Dieter Petereit 15. August 2017

Pro und Contra: Design mit fertigen Templates

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren...

“Echte” Designer schlagen schon die Hände über dem Kopf zusammen, wenn einer bloß das Wort “Template” oder “Theme” in den Mund nimmt. Schauen wir uns das Ganze mal objektiver an.

Design-Templates: ein riesiger Markt

Der Begriff der Vorlage, also des Templates, bei CMS typischerweise als Theme bezeichnet, ist zunächst nichts negatives. Im Gegenteil, jede Website ist letztlich templatebasiert, jede WordPress-Site benötigt ein Theme. Templates, respektive Themes, sind nichts anderes als die Layoutgrundlage jeder Website.

Für WordPress gibt es unüberschaubar viele Themes. (Foto: Pixabay)

Streit entbrennt regelmäßig an der Frage, ob jedes Template oder Theme handgemacht werden muss, oder ob nicht ein vorgefertigtes Layout ausreicht. Der Markt beantwortet die Frage mit den Füßen. Templates und Themes kannst du zu Tausenden im Netz kaufen, vielfach sogar kostenfrei verwenden. Der Markt ist riesig, der Bedarf offenbar entsprechend.

Längst sind es nicht mehr nur die notorischen Heimwerker, die die Designleistung selbst dann nicht professionell einkaufen würden, wenn sie das Geld dafür hätten. Inzwischen haben auch pragmatische Designer den Markt entdeckt und bieten entweder selbst ihre Layouts als Templates an oder kaufen selbige für den Einsatz bei ihren Kunden.

Der echte Heimwerker macht natürlich alles selbst. (Foto: Pixabay)

Schauen wir uns also mal die Vor- und die Nachteile dieser Lösungen an:

Vorteil #1: Zeitersparnis

Ein fertiges Template ist – deshalb heißt es so – weitgehend fertig. Du setzt den eigenen Content in Form von Text und Medien ein und kannst online gehen.

Dieser Vorteil gilt nicht nur für den Endkunden, auch der Designer kann durch den Einsatz fertiger Templates für seine Kunden Zeit sparen.

Vorteil #2: Geldersparnis

Wie du es drehst und wendest, der Einsatz eines vorgefertigten Templates ist auf jeden Fall billiger als die Beauftragung eines professionellen Designers.

Auch der Designer spart Geld, wenn er für seine Kunden auf fertige Themes setzt. In der Regel kann er so wesentlich günstiger anbieten und vielleicht sogar Aufträge gewinnen, die er zu höheren Preisen keinesfalls bekommen hätte.

Vorteil #3: Schneller gewählt

Gerade Kunden mit wenig eigenen Ideen für die Gestaltung ihrer Website werden es mit Templates leichter haben. Immerhin gibt es direkt was zu sehen. Der Mensch ist eben ein visuelles Wesen und kann sich schneller für Dinge entscheiden, wenn er sie bereits sehen kann.

Diesen Vorteil kann sich der Designer ebenso zu Nutzen machen. Er könnte den Kunden eine Auswahl unterschiedlicher Templates zeigen und auf diese Weise direkt eine abgestimmte Layoutentscheidung herbeiführen. Für den Designer sinkt so der Aufwand.

Vorteil #4: Sinnvoll ausgestattet

Der professionelle Designer wird bei einer Website natürlich darauf achten, dass selbige über die erforderliche Funktionalität verfügt, also etwa ein Kontaktformular beinhaltet. Der Heimwerker könnte derlei leicht vergessen.

Ein fertiges Template ist in der Regel so konzipiert, dass alle wesentlichen Bestandteile bereits berücksichtigt wurden. So erhält der Heimwerker einen Komplettrahmen, den er nur noch befüllen muss.

Vorteil #5: Schneller gewechselt

Aus der Summe der bereits genannten Vorteile ergibt sich ein weiterer. Eine template-basierte Website stellst du schneller immer mal wieder auf ein neues Design um.

