Dr. Web Team 7. Dezember 2007

Surftipps: Zeitvertreib

Kein Beitragsbild

 Sponsorenliebe

Endlich smarte Buchhaltung!

We Billing

Zeit ist Geld! Es gibt Seiten, die muss man einfach gesehen haben. Und es gibt welche, die sieht man sich an, wenn man noch etwas Zeit übrig hat. Allerlei Nützliches für Alltag und Hobby ist auch dabei.

Green heißt das Photoblog von Marcus Wallinder aus Schweden. Zu sehen sind Innenansichten eines Aquariums. Zumeist handelt es sich um Makroaufnahmen. Toll gemacht ist das Design, das die wenigen nötigen Bedienungselemente einfach auf die Fotos legt und so Platz für Atmosphäre lässt. Eine Thumbnailansicht ist für die Navigation zuständig, sie kann ausgeblendet werden. Zum Betrachten ist Flash erforderlich.

Screenshot

Ein Handy steckt in fast jeder Tasche, und auch ein PC oder Laptop ist mittlerweile technologisches Grundnahrungsmittel. In immer kürzerer Zeit bringen die Hersteller neue Modelle heraus und ziehen alle werblichen Register, damit wir unseren “Alten” den Gnadenschuss geben und sie auf den Müllhaufen befördern. Kaum einer weiss geschweige denn interessiert sich dafür, wo der Elektronikschrott landet. Nicht so Chris Jordan. Er krakselt mit der Kamera bewaffnet über unseren Wohlstandsmüll oder nimmt ihn vom Helikopter aus ins Visier, zeigt uns neue Landschaftsformen wie Platinenseen und Handyladeadapter-Berge.

Chris Jordan

Chris Jordan

…der in England herumfotografiert und mit der Kamera immer wieder Entdeckungen macht. Dinge nämlich, die eigentlich gar nicht da sind. Denn die Perspektive täuscht. Herausgekommen sind Schnappschüsse ebenso einmaliger wie alltäglicher Momente. Zum Angucken ist ein Flash-Plugin mitzubringen. Matt Stuart

Screenshot

Kleine und große Geschäfte werden in den Nasszellen dieser Kneipenwelt gemacht. So manch eine Sitzung dauert länger als gedacht, weil die sinnfrei bis originellen Hinterlassenschaften an Klotüren und Kacheln zu begutachten sind. Oder aber man greift selbst zum Edding und verewigt sich; ein Gedicht, die Initialien seiner Angebeteten nebst Herzummantelung – die Schweinereien kommen von den anderen. Suzanne Gardner trieb sich auf Frauen-WCs herum, Mo Jangda bei den Männern, den Fotoapperat im Anschlag, um im Internet das zu versammeln, was an stillen Örtchen so geschrieben und gezeichnet wird: Stall Wall Poetry

Stall Wall Poetry

Stall Wall Poetry

Das Projekt Dreamlines kreiert Kunstwerke nach Maß. Die wundersamen Ergebnisse werden live erzeugt, und zwar nach Eingabe eines oder mehrerer Keywords. Das System verwendet dazu im Hintergrund die Google Bildersuche. Anschließend heißt es: Zuschauen und Träumen, denn das Ergebnis verändert sich laufend weiter. Java ist erforderlich. Der Screenshot zeigt die Keywords “Blue Eyes”. Es funktioniert auch mit deutschsprachigen Begriffen.

Schon der Arbeitsplatz eines Webworkers – Schreibtisch, Stuhl, Lampe – ist Design, ob super schnieke vom Wohnladen um die Ecke oder liebevoll auf Flohmärkten zusammen getragen. Bei Designboom dreht sich alles ums Design jenseits des Pixelformats. Designgegenstände werden präsentiert, ihre Macher interviewt; man kann Online-Kurse belegen, und dabei zum Beispiel etwas über den Umgang mit den Materialien Glas, Papier, Keramik erlernen – eine schöne Fundgrube, um seinen Designhorizont zu erweitern und sich vielleicht Anregungen für Webprojekte zu holen.

Floppy Disk

Nostalgisch geht es auch zu. Wer erinnert sich noch an den C64er, der aussah wie ein Brotkasten? Und die USB-Sticks von heute waren damals die Floppy Disks. Den Datenspeicherungsscheiben ist ein großer Artikel gewidmet, samt einem Video zum Erstellen eines Notizbuchs mit einer Floppy Disk als Einband. Einfach mal hin surfen.

Elektronische Glotzenhilfe
Eigentlich sollte kein Webworker nach einem langen Tag an der Tastatur die spärliche Freizeit vor der Flimmerkiste verbringen. Wem es trotzdem nach Fernbedienung, Chips und Bier in Griffweite dürstet, der kann sich in Zukunft vielleicht den Griff zur TV-Zeitschrift sparen. Schluss mit Papier und Vorhang auf für den TV-Browser.

Screenshot

Die digitale TV-Zeitschrift kennt 140 Sender. Falls unter den Lesern fernsehbegeisterte Schweden sind: sogar ein Plug-in für schwedische Sender ist zu haben. Man kann Lieblingssendungen definieren und sich an den Sendetermin erinnern lassen. Zu jeder Sendung gibt es selbstredend weiterführende Informationen. Und wer doch einmal etwas Sehwichtiges verpasst hat, der kann den TV-Browser nach Wiederholungen suchen lassen. Der ganze Spaß kostet ein Open-Source-lau, und hier ist der Link zum Download. (md)

Bad Taste
So etwas gibt es nur im Web: Michael reist durch die Welt und versucht sich an exotischen Gerichten. Was anderswo, vor allem in Asien, auf den Tisch kommt nötigt ihm nicht selten seinen ganzen Mut ab. Lebende Garnelen, Hühnerköpfe und seltsame Speisen, die wie Nudeln aussehen, so schmecken, aber in Wahrheit etwas ganz anderes sind. Allerlei Fotos illustrieren Michaels kulinarische Erlebnisberichte. Jetzt hinsurfen!

