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Dieter Petereit 21. Februar 2018

So gehts: Mehr Follower für deinen Instagram-Account

Machen wir uns nichts vor. Gerade Instagram ist ein sozia­les Netzwerk, das rich­tig Arbeit macht. Wenn du wirt­schaft­li­che Interessen mit dei­nem Profil ver­folgst, brauchst du Unterstützung, um schnell zu ordent­li­chen Follower-Zahlen zu kom­men. Wir zei­gen dir ver­schie­de­ne Methoden und stel­len dir das recht neue Tool Combin vor.

Einfach ein Foto machen und hoch­la­den. Das scheint auf den ers­ten Blick alles zu sein, was du für eine Teilnahme am Bildernetzwerk Instagram benö­tigst. Und das ist ganz grund­sätz­lich auch wahr. Willst du indes das sozia­le Netzwerk pro­fes­sio­nell befüt­tern und soll­test du dabei einen gewis­sen Return-on-Investment (ROI) im Auge haben, ist die Sache weit weni­ger ein­fach.

Instagram ist anders als die anderen

Wir hier bei Dr. Web sind kei­ne Fans von Social Media. Das ist kein Wunder, denn uns gibt es schon seit 1997. Wir haben alle Blasen über­lebt und kön­nen uns ein umfas­sen­des Bild des Internet machen, das mehr als zwan­zig Jahre rasan­ter Entwicklung umfasst. Viele Innovationen haben in den letz­ten Jahrzehnten das Web und sei­ne Bewohner nach vor­ne gebracht. Social Media gehört nicht dazu.

Noch vor etwas mehr als zehn Jahren haben Netzbewohner, die mit ande­ren inter­agie­ren woll­ten, vor­nehm­lich Blogs geschrie­ben. Auf die­sen wur­de dann kom­men­tiert. Man lern­te sich ken­nen, kom­men­tier­te gegen­sei­tig, eine Community wuchs orga­nisch, die Leserzahlen auch.

Dann kamen die sozia­len Netzwerke, zen­tra­li­sier­ten die gesam­te Aufmerksamkeit und press­ten die Benutzer in Schablonen, inner­halb derer die Interaktion statt­zu­fin­den hat­te. Früher gehör­te uns der Content, denn er war in unse­ren Blogs. Heute gehört der Content den diver­sen sozia­len Netzwerken.

Natürlich kön­nen wir die Entwicklung nicht zurück­dre­hen und müs­sen des­halb ver­su­chen, mit den Gegebenheiten zu leben. Auch Dr. Web zieht mitt­ler­wei­le nam­haf­ten Traffic aus den sozia­len Netzwerken und so sind wir qua­si gezwun­gen, uns dar­in zu bewe­gen. Immerhin scheint unse­re Zielgruppe, zumin­dest zu einem gro­ßen Teil, auch dort zu sein.

Während Twitter, Facebook, Linkedin, Xing und Google+ es uns recht ein­fach machen, unse­re Inhalte zu pro­mo­ten, stellt sich das auf Instagram weit­aus kom­pli­zier­ter dar. Hier kannst du nicht ein­fach dein Beitragsbild raus­klop­pen und hof­fen, dass die Nutzer auf dei­nen Link kli­cken, um dann schluss­end­lich doch den Beitrag auf dei­ner Seite zu lesen. Das Problem beginnt bei Instagram ja schon damit, dass du kei­nen Link hast, auf den geklickt wer­den könn­te.

Nein, wir müs­sen es ganz nüch­tern ein­ge­ste­hen. Instagram ist nicht ver­gleich­bar mit ande­ren Netzwerken. Instagram ist eine eige­ne Welt. Geld ver­die­nen Instagrammer in ers­ter Linie direkt auf der Plattform und nicht durch Verlinkungen hier­hin oder dort­hin. Das Wort Influencer ist schon ein ganz pas­sen­der Begriff für Menschen, die auf Instagram ihre Euros machen. Wenn es nicht direkt ums Geldverdienen geht, ist Instagram eine gute Plattform für die soge­nann­te Brand Awareness. Ich wür­de es mal platt als Imagewerbung bezeich­nen.