Eine kostenintensive Sonderanfertigung wirst du eventuell sogar nach Jahren nicht aufgeben mögen, weil dein Portemonnaie einfach noch zu sehr schmerzt. Voraussetzung ist natürlich, dass du das Template nicht so hast umbiegen lassen, dass es letztlich einer Neuschöpfung nahekommt.

Vom leeren Blatt zum schönen Design ist es weit. (Foto: Pixabay)

Nachteil #1: Gleichförmigkeit

Ein fertiges Template wird in der Regel deshalb so günstig angeboten, weil es sich hunderte Male verkaufen soll. Dabei achten die Template-Designer zudem darauf, dass sie möglichst den Massengeschmack treffen. Deshalb sind Templates tendenziell sehr gleichförmig.

Wenn du also Wert auf Einzigartigkeit legst, dann bist du mit fertigen Templates ganz schlecht bedient. Sicherlich kannst du jedes Template designerisch total verbiegen. Damit beraubst du dich aber aller obengenannter Vorteile.

Nachteil #2: Codequalität und Nachhaltigkeit

Man muss es leider so offen sagen. Die Codequalität eines großen Teils der verfügbaren Themes und Templates lässt deutlich zu wünschen übrig. Wenn du nun ein Handwerker bist, der schnell eine Website online bringen will, aber keine tiefergehenden Kenntnisse in HTML und CSS hast, kannst du schnell auf die Nase fallen.

Immerhin ist Webdesign nicht mehr lediglich eines Frage des Aussehens. Auch die Suchmaschinenoptimierung, die Ladeperformance und Sicherheit müssen bedacht sein. Einige Grundkenntnisse solltest du also auf jeden Fall erwerben, bevor du dich für ein Template entscheidest. Der Designer umgeht dieses Problem ganz einfach mit Hilfe seines ausgeprägten Fachwissens.

Ebenso solltest du versuchen, heraus zu finden, wie es um die Pflege des von dir gewählten Templates oder Themes handelt. Aktualisiert der Anbieter sein Produkt regelmäßig oder zumindest bei Bedarf, wenn etwa Sicherheitslücken bekannt geworden sind, oder bist du nach dem Erstkauf auf dich allein gestellt? In letzterem Falle solltest du die Finger davon lassen.

Du kannst sie anders anordnen, aber am Ende bleiben es die gleichen Bausteine. (Foto: Pixabay)

Nachteil #3: Eingeschränkte Anpassbarkeit

Ich habe es bereits unter dem Nachteil #1 angesprochen. Ein fertiges Template versucht stets einen breiten Markt zu bedienen und neigt daher zur Gleichförmigkeit.

Hinzu kommt aber noch, dass jedes Template seine Grenzen hat, was die Anpassbarkeit und Erweiterbarkeit betrifft. Du musst also auf jeden Fall im Vorfeld versuchen, deine Bedürfnisse klar zu formulieren, am besten in Form einer Checkliste. Mit dieser Checkliste gehst du dann auf die Suche nach deinem neuen Template.

Nachteil #4: Markenkompatibilität

Wenn ein fertiges Template deine Marke nicht vollumfänglich unterstützt, kann das Ergebnis nur ein Kompromiss sein. Kompromisse aber solltest du bei deiner Web-Präsenz nicht machen. Immerhin kennen dich die Internetbesucher nur über deine Website. Du könntest ein mitelständischer Unternehmer mit 400 MItarbeitern und fantastischer Bilanz sein. Wenn deine Website aussieht, wie aus dem Kaugummiautomaten, wird dein Netzimage entsprechend aussehen und so gar nicht korrelieren mit dem, was du dir als Bild deiner Marke wünscht.

Insofern können fertige Templates für Marken nur in Ausnahmefällen überhaupt in Frage kommen. Der Zufall müsste schon ein großer sein.

Fazit: Der Einsatz von Templates will wohl überlegt sein

Du siehst, dass ich dir nicht generell zum Einsatz von Templates raten oder davon abraten kann. Wenn du dir aber die genannten Vor- und Nachteile bewusst machst, und anhand jener deine Designentscheidung triffst, sollte es dir möglich sein, zu einer informierten und fundierten Entscheidung zu gelangen.

