. Tip: Einfach mal öfter die Taste „Menü“ bemühen…

    „Schnell öffnet man auf dem G1 ein halbes Dutzend Anwendungen, was die ohnehin geringe Geschwindigkeit weiter senkt. Gezieltes Schließen einzelner Anwendungen scheinen die Entwickler jedoch nicht vorgesehen zu haben. Mir ist in den vergangenen drei intensiven Nutzungstagen jedenfalls trotz bemühter Suche nichts dergleichen unter gekommen.“

    Das stimmt und ist ärgerlich. Kann man aber leicht umgehen in dem man sich einen Task Manager installiert. Gibt ja genügend Apps im Market.

    „Besonders der Browser stellt mich regelmäßig vor Rätsel. Auf eine mir bislang nicht durchsichtige Weise verwaltet er die aufgerufenen Websites anscheinend für alle Ewigkeit in einzelnen Fenstern, ohne eine Möglichkeit anzubieten, diese Fenster gezielt anzusteuern. Das iPhone hält für diese Zwecke eine Coverflow-Ansicht vor und auch mein E71 verfolgte einen ähnlichen Ansatz.“

    Auch hier hätte „Menü“ -> „Fenster“ weitergeholfen!

    „Völlig inakzeptabel für ein Datenphone, das als digitaler Wegbegleiter in allen Lebenssituationen positioniert werden soll, sind die Akkulaufzeiten.“

    Da hat der Poster recht. Akku ist ein Problem. Man muss schon einiges ausschalten wenn man Laufzeiten von mehr als 2 Tagen erreichen will. Allerdings erschließt sich mir auch nicht, warum man GPS und WLAN ständig angeschaltet lassen sollte. Auch hier hilft der Taskmanager um unbenutzte Programme abzuschießen. Bildschirm kann man dunkler stellen und Timeout auf 30 sek. Auto-Sync für die Google Apps habe ich sowieso aus. Wenn ich Emails checken will, mache ich das manuell. Für alles andere gibts SMS.

    Vielleicht noch generell:
    Du schreibst selbst, du bist ein early adopter… Als solcher darf man sich doch aber überhaupt nicht wundern wenn noch nicht alles ausgereift ist. Auch sollte man dann wenigstens ein paar Firmware Updates warten bevor man sich so massiv beschwert. Oder sich wenigstens im Internet oder im Handbuch informieren wenn was nicht gleich klappt…

    Fazit: Ich mag mein G1.

  9. Sorry, aber schlechter Artikel! Teilweise falsche Angaben: „Das G1 ermöglicht das Versenden von SMS unter Zugriff auf gespeicherte Kontakte nur über die Kontakte-Anwendung.“ und äußerst marktschreierisch/voreingenommen…
    Für einen ersten Wurf eines Androis-Phones ist das G1 erstaunlich gut geworden. Ich wollte es nicht gegen das iPhone tauschen.

  10. Also etz ma im ernst ich will mich nich streiten es sind 2 sehr gute oder gute handys ich hab das G1 mei bruder des iphone sind beide zufrieden und haben beide was zu mecker ok ……… xD also chillt ma

  11. @Helmut Liebe: Googlekonto und Datenverbindung sind zwingend. Ohne geht gar nix. Wegen ständiger Datenverbindung ist unbedingt eine Datenflatrate zu empfehlen, sonst exorbitante Kosten…

  12. Hab ich gedacht, das G1 wäre auch ein Telefon, ist es aber nicht. Jedenfalls nicht, bevor man nicht den Google-Account angelegt hat. Muss das sein oder geht es auch anders?
    Bitte um Tipps zum Erstgebrauch als Telefon.

  13. Hallo Herr Petereit,

    meiner Meinung sind Darstellung und Inhalt untrennbar miteinander verbunden, aber das führt zu weit . :-)

    >>nach dem Rauslegen von 350 Euro
    Ja, an den Preisen muss noch geschraubt werden, auch wenn mich zu den Glücklichen zählen kann, die ihr G1 für sage und schreibe umgerechnet 231€ bei eBay.com inkl. Versand bekommen haben. Vielleicht liegt es mir auch deshalb fern, viel zu meckern. :-)

    Viele Grüß,
    Simon Hirscher

  14. Hallo Herr Hirscher (und Sorry an surfguard für die falsche Anrede).

    Ich bin den Beitrag noch einmal durch gegangen und habe nach falschen Informationen gesucht. Eineinhalb habe ich gefunden:

    >>1. Zum Browser: es ist nicht nötig, die Tastatur auszuklappen, um im Querformat zu surfen. Man kann die Ausrichtung über „Menü -> Mehr -> Ausrichtung drehen“ umstellen.<>0,5. Die anderen „Fenster“ des Browsers erreicht man übrigens über den „Menü“-Button (und dann -> „Fenster“).<<

    Ich hatte geschrieben, es gäbe keine Fensterverwaltung, dabei hätte es richtig heißen müssen, es gibt keine vernünftige Fensterverwaltung.

