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Dieter Petereit 11. Juli 2018

Organisiert bleiben: Die 14 besten plattformübergreifenden Kalender (nebst Apps)

Zeitplanung ist unab­ding­bar. Mindestens einen Kalender benö­tigst du daher auf jeden Fall. Digital soll­te er sein, damit du als Webworker oder Digitalnomade die Organisation dei­ner end­li­chen Zeit orts­un­ab­hän­gig und auf ver­schie­de­nen Geräten abwi­ckeln kannst.

Wenn dei­ne Termine und Aufgaben auf jedem Arbeitsgerät, etwa Notebook und Smartphone, kor­rekt ange­zeigt und aktu­ell gehal­ten wer­den, ist das schon mal die hal­be Miete. Mac-User haben es dabei leicht, denn die Apple-Betriebssysteme sor­gen eigen­stän­dig dafür. Doch auch für Windows und Android gibt es mitt­ler­wei­le gute und durch­dach­te Lösungen. Heute stel­le ich dir eine gan­ze Palette platt­form­über­grei­fen­der Lösungen vor, damit du immer orga­ni­siert bleibst und kei­nen Termin ver­passt.

Die besten plattformübergreifenden Kalender
Es war ein­mal: Apples iCal heißt jetzt Kalender und sieht weit­aus moder­ner aus.

Die Anforderungen an eine gute Kalender- / Taskmanager-Lösung

In der heu­ti­gen Zeit arbei­tet der durch­schnitt­li­che Digitalworker nicht mehr nur an einem Gerät, son­dern es wer­den neben dem Computer oder Notebook auch Smartphones oder Tablets genutzt. Die ers­te und wich­tigs­te Anforderung ist also eine zügi­ge und ver­läss­li­che Synchronisation der Termine und Aufgaben über alle ver­wen­de­ten Geräte. Ebenso wich­tig ist eine kla­re und über­sicht­li­che Struktur. Du musst dich gut zurecht­fin­den. Zudem könn­te es nicht scha­den, wenn die Möglichkeit besteht, mit ande­ren Termine zu tei­len.

Unter die­sen Gesichtspunkten haben wir uns eini­ge Lösungen ange­schaut. Hier sind die Ergebnisse:

Microsoft Outlook

outlook-landing

Microsoft Outlook exis­tiert seit gut zwan­zig Jahren und war stets kos­ten­pflich­tig. Seit Outlook.com die ehe­ma­li­gen Freemailer des Hauses, wie Hotmail oder Live-Mail ablös­te, zeigt sich ein dif­fe­ren­zier­te­res Bild. Nach wie vor ist Outlook als Programm für Windows-Computer kos­ten­pflich­tig. Du kannst es ent­we­der für rund 135 Euro kau­fen oder im Rahmen der Office365-Reihe mie­ten. Dann kos­tet es dich als Einzelnutzer 69 Euro pro Jahr, wobei du damit alle Office-Produkte nut­zen kannst und auch noch einen Terabyte Onlinespeicherplatz auf OneDrive bekommst. Bei Dropbox wäre allein der Speicherplatz schon teu­rer, was übri­gens der Grund war, war­um ich von Dropbox zu OneDrive gewech­selt bin.

Willst du jedoch kein Geld aus­ge­ben, so kannst du die Outlook-Web-App eben­so ver­wen­den, wie die mobi­len Apps, die es für Android und iOS, wie auch Windows-Smartphones gibt. Outlook inte­griert auf Wunsch Mac- und Google-Kalender, so dass du eine Art Nachrichten- und Terminzentrale auf­bau­en kannst, die übers Web und über dei­ne mobi­len Geräte funk­tio­niert.

Microsoft Outlook for Mobilke: links Android, rechts iOS

Microsoft Outlook for Mobilke: links Android, rechts iOS

Ich ver­wen­de Outlook sowohl auf iOS, wie auch unter Android als mei­nen Standard-Mailclient. Damit rei­ze ich die Software indes nicht aus. In glei­cher Weise könn­te ich mei­ne Termine damit ver­wal­ten. Integriert habe ich sie sogar, also den voll­stän­di­gen Überblick erhal­te ich im Outlook. Nur ver­wal­ten tue ich sie dar­über nicht, was aber eine rei­ne Geschmackssache ist. Bei mir liegt es dar­an, dass ich am Desktop mit den Google-Apps direkt arbei­te und am Mobilgerät ent­spre­chend ledig­lich eine sinn­vol­le Sicht auf die Daten benö­ti­ge.

Unter iOS set­ze ich Outlook vor allem wegen sei­ner Fähigkeit, in rele­van­te und sons­ti­ge Nachrichten zu unter­schei­den ein. Für sons­ti­ge Nachrichten habe ich die Benachrichtigungen abge­schal­tet, so dass iOS mich nur über den Eingang rele­van­ter Mails unter­rich­tet. Im ande­ren Falle, also mit der iOS Mail-App, hät­te ich alle paar Minuten eine Benachrichtigung. Nervig.