Schreib gerne einen Kommentar, wenn ich Vor- oder Nachteile vergessen haben sollte.

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design. Man findet ihn auch auf Twitter und Google+.

13 Kommentare

  1. Ich bin derjenige, der eine neue bzw. Auffrischung der Webseite benötigt. Dabei kommt es mir (wie den meisten Kunden) auf das „sichtbare“ Ergebnis an. Ihr seid die Profis für die Erstellung, dass bedeutet auch: Ihr entscheidet wie ihr die erstellt!! Ich glaube nicht, dass es ein Richtig oder Falsch gibt. Es ist immer eine Preisfrage, sprich was ist der Kunde bereit auszugeben. Wenn der Kunde es individuell haben möchte, dann muss er auch bereit sein mehr Geld in die Hand zu nehmen. Beim „Verkauf“ der Leistung muss dem Kunden klar gemacht werden, dass eure Leistung das Geld auch wert ist.

  2. Ich mag euch und de templates, mein alter Schulkollege hieß de temple, könnte von template kommen, gelle?
    Nix für Ungut macht so weiter, ihr templateBitches. Der Inder kommt mit dem Chinese und baut alle BauKasten um

  3. Sorry, Templates sind Top. Keine Agentur kann sich mehr leisten Developer einzigartige Templates zu erstellen und diese immer „up to date“ für jede neue WordPress Version zu halaten und für jedes Plugins anzupassen. Mit einem guten Templates kann man an jedes Design anpassen. Jedenfalls 90% von dem, was gerade der Markt verlangt.

    Machen wir uns nichts vor. Alle Websiten , selbst die von Agentur esehen gleich aus und all diese designs lassen sich mit Templates gestalten. Wenn schon Agentur Websiten nicht aussergewöhnlich sind, warum sollten es dann Kundenwebsiten sein, die viel weniger riskieren wollen.

    Content killed the Design. Genau so wie in der Mode mit den ganzen Hipster Bärten, so auch im Design ist alles einheitlich mit wenigen ausnahmen. Devlopers killed Flash und Designers will kill Developers thru Templates, denn schon lange erstelle ich Websiten selbst und nur bei Extra Kundenwürsten ziehe ich Developer hinzu.

    Viel mehr ist es jetzt die Designkunst der Graphiker die Bilder der Kunden so einzigartig zu machen, dass sie sich von der Masse unterscheiden. Und das läuft nur über Photoshop Künstler/Grafiker.

    1. Stimme ich zu, die Kunden wollen doch alles günstig haben, aber kein Geld für Leistung ausgeben.
      Meine Prinzipie ist, wenn der Kunde nicht bereit ist Geld für eine richtige Seite auszugeben, mache ich lieber keine, als eine die Schlecht ist und eine Gefahr darstellt, wegen fehlender Updates (da kunde keinen Wartungsvertrag gemacht hat und nicht weiß wie man die Updates macht/hat keine Lust darauf) und um die Nutzer vor gekaperten Seiten zu schützen.

  4. Wir haben dass Glück, dass wir fast immer individuelle Templates für unsere Kunden entwickeln dürfen und das auf Basis unseres hauseigenen CMS eTiger. Manchmal helfen wir Kollegen aus der Patche – und fast immer ist das Thema das gleiche: Es wurde mit WordPress und ein haufen Plugins eine Megaseite zusammen geschustert. Aber leider gibt es viele Details die nicht auf den Bedarf des Kunden passen.
    Dann ist die große Frage Plugins, Templates und so weiter umarbeiten – was fast immer die Updatefähigkeit vernichtet. Und das ist dann im Opensource ein Drama. Wie geht man dann mit Sicherheitslücken die im Netz kommuniziert sind um?
    Man hat Plugins die nur noch mit einer WordPress-Version laufen und kann WordPress nicht updaten und so weiter. In Typo3 ist es etwas leichter zu händeln, da es hier wenigstens die LTS-Versionen gibt (Long-Time-Support). Da hat man in der Regel für ca. 3 Jahre eine stabile und sichere Version bei der auch selbst geschriebene Plugins nicht bei nem Sicherheitspatch abgeschossen werden.
    Dann gibt es auch noch das Thema der Kundenführung und Erziehung. Wenn ich bei Projektstart zeige – alles ist möglich und kostet nichts – wie soll der Kunde dann verstehen, dass er jetzt auf einmal 3tsd EUR zahlen soll um die ganze Lösung zu Customizen.
    Da müssen wir uns dann selber an die Nase fassen 😉

