SEO: So gehst du mit Duplicate Content um

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Eine der Problem der Onsite SEO ist Duplicated Content, also wenn Inhalte auf einer Seite (meist ungewollt) doppelt vorhanden sind.

Duplicate Content: die Problemstellung

Duplicate Content habe ich nicht, magst du vielleicht jetzt voller Inbrunst sagen. Mit allergrößter Wahrscheinlichkeit gründet sich eben diese Inbrunst allein darauf, dass du nicht vollends darüber im Bilde bist, was Duplicate Content überhaupt ist.

Du hast darauf geachtet, dass die Inhalte deiner Seite nicht an mehreren Stellen gleichzeitig vorkommen? Klingt gut. Du sorgst dafür, dass deine Inhalte nicht von Dritten gefragt oder ungefragt verwendet werden, so dass du sicherstellen kannst, dass es deine Inhalte nur auf deiner Seite gibt? Klingt auch gut.

Leider hast du damit nur die eher untergeordneten Probleme abgedeckt. Denn die allermeisten Fälle von Duplicate Content haben technische Ursachen.

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Bleiben wir noch kurz bei dem Problem, dass Duplicate Content dadurch entsteht, dass andere Seitenbetreiber deine Inhalte übernehmen, etwa im Rahmen von Content-Partnerschaften. Sicherheit vor den negativen Folgen des Erspürens von Duplicate Content seitens der Suchmaschinenbetreiber bringt dir hier schon ein Link am Ende des jeweiligen Inhalts, der zurück auf dein Original führt. Zweckmäßigerweise schreibst du sowas wie „Dieser Beitrag erschien im Original auf DeineSeite” dazu und die Suchmaschine hat genügend Anhaltspunkte, wo der Ursprung des Inhalts denn nun liegt.

Die Suchmaschine und Du: Vereint im gleichen Interesse

Schlussendlich ist Duplicate Content in allererster Linie gar nicht so sehr dein Problem, sondern eines der Suchmaschine. Der Wert einer Suchmaschine für deren Nutzer definiert sich schließlich über das Ergebnis. Der Nutzer will relevante Inhalte zu seinem Suchbegriff erhalten. Die Suchmaschine wiederum wird durch mehrfach vorhandene Inhalte mindestens verwirrt und kann ohne Hilfe nur schwer erkennen, welcher der fünf gleichlautenden Texte denn nun das Original ist.

Weil du andererseits wiederum auf die Suchmaschine angewiesen bist, damit deine Besucher zu dir finden, können Google und Co sehr leicht den Spieß umdrehen und deren Problem zu deinem machen. In der Tat ist es letzlich auch wirklich dein Problem, wenn Google einen Besucher auf die fünfte Kopie deines Originals leitet, anstatt ihn zu dir als Urheber des Inhalts zu leiten.

Einigen wir uns also darauf, dass eine Interessenkongruenz vorliegt. Suchmaschinen wollen relevante Originale finden und du möchtest, dass Suchmaschinen deine relevanten Originale anzeigen.

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Die Folgen von Duplicate Content: Bis einer heult

Hinsichtlich der Folgen von Duplicate Content streiten sich die Gelehrten, obwohl zumindest Google sich eigentlich recht deutlich positioniert. Danach gibt es nicht etwa Strafen (Penalties) für doppelte Inhalte.

Negative Folgen, allen voran ein schlechteres Ranking, ergeben sich vornehmlich aus dem Problem an sich. Wenn Originalinhalte nicht zweifelsfrei identifiziert werden können, laufen sie halt Gefahr, sich die Aufmerksamkeit mit ihren Kopien teilen zu müssen. Google wird sich algorithmisch schlussendlich für eine Version entscheiden, die dann allen anderen den Rang ablaufen wird, im Zweifel aber doch nicht das Original ist.

Gewollter Duplicate Content auf den eigenen oder externen Seiten

Behandeln wir nun also zunächst den Fall, dass du gewollt mehrere Ausgaben des gleichen Inhalts auf deiner Seite hast. Suchmaschinen indexieren nun alle Versionen und schon besteht das Problem der Relevanzauswahl. Noch schlechter wirkt sich allerdings die Möglichkeit aus, dass sich nun externe Verlinkungen auf alle Versionen verteilen, was den einzelnen Inhalt unter SEO-Aspekten schwächt. Würde eine gebündelte Linksetzung auf nur einen Inhalt erfolgen, wäre das sehr viel wirkungsvoller.

An dieser Stelle nutzt du das Konzept der „Canonical URL”. Diese Canonical URL ist derjenige Inhalt, den du als das Original definierst. Nun trägst du eben diese Original-URL als Canonical URL im Kopf der Pages ein, die die Kopien beherbergen. Das geht so:

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<link rel="canonical" href="http://www.example.com/product.php?item=swedish-fish" />

(Das Beispiel stammt aus dem Google Webmaster Central Blog)
Die Suchmaschine erkennt nun diesen Hinweis als eine Art von Redirect, also eine Weiterleitung zum Originalinhalt. Diese Form des Redirect ist die weiche Variante des per Htaccess zu setzenden 301 als permanentem Redirect, der uns in diesem Zusammenhang nichts nutzen würde.

Soviel zu internem Duplicate Content. Hast du keinen Zugriff auf den Kopf der Seite, auf der dein Inhalt erscheint, so kannst du auf den weiter oben genannten Tipp zurückgreifen und den Link auf die Original-URL manuell ans Ende oder den Beginn oder eine sonstige logische Stelle des doppelten Inhalts setzen. Für den Leser würde ich, selbst bei Zugriff auf den Seitenkopf stets auch den Link mit Erläuterungstext setzen. Denn dem erschließt sich der kanonische Link im Seitenkopf schließlich gar nicht.

Ungewollter Duplicate Content auf externen Seiten

Bei nicht autorisierter Nutzung deiner Inhalte irgendwo im Netz, hast du natürlich weder die Möglichkeit einen 301, einen Canonical Link im Seitenkopf oder auch nur einen gewöhnlichen Link im Text zu setzen, um dein Original zu kennzeichnen.

Allenfalls letzteres könnte dir gelingen, indem du dafür sorgst, dass dein RSS-Feed am Ende jeden Artikels stets den Backlink zum Original auf deiner Seite beinhaltet. Sogenannte Scraper-Sites, die ihre Inhalte ausschließlich mit dem Abräumen fremder RSS-Feeds generieren, könnten sich auf die Übernahme des Inhaltes, so wie er im RSS-Feed steht, beschränken, womit auch dein Backlink präsent bliebe. Der professionellere Scraper entfernt automatisiert derlei Links, aber einen Versuch ist es auf jeden Fall wert, zumal der Aufwand nur einmalig in der Konfiguration des Feeds entsteht.

Guter Beitrag, ich dachte ich muss muss mich nicht mit duplicate content beschäftigen. Ihr Beitrag hat mich jetzt überzeugt, diesem Thema mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Gibt es den ein Tool, mit dem man untersuchen kann ob der content auf andre Sprache „kopiert“ worden ist? z.B. org. Text ist auf Deutsch und die Kopie auf English.
Liebe Grüsse
Marin

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