Spaces. Smartes Cloud Hosting für anspruchsvolle Webprojekte. Loslegen und Spaces testen. Von Mittwald.
Dieter Petereit 10. August 2009

RSS-Reader für den eigenen Webspace

Was man sel­ber hos­tet, liegt nicht auf frem­der Leute Server. Und was nicht auf frem­der Leute Server liegt, kann von frem­den Leuten auch nicht so ohne wei­te­res zweck­ent­frem­det ver­wen­det wer­den. Von daher ist Selberhosten ganz grund­sätz­lich eine gute Idee. Heute schau­en wir uns eini­ge RSS-Reader für das eige­ne Cloudsourcing an.

Tiny Tiny RSS

Tiny Tiny RSS von Andrew Dolgov ist im Look and Feel deut­lich an den Google Reader ange­lehnt. Mit der Möglichkeit, ver­schie­de­ne Templates zu benut­zen und der auch im Detail durch­dach­ten Benutzerführung sowie eini­gen wei­te­ren Besonderheiten wäre Tiny Tiny RSS (TTRSS) noch am ehes­ten geeig­net, mir den Google Reader abspens­tig zu machen.

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Aktuell ist die Version 1.3.3 vom 21. Mai 2009. Der Entwickler scheint ins­ge­samt rege, so ach­tet er bei­spiels­wei­se auch auf eine mehr als ver­nünf­ti­ge Dokumentation sei­nes Werkes. Leider ist das kei­ne Selbstverständlichkeit.

Systemvoraussetzungen und Installation
Die Voraussetzungen für den Einsatz von TTRSS sind mehr als über­schau­bar. PHP 4 oder 5 mit mbstrings-Extension, Postgresql ab 7.4 oder MySQL ab 4.1 wird benö­tigt. Damit scheint zunächst jedes Hostingpaket für TTRSS geeig­net zu sein.

Die Installation ist zwar nicht so sim­pel wie bei­spiels­wei­se die­je­ni­ge von WordPress, jedoch mach­bar. Zunächst gilt es, das rund 800 KB gro­ße Paket von der Website her­un­ter zu laden und zu ent­pa­cken. Dort nimmt es dann eine Größe von knapp 3 MB bei ins­ge­samt rund 300 Dateien an.

Auf den Webspace hoch zu laden ist der gesam­te Inhalt des Ordners tt-rss-1.3.3. Ich habe hier­für wie­der­um eine Subdomain ange­legt, wes­halb ich die Inhalte des ange­ge­be­nen Ordners direkt in das Hauptverzeichnis mei­ner Subdomain lade.

Ein Installationsscript gibt es nicht, viel­mehr müs­sen ver­schie­de­ne manu­el­le Schritte getä­tigt wer­den. Zunächst ist eine MySQL-Datenbank anzu­le­gen, deren Zugangsdaten dann in die im Hauptverzeichnis der Installation lie­gen­de Datei config.php-dist ein­zu­tra­gen sind.

In die­ser Datei sind eini­ge wei­te­re Einstellungen mög­lich. Empfehlenswert ist es bei­spiels­wei­se den Wert SINGLE_USER_MODE auf fal­se zu set­zen, um Ihre TTRSS-Installation vor dem Zugriff der Weltöffentlichkeit zu schüt­zen. Mit der Kombination admin:password log­gen Sie sich spä­ter erst­ma­lig in das System und ändern die­se Daten. Haben Sie die Datei config.php-dist bear­bei­tet, spei­chern Sie sie unter dem Namen “config.php” und laden Sie hoch.

Bevor Sie jetzt Ihren TTRSS auf­ru­fen, bege­ben Sie sich bit­te erst noch mit phpMyAdmin in die ange­leg­te Datenbank und impor­tie­ren dort das Datenbank-Schema, wel­ches Sie unter “tt-rss-1.3.3/schema” fin­den. Wählen Sie das­je­ni­ge mit mys­ql im Namen.