    1. Verstehe die Argumentation nicht ganz. Wenn etwas kostet, kommuniziere ich das. Wenn etwas extra kostet, kommuniziere ich das. Wenn etwas unvorhergesehenes passiert, kommuniziere ich das, usw. Und völlig egal, welches CMS genutzt wird, gute Entwickler schrauben die Website möglichst updatesicher und leicht wartbar. Natürlich sollte der Kunde mitspielen und ein fertig abgenommenes Webprojekt dann auch pflegen/pflegen lassen. Aber ja, das ist oft Märchenmelodie.

  5. Meiner Erfahrung nach hängt es am Ende das Schwierigste dem Kunden auch klar zu machen, dass er sich dann an gewisse Vorgaben halten muss. Sonst heißt es schnell, sieht gut aus, aber kann man das nicht noch anpassen, dass vielleicht ein bisschen größer, hier fehlt noch …. und am Ende stellt man sich insgeheim die Frage, ob es nicht doch Zeit, Geld und vor allem Nerven gespart hätte, hätte man doch ein selbstentwickeltes Theme verwendet.

  6. Wer heutzutage Webdesign macht, kommt ja an den Standard CMS nicht mehr vorbei. Denn vor 15 od. mehr Jahren codeten wir manuell, mit leistungsfähigen HTML-Editoren, WYSIWYG-Editoren waren für Hobby-Anfänger, Frontpage erzeugte Brechreiz..

    Damals war eben alles „Handmade-Code“, vom technischen Unterbau bis zum Design, alles einzigartig, 100% individuell.
    Hatte den Vorteil: Kein 3.ter wusste wie der tats. Code aussieht, also relativ „sicher“.
    Relativ, denn die Update/Upgrade Spirale drehte sich immer schneller – Browser, Server, OS, Nutzerverhalten, Geräte – alles wurde immer schneller verändert. Wer nicht mitmachte, hatte schnell unsichere Codes drin.

    Nun wurde es irgendwann mühsam, die eigene Basis dauernd an die stets geänderten Funktionen usw. anzupassen. Da kamen die Standards genau zur rechten Zeit. WordPress uä. Webbaukästen nahmen einen den techn, Unterbau ab, man kann sich auf Design und Inhalt konzentrieren. (ok, erst nach dem die Sicherheitslücken usw. weitgehendst geschlossen wurden)

    Heute sind fast alle Sites auf Basis irgendeines CMS, welches von deren Herstellern aktuell gehalten werden. So sorgen viele Programmierer für das „Fahrgestell“ der Website. Nachteil: Jeder kennt den Code.
    Doch nun kann ein einzelner auf die ansprechende „Karosserie“ konzentrieren und dem Endkunden beim verpacken seiner Informationen helfen.

    Ich habe 15 Jahre lang mein eigenes CMS u. die selbst darüber gebauten Templates + Erweiterungen durchgezogen – bis es reichte und ich auch auf WordPress umstieg.
    Damit entstehen die Kunden-Sites nun neu, mit sicherer Basis – doch das Design so hinzu bekommen, wie bei den damals individuellen digitalen Maßanzügen der 90er oder 2000er Jahre – ist eine Herausforderung!

