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Dieter Petereit 22. Juni 2012

Socialite.js: Flexible Social Media-Integration jetzt in neuer Version 2.0

Socialite.js ist ein etabliertes kleines Javascript-Tool für die flexible Einbindung verschiedener Social Media-Dienste. Das Interessante an Socialite.js ist zweierlei. Zum einen wird die Einbindung der Buttons durch beliebige Events gesteuert. So ist man nicht darauf angewiesen, den Besucher auf den Seitenaufbau warten zu lassen, bloß weil die Social-Knöppe noch nicht geladen sind. Zum anderen kann auf die manuelle Einbindung der nativen Buttons der verschiedenen Dienste verzichtet werden. Socialite.js verhält sich exakt wie die Originale. Vor gut zwei Wochen brachte Entwickler David Bushell die Version 2.0 seines Tools hervor.

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Jeder kennt jeden um fünf Ecken (Bildquelle: Gerd Altmann / pixelio.de)

Socialite.js: Jetzt mehrsprachig und mit Hook-Funktionalität

In Version 2.0 unterstützt Socialite.js Mehrsprachigkeit, kann mithin einfacher lokalisiert werden. Zudem führt Bushell Event-Hooks in das Tool ein. So können die Social Buttons geladen werden, wann der Seitenbetreiber das will. In Frage käme am Beispiel einer Magazinseite etwa das Laden beim Öffnen eines Beitrags oder beim Überfahren eines Beitrags mit der Maus oder sogar erst nach einem ausdrücklichen Klick. Hier sind der Fantasie nur insofern Grenzen gesetzt als es lediglich eine begrenzte Anzahl denkbarer Events gibt.

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Socialite.js implementiert übrigens die einzelnen Dienste streng nach deren Vorgaben. Es ersetzt also die ansonsten händisch zu erledigende Einbindung durch eine automatisierte, bleibt dabei aber nah an den Diensten. So ist es klar, dass sich die Integration mittels Socialite.js funktional nicht von einer nativen Einbindung unterscheidet. Im Grunde ist Socialite ein Scriptloader und als solcher leicht um weitere, bislang nicht unterstützte Dienste zu erweitern. Hierzu unterscheidet Socialite in Widgets, als da wären Facebook, Twitter, Google+ und LinkedIn, und Extensions, derzeit Pinterest, Spotify, Hacker News und GitHub.


Gut, dieser Screenshot ist unspektakulär, zeigt aber genau, was Socialite tut…

WordPress-Nutzer kennen Socialite möglicherweise bereits unter dem Namen WPSocialite. Dieses Plugin, entwickelt nicht von David Bushell, sondern von Tom Morton, integriert Socialite.js als WordPress-Plugin. Derzeit ist WPSocialite noch nicht auf die neue Version 2 angepasst. Spontanes Installieren ist aufgrund der gravierenden Änderungen aktuell nicht angezeigt. Tom Morton arbeitet aber bereits an der Anpassung.

Socialite.js steht auf GitHub unter der MIT-Lizenz zur kostenlosen Verwendung bereit. Demos kann man sich auf dieser Seite anschauen. WPSocialite findet man zu den gleichen Bedingungen im WordPress Plugin-Repository und in der Arbeitsversion auf GitHub.

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

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