Spaces. Smartes Cloud Hosting für anspruchsvolle Webprojekte. Loslegen und Spaces testen. Von Mittwald.
Redaktion Dr. Web 20. Januar 2018

Shopify vs. WooCommerce: Wer ist führend im E-Commerce?

Wie es aus­sieht, will heu­te wirk­lich jeder online Geld ver­die­nen. Ist es nicht Affiliate Marketing, Blogging oder das Schreiben von Testberichten, ist es min­des­tens irgend­ei­ne Form von E-Commerce. Und da es so vie­le Tools gibt, ist das Aufsetzen eines Onlineshops noch nie so ein­fach gewe­sen.

Vielleicht willst du dich mit den Optionen für pro­fes­sio­nel­les Web Hosting beschäf­ti­gen und dei­ne Website ganz allein im Schweiße dei­nes Angesichts zusam­men­klöp­peln. Auch hier­bei fin­dest du Hilfe in ver­schie­de­nen Werkzeugen, mit denen du dei­ner Seite E-Commerce-Fähigkeiten zufü­gen kannst. Die bei­den ulti­ma­tiv belieb­tes­ten Tools für die­sen Zweck dürf­ten wohl die Boliden WooCommerce und Shopify sein. Mit ihren ein­leuch­ten­den Interfaces und ihrem Feature-Reichtum sind bei­de Wettbewerber dazu geeig­net, dei­nem Onlineshop zum Erfolg zu ver­hel­fen. Es liegt an dei­nen kon­kre­ten Anforderungen, zu bestim­men, wel­ches der bei­den Tools das geeig­ne­te­re ist.

MIt bei­den wirst du dei­ne Freude haben, denn Kraft haben sie bei­de. Schnell sind Seiten, Kontaktformulare und dein gan­zer Artikelstamm erstellt. Ansprechendes Design ist mit bei­den eben­so mög­lich, wie die Integration diver­ser Zahlungsmethoden oder die Unterstützung in Sachen Marketing und SEO. MIt einem Sträusschen bun­ter Erweiterungen ver­grö­ßerst du den Funktionsumfang in einer Art und Weise, von der du gar nicht dach­test, sie wäre erfor­der­lich.

Der bedeu­tends­te Unterschied zwi­schen Shopify und WooCommerce besteht in der Art der Installation. Während WooCommerce ein PLugin für WordPress ist, han­delt es sich bei Shopify um eine gehos­te­te Plattform, eine SaaS (Software as a Service). Für WooCommerce benö­tigst du also ein voll­stän­dig instal­lier­tes WordPress nebst einem WordPress-Account. Wenn das alles steht, instal­lierst du das WooCommerce-Plugin. Wenn du schon eine WordPress-Seite betreibst, ist die Installation von WooCommerce natür­lich ein Klacks. Shopify ist da eine etwas ande­re Lösung. Hier ist alles bereits vor­han­den. Installationen kannst du dir spa­ren. Beide Plattformen sind für abso­lu­te Beginner geeig­net. WordPress indes ist fle­xi­bler, wenn du mal an zukünf­ti­ge Erweiterungsbedarfe denkst.

Das Design

Wenn es um eine Website geht, mit der du Geschäfte machen, even­tu­ell dei­nen Lebensunterhalt bestrei­ten willst, dann ist Design ein kri­ti­scher Faktor. WooCommerce ist sich die­ses Umstands bewusst und lie­fert ent­spre­chen­de Designs gleich mit, so dass du umstands­los mit dem Geldverdienen begin­nen kannst. Dadurch, dass es für WooCommerce opti­mier­te WordPress-Themes gibt, ist dei­ne Auswahl prak­tisch gren­zen­los.

Im Envato-Market etwa fin­dest du eine brei­te Vielfalt spe­zi­ell ange­pass­ter WooCommerce-Themes. Hier sind nicht nur die Designs pro­fes­sio­nell, son­dern zumeist erhältst du zusätz­lich den Komfort wei­te­rer vor­be­rei­te­ter Integrationen, eiwa MailChimp und ande­re, oder beson­de­re Design-Elemente, die für einen Onlineshop beson­ders taug­lich sind, wie Carousels und ande­re. Auf respon­si­ves Design musst du heu­te eh nicht mehr expli­zit ach­ten. Kaum ein Entwickler gibt sich noch die Blöße, ein Theme nicht respon­siv zu gestal­ten.

