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Dr. Web Team 30. Mai 2007

Rentenversicherung für Selbstständige

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Wer das Glück hat, eine oder sogar mehrere Webpräsenzen zu besitzen, die ihm allmonatlich ordentlich Einnahmen bescheren, ohne dass er dafür noch einen Finger krumm machen müsste, braucht sich vielleicht um seine Altersvorsorge nicht allzu viel Gedanken zu machen.

Und wer eine so zündende Idee hatte, dass ihm eine Branchengröße die Website für ein paar Milliarden abkauft, ist so richtig fein raus. Da es sich aber bei solch märchenhaften Einnahmequellen leider um wenige Einzelfälle handelt, gilt im Prinzip für alle Selbstständigen, dass sie sich über ihre Absicherung im Alter durchaus Gedanken machen sollten.

Bisher sind Selbstständige nicht verpflichtet, in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Auch wenn diese Regelung zur Diskussion steht, dürfte die gesetzliche Rente allein ohnehin nicht ausreichen, um eine vernünftige Altersvorsorge aufzubauen. Auch
Angestellten wird allerorten wärmstens empfohlen, die Rente durch private Maßnahmen wie die „Riester“-Rente aufzustocken. Für Selbstständige ist das Riestern im Prinzip eher nicht so geeignet, insbesondere wenn man zudem noch unverheiratet ist.

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Ein Modell der Privatrente, das für Selbstständige passen kann, ist die „Rürup“-Rente. Bevor man jedoch einen entsprechenden Vertrag unterschreibt, sollte man die echte Rendite, bezogen auf die gesamte Laufzeit, auch im Vergleich zu anderen Sparformen genau berechnen. Die Vorteile der „Rürup“-Rente machen sich vor allem dann als gesteigerte Rendite bemerkbar, wenn die eigene Steuerlast besonders
hoch ist.

Allerdings sind an die staatlich geförderten Privatrenten teilweise recht restriktive Bedingungen geknüpft. So darf man selbst beispielsweise das angesparte Kapital so lange nicht anrühren, bis das Rentenalter auch tatsächlich erreicht ist. Vorteil ist, dass auch der Staat im Falle einer Insolvenz des Unternehmers sich nicht an der „Rürup“-Rente vergreifen darf, wenn Leistungen wie ALGII gezahlt werden müssen. Wichtigster Schritt vor der Auswahl ist die möglichst genaue Berechnung der Rendite. Hier stellt sich oft heraus, dass die oft so intensiv beworbenen Zulagen und Steuervorteile unterm Strich nicht immer halten, was sie versprechen. Ein einfacher Sparvertrag kann oftmals rentabler sein als jede noch so geförderte oder ausgeklügelte private Rentenform.

Wer genügend Disziplin aufbringt, einen Teil seines Kapitals ausschließlich dem Zweck der Altersvorsorge zu widmen, hat im Prinzip die freie Wahl und kann sich je nach Rendite für eine Sparform entscheiden. Was die Versicherer ohnehin mit den Beiträgen tun, kann man auch selbst in die Hand nehmen: Das Geld in verschiedene Fonds, Immobilien et cetera anlegen. Fondssparverträge erhält man bei Direktbanken im Internet für relativ geringe Gebühren. Mit einem sogenannten Dachfonds kann man Risiko und Gebühren dabei recht gering halten. Wer die Möglichkeit dazu hat, verteilt das monatliche Budget zur Altersvorsorge sicherheitshalber auf mehrere Anlageformen. ™

2 Kommentare

  1. Hallo,
    ein wirklich spannender Beitrag. Ich kann meinem Vorredner in diesem Fall nur zustimmen. Eine der sichersten Geldanlagen für das Alter ist nach wie vor die eigene Immobilie.

    Tolle Seite, macht weiter so!

  2. Sehr schöner Artikel! Altersvorsorge für Selbstständige ist mit vielen Risiken verbunden. Eine Immobilie ist die sicherste Lösung.

    Beste grüße aus dem Hohen Norden.
    Ralf

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