    Alles andere ist nach wie vor richtig, wenn offenbar teilweise auch nicht für Jedermannes G1 gültig. Deshalb meine wiederholt geäußerte Vermutung, es müsse wohl verschiedene Softwareversionen geben.

    Und das ich nach dem Rauslegen von 350 Euro meiner Enttäuschung entsprechend verbal Luft mache, wird man mir nicht ernsthaft übel nehmen, zumal das nur die Schärfe der Darstellung, nicht aber die Inhaltlichkeit betrifft.

  15. Hallo Herr Petereit,

    ich möchte mich dafür entschuldigen, dass ich Sie fälschlicherweise einen Apple-Fanatiker genannt habe, auch wenn dies keineswegs böse gemeint war. ;)

    >>Sie scheinen mir auch der Erste zu sein, der davon berichtet.<>erschreckend<< war natürlich keinesfalls persönlich gemeint, sondern bezog sich natürlich alleine auf Ihre Argumentation.
    Sie müssen damit rechnen, dass Sie sich mit einem Artikel, der z.T. schon fast als provokant zu bezeichnen ist, nicht nur Freunde machen. Provokant insofern, als dass Sie in mancherlei Hinsicht nur ungenügend informiert zu sein scheinen und schlichtweg falsche Informationen liefern. Ich habe nichts gegen kritische Auseinandersetzungen, nur treibt es mein Gemüt ein wenig an, wenn falsche Informationen als richtige verkauft werden und mir demnächst Bekannte berichten: „Ich hab ja im Internet gelesen, dass das G1 nichts taugen soll.“. Denn schließlich handelt es sich hier nicht nur um einen bloßen Meinungsaustausch unter wenigen. Bei dem Bekanntheitsgrad von drweb müssen Sie sich im Klaren darüber sein, dass Sie damit auch einen gewissen Einfluss auf Ihre Leserschaft nehmen, was die Kommentare auf diesen Artikel bestätigen.
    Vielleicht wäre deshalb eine etwas differenziertere Auseinandersetzung angebracht gewesen.

    Viele Grüße,
    Simon Hirscher

    PS: Ihnen scheint eine Verwechselung unterlaufen zu sein. Der letzte Kommentar, auf den Sie antworteten, stammt nämlich nicht von mir sondern von surfguard. ;)

  16. Hallo Herr Hirscher.

    Sicherlich habe ich einen Vergleich zum iPhone gezogen. Ich denke, dass das einfach eine ganz naheliegende Sache ist. Wenn man das G1 mit anderen Geräten vergleichen kann, dann mit dem iPhone, jedenfalls mit Touchscreen-Smartphones. Mein Kollege hatte nun einmal ein iPhone und kein MDA. Ich selber habe kein iPhone. (Soviel zum Thema Fanatiker ;-))

    Deshalb vergleiche ich das G1 wesentlich häufiger mit meinem bisherigen Nokia E71 und auch da schneidet das G1 relativ schwach ab. Das E71 nutze ich jetzt seit letzten August, man kann also von einem hinreichend langen Erfahrungshorizont reden.

    Sicher ist der Nutzerbericht zum G1 stark subjektiv. Was der eine für nicht so schlimm hält oder bei anderen Geräten auch nicht besser gelöst, findet der andere inakzeptabel und umgekehrt (Beispiel: Kamera des G1). Insofern hat der Kommentarthread zum Beitrag einen eigenen Wert, nämlich auch abweichende Bewertungen zur Geltung kommen zu lassen. Völlig in Ordnung.

    Nur, muss es dabei immer gleich persönlich werden? Das ist es, was ich nicht nachvollziehen kann.

  17. Hallo Herr Petereit, jetzt mal nicht so empfindlich. Ihre Rezension war ja nun wirklich nicht betont zurückhaltend/sachlich, sondern schon sehr hart wertend. Wer austeilt, sollte dann auch einstecken können. Ich finde nicht, dass Sie hier persönlich hart angegangen wurden, außer Sie halten „Apple-Fanatiker“ schon für eine Beschimpfung…

    Und zur Sache: Ich relativiere Mängel des G1 nicht prinzipiell durch die Mängel anderer Geräte. Aber ihr allererster Satz macht den Vergleich G1/iPhone auf. Also sollten Sie den Vergleich schon auch dann zulassen, wenn er Mängel des G1 relativiert, weil das iPhone sie auch zeigt, weil sie also offensichtlich im Moment technisch noch schwer umzusetzen sind und deswegen das G1 nicht schlechter als das iPhone oder irgendein anderes Gerät stellen.

  18. @Simon Hirscher:

    Danke für die Schilderung Ihrer Nutzererfahrung. Sicherlich ist am G1 sehr vieles auch Geschmackssache, respektive Beurteilungsfrage. Das ist in Ordnung. Ich habe natürlich nach meinen Erfahrungen und Beurteilungen gewertet.