In einer beson­de­ren Allianz tref­fen sich nun immer mehr die, die sich als Influencer bezeich­nen, mit denen, die ger­ne im Sinne ihrer Marke influ­en­cen wol­len. Heraus kommt viel­fach Schleichwerbung. Schöne neue Social Media Welt. Aber halt, an der Stelle sind wir ja schon viel zu weit.

Das zentrale Problem: Wie kommst du zu Followern auf Instagram?

Wie kommst du über­haupt zu einer nen­nens­wer­ten Zahl an Followern, um, egal was für ein Ziel du auf Instagram ver­folgst, hin­sicht­lich der Erreichung des­sen auch nur annä­hernd rea­lis­ti­sche Chancen zu haben? Guten Content bie­ten? Harrharr. Na ja, das ist natür­lich schon eine Voraussetzung, aber …

Hans und Franz ver­fü­gen inzwi­schen über ordent­li­che Smartphones und über min­des­tens drei Apps, die Bilder mit Filtern und Effekten ver­se­hen kön­nen. Laut diver­sen Studien sind Filter und Effekte übri­gens ein kri­ti­scher Faktor für den Instagram-Erfolg. Keine Filter und Effekte, kein Engagement. Oder wenigs­tens nur gerin­ges. Also immer druff mit dem Mayfair oder dem Slumber oder oder. Im Dutzend sind die Dinger eh bil­li­ger.

Während du dich red­lich mühst, dei­ne Bild-Strategie zu fin­den, pos­ten ande­re im Milisekundentakt Foto über Foto, eines schö­ner als das ande­re. Jedenfalls sehen sie auf den klei­nen Displays heu­ti­ger Smartphones schön aus. Nah ran­zoo­men kannst du eh nicht und her­un­ter­la­den kannst du die ver­meint­li­chen Schnappschüsse eben­falls nur unter Mühen.

So sieht ein typi­scher Influencer-Feed aus. Spontan, oder? (Ausschnitt aus dem Feed von Lisa Homsy)

Über 800 Millionen akti­ve Nutzer machen monat­lich die Bildkanäle zum Bersten voll. Dennoch gibt es da eini­ge, sogar vie­le Instagrammer, die mit Followerzahlen ange­ben kön­nen, dass dei­ne Ohren nur so schla­ckern. Wie geht das, fragst du dich und im Stillen denkst du, dass es nicht bloß am „guten Content” lie­gen kann. Denn der fin­det sich nicht not­wen­di­ger­wei­se da, wo die meis­ten Follower ando­cken. Wie auch immer, über Geschmack lässt sich nicht strei­ten.

Black-Hat-Instagram: Follower gene­rie­ren per Bot

Vor nicht all­zu lan­ger Zeit waren Bot-Lösungen, wie Instagress oder Mass Planer beliebt. Natürlich nicht bei den Nutzern, son­dern den Erstellern von Instagram-Profilen. Mit die­sen Lösungen konn­test du Scripte auf das Netzwerk jagen, die die Arbeit für dich mach­ten und ver­spra­chen, dei­ne Follower-Zahl zu erhö­hen.

Instagress ist inzwi­schen geschlos­sen. (Screenshot: Dr. Web)

Die Funktionsweise die­ser Bot-Lösungen war ins­ge­samt ähn­lich. Du gabst dei­ne Instagram-Accountdaten an den Bot ab. Dieser beweg­te sich sodann in dei­nem Namen durchs Netzwerk und gab auto­ma­tisch Kommentare zu Inhalten oder auch schlicht Likes ab. Dadurch bekam der Ersteller des kom­men­tier­ten oder favo­ri­sier­ten (gelik­ed kann man ja nun wirk­lich nicht schrei­ben) Inhalts den Eindruck, es mit einer ech­ten mensch­li­chen Interaktion zu tun zu haben.