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Erste Schritte
Das war es. Wenn Sie jetzt Ihren TTRSS auf­ru­fen, in mei­nem Fall unter Verwendung von http://tinyrss.blogmanufaktur.de/, wer­den Sie mit einem Login-Screen kon­fron­tiert und fin­den sich danach in einem völ­lig lee­ren Feedreader.

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Nach dem ers­ten Login kli­cken Sie auf Preferences und befin­den sich direkt an der rich­ti­gen Stelle, Ihre Zugangsdaten anzu­pas­sen. Ebenfalls in die­ser Übersicht fin­den Sie eine lan­ge Liste mög­li­cher Einstellungen, die sich fast alle selbst erklä­ren. Probieren Sie die Auswirkungen aus, kaputt kann da nichts gehen. Unsicherheiten klärt ein Klick auf “Reset To Defaults”.

Wichtiger für den Start ist der Reiter “Feeds”. Hier haben Sie die Möglichkeit, eine OPML-Datei mit Ihren Feeds, bei­spiels­wei­se aus dem GReader zu impor­tie­ren. Was auch ganz her­vor­ra­gend funk­tio­niert.

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Ein wei­te­res sehr inter­es­san­tes Feature des TTRSS fin­det sich unter­halb der Feedliste.

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Es ist näm­lich mög­lich, TTRSS im Firefox als Feedreader zu regis­trie­ren, was dazu führt, dass Sie beim Klick auf das RSS-Logo einer belie­bi­gen Website in der Browser-Adressleiste fol­gen­den Screen zu Gesicht bekom­men.

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Auf die­se Weise fällt natür­lich der Umstieg vom GReader noch ein­mal wesent­lich leich­ter. Nach dem Import und erneu­tem Aufruf mei­nes TTRSS stellt sich das Frontend in nahe­zu gewohn­ter Weise wie folgt dar.

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Nichts fehlt. Sogar Artikelempfehlungen (auch mit Notiz) und -mar­kie­run­gen sind vor­han­den.

Den Update-Mechanismus habe ich noch nicht ganz durch­blickt. Vorsichtshalber habe ich per Admin-Interface mei­nes Hosters einen Cronjob ein­ge­rich­tet, der ein­mal stünd­lich die Datei update_feeds.php auf­ruft. Es bleibt zunächst abzu­war­ten, ob das erwar­tungs­ge­mäß funk­tio­niert. Grundsätzlich las­sen sich die Feeds jeder­zeit per Klick auf Update erneut abfra­gen.

Fazit: Firefox-Integration und nahe­zu das kom­plet­te Featureset des GReader machen Tiny Tiny RSS zu einem fan­tas­ti­schen Feedreader für mobi­le Menschen. Was aller­dings fehlt, ist eine für Smartphones ange­pass­te Darstellung. Auf einem S60-Gerät zumin­dest ist TTRSS nicht brauch­bar.

Gregarius

Gregarius ist ein wei­te­rer auf PHP basie­ren­der RSS-Reader für den eige­nen Server. Gregarius wur­de zuletzt im November 2008 aktua­li­siert, ist unter der GPL ver­öf­fent­licht und liegt aktu­ell in der Version 0.6.1 vor. Vom Funktionsumfang kann er nicht mit Tiny Tiny RSS mit­hal­ten, bie­tet aber Vorteile in Sachen zuver­läs­si­ge­rer Feed-Updates und Geschwindigkeit, sowohl in der Verwendung wie auch bei den hin­ter­lie­gen­den Tasks.

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Gregarius bie­tet kei­ne Empfehlungsfunktion, kei­ne Markierungen und eigent­lich auch ansons­ten nichts außer dem zuver­läs­si­gen Anzeigen der abon­nier­ten Feeds. Dabei darf man noch wäh­len, ob Gregarius nur unge­le­se­ne oder alle Beiträge anzei­gen soll.

