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Swetlana Senkevitch 22. Juni 2012

Schriften richtig unterschneiden: nützliche Tipps und Tricks

Der englische Begriff „Kerning“, zu deutsch „Unterschneidung“, ist wohl jedem Printdesigner bekannt. Im Webdesign war Kerning lange Zeit kein Thema. Kerning ist die Bezeichnung für die Korrektur von Abständen zwischen Buchstaben. Der Abstand zwischen Buchstaben wird dabei so verringert, dass er gleichmäßig erscheint und dadurch ein optisch schöner Eindruck entsteht. Richtige Unterschneidungen sind auch im Webdesign wichtig, um den Gesamteindruck einer Seite zu perfektionieren. Jeff und Andy, die Betreiber der Webseite Paper Leaf, erklären in einem Beitrag, wie man das Thema Unterschneidungen am besten angeht. Einige ihrer Tipps stellen wir im folgenden vor.

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Kerning: Um was geht es?

Ich habe den Beitrag der Betreiber der Seite Paper Leaf aufmerksam durchgelesen und dabei für mich viele neue Sachen entdeckt. Ich denke, dass wird dem ein oder anderen Leser ebenso gehen. Jeff und Andy liefern ein schönes Tutorial, sowohl für Profis als auch für Anfänger im Webdesign wie mich. Im Weiteren fasse ich zusammen, was ich Interessantes aus diesem Beitrag mitgenommen habe.

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Auf einen Blick- was erfährt man aus dem Tutorial?

Die Motivation und Begriffserklärung

Warum sollte man sich mit Unterschneidungen befassen? Das erklären die Autoren als erstes in einem schönen Einstieg. Die Antwort ist einfach, wenn auch stark philosophisch: Man sei dann einfach ein besserer Designer, den die Kunden sehr gerne bezahlen würden. Kerning möge als Kleinigkeit erscheinen, als ein Detail, das von der Wichtigkeit her vielleicht auf den hinteren Rängen gesehen wird. Doch die kleinen Dinge sind es, die Mitsubishi gross machen, wie es mal in einem berühmten Werbespruch dieser Automarke gesagt wurde. Genauso ist es im Webdesign: kleine, nicht sofort sichtbare, unauffällige Details sind es, die das Werk eines Webdesigners schön und gleichzeitig brauchbar erscheinen lassen.


Begriffserklärungen: kurz und verständlich

Tipp #1: Mit dem Auge wahr genommene Abstände

Hier geht es darum, wie ein Betrachter die Abstände zwischen den Buchstaben mit dem Auge wahrnimmt. Das ist ein sehr wichtiger Punkt: viele Webdesigner beachten diese Eigenschaft und spielen mit der Stärke von Buchstaben oder ihrer Form, damit die Betrachter im Endeffekt den Text so wahrnehmen, als ob der Abstand zwischen den Schriften tatsächlich gleich ist.


Eine optische Täuschung? Abstände zwischen den Buchstaben

Tipp #2: Wörter auf den Kopf stellen

Ein cooler Tipp, den ich schon von der Kunstschule kenne: Wenn man sehen will, ob ein gemaltes Objekt symmetrisch ist, sollte man das Bild auf den Kopf stellen. Dann erkennt man sofort, ob die Symmetrie vorhanden ist, oder ob man doch lieber von vorn beginnen sollte. Genauso verhält es sich mit Buchstaben. Um sie perfekt zu unterschneiden, sollte man das Wort auf den Kopf stellen. Dann sind alle Ungenauigkeiten sofort erkennbar, was aus praktischer Sicht sehr hilfreich ist.


Ein einfacher Trick: das Wort auf den Kopf stellen

Tipp #3: Blöcke unterschneiden

Hier wird empfohlen, alle Buchstaben eines jeden Wortes in Gruppen aufzuteilen und diese Gruppen dann nacheinander zu unterschneiden. Jede Gruppe soll drei Buchstaben enthalten.


Buchstaben in Dreier-Gruppen

Tipp #4: Qualitativ hochwertige Schriftarten verwenden

Der letzte Tipp besteht darin, qualitativ hochwertige Schriftarten zu verwenden. Das sind am besten solche, die bereits über gut unterschnittene Abstände zwischen den Buchstaben verfügen. Meiner Meinung nach sollte man diesen Tipp zum Start der eigenen Überlegungen machen. Denn je besser die ausgesuchten Schriftarten sind, desto weniger Arbeit entsteht im weiteren Verlauf der Tätigkeiten.

Fazit: Lesenswerter Artikel mit hohem Nutzwert, der auch noch mit einer Liste weiterer Quellen zum Thema schließt. Gehört in die Bookmarks jedes Webdesigners.

(dpe)

Swetlana Senkevitch

Neben dem Chemiestudium interessiert sich Swetlana Senkevitch für sehr viele Dinge dieser Welt. Kunst, Malerei, Psychologie, Naturwissenschaften, Schachspiel, Sprachen und Photographie sind nur einige Beispiele ihrer Interessen und Hobbies. Sie hat eine Leidenschaft fürs Schreiben und Design gefunden und beschäftigt sich nun mit Webdesign.

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