Follower direkt kau­fen

Folgst du mir, so fol­ge ich dir. Das Prinzip steck­te letzt­lich hin­ter den Bots und es hat ja tat­säch­lich einen gewis­sen Charme, gedank­lich so an die Sache her­an zu gehen. Immerhin könn­test du ja auch schlicht Follower auf den diver­sen Kaufseiten ankau­fen und so schnell für rapi­des Wachstum sor­gen. Anschauen soll­ten sich ande­re die so gene­rier­ten Follower aller­dings am bes­ten nicht. Denn ech­te Follower mit ech­tem Interesse kann man nicht kau­fen.

Der Erwerb von Followern ist all­ge­mein recht güns­tig, aber die Qualität ist ent­spre­chend. (Screenshot: Dr. Web)

Da ist doch so ein Bot bes­ser, mag man glau­ben. Denn immer­hin sorgt der nur für Aufmerksamkeit für das eige­ne Profil. Kommentieren, fol­gen oder liken müs­sen die so auf­merk­sam gewor­de­nen Personen ja immer noch manu­ell. Skaliert man die Vorgehensweise jetzt gedank­lich aber ein­fach mal hoch, ist es vor­stell­bar, dass in abseh­ba­rer Zeit die manu­el­len Interaktionen nur noch einen gerin­gen Anteil aus­ma­chen, wäh­rend die Bots sich gegen­sei­tig die Kommentarspalten voll­schrei­ben.

Das hat Instagram im letz­ten Jahr glück­li­cher­wei­se erkannt und die Nutzung von Bots in ihrem Netzwerk ver­bo­ten. InstaGress hat es in dem Zusammenhang gleich ganz erwischt. Der Service weilt nicht mehr unter uns.

Ob du nun kaufst oder ander­wei­tig auto­ma­ti­siert an die Sache ran­gehst. Du ver­stößt gegen die Regeln und ris­kierst, dass dein Account gesperrt wird.

Gute alte Handarbeit

Du kannst es natür­lich klas­sisch ange­hen. So, wie Instagram sich das vor­stellt. Du inves­tierst Unmengen an Zeit in den Aufbau dei­ner Inhalte. Suchst dir also die pas­sen­de Nische, schaust, wie ande­re in der Nische sich prä­sen­tie­ren und über­triffst das. Dann schaust du, wer die Follower derer sind, die ähn­li­che Inhalte pro­du­zie­ren wie du und trittst mit ihnen in Interaktion; also mit den Followern und den Produzenten, ver­steht sich.

Reine Handarbeit kos­tet Kraft, Zeit und Nerven. (Foto: Pixabay)

Da bei Instagram im Grunde nichts geht ohne Hashtag, schaust du dir auch die von erfolg­rei­chen ande­ren ab und ver­wen­dest sie. Das dür­fen durch­aus 30 Stück pro Beitrag sein. Je mehr, des­to grö­ßer sind dei­ne Chancen, gefun­den zu wer­den.

Bilder musst du letzt­lich nicht wie ein Akkordarbeiter pos­ten. Es hat sich her­aus­ge­stellt, dass eines pro Tag schon zu einer soli­den Erfolgsstory wer­den kann. Jetzt bedarf es des lan­gen Atems, der Geduld und des beharr­li­chen Postens, Kommentierens, Likens und Folgens. Irgendwann, so die Hoffnung, wird sich der Erfolg schon ein­stel­len. Oder auch nicht…

Nicht kaufen, nicht botten, nicht schuften: Combin erleichtert dir das Leben

Das recht fri­sche Tool Combin des Hauses InterPromo UG aus Berlin stellt dir einen gang­ba­ren Mittelweg zur Verfügung. Und den brauchst du auch, willst du noch inner­halb der Lebensspanne eines durch­schnitt­li­chen Westeuropäers zu Instagram-Erfolg gelan­gen, ohne eine hüb­sche Anfangzwanzigerin zu sein, die es schafft, alles irgend­wie leicht angen­acke­deit zu prä­sen­tie­ren.

Combin ist eine Software, die du auf dei­nem Computer instal­lierst. Das Tool funk­tio­niert unter Windows, macOS und Linux. Es ist aus­drück­lich kein Web-Service, was sicher­lich damit zu tun haben wird, dass Instagram der­lei Web-Services mehr als kri­tisch beäugt.