Shopify fällt im Vergleich etwas ab. Immerhin gibt es auch hier vie­le Themes, die­se sind aber nicht so funk­ti­onjs­reich und fle­xi­bel, wie jene für WooCommerce. Zudem über­wie­gen hier die kos­ten­pflich­ti­gen Themes, die zumeist im Bereich zwi­schen 100 und 180 US-Dollar ange­sie­delt sind. Das ist im Vergleich zu WooCommerce deut­lich preis­in­ten­si­ver.

Günstigere Alternativen fin­dest du im Envato-Market. Auf Shopify ste­hen Themes zur Verfügung, die zwar reich an Möglichkeiten, etwa mit Newsletter-Integration oder Social Media Integration sind, jedoch in der Regel am Bedarf bestimm­ter Branchen aus­ge­rich­tet sind. So gibt es etwa das “The Boutique” Shopify-Theme.

SEO

Wie erwähnt, ist WooCommerce ein WordPress-Plugin. Daraus resul­tie­ren unmit­tel­ba­re SEO-Vorteile für dei­nen Shop. WordPress ist qua­si per Design SEO-freund­lich und hilft dir direkt bei der Erstellung dei­ner Inhalte dabei, sie für die Suchmaschine zu opti­mie­ren. Meta Tags und Snippets für dei­ne Produkte edi­tierst du direkt im Backend.

Shopify geht mit dem Thema SEO etwas anders um, denn alle Stores auf die­ser Basis lau­fen auf dedi­zier­ten Servern. Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit der so gehos­te­ten Shops sind ten­den­zi­ell bes­ser als jene unter WooCommerce. Zugriff auf Tags, Titeldefinitionen und Produktbeschreibungen hast du auch hier.

Beide Plattformen bie­ten kos­ten­lo­se SSL-Zertifikate. Unter WordPress ver­wen­dest du das Let’s Encrypt Plugin, wel­ches du nach­träg­lich noch instal­lie­ren und akti­vie­ren musst. Bei Shopify ist SSL Teil eines jeden Hosting-Plans.

Verkaufshelfer

Hinsichtlich der Funktionalität, die dir dabei hel­fen soll, dei­ne Umsätze zu stei­gern und mög­lichst gro­ße Profite zu machen, neh­men sich die bei­den Plattformen nichts. Du fin­dest jed­we­de Unterstützung ent­we­der im Kernprodukt oder als Addon im Netz.

WooCommerce ist auf die Verkaufsoptimierung aus­ge­rich­tet. Die Basisversion eig­net sich per­fekt für Einsteiger und beglei­tet dich auf dei­nen ers­ten Schritten. Wenn dei­ne Umsätze dann stei­gen und du dich nach wei­te­re­re Unterstützung sehnst, dann fin­dest du unpro­ble­ma­tisch vie­le kos­ten­lo­se oder kos­ten­pflich­ti­ge Erweiterungen, die dir die gewünsch­ten Funktionen nach­lie­fern. Egal, ob es sich um eine Integration von MailChimp für dei­nen Newsletter, eine Übergabe an QuickBooks oder den Verkauf über Facebook han­delt – das alles fin­dest du online. Die Preise für Bezahlplaugins lie­gen zwi­schen 30 und 200 US-Dollar.

Shopify muss sich hin­ter WooCommerce nicht ver­ste­cken, son­dern bie­tet eben­so inte­grier­te Features in gro­ßem Umfang, dar­un­ter Diskontierungsoptionen, Geschenkgutscheine oder ein Tool, um einen Einkaufskorb wie­der­her­zu­stel­len. Deinen Artikelstamm kannst du als CSV-Datei in einem Rutsch hoch­la­den. Solltest du eine Funktion ver­mis­sen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du sie bei einem Drittanbieter fin­dest. Hier gibt es dann auch spe­zi­el­le­re Lösungen, wie die Sendungsverfolgung, Methoden des Cross-Selling und vie­les mehr.