    Was nicht in Ordnung ist und das bin ich auch nicht länger bereit zu akzeptieren, ist, dass man sich persönlich angreifen lassen muss. „Apple-Fanatiker“, „erschreckend“, „scheinen mir der Erste zu sein“ sind für mich begrifflich nicht Bestandteil einer sachlichen Diskussion, sondern sollen lediglich diskreditieren und ich kann nicht erkennen, worin der Anlass für deren Verwendung bestehen soll.

    Selbst im Begriff Streitkultur kommt der Wortteil Kultur vor. Wäre schön, wenn mehr vermeintliche Diskutanden sich das einmal vor Augen führen würden. Wobei ich gern einräumen will, dass andere Kommentatoren in diesem und anderen Threads sich da wesentlich angesprochener fühlen sollten, als Sie, Herr Hirscher.

  19. Der Grund, weshalb ich noch zu solch später Stunde hier einen Kommentar abgebe, ist dank xkcd einfach erklärt: http://xkcd.com/386/

    Zum Thema:
    Dass Sie es nicht für notwendig halten, zwischen der Software (Android) und der Hardware zu differenzieren, ist erschreckend. Wie andere bereits erwähnten, wird nur Android von Google entwickelt. Was Hardware und Updates angeht, muss man sich an HTC bzw. T-Mobile wenden. (Ein manuelles Update ist übrigens auch möglich, s. u.a. http://electrobabe.at/2009/02/16/manuelles-g1-update-von-rc29-rc33/, wobei ich nicht ausschließen will, dass die Versionierung für Europa eine andere ist.)

    Folgende Argumente verlieren deshalb ein wenig an Substanz:

    >>Sinnvoller wäre es sicherlich gewesen, die Zuschaltung der Tastaturbeleuchtung an das Ausziehen der Tastatur zu koppeln. Erstaunlich, dass Usability-Führer Google nicht an solch einfache Dinge gedacht zu haben scheint.

    >>Das G1 kann Webseiten und andere Inhalte quer darstellen, aber nicht wie das iPhone indem man es einfach quer hält.

    Das liegt vermutlich auch daran, dass Android nicht nur für topmoderne Smartphones, sondern Mobilgeräte aller Art entwickelt wird. Und die haben nicht immer die Hardware, um die Lage des Geräts zu ermittelt.
    Die Rotation im Browser ist im Übrigen durchaus möglich, wie weiter oben schon erwähnt. Ich vermute auch, dass Rotation allgemein mit kommenden Versionen möglich sein wird.

    >>Das G1 ist ganz grundsätzlich grottenlangsam. Wartezeiten von mehreren Sekunden sind keine Seltenheit. Abstürze der mitgelieferten und zusätzlich verfügbaren Anwendungen sind ebenfalls eher die Regel denn eine Ausnahme.

    Zu diesen Problemen kommt es, wenn das G1 nicht mehr ausreichend internen Speicher hat, d.h. wenn man sehr, sehr viele Applikationen installiert.
    Schauen Sie doch mal, was passiert, wenn C:\ unter Windows so gut wie voll ist. Windows wird dann auch nicht schneller.
    Außerdem ist Google doch in keinster Weise dafür verantwortlich, dass manche Programmierer ihrem Titel leider nicht gerecht werden und keine gute Software schreiben können. Wenn ich mir unter Windows ein schlechtes Programm installiert habe, was ständig für Abstürze sorgt, beschuldige ich doch auch nicht Microsoft… (es sei denn natürlich, es ist von MS ;)).

    Ich denke, was ich ausdrücken will, ist klar: Android ist das erste, wirklich offene und echte Betriebssystem für mobile Geräte. Ein Gerät (Hardware + Software) kommt nun nicht länger aus einer Hand. Wir müssen uns vielmehr daran gewöhnen, dass Android ein eigenständiger Bestandteil ist, genauso wie die Software, die wir darauf installieren.
    Dass Google das Betriebssystem auch für bereits erschienene Geräte (kostenlos) aktualisiert, ist deshalb sehr, sehr positiv hervorzuheben. Ganz im Gegensatz zu der Geldmacherei, die bei Apple stattfindet, wo man für Updates bezahlen oder sich ein neues iPhone holen muss.

    Übrigens hatte ich bisher noch keine Abstürze…

    >>Schnell öffnet man auf dem G1 ein halbes Dutzend Anwendungen, was die ohnehin geringe Geschwindigkeit weiter senkt. Gezieltes Schließen einzelner Anwendungen scheinen die Entwickler jedoch nicht vorgesehen zu haben. Mir ist in den vergangenen drei intensiven Nutzungstagen jedenfalls trotz bemühter Suche nichts dergleichen unter gekommen.

    Auch in diesem Zusammenhang scheinen noch nicht mit der Funktionsweise von Android vertraut zu sein:
    Programme werden nicht klassisch vom Benutzer geschlossen. Stattdessen kümmert sich das System von selbst darum, wenn es Speicher benötigt. Programme, die nur auf eine Benutzereingabe warten, aber sich momentan nicht im Vordergrund befinden, werden deshalb im Hintergrund auf Eis gelegt, ohne Ressourcen wegzunehmen. Soll ein Programm jedoch wirklich im Hintergrund laufen, sorgt das System auch dafür. Auch hier hängt es natürlich wieder davon ab, was man installiert.
    Ich finde dieses Konzept durchaus gelungen, zumal das G1 im Gegensatz im iPhone ja überhaupt Multitasking unterstützt, was den Bedienkomfort deutlich erhöht.