Ähnlich wie der Google Reader bie­tet Gregarius eine Listenansicht mit der Möglichkeit, durch Anklicken des Listeneintrages “inli­ne” den zuge­hö­ri­gen Beitrag anzu­zei­gen. In gewis­ser Weise allein­stel­lend ist die Timeline-Ansicht, in der es mög­lich ist, bezo­gen auf ein­zel­ne Feeds, Feedgruppen oder den gesam­ten Bestand, Beiträge nach Datum grup­piert zu lesen.

Immerhin ist das alles Grund genug, Gregarius ein­mal test­wei­se zu instal­lie­ren.

Systemvoraussetzungen und Installation
Das rund 800 KB gro­ße Paket steht über Sourceforge zum Download bereit. Auf der loka­len Festplatte ent­packt, belegt es etwas über 2 MB bei rund 300 Dateien. Die Systemnvoraussetzungen sind mini­mal. Ein PHP ab Version 4.3 ist emp­foh­len sowie eine MySQL-Datenbank. Einmal hoch­ge­la­den star­tet das Install-Script auto­ma­tisch.

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Vorher soll­ten Sie natür­lich die ent­spre­chen­de Datenbank ange­legt haben, um dem Installscript die ent­spre­chen­den Parameter mit­tei­len zu kön­nen.

Erste Schritte
Nach der unkom­pli­zier­ten Installation prä­sen­tiert sich Gregarius natür­lich völ­lig feed­frei.

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An die­ser Stelle kli­cken Sie auf “Admin” und legen ein ent­spre­chen­des Konto an.

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Im Backend zei­gen sich viel­fäl­ti­ge Optionen, wie zum Beispiel eine Liste durch­aus nutz­wer­ti­ger Plugins, die bereits im Auslieferungsstand bei­gege­ben sind.

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Als nächs­tes impor­tie­ren wir die zuvor aus dem GReader expor­tier­te OPML-Datei, was eben­falls völ­lig rei­bungs­frei von­stat­ten geht.

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Unmittelbar danach zeigt sich das Frontend bereits mit den neu­es­ten Beiträgen. Da war­tet man bei Tiny Tiny RSS aller­dings deut­lich län­ger.

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Besonders attrak­tiv und nutz­wer­tig fin­de ich per­sön­lich die Ansicht der Beiträge nach Datum grup­piert.

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Fazit: Gregarius kommt nicht im Ansatz an den Leistungsumfang von Tiny Tiny RSS her­an. Es kann nur einen Bruchteil des­sen, was man mitt­ler­wei­le in Feedreadern an Funktionsumfang gewohnt ist. Insofern steht die Empfehlung wei­ter­hin klar für Tiny Tiny RSS. Gregarius aller­dings ist schön und schlank und von daher mög­li­cher­wei­se für man­ches Anwendungsszenario geeig­ne­ter. Insbesondere ist er da eine Empfehlung, wo der Webspace nicht die etwas inten­si­ve­ren Anforderungen von Tiny Tiny RSS erfüllt. Gregarius läuft eigent­lich über­all. Entscheiden Sie selbst.

Lilina

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Lilina ist ein Projekt, das auf den ers­ten Blick tot wirkt. So gibt es zwar eine ganz nett anzu­se­hen­de Website, jedoch sind nahe­zu alle Informationen dar­in ver­al­tet. Nicht ein­mal die aktu­ells­te Version ist kor­rekt zum Download ver­linkt. Auch der Blog wur­de seit einem run­den Jahr nicht mehr bestückt.

Tatsächlich jedoch hat Lilina eine neue Heimat gefun­den und zwar bei code.google.com. Hier sieht man, dass im Gegensatz zum Eindruck auf der alten Seite doch eher eine eini­ger­ma­ßen rege Entwicklung des Systems statt­fin­det. Das letz­te (Teil-)Update stammt vom 8. Juli 2009, die letz­te Version immer­hin aus Ende 2008.