    FAZIT: Ich nehme nur prof. Themes, egal was sie kosten, mit gutem Support, und die müssen Xtreme Möglichkeiten zur Anpassung haben. Denn selbst die besten Themes schauen im Rohbau furchtbar aus, jedenfalls nie wie die CI des Endkunden.
    Dh. als „echter“ Webdesigner kann man ruhig Themes zukaufen – aber das prof. anpassen erfordert noch immer ein paar CSS Kenntnisse … (und mehr)

    PS: Im Text ist versteckte Werbung für mein favoritisiertes Theme für normale Websites (- wobei für Magazine empfehle ich auch das hier verwendete) !

  7. Hi.
    Ich greife gerne auf „fertige“ Templates zurück und customize diese entsprechend an. Das Problem sind nicht die fehlenden Entwickler-Kenntnisse meinerseits, als der noch immer vorherrschende „Geiz-ist-geil-Gedanke“ der Kunden. Ganz wenige bis keiner will mir die Eigenentwicklung(en) bezahlen. Dementsprechend gibts maximal was – angepasstes – von der Stange. #issleiderso

    1. stimme dir zu, mein letzter potentieller Kunde wollte nicht mehr als 100€ einmalig für eine Webseite ausgeben, aber dann modernes Design, Onlinebuchung und Chatbot Integration haben xD.
      Habe ihm erklärt das der normale Preis für spezielle Sachen wie designs um ein vielfaches höher liegt.

      1. so sieht es aus!
        Allein das design kostet die hälfte und dann sind da Arbeiten drin die den Preis unmöglich rechtfertigen würden.
        Es war ein türkisches Restaurant, ich schreibe es deswegen, weil ich bei Restaurants bisher immer auf Taube Ohren gestoßen bin, sei die Webseite nicht existent, veraltet, oder von Google als Malware schleuder deklariert.
        Die wollen es einfach nicht, weiß nicht woran es liegt, will denen jetzt keine Dummheit attestieren, aber Restaurants/Imbisse mache ich nicht mehr, beim ersten türken wurde ich verbal bedroht, beim Griechen wurde ich fast übers Ohr gezogen, 1 Chef sagt ja das design gefällt ihm was ich vorbereitet hatte (natürlich ohne Preis für die Vorarbeiten) und der 2. Chef sagte er weiß von nichts während der 1. im Urlaub ist. Der Chinese hat mich nicht verstanden und nach 2x Anrufen habe ich es auch gelassen. Tja und jetzt der Laden mit 100€; Nenene, ich lasse es sein. Wenn es irgendwann soweit ist das die auf mich zu kommen, setze ich die Preise zu meinen Konditionen, denn ein Laden/Unternehmen mit schlechter Internetseite zeugt weder von Entwicklung, Modernität noch Langfristiger Ausrichtung. Die werden Ihre einbußen irgendwann schon haben.

  8. Auf was man ebenfalls eingehen sollte ist der Content. Die Themes sehen mit dem Dummy-Content immer spitze aus, aber sobald dann eigene Inhalte und Bilder rein kommen, siehts meistens wie Ar*** & Friedrich aus. Meistens wird nicht einkalkuliert, dass guter Inhalt und Bildrecherche noch mal so viel kostet wie die ganze Website. Es gibt wirklich gute Templates – keine Frage. Aber es ist schon eine gewisse „Kunst“ damit umgehen zu können.

    Und auf was man ganz verzichten sollte ist der „traditionelle Workflow“. Meistens werden vom Grafiker Screendesigns entwickelt die darin enden, das ganze Theme sowas von zu verbasteln, dass man am Ende lieber eine Individualentwicklung beauftragt hätte. Damit es am besten klappt, müsste sich der Designer, der Content-Manager und der Entwickler zusammen an das Theme setzen und das Design direkt im CMS aufbauen. I know, schwierig aber so funktioniert es dann auch meiner Erfahrung nach, ohne Bastelei.

    Themes sind einfach eine zweischneidige Sache. Sie sind einfach nicht mehr wegzudenken in der Responsive-Ära, sonst könnte sich kaum mehr einer eine responsive Website mit gutem Inhalt leisten. Wenn es kein Corporate-Design gibt was strickt angewendet werden muss find ichs ok, aber sobald ein CD vorhanden ist, lieber was schickes individuelles machen! 🙂

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