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Dr. Web Team 22. Juni 2007

Selbstständig – Die Kosten im Griff

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Endlich selbstständig mit der neuen Geschäftsidee. Bevor man sich an die Arbeit macht, braucht man erst einmal ein schickes Büro, einen luxuriösen Firmenwagen und einen Haufen Mitarbeiter, an die man unliebsame Arbeiten delegieren kann.

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Wer so beginnt, hat entweder die Millonen-Dollar-Geschäftsidee wie etwa ein zuverlässiges Mittel gegen das Altern erfunden oder er ist bald zahlungsunfähig. Wer ein Geschäft betreibt, der hat in der Regel Kosten, die auch dann anfallen, wenn man keine Einnahmen generiert. In der oftmals noch unsicheren Anfangsphase einer Existenzgründung gilt es, die Fixkosten so gering wie möglich zu halten.

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Während man Kosten für Wareneinkäufe oder Dienstleistungen, Werbung etc. mal eben herunterfahren kann, weil man sie nicht bezahlen kann, lassen sich feste Kosten wie Gebühren, Versicherungsbeiträge oder Mieten nicht mal einfach drosseln, bis man wieder flüssiger ist. Diese sogenannten Fixkosten werden stetig weiter vom Konto abgebucht, auch wenn mal Flaute herrscht. Insbesondere Mieten für repräsentative Büroräume oder Lagerflächen können hohe Kosten verursachen. Langfristige Mietverträge sind hier insbesondere eine Kostenfalle, wenn die Einnahmen sich nicht so entwickeln wie vorausgeplant. Wohl dem, der sich bei Gründung des Unternehmens ein wenig bescheidener verhält.

Die Nutzung von Garage oder Keller, eine kurzfristige Untervermietung bei Freunden oder Bekannten sind gar keine so schlechte Idee und erfüllen vielleicht ebenso gut den angepeilten Zweck. Auch der geleaste Wagen fürs neu gegründete Geschäft kann einen hohen Kostenfaktor darstellen, auch hier lässt sich zumindest anfangs mit einem einfacheren Modell ordentlich sparen.

Auch Personalkosten schlagen häufig mit hohen Summen zu Buche. In punkto Mitarbeitern sollte man sich anfangs beschränken, auch Lohn und Gehalt müssen stets gezahlt werden, auch wenn es mal eng wird. Möglicherweise kann das Personal noch gar nicht voll eingesetzt werden, weil der Betrieb noch gar nicht auf vollen Touren läuft.

Bevor man also jemanden einstellt, sollte der Bedarf für dessen Mitarbeit langfristig absolut feststehen. Hohe Kosten können sich auch in unnötigen Versicherungen verbergen, diese sollten so genau wie möglich an das Notwendigste angepasst werden. Eine vernünftige und sparsame Haltung gegenüber allen regelmäßigen Ausgaben in der Anfangsphase eines neuen Unternehmens mag schwer fallen, birgt aber nicht so ein hohes Risiko, zahlungsunfähig zu werden.

Wer die regelmäßigen Kosten möglichst gering hält, kann flexibel reagieren und auf Umsatz- oder Gewinnflauten besser reagieren. Ein wenig Disziplin hält die Kosten im Griff und bietet bessere Chancen auf späteren Erfolg. Wenn es dann eines Tages mit den Einnahmen aus der selbstständigen Tätigkeit kräftig aufwärts geht, kann man den Umzug in die repräsentativen Gewerberäume und die Anschaffung eines Luxus-Firmenwagens immer noch vornehmen.

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