    >>Bei den typischen Handyfunktionen kann das G1 nicht einmal mit den Billighandys der Prepaidklasse mithalten. Klingeltöne, Benachrichtigungsmöglichkeiten, Stummschaltung und vieles andere gibt es nur rudimentär.
    Sie scheinen in der Tat eine alte Version zu haben.

    >>MMS ist übrigens auf Fotos beschränkt, eine Videofunktion hat das G1 nicht.
    Die kommt mit einem der nächsten Updates (Google-Suche: „G1 Cupcake“)

    Auch auf die folgenden Aspekte ihres Artikels möchte ich gerne eingegangen sein:

    >>Das G1 ist […] schwer und klobig
    Eindeutig geschmacksache. Ich mag mein G1. :)

    >>Der Touchscreen des iPhone arbeitet deutlich präziser, die gesamte Bedienersteuerung ist durchgängig intuitiver.
    >>Auch die Bedienbarkeit [des G1] ist keine Offenbarung

    Ich habe zwar selber kein iPhone, hatte jedoch mal die Gelegenheit, in einem O2 Shop in England eine Stunde lang damit intensivst herumzuspielen. Ich muss sagen, dass mir das G1 in Bezug auf den Touchscreen und die Bedienung viel besser gefällt und der Touchscreen meiner Meinung nach genauer ist. Ich bin immer wieder erstaunt, wie leicht ich mich mit ihm durch Menüs und Internetseiten navigieren kann.

    >>Beim Tippen aufs Display knarzt sie bisweilen vermerklich.

    Ich gebe zu, das hat HTC verbockt. Es lässt sich allerdings auf mehrere Arten lösen. Siehe auch http://www.g1updates.com/2008/11/11/how-to-fix-t-mobile-g1-phone-creak-or-creaking-noise/ und http://forums.t-mobile.com/tmbl/board/message?board.id=AndroidHardware&thread.id=632 .

    >>Nutzt man das G1 intensiver, also so ab einer Stunde am Stück, wird es im unteren Griffbereich regelrecht heiß

    Ist mir bisher noch nicht untergekommen. Sie scheinen mir auch der Erste zu sein, der davon berichtet.

    >>Man kann an der YouTube-Community nicht teilnehmen.
    Also ich kann. Sie nicht?

    >>Beim G1 würde man zumindest erwarten, dass Picasa bedient werden können müsste. Ist nicht.
    Dafür gibt es, soweit ich das gesehen habe, eine entsprechende Applikation im Android Market.

    >>Völlig inakzeptabel für ein Datenphone, das als digitaler Wegbegleiter in allen Lebenssituationen positioniert werden soll, sind die Akkulaufzeiten. Nutze ich ein voll aufgeladenes G1 abends über zwei/drei Stunden zum Lesen von Feeds, nicht einmal zum Telefonieren, habe ich Mühe, mit der verbliebenen Akkupower über die Nacht zu kommen. Niemals würde ich mich fürs Locationrouting oder Sightseeing oder Breadcrumbing auf dieses Gerät verlassen.

    Ja, die Akkulaufzeiten sind in der Tat nicht die besten. Allerdings soll dies mit kommenden Updates auch noch verbessert werden. Zudem scheint die Batterieanzeige auch nicht ganz korrekt zu sein.
    Wie meine Vorgänger allerdings bereits schrieben, hatte das iPhone am Anfang mit den selben Problemen zu kämpfen. Es ist immer wieder amüsant zu beobachten, wie leicht Apple-Fanatiker solche Dinge dann doch wieder vergessen….

    Viele Grüße,
    Simon Hirscher

  20. @Mike: Noch einmal. Ich teste ja jedes Mal, wenn einer behauptet, dass es selbstverständlich möglich sei, über die SMS-App an die Rufnummern zu kommen, erneut. Es geht auf meinem G1 definitiv nicht. Keine Chance.

    Aber und das dürfte die wahrscheinlichste Begründung sein, es könnten unterschiedliche Softwareversionen im Umlauf sein. Dafür spricht auch, dass es hier im Thread Aussagen gibt, dass sehr wohl unterschiedliche Sounds zuordenbar sind, während andere meine Erfahrung bestätigen, dass dem gerade nicht so ist.

    Leider habe ich bisher keine Möglichkeit gefunden (allerdings auch nicht hartnäckig gesucht), um das G1 aktiv auf die neueste Softwareversion zu bringen. Ich hörte, das G1 mache dies automatisch, aber nur, wenn eine Wlan-Verbindung besteht.

    So ist auch meine Erfahrung mit der YouTube-Anwendung eine andere. Sie schreiben:

    ..drückt man lange auf das Video, und kann im folgenden Menü auswählen, ob man das Video, die Details oder die Kommentare..