Systemvoraussetzungen und Installation
Lilina setzt PHP ab Version 5.2 inklu­si­ve XML- und PCRE-Extensions vor­aus. Nicht unbe­dingt erfor­der­lich, aber emp­foh­len wer­den die Extensions iconv, mbstring, cURL und Zlib. Ebenso ist die Möglichkeit, Cronjobs zu defi­nie­ren, für Wartungszwecke emp­foh­len. Mein Standardwebspace bei All Inkl erfüllt alle Anforderungen locker.

Nachdem ich das rund 1 MB gro­ße Paket Lilina 1.0 Alpha 5 aus dem Repository gela­den, ent­packt und auf mei­nen Webspace geho­ben habe, wo es immer­hin mit knapp 360 Dateien 3,4 MB Platz belegt, gilt es zunächst eini­ge Berechtigungen zu set­zen, da Lilina ins File-System und nicht in eine Datenbank schreibt.

Bei der Auswahl des Downloads ist übri­gens Vorsicht gebo­ten, da im Google-Code-Repository auch ver­meint­lich aktu­el­le Versionen abge­legt sind. Diese sind viel grö­ßer, funk­tio­nie­ren aber nicht. Der wei­ter oben genann­te Link führt der­zeit zur kor­rek­ten Version.

Innerhalb der Installation gibt es zwei Ordner namens “con­tent” und “conf”. Diese müs­sen ser­ver-wri­te­ab­le sein. Ich rech­ne damit, hier wie­der­um nicht mit 755 oder 775 aus­zu­kom­men und tat­säch­lich funk­tio­niert erst wie­der 777. Nachdem die Berechtigungen gesetzt sind, rufe ich das Lilina-Verzeichnis auf. In mei­nem Falle habe ich eine Subdomain auf­ge­setzt, der Installer star­tet auto­ma­tisch.

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Im nächs­ten Schritt schlägt Lilina eigen­stän­dig einen Benutzernamen und ein Passwort vor, wel­ches ich natür­lich nicht über­nom­men habe…

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Nach erfolg­ter Installation log­ge ich mich mit den soeben ver­ge­be­nen Zugangsdaten ein und befin­de mich im Dashboard.

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Dashboard – Das Leiden nimmt sei­nen Lauf…
Von hier aus kann ich mei­ne Einstellungen und vor allem natür­lich mei­ne Feeds ver­wal­ten. Lokalisierungen, Plugins und Templates kön­nen eben­falls vom Dashboard aus instal­liert wer­den.

Um schnell zu Ergebnissen zu kom­men, habe ich mei­ne Feeds aus dem Google Reader her­aus bereits als OPML-Datei gespei­chert. Diese Dateien soll Lilina impor­tie­ren kön­nen. Beim Aufruf des Feedimporters stel­le ich fest, dass Lilina angeb­lich sogar direkt Feeds aus dem GReader über­neh­men kön­nen soll. Leider führt der ent­spre­chen­de Aufruf stets zum Standard-OPML-Importer.

Nun gut, den­ke ich, impor­tie­ren wir halt die bereits vor­be­rei­te­te OPML. Erstaunlicherweise kann Lilina nur von URLs impor­tie­ren, wes­halb ich die OPML zunächst noch hoch­la­den muss. Bei der Verarbeitung der URL stellt Lilina dann kor­rekt fest, dass es 82 Feeds zu impor­tie­ren gibt, impor­tiert aber nichts. Das Problem bleibt nach­hal­tig bestehen. Egal, mit wel­chem Browser oder OS ich an die­se Sache her­an gehe. Lilina impor­tiert nicht.

