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Florian Fiegel 19. Februar 2009

Studie zur Suchmaschinenoptimierung für 2009

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Das Unternehmen seo|maxx ver­öf­fent­lich­te vor kur­zem die Ergebnisse einer auf der “Online Marketing Düsseldorf” (OMD) durch­ge­führ­ten Umfrage zu Suchmaschinenoptimierung (SEO). Gefragt wur­de, ob ein Budget exis­tiert,  durch wen es bereit­ge­stellt wird und die Höhe des bereit­ge­stell­ten Budget sowie die Zufriedenheit und wei­te­re Details. Was dabei her­aus­kam…

Nach den Ergebnissen, die sich auf die Angaben von 247 Befragten bezie­hen, betrei­ben erst 31 Prozent aktiv Suchmaschinenoptimierung. Von allen Befragten gab cir­ca ein Drittel an, dass sie das monat­li­che Budget für SEO in 2009 erhö­hen wol­len, wäh­rend ledig­lich 7 Prozent das Budget für 2009 redu­zie­ren wol­len.

Interessant sind auch die nach Budget ori­en­tier­ten Ergebnisse in Bezug auf Anzahl der Keywords, Wahl der Agentur und Zufriedenheit. Ein gene­rel­ler Trend, der sich abzeich­net, ist, dass mit stei­gen­dem Kapital spe­zia­li­sier­te­re Unternehmen zum Zuge kom­men und die Optimierung sich auf eine gerin­ge­re Zahl an Keywords opti­miert, da der Fokus ver­stärkt von den gene­ri­schen Keywords zu der Optimierung für den kauf­nä­he­ren Long-Tail-Bereich der Suchanfragen ver­la­gert wird. Besonders rele­vant viel­leicht für die Kundenseite: die Zufriedenheit steigt in der Regel mit einem höhe­ren Budget und geziel­te­re­rer SEO sowie der Spezialisierung der Agenturen.

Die Ergebnisse der Studie ste­hen als PDF mit aus­führ­li­chen Kommentaren bereit. Da die Studie eine Prognose für das Jahr 2009 dar­stellt, ist nicht sicher, ob die­se noch Gültigkeit besitzt. Denn auch der Markt im Netz ist von der ange­droh­ten Finanzkrise betrof­fen und erfasst. Die Reduzierung der Budgets für Marketing trifft lei­der in zu vie­len Bereichen das Web. (tm)

Florian Fiegel

Seit 2008 freier Webworker mit Schwerpunkt auf journalistischer Berichterstattung und (Online-)PR. Täglich konfrontiert mit unzähligen Tools und Technologien im Web.

17 Kommentare

  1. Also die Kosten gera­de für SEM kann man ja bis ins unend­li­che hoch­ja­gen.. das kann ne ech­te Gefahr wer­den.. ich weß, wovon ich rede.. :-(

  2. Ich stim­me euch zu, dass SEO nicht alles ist, aber trotz­dem zwin­gend erfor­der­lich ist. Ich sehe immer wie­der Webseiten, die toll gestal­tet und infor­ma­tiv sind. Leider machen vie­le Publisher, für sie steht ja meist der opti­sche Aspekt im Vordergrund, oft den Fehler, sich nicht mit Suchmaschinenkonformität aus­ein­an­der zu set­zen. Deshalb lan­den die­se Webseiten irgend­wo im gros­sen “Haufen”. Das ist so, als wür­de man ein wun­der­schö­nes Prospekt für die Produkte dru­cken las­sen, und anschlies­send ver­stau­ben die­se irgend­wo im Lager! Der Kunde bemerkt meist erst Monate spä­ter, das etwas nicht stimmt.

  3. @ Klaus: dem stim­me ich zu.
    Zumal SEM-Kosten sich ver­viel­fäl­ti­gen kön­nen. Ich sage nur Auktion! Wer am Meisten bie­tet, bekommt den Zuschlag *g*

  4. Es liegt auf der Hand, daß grö­ße­re Firmen mit mehr Geld und poten­ti­ell pro­fes­sio­nel­le­ren Dienstleistern SEO betrei­ben.
    Trotzdem bleibt mit etwas Leidenschaft und Ausdauer auch noch genü­gend Platz für die “klei­ne­ren Fische”.
    Aus mei­ner Sicht wür­de ich bei knap­pem Budget sogar eher SEO inten­si­vie­ren und Adsense redu­zie­ren, weil SEO nach­hal­ti­ger wirkt.

  5. Meine Meinung ist, dass SEO einen sehr gro­ßen Teil in einer Vermarktungsstrategie einimmt, wenn man den “Content” ein­be­zieht. Guter Inhalt wird a) von SUMAs gefun­den, mit vie­len Keywords b) oft und immer wie­der gele­sen und im bes­ten Fall per Mundpropaganda oder Mail wei­ter­emp­foh­len und c) “Content is King” ;-)

  6. Vielen herz­li­chen Dank für den Artikel.
    Ich stim­me dem, aus bis jet­zi­ger Erfahrung, voll zu.

    Liebe Grüße.