Combin ver­fügt über ein deut­sches Benutzerinterface, des­sen sprach­li­che Ausgestaltung jeden­falls bes­ser als jene der zuge­hö­ri­gen Website ist. Combin wird halt in Russland pro­gram­miert. Da sind wir doch bit­te welt­män­nisch tole­rant, was die sprach­li­chen Feinheiten betrifft. Wenn du es par­tout nicht ertra­gen kannst, stellst du die Sprache rechts oben auf der Seite auf Englisch um. Damit lässt sich auf jeden Fall ohne Murren leben.

Erste Schritte mit Combin

Hast du Combin instal­liert und auf­ge­ru­fen, gibst du zunächst dei­nen Instagram-Account an. Benutzername und Passwort wird hier benö­tigt, damit Combin via Instagram-API sei­ne Aufgaben erle­di­gen kann. Du darfst meh­re­re Accounts hin­ter­le­gen und sepa­rat mana­gen. Die Zweifaktor-Authentifizierung wird unter­stützt.

Nun siehst du die Inhalte dei­nes Accounts. Aktiv ist die Registerkarte „Profil”:

Damit kannst du noch nicht viel anfan­gen. Deine ers­te Amtshandlung ist es daher, eine neue Suche anzu­le­gen. Das erle­digst du unter der Registerkarte „Suche”:

Wonach du suchst, hat eine gewis­se Variationsbreite. Im ein­fachs­ten Falle suchst du nach Hashtags, die Inhalte zuta­ge­för­dern, die denen ent­spre­chen könn­ten, die du selbst zu publi­zie­ren beab­sich­tigst. Schon bei der Eingabe des gewünsch­ten Hashtags schlägt Combin dir wei­te­re vor und zeigt dir auch direkt, wie­vie­le Beiträge unter dem jewei­li­gen Hashtag zu fin­den sind. So schätzt du schnell ein, wel­che Hashtags du auf jeden Fall bedie­nen musst und wel­che eher Nischencharakter haben, viel­leicht aber gera­de des­we­gen den­noch bedient wer­den soll­ten.

Ich habe es mir nicht neh­men las­sen, unser Familienmitglied Smashing Magazine als Suchbegriff zu defi­nie­ren. Jetzt sehe ich die Follower unse­rer Kollegen, nebst wie­der­um deren Followerzahlen. So iden­ti­fi­zie­re ich recht schnell die inter­es­san­tes­ten Profile für mei­ne eige­nen Zwecke und weiß direkt, dass sich der jewei­li­ge Follower tat­säch­lich für mei­ne Themen inter­es­sie­ren wird, weil er ja einer ähn­li­chen Publikation bereits folgt. Neben den Followern, hier Abonnenten genannt, kann ich auch inner­halb der Kommentatoren suchen.

Sollte sich mein Aktionsradius eher regio­nal defi­nie­ren, könn­te ich mit Combin nach Profilen in der Nähe, also nach Geo-Location suchen.

Habe ich nun durch mei­ne Suche brauch­ba­re Ergebnisse gefun­den, ste­hen mir ver­schie­de­ne Optionen zur Verfügung. Zunächst kann ich die Suchergebnisse sor­tie­ren. Bei den Abonnenten wer­den mich wahr­schein­lich vor allem jene mit den meis­ten Followern inter­es­sie­ren. Bei den Beiträgen inner­halb der Hashtag-Suchen wer­den mich die mit den meis­ten Likes oder die mit den meis­ten Kommentaren inter­es­sie­ren.

Ein ein­fa­cher Klick auf ein Suchergebnis wählt es aus. Klicke ein­fach so vie­le Ergebnisse an, wie du magst. Klickst du kein Ergebnis an, gel­ten alle als gewählt, wonach aber sicher­heits­hal­ber im wei­te­ren Verfahren jeweils noch­mal gefragt wird.

Unterhalb der jewei­li­gen Bilder fin­dest du die übli­chen Bedienelemente aus Instagram. Du könn­test also indi­vi­du­ell liken und kom­men­tie­ren oder dir den Beitrag voll­stän­dig anzei­gen las­sen. Im Normalfalle wird das nicht das sein, was du tun willst.