Es bleibt also nur die manu­el­le Übernahme jedes ein­zel­nen Feeds per Add Feed, was selbst bei nur 82 Stück eine Quälerei ist. Ich beschrän­ke mich auf weni­ge und stel­le dabei fest, dass die Verarbeitung von Feedburner-Feeds das System stark aus­bremst. Nach dem zwei­ten erfolg­reich ange­leg­ten Feed habe ich die Nase voll. Zum Testen reicht es…

Ich rufe das Frontend auf. Die Feeds sind nicht von­ein­an­der trenn­bar, es gibt kei­ner­lei Filteroptionen. Dem User bleibt nur das Durchlesen am Stück, wobei auch nicht wirk­lich gut erkenn­bar ist, wo ein Beitrag auf­hört und ein ande­rer anfängt. In frü­he­ren Versionen hat­te Lilina wenigs­tens die Möglichkeit nach Zeiten zu fil­tern, so dass man sich bei­spiels­wei­se nur die News der letz­ten 7 Stunden anzei­gen las­sen konn­te. Dieses Feature ist aktu­ell nicht vor­han­den. Ebensowenig wie Listenansichten, the­ma­ti­sche Gruppierungen, Tags oder was auch immer man von ande­ren Diensten gewohnt ist.

Sehen Sie ein­fach selbst: http://lilina.blogmanufaktur.de/

Im Dashboard des Dienstes sieht man indes viel ver­spre­chen­de Ansätze. Es gibt unter­schied­li­che Templates und auch ein funk­tio­nie­ren­des Plugin-System steht bereit. Nur nutzt das alles nichts, wenn die Kernfunktionalität nichts taugt.

So bleibt mir nur, dem Projekt gutes Vorankommen und schnel­les Beheben vor allem der gra­vie­rends­ten Mängel im Bereich des Feedimports zu wün­schen. Derzeit ist Lilina für den Interessenten zwar immer­hin einen Blick wert, von einer ernst­haf­ten Nutzung, viel­leicht noch als Ersatz für GReader oder Bloglines, muss jedoch abge­ra­ten wer­den. (tm)

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

8 Kommentare

  1. Sehr guter Artikel. Ich war schon län­ge­re Zeit auf der Suche nach einem Online-RSS-Reader zum sel­ber hos­ten, da ich auf Fremdanbieter nicht ange­wie­sen sein möch­te und mich auch nicht gern beim Lesen bespit­zeln las­sen will.

    Der Gregarius macht einen sehr schnel­len und sta­bi­len Eindruck. Allerdings feh­len mir dort einei­ge Features, die der tt-rss bie­tet. Allerdings brach­te ich den mit der Installationsanweisung im Artikel nicht zum lau­fen. Mit der fol­gen­den Anleitung dage­gen funk­tio­nier­te es tadel­los.
    http://tt-rss.org/trac/wiki/InstallationNotes

  2. Eine brauch­ba­re, eben­falls PHP/MySQL-basier­te Alternative, die im Artikel nicht erwähnt wird, ist in mei­nen Augen POSH (http://www.portaneo.com/solutions/en/opensource.php) – eine Open-Source-Lösung aus Frankreich mit klei­ner Entwicklergemeinde, die lang­sam, aber ste­tig wei­ter­ent­wi­ckelt wird.

    Nachdem ich eine Odyssee mit allen mög­li­chen Tools hin­ter mir hat­te, bin ich schließ­lich bei Posh gelan­det und recht zufrie­den. Meinen Erfahrungsbericht gibt es bei Interesse hier: http://www.nitsche.org/news/vermischtes/posh-eine-open-source-alternative-zu-netvibes.html

    Viele Grüße,
    Klaus

  3. Ich nut­ze seit eini­ger Zeit ttrss, nach­dem ich lan­ge Zeit Gregarius genutzt habe. Ein fea­ture, das ich mit Gregarius nicht ver­misst habe, aber mit ttrss nun inten­siv nut­ze, ist die Weiterveröffentlichung (oder Empfehlung) ein­zel­ner Artikel. Das erspart mir eini­ges an Zeit, da ich den resul­tie­ren­den Feed (den man übri­gens auch ohne Passwort sehen kann, wenn man die codier­te URl kennt) auf mei­nem Blog ver­öf­fent­licht habe, statt inter­es­san­te Artikel über Delicious zu book­mar­ken und dann den Feed dar­zu­stel­len.