  7. @Micha:
    dem ist lei­der häu­fig so, aber es gibt auch Ausnahmen die ihr Werbebudget nun in SEO inves­tie­ren und die­se Chance nut­zen und aus­pro­bie­ren. Leider ist die­se Möglichkeit noch nicht bei allen ange­kom­men, hier schlie­ße ich mich mei­nem Vorredner “Hahnefeld” an, SEO kann nur ein Teil einer Vermarktungsstrategie sein.

    Zum Abschluß noch ein Zitat von Henry Ford:
    „Wer auf­hört zu wer­ben, um Geld zu spa­ren, kann eben­so sei­ne Uhr anhal­ten, um Zeit zu spa­ren.”

  8. @Micha
    Dass dies so ist oder sein könn­te, will ich gar nicht mal in Abrede stel­len.

    Aber mal ehr­lich:
    Sollte nicht gera­de in schlech­ten Zeiten aus­rei­chend Budget für Werbung vor­han­den sein?

    Gerade dann, wenn alle Firmen auf Messeauftritte und Werbeanzeigen ver­zich­ten, fällt doch die eige­ne Anzeige viel mehr auf, weil es nicht so viel Konkurrenz gibt.

    Also ich mei­ne, dass das anti­zy­kli­sche Verhalten defi­ni­tiv bes­ser ist. Noch idea­ler ist es natür­lich, wenn man direkt durch Mund-Propaganda wei­ter­emp­foh­len wird.

    Ist ers­tens bil­li­ger und zwei­tens glaub­wür­di­ger als Kalt-Akquise. Und dass eine Werbeagentur ohne per­sön­li­chen Kontakt und nur durch gute Platzierungen bei Google mehr Umsatz und Gewinn gene­riert, kann ich mir schwer vor­stel­len!

  9. Ich den­ke das die all­ge­mei­ne Finanzkrise auch die Seo- und Onlinemarketingagenturen erwi­schen wird. Bei vie­len Unternehmen wer­den in Zeiten wie die­sen die Onlineaktivitäten stark zurück gefah­ren. Was natür­lich ein Fehler ist. Ich fin­de das die meis­ten Unternehmen ein viel zu nied­ri­ges Budget für Optimierung und Marketing frei­ge­ben, weil sie nicht wis­sen was man errei­chen kann. Bei den meis­ten Unternehmen bleibt dadurch viel auf der Strecke.

  10. sehr inter­es­san­ter arti­kel vie­len dank. bin mal gespannt was die par­tei­en für die bun­des­tags­wahl in der rich­tung machen wer­den.

  11. Danke Horst für den Link.

  12. Angesichts mei­ner aktu­el­len Auftragslage ist für mich von der viel­be­schwo­re­nen Krise nichts zu sehen. Agenturen, die aller­dings vor allem Kunden aus dem Bankenumfeld und ande­ren stark betrof­fe­nen Branchen haben, geht es weni­ger gut.

  13. @Karl: Der PR ist nicht ent­schei­dend für die Reihung der Trefferergebnisse. Vielmehr geht es dar­um, ob die Seiteninhalte als rele­vant und ‘aut­ho­ri­ta­tiv’ ein­ge­stuft wer­den: Keyword-Dichte, Position der Keywords, Qualität der Backlinks, etc. pp.

    Es kann durch­aus sein, dass die ande­ren Sites neu sind (also noch gar kei­nen PR auf­bau­en konn­ten) und des­halb pro­fi­tie­ren, aber auch, dass sie “abge­straft” wur­den, aber star­ke Backlinks haben. Oder die Seiten sind ein­fach bes­ser auf den aktu­el­len Google-Ranking-Algorithmus ange­passt.

    SEO wird nie Platz 1 garan­tie­ren, immer nur eine bes­se­re Listung unter rele­van­ten Keywords.

  14. SEO ist ist irgend­wie – ach ich weiß nicht ^^

  15. mal ne fra­ge: ich habe eine web­site. pr ist 4. wenn ich nach einem bestimm­ten begriff goog­le, tau­che ich an drit­ter stel­le auf. vor mei­ner web­site tau­chen aber zwei web­sites mit pr 0 auf – wie kann das sein?

  16. SEO bringt schon was. Zwar gibt es im Netz eine Menge an Informationen, aber eini­ge Profikniffe sind sicher­lich bei vie­len Profis noch in der Hinterhand. Daneben hilft es ja auch teil­wei­se um die schlich­te Betriebsblindheit gegen­über eige­nen Fehlern abzu­le­gen.

    mfg

  17. Bringt SEO heut­zu­ta­ge denn wirk­lich noch viel wenn Seiten eh schon stan­dard­kon­form, mit guten Texten und seman­tisch kor­rekt auf­ge­baut sind?

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