    Geht bei mir so nicht. Durch langen Druck auf das Video kann ich die Details anwählen. An die Kommentare komme ich erst heran, wenn das Video bereits abgespielt wird und das auch nur durch Betätigen der Menu-Taste, nicht über längeres Drücken auf den Touchscreen.

    Noch ein knüppeldicker Nachteil ist mir zunächst gar nicht aufgefallen. Mit dem G1 kann man keine PDF-Dateien anzeigen lassen. Ausnahme: Aus der Gmail-App heraus, wenn man die PDF als Anlage erhalten hat und unter Verwendung des HTML-Viewers. Aus der E-Mail-App heraus geht es gar nicht. Workaround: E-Mail ans Gmailkonto weiterleiten und von da ansehen.

  21. Zum Browser: es ist nicht nötig, die Tastatur auszuklappen, um im Querformat zu surfen. Man kann die Ausrichtung über „Menü -> Mehr -> Ausrichtung drehen“ umstellen.

    Bei mir werden beim SMS schreiben ebenfalls nur die Nummern der Kontakte angezeigt, nicht die E-Mail Adressen, obwohl ich zu allen Kontakten die E-Mail Adresse gespeichert habe.

    Die Kommentare und Infos zu Youtube Videos kann man ebenfalls anzeigen: anstatt das Video mit einem Klick zu starten, drückt man lange auf das Video, und kann im folgenden Menü auswählen, ob man das Video, die Details oder die Kommentare ansehen möchte.

    Ein kleiner Tipp: es kann sehr informativ sein, die beiliegende Anleitung zu lesen ;)

  22. sry aber der test ist einfach lächerlich, sie hätten sich länger mit dem handy auseinander setzten müssen und nicht einfach alles schlecht reden…es sind einfach mega viele fehler im test…LÄCHERLICH

  23. @David: Ich bin Mobilfonnutzer seit 1992, betrachte mich also als durchaus erfahren. Dies nur vorausgeschickt.

    Auch eben nochmal getestet. Ich komme aus der SMS-App nicht an die Handynummern ran. Keine Chance…

    Gibt es eventuell unterschiedliche Versionen in the wild?

  24. Noch mal zu den SMS, gerade jetzt noch mal gestetet.

    ich tippe: „th“ und es kommen alle Thomasse und in der subline steht jeweils deren telefonnummer. also bei dir scheint was falsch zu laufen.

    mit den verschiedenen sounds geb ich recht, das geht wirklich nicht und das müsste nachgebessert werden. ichhab das neue update vorhin installiert aber viel geändert hat sich wohl nicht.

    sms klingt wie mail klingt wie greed klingt wie…

  25. @Bugajewski: Dann lachen Sie mal schön, aber schauen Sie sich vorher noch Googlemail, Text & Tabellen und den Calendar an. Auch die Verwaltung von Werbeflächen ist stets einen diesbezüglichen Blick wert. Für den Desktop empfehle ich noch einen Blick auf Picasa. Wenn Sie danach immer noch an der Begriffsdefinition rummäkeln wollen, bitte. Dann aber wider besseren Wissens…

    @surfguard: Sie relativieren Mängel des G1 durch Vergleiche mit Unzulänglichkeiten anderer Geräte. Was soll denn das? Ist ein Mangel am G1 weniger mangelhaft, wenn andere Geräte ihn auch tragen? Sachlich kaum haltbar, eine solche Argumentation.

    YouTube gibt es als Anwendung auch für das iPhone. Nur am Rande, weil Sie das Thema Flash für so wichtig hielten. Übrigens finde ein Mehrgewicht von 25 gr im Vergleich zum ohnehin ebenfalls zu schweren iPhone durchaus beachtlich. Schließlich haben Handys heutzutage nur noch Gewichte ab 70 gr. 25 gr stellt eine erhebliche Größenordnung dar. Dabei verglich ich das Gewicht des G1 nicht mit einem iPhone, sondern mit einem E71, das deutlich leichter daherkommt.

    Probleme, die Sie noch nicht hatten, existieren generell nicht? Auch eine interessante Sichtweise…

    Nochmal zu SMS: Es geht aus der SMS-Anwendung natürlich, den Namen des Kontaktes anzuwählen. Vollkommen richtig. Nur leider wird dann nicht die Telefonnummer in die An-Zeile gesetzt, sondern die E-Mailadresse des gewählten Kontaktes. Schreiben Sie SMS an E-Mailadressen? Ich nicht. Möglicherweise ist das anders, wenn der gewählte Kontakt mit nichts anderem als einer einzigen Handynummer hinterlegt ist. Solche Kontakte habe ich nicht (würde ich auch für sinnlos halten) und kann es deshalb nicht testen. Wäre dem so, wäre es dennoch inakzeptabel.

    Im Beitrag finden sich nicht nur nicht soo viele sachliche Fehler, sondern gar keiner. Letztlich ist es ein Nutzerbericht, kein Labortest. Im Nutzertest muss ich Funktionen schnell und verständlich, möglichst intuitiv finden und nutzen können. Funktionen, die so nicht zu finden sind, sind unbrauchbar und daher völlig zu Recht kritisiert.

