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Dieter Petereit 19. August 2012

Smartphones und Tablets: Was frisst die Datenflat? [Infografik]

Der mobi­le Datenverbrauch durch immer mehr und immer bes­se­re Smartphones und Tablets steigt kon­ti­nu­ier­lich. Die Provider indes schrän­ken gera­de die Datennutzung in ihren Tarifen immer mehr ein. Hatte ich bei mei­nem ers­ten iPhone noch einen Telekom-Tarif mit einer ech­ten Datenflat, sehe ich momen­tan kein ver­gleich­ba­res Angebot mehr am Markt. Wichtig ist daher, ver­meid­ba­ren Datenverbrauch zu erken­nen und – eben – zu ver­mei­den. Die fol­gen­de Infografik gibt eini­ge Tipps.

Datenverbrauch durch Apps auf dem Vormarsch

Die Infografik “What´s Eating Up Your Data Plan?” (Was frisst dei­nen Datentarif?) wur­de im Auftrag der Tarifoptimierer von Xigo durch den Infografik-Dienstleister NowSourcing erstellt und fokus­siert den ame­ri­ka­ni­schen Markt. Hinsichtlich der preis­li­chen Situation sind wir in Deutschland der­zeit noch etwas bes­ser gestellt. Flatrates mit 500 MB gibt es hier­zu­lan­de ab 5 Euro, für ein GB berappt man ab 10 Euro und 3 GB schla­gen mit ab 15 Euro zu Buche. Da müs­sen Amerikaner tie­fer in die Tasche grei­fen.

Hinsichtlich der Nutzungsstruktur dürf­ten die Unterschiede weni­ger groß aus­fal­len. So ermit­tel­te Xigo, dass Apps samt deren Datenverbrauch die wich­tigs­ten Traffic-Verbraucher sind. Nicht nur ist deren Anteil am gesam­ten mobi­len Traffic von 73% in 2011 auf 81% in 2012 gestie­gen, auch die Zahl der durch­schnitt­lich instal­lier­ten Apps stieg von 32 auf 41.

Dabei ist die klas­si­sche Web-Nutzung auf Mobilgeräten gar nicht so groß. Die Websuche wird ledig­lich von 29,5% aller ame­ri­ka­ni­schen Nutzer ver­wen­det. Mit 60,3% den höchs­ten Nutzungsanteil ver­zeich­net das Fotografieren, gefolgt von E-Mail mit immer­hin noch 40,8%.

Schaut man sich die Standardeinstellungen eines moder­nen Smartphones an, so erge­ben sich direkt eine gan­ze Reihe von Einsparmöglichkeiten, die den Komfort der Benutzung kaum ein­schrän­ken. Die wich­tigs­ten Tipps:

  • App-Updates nie­mals über das Mobilfunknetz machen. Zwar ist UMTS auch hier­für schnell genug, jedoch brin­gen Apps ger­ne eini­ge Dutzend MB auf die Waage. So dezi­miert sich das Flat-Volumen schnel­ler als es müss­te. Für Android wer­den die kom­men­den Delta-Updates das Problem zwar mil­dern, für iOS steht eine sol­che Lösung noch aus.
  • WLAN stets nut­zen, wo es ver­füg­bar ist. Hierzu soll­te man die Funktion “Mobile Daten” abschal­ten. Nach mei­ner Erfahrung wird dadurch eine bes­se­re und ver­läss­li­che­re Verbindung zum WLAN auf­ge­baut.
  • Abschalten von Push-Benachrichtigungen oder auto­ma­ti­scher Synchronisierung von Inhalten. Ansonsten suchen unge­zähl­te Apps in viel­fach nicht ein­mal kon­fi­gu­rier­ba­ren Abständen nach neu­en Inhalten oder Informationen, kos­te es, was es wol­le.

Im Folgenden sehen Sie die voll­stän­di­ge Infografik. Eine grö­ße­re Variante erhal­ten Sie mit­tels Klick auf die Grafik:

[Quelle: Xigo]
Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

Ein Kommentar

  1. Nicht nur fürs Datenvolumen son­dern auch für die Akkulaufzeit soll­te man ein Auge auf die Einstellungen der Apps haben

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