Vielmehr willst du effek­tiv mit so vie­len Beiträgen oder Followern wie mög­lich inter­agie­ren. Bleiben wir bei unse­rem Suchergebnis zu Beiträgen, die den Hashtag #word­pres­stu­to­ri­als tra­gen. Davon wer­den mir, weil ich nur die kos­ten­lo­se Version von Combin nut­ze, 50 ange­zeigt. Wenn ich allen der ange­zeig­ten Beiträge einen Like ver­ge­ben will, kli­cke ich schlicht links oben auf das Herz-Icon.

Ich wer­de gefragt, ob ich alle Beiträge liken will und bestä­ti­ge das. In glei­cher Weise könn­te ich das Icon zwei wei­ter rechts ver­wen­den. Mit einem Klick dar­auf fol­ge ich den Autoren aller Beiträge.

Kritischer ist das Icon in der Mitte. Damit kom­men­tie­re ich Beiträge. Und ja, ich könn­te theo­re­tisch alle Beiträge gleich­zei­tig und mit dem glei­chen Text kom­men­tie­ren. Combin bie­tet dafür extra Vorlagen an:

Die Vorlagen las­sen sich lei­der nicht anpas­sen oder erwei­tern. Wenn du es also etwas per­sön­li­cher willst, soll­test du nicht den Punkt „Vorlagen”, son­dern den Punkt „Neu” wäh­len. Hier erfasst du einen indi­vi­du­el­len Kommentar.

Unten rechts im Texteingabefenster wird dir ein klei­nes Plus-Zeichen auf­fal­len. Klickst du die­ses an, öff­net sich ein wei­te­res Eingabefeld für einen wei­te­ren Kommentar. Das kannst du belie­big oft so machen. Du erhältst so eine Reihe indi­vi­du­el­ler Kommentare. Hast du zuvor meh­re­re Beiträge mar­kiert oder willst du eh alle kom­men­tie­ren, wird Combin jetzt die ein­ge­ge­be­nen Kommentare nach dem Zufallsprinzip auf die gewähl­ten Beiträge streu­en.

Damit Instagram dir nicht auf die Schliche kommt, split­tet Combin die auto­ma­ti­sier­ten Aktivitäten zeit­lich so, dass sie natür­lich wir­ken. Dabei hat Instagram eige­ne Vorstellungen davon, wel­che Zahl an Aktivitäten für dich pro Tag als nor­mal anzu­se­hen sind. Combin kennt die­se Werte und setzt sie ent­spre­chend ein. Mit der Zeit ver­schiebt Instagram dei­ne Werte nach oben, wenn zu sehen ist, dass du wirk­lich zu einem der Heavy-User wirst.

Den Status der beauf­trag­ten Aktionen siehst du jeder­zeit unter dem Punkt „Aufgaben” rechts oben oder unter der Registerkarte Verlauf im lin­ken Menü:

Auf der Registerkarte Benutzer siehst du dann, wie sich dein Follower-Count auf­grund der getrof­fe­nen Maßnahmen ent­wi­ckelt. Hier erkennst du auch, wem zwar du folgst, wer dir aber nicht zurück folgt. Diese Accounts könn­test du dann alle auf einen Schlag ent­fol­gen. Du könn­test natür­lich eben­so eine Charme-Offensive star­ten und deren sämt­li­che neu­es­ten Beiträge auto­ma­ti­siert mit einem Like ver­se­hen oder einen gene­ri­schen Kommentar über die Vorlagenfunktion raus­hau­en.

In einer soge­nann­ten Sicherheitsliste ver­an­kerst du all jene Accounts, die du nie nie­mals ent­fol­gen willst. So sind sie vor blin­der Entfolgungswut oder dum­men Missgeschicken geschützt.

Combin ist nicht kos­ten­los, aber preis­güns­tig

Combin ist als Download zunächst kos­ten­los, für ernst­haf­te Verwender aller­dings in die­ser Version kaum brauch­bar. Nur 50 Ergebnisse pro Suche wer­den dir ange­zeigt, zudem las­sen sich die gespei­cher­ten Suchen nicht aktua­li­sie­ren. Du müss­test also nächs­te Woche, wenn du wie­der nach dem glei­chen Hashtag suchen willst, zunächst die alte Suche und eine neue gleich­lau­ten­de anle­gen.