    Schlecht fin­de ich aller­dings die Userverwaltung: Entweder man sperrt den gan­zen Zugang im Multi-User-Modus oder aber man lässt auch Besucher die Liste der Feeds ändern. Das ist ein wenig däm­lich gelöst.

    Lilina habe ich auch einen hal­ben Tag lang ange­tes­tet-.. – “Satz mit X”.

    Ich weiß auch noch, dass ich mal Rnews ange­tes­tet hat­te, aber mir hat vor Allem nicht gefal­len, dass die Auflistung nur nach Feed sor­tiert ging.

    Von Gregarius bin ich weg­mi­griert, da das Projekt schon seit Ewigkeiten nicht mehr aktua­li­siert wird und bei mir dem­entspre­chend Sicherheitsbedenken aus­löst.

    Kostenpflichtige Alternativen kom­men für mich nicht in Frage und so ist die Auswahl doch rela­tiv dünn, vor Allem, wenn man nicht auf hosted-Angebote zurück­grei­fen möch­te.

    Wenn jemand also noch wei­te­re Alternativen kennt…

  4. Hallo,

    schö­ner Artikel – ich hab noch einen Reader, zwar kei­nen OpenSource aber “rela­tiv güns­tig” – http://feedafever.com/ – sieht mei­ner Meinung nach sehr viel­ver­spre­chend.
    Ich wür­de einen wei­te­ren Artikel über Mailinglisten / Usenet Reader sehr begrü­ßen – da hab ich bis­her nur schrott gefun­den :(

  5. Was ist denn mit “Fever” http://http://feedafever.com/ [fee­da­fe­ver] ?

  6. Soll ich den Kommentar jetzt ernst neh­men? Ich den­ke nein.

    Ich wei­se jedoch für alle ande­ren Interessierten noch ein­mal deut­lich dar­auf hin, dass ich Gregarius klar als Alternative zu TTRSS dar­ge­stellt habe. Insbesondere wur­de auch auf Plugins hin­ge­wie­sen. Es kommt dar­auf an, wor­auf es einem ankommt. Wie ich schon wei­ter oben schrieb: Entscheiden Sie selbst.

    (Und ob ich das Blog oder der Blog sage, … Pfffrrtt.)

  7. Ich fin­de es soll­te zumin­dest noch RNews erwähnt wer­den.
    Und bzgl TinyTinyRSS habe ich kei­ne guten Erfahrungen gemacht, sie­he: http://www.sek-leipzig.de/die-odyssee-der-online-newsreader/

  8. Ist das jetzt ein Vergleich mit dem prä­fe­rier­ten RSS-Reader bei Google oder eine (sinn­vol­le) Empfehlung zwecks selbst­zu­hos­ten­der RSS-Aggregatoren?

    Desweiteren emp­feh­le ich für Gregarius ein­fach mal, sich ein paar Plugins zu ins­ta­lie­ren – dann gehts auch mit dem über­flüs­si­gen Kram, der hier als wich­tig auf­ge­lis­tet wor­den ist. Das sind doch nur die vom Autor höchst­per­sön­lich als “Must have”-Feature emp­fun­de­nen.

    Ein Aggregator soll vor allen Dingen eins beherr­schen: Feeds ver­nünf­tig sor­tier­bar dar­stel­len. Dabei macht Gregarius eine erataun­lich gute Figur.

    Wer aller­dings den gan­zen Tag damit ver­brin­gen will, tol­le Blingbling-Features in sei­nem Aggregator aus­zu­pro­bie­ren, ist ver­mut­lich beim Rest bes­ser auf­ge­ho­ben. Oder lässt das mit dem Selbstinstallieren lie­ber gleich sein, das is ja auch so UN-bling­b­ling.

    cu, w0lf.

    ps: Im Studiengang WI wird man also geis­tig so ver­bo­gen, dass man statt gram­ma­ti­ka­lisch kor­rekt das Weblog auf ein­mal der Weblog sagt? Nach 25 Jahren IT-Erfahrung soll­te es doch an sich anders­rum sein (“nicht der Löffel …”).

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