  26. Google und Usability-Führer. Herzlich Willkommen im Traumland Herr Petereit. Tss, das ich nicht lache.

  27. Mannmannmann, wenn das G1 so schlecht wäre wie Euer Bericht, dann würde ich es wwahrscheinlich genauso hassen wie ihr.

    Zur Sache:

    SMS nur per Tastatur: Ja, das G1 hat eine richtige Tastatur. Es gibt Leute wie mich, die das für ein Knallerfeature halten, das das G1 positiv vom iPhone abhebt. Es gibt übrigens auch iPhone-Nutzer (eigentlich alle, die ich kenne, die soooo gerne eine richtige Tastatur hätten, weil sie nämlich bei jeder SMS über den Touchscreen kotzen.

    Zugriff auf Kontakte für SMS: Einfach den Namen tippen, und dann kommen in einem (per Touchscreen) anwählbaren Dropdown alle Namen die mit diesen Buchstaben anfangen. Sehr schnell und praktisch. Scrollen durch die Kontaktliste: unnötig.

    Gewicht: Das G1 ist genau 25 g schwerer als das iPhone. Naja.

    Tastaturbeleuchtung: Da gebe ich euch recht, die sollte sich automatisch einschalten, wenn man die Tastatur auszieht. Oder noch besser, wie mein Firmenhandy, das E61i, nach Umgebungshelligkeit.

    WLAN: Natürlich hat WLAN merkbare Geschwindigkeitsvorteile gegenüber UMTS, nutze ich zuhause laufend. Allerdings ist der Seitenaufbau wirklich nicht überragend schnell.

    Unterschiedliche Sounds für unterschiedliche Applikationen: NaTÜRlich geht das! Kommt vorbei, ich zeig’s euch. Findet man aber auch nach einem einfachen Klick auf „Sounds“ in den Einstellungen…

    Browserfenster: Es ist ind er Tat nicht elegant, dass der Browser teilweise mehrere Fenster (eigentlich mehr so ne Art Tabs) aufmacht. Aber dass man da nicht ran kommt, ist Quatsch. Einfach auf Menü/Fenster klicken, et voila!

    Kritik an der YouTube-Anwendung: Kann dsa iPhone eigentlich Flash? Nicht? Danke.

    Signale in die Benachrichtigungsleiste: Bei mir schicken da nur Applikationen was hin, denen ich es explizit erlaube. Von fehlgeshclagenen Downloads habe ich noch nichts gehabt. Und ich habe mir durchaus mein Dutzend Apps installiert.

    Akkulaufzeit: Ja, die ist schlecht. Und zwar genauso schlecht wie beim iPhone. Das macht’s nicht besser, aber da das euer glorifizierter Maßstab ist, dachte ich, ich erwähn’s mal…

    Mein Fazit des G1: Ich habe das G1 seit drei Wochen, nutze es intensiv, und bin zufrieden. Es gibt Probleme, aber die sind keineswegs so katastrophal, wie ihr das beschreibt.

    Mein Fazit eurer Rezension: Ihr habt euch das Gerät noch nciht mal ordentlich angeguckt. Mir kommt es so vor, als hättet ihr euch das Gerät mit Applikationen vollgeknallt, euch nicht mal mit den einfachsten Einstellungen beschäftigt und euch anschließend darüber geärgert, dass der Akku nicht länger hält als beim iPhone. Macht: Verriss. Tut mir leid, aber in dem Test sind so viele sachliche Fehler, dass ich euer Fazit nicht ernst nehmen kann.

  28. Vielen Dank für diesen Bericht. Hat mich erst mal in meiner Euphorie gebremst. Allerdings werden hier zwei Dinge vermischt, die man vielleicht besser trennen sollte. Kritik an der Hardware des G1 einerseits und Kritik am Betriebssystem Android (das ja auch auf anderen Handys laufen kann) andererseits.
    Dass das G1 hardwaremäßig nicht der große Hit ist war ja schon länger bekannt. Mit der Entwicklung und Auswahl der Hardware hat Google aber nichts zu tun. Vodafone will übrigens demnächst ein Android-Handy rausbringen, das besser sein soll (und ohne Tastatur).
    Dass aber auch Android selbst noch so eklatante Probleme hat, ist schon erstaunlich. Von Google ist man ja halbfertige Produkte gewöhnt. Bei kostenlosen Web-Apps wie Google Docs ist das auch völlig OK. Nur wenn man 350 Euro bezahlt sollte die Software schon etwas ausgereifter sein.

  29. ich nutze ein G1 und bin vollkommen zufrieden

    es ist defenitiv gewöhnungsbedürftigt und darauf ausgelegt VIEL traffic zu erzeugen

  30. @David: Zum Thema SMS. Wenn ich in der An-Zeile beginne, den Namen zu tippen, bietet mir die App natürlich auch die Inhalte des Kontakteordners an. Allerdings ausschließlich die E-Mail-Adressen, nicht die Telefonnummern. Und SMS an E-Mailadressen ist nicht mein gewünschter Anwendungsfall…

    Bei mir geht es tatsächlich nur über den Umweg Kontakte-App und von dort „SMS senden“ anwählen.

