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Dr. Web Team 10. Mai 2007

Sitecheck, Touren und Statistiken

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Guided Tours ohne Riesenaufwand mit Amberjack erstellen. RobotReplay versucht einen alten Traum der Webdesigner und Seitenbetreiber zu erfüllen: den Besucher beim Surfer zu beoachten. Und schließlich: Seitentest mit und Qualitätssicherung mit Sitevista.

Guided Tours mit Amberjack
Hartherzige Webworker könnten jetzt sagen: „Wie, Guided Tours? Eine Website muss selbsterklärend sein, sonst gehört sie in die Usability-Notaufnahme.“ Stimmt, nicht ganz. Manch ein Newbie lässt sich gerne an die Hand nehmen. Da macht eine Guided Tour Sinn. Der Seitenbetreiber zeigt besonders wichtige Inhaltsbereiche und erzählt, warum man hier Stammgast werden muss. Und Amberjack kann das Kostenlos-Tool sein, um so eine Guided Tour ohne Riesenaufwand zu erstellen.

Eine Tour à la Amberjack ist nichts Spektakuläres. Sie besteht aus einer Reihe im Tour Wizard ausgewählter Seiten, die jeweils erläutert werden könnnen. Das alles steht später in Infoboxen am rechten oberen Bildschirmrand des Users.

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Entweder man entscheidet sich für eines der Standarddesigns, oder investiert etwas Codearbeit, damit die Tour vom Look & Feel der eigenen Site gleicht. Zum Erklären muss es nicht nur Text sein, auch Bilder oder Videos lassen sich einbinden. Macht nicht viel Arbeit und ist es nettes Servicefeature. Und warum nicht mal den Amberjack für eine Akquiseaktion einsetzen? Hier startet die Tour. (md)

Besucher in freier Wildbahn beobachten
Der Dienst RobotReplay versucht einen alten Traum der Webdesigner und Seitenbetreiber zu erfüllen. Man kann seine (anonymen) Besucher beobachten, kann sein Surf- und Klickverhalten studieren und sich so den Audflug in das Usability-Labor sparen. Zumindest in der Theorie. RobotReplay zeichnet Sessions auf und stellt diese als Videos zur Verfügung. Doch wie schon bei dem im Dr. Web Weblog vorgestellten Dienst Tapefailure gibt es hier ein Problem. Die archivierten Sessions summieren sich schnell in unpraktische Größenordnungen, und auswerten lassen sie sich nur durch Inaugenscheinnahme. Es macht also keinen Sinn komplette Websites auf diese Weise zu untersuchen, man muss sich auf Problemzonen und Einzelseiten beschränken. RobotReplay empfiehlt sich selbst für Formulare. Der Dienst ist derzeit kostenlos. (sl)

Screenshot

Gut aussehen dank Sitevista
Jeder von nächtelangen Kompatibilitätskämpfen geplagter Webworker würde sich das wünschen: das sozialistische Einheitsprodukt für das Betrachten von Websites und E-Mails. Doch die Realität ist viel bunter. Von Internet Explorer bis Safari, Thunderbird bis Outlook – viele Clients haben so ihre Tücken, und nicht jeder kann und will sämtliche Programme zu Testzwecken auf seinem Rechner haben, von der Zeit, die sorgsames Testen beansprucht einmal abgesehen.

Bei der Qualitätssicherung einem unter die Arme greifen will Sitevista. Wer zum Beispiel sein kommendes Webbaby vor der Geburt noch einmal gründlich in verschiedenen Browsern, Auflösungen und Farbeinstellungen unter die Sezierlupe nehmen will, der sollte 9 Dollars investieren und es mit dem Web page testing versuchen. Ein größerer Wermutstropfen: IE7 fehlt. Freunde des Newsletters dagegen werden beim Email testing service geholfen. Dort ist auch die bei CSS-Codefetischisten so gefürchtete 2007er-Version von Outlook dabei. (md)

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