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Redaktion Dr. Web 16. Oktober 2019

Progressive Web Apps (PWA) im E-Commerce mit Magento

Progressive Web Apps, eine Illustration mit bunten Köpfen, einem Laptop, einem Handy, und vielen Zahnrädern

Dass Internetseiten auf allen gängigen Endgeräten in allen erdenklichen Größen für den User am besten und ansprechendsten aussehen, dafür sorgt bislang das sogenannte „Responsive Webdesign.“ Mit Verbesserungen und einer erhöhte Nutzerfreundlichkeit steigen nun die PWAs, also die progressiven Web Apps, in den Ring.

Magento, führender Anbieter von Online-Shop-Systemen, zählt zu den stärksten Befürwortern dieser neuen Technologie. Daher lohnt es sich, bei den PWAs einmal genauer hinzusehen um herauszufinden, welche Veränderungen auf den Online-Handel durch die PWAs zukommen könnten.

Was sind Progressive Web Apps?

PWAs sind zunächst einmal Webseiten, die wie bisher auch in HTML/CSS und JavaScript aufgesetzt sind, und keine nativen Apps, die man im App Store oder bei Google Play runterlädt. Wie responsive Webseiten stellen sie alle Inhalte perfekt auf das jeweilige Endgerät abgestimmt dar.

Einen Vorteil gegenüber responsiven Seiten bieten PWAs vor allem dadurch, dass sie für den Endkunden einfacher und flüssiger zu handhaben sind. Ein großer Unterschied zu herkömmlichen Apps stellt bei progressiven Web Apps die Tatsache dar, dass man sie nicht auf dem Endgerät direkt installieren muss. Somit führen sie keine lästigen oder spionageartigen Hintergrundaktivitäten auf Smartphones, Tablets oder auch Laptops aus.

Dennoch kann man über PWAs zum Beispiel das Icon eines Online-Shops auf dem Desktop anlegen, man kann den Nutzern darüber praktische und informative Push-Nachrichten senden sowie, falls gewünscht, diverse Offline-Funktionen anbieten.

Welche Vorteile bieten PWAs für den Online-Handel?

Ein großer Vorteil von PWAs gegenüber herkömmlichen Apps besteht darin, dass es sich dabei trotz der App-artigen Benutzeroberfläche um eine Website handelt, die im Gegensatz zu Apps ganz normal von Suchmaschinen erfasst und gerankt wird. Müssen Apps in der Regel also nicht suchmaschinenoptimiert sein, kann man mit PWAs diesen Vorteil für sich und speziell für den eigenen Online-Shop in Anspruch nehmen.

Progressive Web Apps haben in Zeiten, in denen die mobile Nutzung des Internets der stationären Zuhause-Nutzung den Rang abgelaufen hat, den großen Vorteil, schnell zu laden und somit auch bei partiell schwacher Netzabdeckung mehr als zufriedenstellend zu arbeiten. Diese Eigenschaft, die sogar Funklöcher ausgleichen kann, ist für Online-Shops und auch für Magento deswegen so interessant, da sie für Google zu einem wichtigen Element im Ranking wird.

PWA im Magento-Shopsystem

Der Release von Magento 2.3 enthält das sogenannte „Magento PWA Studio.“ Dieses entstand in enger Kooperation zwischen dem Suchmaschinengiganten Google und Magento, dem Betreiber des global weitverbreitetsten E-Commerce-Shop-Systems. Damit haben Magento Partner und deren Kunden nun die Möglichkeit, eigene PWAs zu entwickeln.

Magentos Senior Director „Strategy and Digital Experience“, Peter Sheldon, meinte in einem Statement, dass die Zukunft deswegen auch auf den Schultern der PWAs läge, weil aktuell zwar über mobile Endgeräte bei vielen Shops rund die Hälfte des Traffics entstünden, aber lediglich ein Drittel der Umsätze. Durch die für den Endverbraucher bessere Bedienbarkeit durch PWAs könne sich letzteres in naher Zukunft steigern lassen.

Vorteile für Magento-Anwender durch PWA

Bislang sind meist „nur“ die Global Player im Bereich E-Commerce auf eigene progressive Web Apps umgestiegen. Das Einsickern dieser kundenfreundlichen Technologie auch in KMUs wird sich aber in den kommenden zwei bis drei Jahren vollziehen. Der Grund – PWAs liefern großen wie kleinen Shops ein Maximum an Leistung speziell für mobile Endgeräte.

Beitragsbild: Depositphotos

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Unter der Bezeichnung "Redaktion Dr. Web" findest du Beiträge, die von mehreren Autorinnen und Autoren kollaborativ erstellt wurden. Auch Beiträge von Gastautoren sind hier zu finden. Beachte dann bitte die zusätzlichen Informationen zum Autor oder zur Autorin im Beitrag selbst.

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