Dieter Petereit 7. März 2014

Schnipp-Schnäppchen: Bilder freistellen auf einfachste Art mit PhotoScissors

Freigestellte Bilder erfreuen sich großer Beliebtheit. Das ist höchst verständlich, lassen sie sich deswegen doch in den unterschiedlichsten Zusammenhängen verwenden. Lassen Sie zudem den Bildhintergrund auch noch transparent, passen sich die so behandelten Fotos automatisch Ihrer Farbgestaltung an. Besonders, aber nicht nur in Onlineshops sind freigestellte Produktfotos das Mittel der Wahl. So ist der Betrachter gezwungen, sich auf das eigentliche Produkt zu fokussieren. Natürlich ist der Bildbolide Photoshop aus dem Hause Adobe perfekt in der Lage, die Freistellung durchzuführen und dabei keine Wünsche offen zu lassen. Man muss sich aber darüber im Klaren sein, dass Photoshop nicht nur preislich kein Leichtgewicht ist. Auch die erforderlichen Kenntnisse im Umgang mit dem Programm erlernt man nicht im Handumdrehen. Heute zeigen wir Ihnen eine nicht nur weitaus günstigere, sondern auch einfachere und schnellere Variante

PhotoScissors von Teorex heißt die Software, die sich auf das Freistellen von Bildobjekten spezialisiert und aufgrund dieser Spezialisierung geradezu ideal geeignet ist für Personen ohne Vorkenntnisse, insbesondere ohne Photoshop-Kenntnisse. PhotoScissors ist schlank, ruiniert nicht Ihre Finanzen und kann innerhalb von Minuten erlernt werden. Es klingt klischeehaft, aber mit PhotoScissors stellt man Bild elemente tatsächlich "mit ein paar Mausklicks" frei. Das Ergebnis ist nicht so exakt wie es nach der Behandlung durch einen Photoshop-Experten wäre, es ist aber dennoch zumeist mehr als ausreichend für den jeweiligen Anwendungsfall. Insbesondere, wenn Sie ein paar Dutzend Produkte freistellen wollen, werden Sie die unkomplizierte Art der Anwendung und die daraus resultierende, massive Zeitersparnis im Vergleich zur Verwendung anderer Methoden schnell zu schätzen wissen.

Unser Deal der Woche von Mighty Deals senkt die Schwelle für den Einsatz der Bildschere (deutsch für PhotoScissors) noch einmal deutlich. Anstelle von schon extrem günstigen rund 15 Euro, können Sie PhotoScissors für einen begrenzten Zeitraum für nur rund 7 Euro erwerben. Kaufen Sie die App im Mac App Store, zahlen Sie sogar 17,99 Euro dafür. Also, ran an das Schnipp-Schnäppchen…

PhotoScissors: Taugt das was?

So, Sie glauben mir nicht? Alles nur Marketing-Sprech? Lassen wir Taten folgen. Ich verwende ein Bild meines Nexus 5, das ich vor einigen Wochen aufnahm, direkt nachdem ich ein brandneues dBrand-Skin aufgeklebt hatte. Das Bild liegt im JPEG-Format in der vollen Kameraauflösung von 8 MP und ansonsten komplett unbearbeitet vor. Und ich habe es entsprechend nicht aufgenommen, um es hernach freistellen zu können. Los geht’s…

Ich starte PhotoScissors für den Mac und öffne mein Foto. So sieht das dann aus:

photoscissors-initial

Sie sehen links das Foto und rechts den noch leeren Bereich, der das Ergebnis zeigen wird. Eine übersichtliche Werkzeugleiste befindet sich links und oberhalb des Bildes:

photoscissors-toolbar

Die wichtigsten Buttons sind das grüne Plus und das rote Minus, sowie das Play-Symbol oben rechts. Mit dem grünen Plus markiert man grob das Objekt, welches es freizustellen gilt. Mit dem roten Minus markiert man grob den zu entfernenden Hintergrund. Hat man das getan, klickt auf Play, was in diesem Programm "Process" heißt und den Algorithmus in Gang setzt. So sehen meine Markierungen nebst Freistellergebnis dann aus:

photoscissors-draw-process

Rechts unten hätte ich etwas genauer markieren können, da der Algorithmus den Schatten des N5 nicht sauber rausrechnen konnte, aber ansonsten kann man wohl kaum meckern. Sie können beliebig in das Bild zoomen, um so die Markierungen an solchen kritischen Stellen genauer setzen zu können. Ich wollte aber gezielt testen, wie schnell man zu einem ansehnlichen Ergebnis kommt. Und für eine halbe Minute Bearbeitungsdauer dürfte das Ergebnis auch kritischen Ansprüchen standhalten.