Kunden-Unterstützung

WordPress ist bekannt dafür, sich der Unterstützung einer brei­ten Community aus Web-Enthusiasten und Entwicklern zu erfreu­en, die stets dabei hel­fen, die Plattform zu ver­bes­sern und mit Plugins zu erwei­tern. Dazu lie­fert auch WooCommerce sel­ber eine sau­be­re und gründ­li­che Dokumentation, sowie eine Vielfalt unter­schied­lichs­ter Tutorials mit, die dir beim Setup, aber auch den wei­te­ren Schritten nach­hal­tig hel­fen kön­nen.

Auch Shopify erfreut sich eier guten Dokumentation und einer gro­ße Online-Community. Dazu gibt es pro­fes­sio­nel­len Kunden-Support, sogar 24/7. Da bleibt kei­ne Frage unbe­ant­wor­tet.

Wer ist nun der Gewinner?

Die Wahl der rich­ti­gen Plattform ist eine der wich­tigs­ten Entscheidungen, die du zum Start dei­ner E-Commerce-Karriere zu tref­fen hast. Sowohl Shopify, wie auch WooCommerce bie­ten dir alle Features, di due brau­chen könn­test. Auch hin­sicht­lich der Betriebskosten sind die Unterschiede mar­gi­nal. Hilfe und Unterstützung erhältst du eben­falls auf bei­den Seiten.

WooCommerce bie­tet dir auf lan­ge Sicht die grö­ße­re Flexibilität, weil es als WordPress-Plugin weit offe­ner ange­legt ist. Hilfe fin­det sich an allen Enden des Web, eben­so Themes und wei­te­re Plugins, die das Feature-Set wei­ter ergän­zen. Nicht ganz unwich­tig ist auch, dass du WooCommerce auf dei­nem eige­nen Webspace lau­fen lässt. Dabei bist du nicht auf die Server fest­ge­legt, die dir der SaaS-Provider vor­setzt, son­dern kannst frei wäh­len. Bei die­ser Entscheidung hel­fen dir Seiten wie Hosting.review, die es sich zur Augabe gemacht haben, das bes­te Web Hosting für dich aus­fin­dig zu machen.

Shopify ist klar limi­tier­ter und stellt dich damit even­tu­ell vor Probleme. So gibt es nur drei Produktattribute, näm­lich Größe, Material und Farbe. Das ist in Ordnung, wenn du Bekleidung ver­kaufst, kann aber in ande­ren Bereichen pro­ble­ma­tisch sein. Da ist WooCommerce fle­xi­bler auf­ge­stellt.

Gerade zum Start kann es jedoch sein, dass du beson­ders inten­siv auf Hilfe ange­wie­sen bist. Dann kommt es auf den best­mög­li­chen Support an. WooCommerce hat hier­für eine star­ke Community am Start, aber bei Shopify erhältst du pro­fes­sio­nel­len Inhouse-Support rund um die Uhr an allen Wochentagen.

Redaktion Dr. Web

Unter der Bezeichnung "Redaktion Dr. Web" findest du Beiträge, die von mehreren Autorinnen und Autoren kollaborativ erstellt wurden. Auch Beiträge von Gastautoren sind hier zu finden. Beachte dann bitte die zusätzlichen Informationen zum Autor oder zur Autorin im Beitrag selbst.

3 Kommentare

  1. WordPress Seiten wer­den per­ma­nent gehackt. Ausserdem kann es sein, dass die Plugins nicht wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den und bei einem Update der WordPress Version nicht mehr funk­tio­nie­ren

  2. Der Hosting-Vergleich ist nett, aber scheint mir eher auf den eng­li­schen Markt aus­ge­rich­tet zu sein. Deutsche Anbieter sind dort gar nicht zu sehen. Und auch für mich als klei­nen Webhoster kommt die­se Plattform daher kaum infra­ge, da mei­ne Website nur auf deutsch ver­füg­bar ist und ich auf­grund des Steuerwahnsinns nicht­mal den EU-Markt bedie­nen kann (nur außer-EU). Sieht nach einem Paid Link aus, wirkt lei­der etwas unpas­send vom Inhalt her.

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