Willst du mit 500 Suchergebnissen arbei­ten, was der Definition der ernst­haf­ten Verwendung recht nahe kom­men dürf­te, so benö­tigst du einen kos­ten­pflich­ti­gen Plan. Zur Auswahl ste­hen die Pläne „Persönlich” und „Business”, die sich mit Stand der Veröffentlichung die­ses Beitrags nur durch die Zahl der ver­walt­ba­ren Instagram-Accounts unter­schei­den.

Der Plan „Persönlich” lässt nur eines, der Business-Plan lässt fünf Profile zu. Späterhin soll der Business-Plan noch mit einer Statistikfunktion glän­zen. Kostenmäßig sind bei­de Pläne abso­lut im Rahmen. Das gilt vor allem im Vergleich zu alter­na­ti­ven Instagram-Verwaltern, die schon mal bis zu meh­re­re hun­dert Dollar im Monat ein­ste­cken.

Combin kos­tet dich für einen Account 11,90 Euro und für fünf Accounts 35,70 Euro im Monat. Mehr erfährst du an der Stelle der App nicht. Ein Klick auf „Abonnieren” bringt dich unver­mit­telt zu Paypal, wo du die Transaktion nur noch kurz abni­cken sollst.

Ich habe mir daher für dich die AGB ange­se­hen, um fest­zu­stel­len, wel­che Laufzeiten und sons­ti­ge Bedingungen hier gel­ten. Leider bin ich nicht fün­dig gewor­den. Hier muss InterPromo als deut­sches Unternehmen noch etwas an sei­ner Transparenz arbei­ten.

Nicht uner­wähnt las­sen soll­te ich die gute Dokumentation, die Combin bie­tet. Hier fin­dest du eine Erläuterung zu jedem Problemchen, dass sich dei­nem Instagram-Erfolg in den Weg stel­len könn­te. Das Deutsch ist bis­wei­len gewöh­nungs­be­dürf­tig, aber ver­ständ­lich.

Fazit: Günstige Lösung für Instagrammer, die ein bisschen „late to the game” sind

Mit Zahlungsklarheit und dem Vorsatz, es bei Instagram zu was zu brin­gen, wäre ich durch­aus geneigt, zah­len­der Kunde des Tools Combin zu wer­den. Die Features sind durch­dacht und bie­ten dir auf­grund der struk­tu­rier­ten Kumulation ein­zel­ner Anwendungsbereiche deut­li­che Mehrwerte in Form von Zeitersparnis und poten­zi­ell qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ger Selektion. Das kannst du mit Instagram-Bordmitteln so nicht errei­chen.

Die Massenkommentierung ist sicher­lich eine grenz­wer­ti­ge Angelegenheit, eben­so wie das Verschleiern der Tool-Nutzung durch Einhaltung der Instagram-Limits. InterPromo ver­spricht indes, dass du mit dem Tool nicht gegen die Regeln des sozia­len Bildernetzwerks ver­stößt. Von daher, Daumen hoch, respek­ti­ve LIKE.

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

Ein Kommentar

  1. Hey, Combin kann­te ich bis jetzt noch nicht, hört sich aber ganz gut an. Besonders gefällt mir, dass ich es auf dem Computer bedie­nen kann. Ist defi­ni­tiv ein nütz­li­ches Tool, aber eben nur wenn man dafür bezahlt. Ich habe mei­nen ers­ten Account damals in Handarbeit auf­ge­baut und ca 20K Follower erreicht, man weiß aber natür­lich nie, ob es sich dann mehr­heit­lich nur um Bots han­delt oder um rea­le Menschen. Aber um die Sphären zu gelan­gen, bei denen es sich wirt­schaft­lich lohnt, soll­ten es dann schon meh­rer 100 Tausend Follower sein und das ist aus jet­zi­gen Gesichtspunkten schwer zu errei­chen. Worüberhinaus man dann auch guten Content braucht, sonst ver­liert man die Follower wie­der :-)

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