Drückt man einen der Richtungspfeile (hier nicht im Bild) ergeben sich immer wieder neue Ansichten des Wortes “play”. Klickt man auf die Bilder, erfährt man Wissenswertes über den jeweiligen Gestalter und kann sein komplettes Alphabet betrachten.

Screenshot

Screenshot

Buchstabenklau
“Someone keeps stealing my letters…” ist ein Flash Spiel, bei dem man aus Buchstaben Wörter bilden muss – allerdings spielt man es nicht alleine, sondern mit anderen Gästen zusammen, welche jeden Versuch ein Wort zu bilden, zunichte machen, indem sie Buchstaben klauen. Ein perfekter Zeitvertreib für alle, die immer noch gern Buchstabensuppe löffeln oder ABC-Kekse essen. Jetzt hinsurfen!

Nummernschilder Sammelwut
Sammeln kann man alles, und das gilt auch für das Web. Eine beachtliche Kollektion aktueller und historischer KFZ-Nummernschilder aus aller Welt, hat Michael Kustermann zusammengetragen. Durch die Verwendung verschiedener Schriften und oft recht schicker Logos, ergibt das mehr als nur ein buntes Bild. Michael Kustermanns Webdesign Verständnis ist allerdings von Vorgestern, daran sollte man sich nicht stören. Jetzt hinsurfen!

Designer
Das haben wir uns immer schon gewünscht: Ein Lied über das Webdesign. “I’m a designer, I make web pages, I can design, Keep on designing”. Wirklich singen kann Nicolai Nolan aber nicht, aber darüber kann man hinweghören. Jetzt hinsurfen!

Grimassenschneider
Der Mann ist ein Spaßvogel. Seine Aufgabe im Web: Sag Eric ein Gefühl und er stellt es dar. Auch wenn es immer dasselbe Gesicht ist, Eric macht Spaß. Und das gibt seinem Leben einen Sinn. Jetzt hinsurfen!

Screenshot
Eigentlich ist er gar nicht so schüchtern

Prost!
Bier ist ein wichtiger Teil des täglichen Lebens. Das muss sich auch irgendwo im Internet niederschlagen. Und tatsächlich: Beertest hat 1289 Biersorten aus 76 Ländern getestet. Das ist alles höchst subjektiv und wird in einem schlechten Webdesign präsentiert. Aber Hauptsache Spaß. Jetzt hinsurfen!

Screenshot
Betrug: Viagra wirkte nicht

Adbusters
Gefälschte Anzeigen kennt man hierzulande vor allem aus Satiremagazinen. Eine hübsche online Kollektion sind die “spoof ads”. Leider aus deutscher Sicht nicht immer nachzuvollziehen. Jetzt hinsurfen

Internet Fahrschule
Die Internet Fahrschule bringt uns das Surfen bei. Man kann ja nicht alles können. Und mit Urkunde abgesichert, macht es vielleicht noch mehr Spaß. Immerhin: lehrreich ist es und kostenlos obendrein. Jetzt hinsurfen

Ja, Margarete, das kostet…
Das Online Sparschwein verrät nicht nur die üblichen Spartips zu Auktionen und Schnäppchen-Sites, sondern bietet Links zu hilfreichen Sites aller Art. Das geht von Dingen des täglichen Lebens bis hin zu Business- und Finanzlinks. Die Themen sind unter anderem Urlaub, Recht, Umwelt, Telefon, Finanzen. Jetzt hinsurfen

Screenshot
St. Pauli hatte schon wieder verloren

Frustclub
Geht es Ihnen auch so: Leute, die morgens schon beim Frühstück vor Energie und Fröhlichkeit überschäumen, sind einfach unerträglich. Hier ist die Abhilfe: der Frustclub. Hier finden wir herrlich depressive Hilfestellungen, wie die neuesten Niederlagen, Verliererspiele, eine Hypochonder-Selbsthilfe oder neueste hochwissenschaftliche Erkenntnisse, zum Beispiel über das “Faulgen”. Neben zahlreichen lyrischen und prosaischen Beiträgen zum Thema lädt auch ein Besucherklo (woanders nennt man so etwas “Gästebuch”) zum Niederlassen ein. Jetzt hinsurfen

Zungenbrecher
“Wenn Baden-Badens Bademeister baden, baden Baden-Badener auch”. Solche schönen Zungenbrecher sind eine wunderbare sprachliche Herausforderung für Wortkarge, Spracharme und Nuschler. Gefunden haben wir ihn auf der wohl mit Recht weltgrößten Sammlung von Tongue Twister. Auf dieser Site sind über 280 deutsche und über 2000 Einträge in 86 Sprachen gesetzt. Viel Spaß beim Üben! Jetzt hinsurfen

Screenshot
Papa Schlumpf hatte endlich eine Frau gefunden

Ugly People
Die Warnung wird uns schon auf der Startseite gegeben: diese Site ist nur für unreife, vulgäre und unsensible Zeitgenossen gedacht. Wer sich nun angesprochen fühlt, sollte sich mal die hässlichsten Menschen der Welt ansehen. Anschließend können die Porträts auf einer Skala von 1 bis 5 mit einer Hässlichkeitsnoten bewertet werden. Den Vogel der Geschmacklosigkeit können Sie noch abschießen: beglücken Sie Freunde und Bekannte einfach mit einer hübsch motivierten Postkarte. Jetzt hinsurfen

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.