    MMS gleiches Problem.

    @sab: Der Straßenpreis ist in der Tat ein Argument pro G1. Die Fensterverwaltung habe ich inzwischen auch gefunden, wenn ich sie auch nicht als „Verwaltung“ bezeichnen würde. Überhaupt hat der Browser im Vergleich zum iPhone-Safari wenig mobilnützliche Features.

  31. Nach zugegebenermaßen erst wenigen Tagen Nutzung fällt mein Urteil über das G1 nicht so stark negativ aus, eher sogar recht positiv. Aber da ich auch nur einen einzigen Google-Account habe, war die Integration in meine täglichen Abläufe wohl auch deutlich einfacher.

    Viele der anderen genannten Kritikpunkte kann ich insofern nachvollziehen, als die Usability bei einigen G1-Anwendungen reichlich gewöhnungsbedürftig ist (bspw. Aufruf der Kontextmenüs über einen langen Druck). Man wünscht sich desöftern auch einen größeren Funktionsumfang bei den einzelnen Anwendungen (bspw. eine komfortablere Bookmark-Verwaltung beim Browser). Ich hoffe hier mal auf zukünftige Updates von Android, welches für mich ein wesentlicher Anschaffungsgrund war.

    Die anderen „Fenster“ des Browsers erreicht man übrigens über den „Menü“-Button (und dann -> „Fenster“).

    Ich hatte in den wenigen Tagen noch keinerlei Abstürze oder Programmfehler (toi,toi,toi) obwohl ich bisher recht intensiv mit dem Gerät „herumgespielt“ und zahlreiche Anwendungen aus dem AndroidMarket durchgeackert habe. Auch an der Geschwindigkeit über WLAN habe ich eigentlich nix zu meckern.

    Der Akku ist in der Tat ein Ärgernis, aber sind die Akkus vergleichbarer Geräte langlebiger?

    Für den Preis (Straßenpreis derzeit wohl so 350,-) ist das G1 aus meiner Sicht für „Early Adopters“ durchaus akzeptabel — wenn man mit der starken Google-Abhängigkeit leben kann. Einen Umstieg von iPhone auf G1 würde ich derzeit aber auch als klaren „Downgrade“ ansehen.

  32. Hmmm, der Bericht ist ja recht „vernichtend“. Sich auf die erste Generation von einem Handy mit Android zu stürzen, das im Prinzip mal eben aus dem Boden gestampft wurde um dem iPhone was entgegen zu setzen und den Markt um Android anzuheizen, und dann zu erwarten das alles super ist, kann man schon fast als naiv bezeichnen.

    Ich warte lieber auf die nächsten Handys mit diesem Betriebssystem, von Hersteller die sich etwas mehr Zeit lassen mit der Entwicklung, so wie Apple es mit dem iPhone gemacht hat, obwohl ich einige Leute kenne die auch darüber permanent schimpfen.

  33. Glüchwunsch für den Nasenharrscheiderakku! Für First-day-Adopter des iPhones wie mich kommt nun bald die Zeit, sich zu entscheiden, ob man den Zeijahresvertrag kündigt.

    Was die Gehäusetemperatur betrifft: Das iPhone wird nach 15 Minuten Surfen glühend heiß, und im ersten Jahr stürzte Safari dann auch ab. Apples Philosophie, den menschlichen Körper als Hitzeableiter zu benutzen, hat mich deshalb auch immer davon abgehalten, eine Notebook von Apples zu kaufen.

    Die Tatsache, dass beim Zurücknavigieren immer neu geladen wird, ist eines der Gründe, warum man selbst beim W-Lan-Betrieb nur das Nötigste absurft. Hier muß man allerdings ergänzen, dass Deutschland eine W-Lan-Wüste ist. In ausländischen Großstädten kann man von Nord nach Süd prominierne, ohne je ohne öffentlich zugängliches Netz zu sein.

    Am meisten hat mich beim iPhone aber gestört, dass es sich für Kreatives nicht eignet. Das ist wegen des App-Stores inzwischen besser, aber im ersten Jahr blieb einem nur, Youtube zu glotzen, was nach einer Woche langweilig wird.

    Das Empfangen von E-Mails war allerdings revolutionär. Wo auch immer man war, ein Tastendruck genügte.