Was Sie jetzt nicht sehen können, ist, dass rechts neben dem X-Symbol in der oberen Toolbar noch eine Möglichkeit vorgesehen ist, die Stärke der Markierung, also die Dicke des Markierungsstrichs zu beeinflussen. Ein Klick auf das X setzt übrigens die Markierungen komplett zurück, entfernt sie also vom Foto. Dadurch, dass Sie Process beliebig oft drücken können, ist es möglich, sich schrittweise an das perfekte Ergebnis heran zu tasten. Ist noch ein Bildteil zu viel? Einfach die Markierung ergänzen und nochmal Process klicken.

Wie bereits gesagt, Photoshop-Expertise bringt bessere Ergebnisse, aber nicht zu dem Preis und nicht in der Geschwindigkeit. Ich werde bei PhotoScissors bleiben, wenn es um Freistellungen für Dr. Web oder Noupe Magazine oder meine Blogs geht. Benötige ich eine hochprofessionelle Freistellung für einen Printtitel werde ich eher in Photoshop und zwei Stunden Arbeit investieren ;-)

Sie merken: Ich empfehle PhotoScissors völlig bedenkenlos und uneingeschränkt, zumal zu dem aktuellen Preis von runden 7 (!!) Euro.

PhotoScissors: Preis und Systemvoraussetzungen

PhotoScissors gibt es sowohl für Mac, wie auch für Windows. Während ein altes Windows XP reicht, müssen Mac-Nutzer schon einen 64bit-Prozessor und Mac OS ab 10.7 vorzuweisen haben. Die Software kostet normalerweise rund 15 Euro, steht aber für eine begrenzte Zeit über Mighty Deals (und nur über Mighty Deals, also nicht über die Produkt-Website) für rund 7 Euro zum Kauf bereit. Findige Mathematiker werden schon ausgerechnet haben, dass man so die Hälfte sparen kann!

Lizensiert wird pro Benutzer. Haben Sie mehrere Geräte, auch im Mix Windows/Mac, können Sie PhotoScissors auf allen installieren und nutzen. Nach dem Kauf wird Ihnen die erforderliche Seriennummer und ein Download-Link zu gemailt. Updates, die nicht die Hauptversionsnummer ändern, sind ebenfalls von diesem Deal der Woche abgedeckt.

Wenn Sie nun schnellstmöglich an Ihren Fotos schrauben wollen, klicken Sie diesen Link und wir bringen Sie auf direktem Wege zu Mighty Deals. Dort drücken Sie den prominenten, mit BUY beschrifteten Knopf und los geht’s.

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design. Man findet ihn auch auf Twitter und Google+.
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6 Kommentare

  1. Naja, habs mal probiert und bei einfachen Konturen nicht schlecht! Leider eben nur für einfache Formen!
    Aber ganz ehrlich ist mir die Zeit um meine Bilder selber freizustellen zu schade! Es gibt Anbieter die das für nur wenige cent machen! Daher kann ich nur „Outsourcen“ empfehlen, denn das ist immernoch die preisgünstigere Variante ;-)

  2. Bis zum Sonntag (27.04.2014) kostet PhotoScissors nur 1,79 Euro.

    Bei Stacksocial gibt es zur Zeit zusätzlich ein „Name your own price“-Bundle mit Snapheal Pro (sonst 29,99 Euro). Der Durchschnittspreis liegt im Moment bei 8,15$ und ist zusammen mit den anderen Apps (z. B. Tuneup, mSecure, Voila) ebenfalls ein Schnapper.

  3. Danke und gekauft

    Habe für den Zweck schon länger nach einem brauchbaren und preiswerten Programm gesucht.

    Photoshop ist zwar der King, doch Kosten und Nutzen stehen da für mich als Normalsterblichen in keiner Relation.

    Jetzt kann ich endlich die Uraltversion von Photoshop Elements einmotten *freu*

  4. Habe es mit einem Familienfoto ausprobiert und bin ein wenig enttäuscht. Der Photoshop Zauberstab hat auf die Schnelle gleiche Qualität. Und wenn ich mehr Zeit investieren will nehm ich dann gleich Photoshop. Ein wenig enttäuschend…

    • Ich sag mal so. Wenn ich einen Porsche habe, fahre ich damit auch zum Einkaufen. Ich käme nicht auf die Idee, mir zusätzlich einen Kleinwagen zu kaufen, bloß weil der Porsche zum Einkaufen eher überdimensioniert ist. Wüsste ich aber umgekehrt, dass ich ein Auto hauptsächlich zum Einkaufen bräuchte, kaufte ich mir mit großer Wahrscheinlichkeit keinen Porsche…

  5. Klasse App, die genau das macht, was sie machen soll. Und das noch wirklich einfach!

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