  34. MAn kann aber nicht die Telefone vergleichen wie ich finde. Das sind Äpfel und Androiden :)

    Das das erste Telefon kein durchbruch wird war zu erwarten. das erste ei war auch mäßig nur hat es den apple hinten drauf was gleich wieder viel mehr anspricht.

    aber eine virtuelle tastatur wäre wirklich angebracht da wenn m an nur mal kurz was tippen will die zum aufschieben 2 much ist.

    die webseiten darstellung beim iphone ist wirklich besser im querformat. er zoomt auf die richtige breite und man kann sogar den text lesen, hier kann man vieleicht noch nachbessern. Vielleicht gibt es ja auch bald mal den Safari fürs G1…

  35. erster absatz (SMS)

    du kannst einfach den namen eingeben also die ersten buchstaben dann kommen die daten der kontakte, also das macht keine problem.

    geb ich th ein kommt alles was halt damit anfängt. Von dahe ziemlich easy, wie halt auch in gmail im browser bei den mails.

    das mit dem knarzen geh ich mit, schade das man da nicht bissl mehr auf qualität geachtet hat…

    browserkippfunktion wird denke ich mit dem update kommen. aber so ist es bisher nicht schön, dass muss man zugeben.

    klobig finde ich es nur in der hosentasche, in der hand fühlt es sich sehr gut an, sogar besser als das iphone wie ich finde.

    man kann telefonieren ohne datenverbindung…

    abstürze hatte ich bisher auch nicht wirklich.

    also ich bin bisher recht zufrieden, hier und da gibt es natürlich sachen die besser sein könnten aber es ist das g1 und nicht das 2te oder 3te. ich denke man wird mit der software nachbessern auf kurz oder lang.

    das ganze ist ja offen und man bekommt eigentlich auch für fast alles eine lösung.

    Also keine Kaufempfehlung würde ich so nicht unterschreiben vielmehr sollte man wissen was man kauft. das iphone 1G war auch nicht besonders gut…

  36. Es wurde natürlich das aktuelle G1 mit einem aktuellen iPhone verglichen. So ist schließlich auch der Markt. Ich stehe ja nicht vor der Wahl, das aktuelle G1 oder ein altes iPhone zu kaufen…

    In der Tat können etliche Mängel des G1 mit Fremdsoftware gemildert werden. Besonders der gesamte Bereich der Systemeinstellungen kann so deutlich aufgebohrt werden. Das ändert aber nichts daran, dass das Grundpaket nix taugt.

  37. Vernichtendes Urteil…..aber auch wenn ich kein Applefan bin…das Eierphone ist halt irgendwie ne Hausnummer…

  38. Wurde denn wenigstens ein iPhone der ersten Generation mit dem G1 der ersten Generation verglichen? Oder das neueste iPhone mit dem ersten G1?

  39. Dieser Knochen von T-Mobile ist einfach nur hässlich, errinnert mich an Palms um 1999. Android muss man nicht unbedingt haben.

    Sorry, aber für mich ist das G1 ein absoluter Griff ins Klo.

  40. Danke für die Info :-)
    Mich hat das Konzept mit ‚always online‘ und alle Daten bei Google auch nie so recht überzeugt.
    Dass man aber ohne Datenverbindung gar nicht mehr telephonieren kann, ist für mich neu und natürlich ein Knockout Kriterium.
    Find ich aber total unverständlich, wozu hat Google denn Google Gears, wenn man dann ned die Kontakte auch lokal halten kann?
    Offensichtlich fehlt dann auch noch die ‚Mandantenfähigkeit‘ (mehrere Profile).
    Na vielleicht können sie einige Dinge auch mit Updates beheben…

  41. Danke für die Warnung.

    Ich hatte auch mit dem Gedanken gespielt, mir dieses „Wunderwerk der Technik“ anzuschaffen. Doch wenn man diesen Nutzerbericht liest, scheint es besser, noch ein oder zwei Folgemodelle abzuwarten.

  42. Hallo,

    ich bin ehrlich gesagt ob dieses sehr negativen Berichts ziemlich schockiert. Natürlich kann man ohne weiteres sagen, dass das G1 einige Unzulänglichkeiten hat. Aber definitiv nicht derart viele, wie das hier dargestellt wird. Manche Behauptungen sind sogar schlichtweg falsch.

    So lassen sich beispielsweise ohne weiteres Klingeltöne bzw. Benachrichtigungen personalisieren, auch für verschiedene Ereignisse – kein Problem, Email und SMS voneinander zu unterscheiden. Auch unterschiedliche Nutzungsprofile lassen sich einrichten – zugegebenermaßen mit Zusatzsoftware, wie beispielsweise dem „Usefull Switcher“, aber der ist eigentlich schon zum stromsparen unabdingbar.

    Weiterhin ist natürlich auch der Akku ein echtes Problem – aber betrachtet man es mal realistisch – das erwähnte E71 geht bei vergleichbar intensiver UMTS-Nutzung auch nach wenigen Stunden in die Knie. Mein altgedientes N82 z.B. führt mich via GPS zielsicher von Hannover nach Berlin – ohne Stromversorgung wars das dann aber auch ..

    Abstürze hatte ich bisher im Übrigen nur bei Fremdsoftware, und auch da ist die Qualität eigentlich vergleichsweise hoch.

    Insofern kann ich mich eigentlich inhaltlich gar nicht hinter diesen Artikel stellen, ich persönlich bin noch immer vom G1 begeistert .. auch wenn es einige Macken hat.

    Gruß
    Daniel Schmidt

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