Microsoft Outlook: Web-App

Microsoft Outlook: Web-App

Outlook gehört in unse­re Übersicht defi­ni­tiv hin­ein. Selbst in der kos­ten­lo­sen Variante bie­tet es genü­gend Komfort und Synchronisationsmöglichkeiten, um auch geho­be­ne­ren Ansprüchen gerecht zu wer­den. Wenn du übri­gens zudem eine Desktopvariante benö­tigst, um auf die Daten zuzu­grei­fen, kannst du unter macOS ein­fach die bord­ei­ge­nen Programme neh­men. Unter Windows ver­wen­dest du die Mail-App und star­test von dort aus im Bedarfsfalle die Kalender-App. Das funk­tio­niert alles völ­lig rei­bungs­los.

Wunderlist

Wunderlist: Landing Page

Wunderlist: Landing Page

Wo wir schon bei Microsoft sind, kön­nen wir gleich noch Wunderlist als platt­form­über­grei­fen­de Taskmanager-Lösung mit betrach­ten. Auch Wunderlist wur­de vom Konzern aus Redmond ver­schlun­gen, erlitt aller­dings, zumin­dest bis­lang, nicht das Schicksal der Sunrise-App. Stattdessen gibt es den Aufgabenverwalter aus Berlin immer noch.

Wunderlist konn­te von Beginn an durch sei­ne extrem brei­te Plattformunterstützung glän­zen und dar­an hat sich nichts geän­dert. Es gibt nati­ve Apps für macOS, Windows, Android, iOS und Windows-Smartphones. Zudem kannst du Sniplets für Chrome, Firefox und Safari inte­grie­ren oder eine Chrome-Extension instal­lie­ren. In Microsofts Outlook lässt sich Wunderlist naht­los ein­bau­en.

Neben den gan­zen Apps nutzt du Wunderlist auf Wunsch ganz sim­pel per Web-App, fle­xi­bler geht es im Grunde nicht. Gerade im Zusammenspiel mit Outlook spielt Wunderlist sei­ne Stärken voll aus, aber Verwender ande­rer Systeme und Dienste brau­chen eben­falls nicht zu zögern.

Das Verfallsdatum für Wunderlist ist im Grunde bereits abge­lau­fen. Microsoft woll­te sei­ne neue App To-Do als Alternative plat­zie­ren. Ich schrieb dar­über. Noch immer ist To-Do eher eine Spielerei als eine ernst­zu­neh­men­de App. Die Redmonder Laienspieltruppe ent­schied sich dar­auf­hin, Wunderlist ein­fach noch ein Weilchen lau­fen zu las­sen.

Wunderlist: Egal welche App du verwendest. Die Optik ist stets die gleiche.

Wunderlist: Egal, wel­che App du ver­wen­dest. Die Optik ist stets die glei­che.

Microsoft To-Do

Microsoft To-Do, gut aus­se­hen tut sie ja. (Screenshot: Microsoft)

Da ist die eben schon leicht spöt­tisch bedach­te App aus Redmond. Sie ist kei­ne Kalender-Anwendung, son­dern eben­falls ein rei­ner Aufgabenplaner. Auch drei Jahre nach der Wunderlist-Übernahme durch Microsoft kann der desi­gnier­te Nachfolger namens To-Do nichts von dem, was Wunderlist in Meisterschaft voll­führt.

Mein wei­ter oben ver­link­ter Beitrag zum Thema ist wei­test­ge­hend aktu­ell geblie­ben. Auch im Juli 2018 bie­tet To-Do kei­ne Kommentare an der Aufgabe und kei­ne ech­te Kollaboration, wie­wohl du inzwi­schen per E-Mail Personen ein­la­den kannst, eine kon­kre­te Aufgabe anzu­se­hen und zu bear­bei­ten.

Es stellt sich wirk­lich die Frage, was die Redmonder mit dem talen­tier­ten Team aus Berlin gemacht haben. Ich kann mir nicht vor­stel­len, dass die auch nur das Geringste mit To-Do zu tun haben.

Zur Ehrenrettung muss gesagt wer­den, dass es neben der Web-App und jenen für Android und iOS inzwi­schen eine nati­ve App für Windows 10 gibt. Das ist alles im Grunde recht viel­ver­spre­chend, nur hal­ten tut To-Do leis­tungs­mä­ßig bis­lang nichts davon.

To-Do ist aktu­ell kos­ten­los nutz­bar, wird aber ver­mut­lich über kurz oder lang Teil des MIetangebots von Offive 365 wer­den.

Kin Calendar

Der Kin Calendar befin­det sich zur Zeit in einer Betaphase, zu der man nur per Invite Zutritt bekommt. Entstanden ist die Lösung nach Aussage der Entwickler als direk­te Folge des Verschwindens des Sunrise Calendar. Und so ver­wun­dert es nicht, dass Kin sich optisch stark an das ver­bli­che­ne Vorbild anlehnt.

Kin, ein optisch groß­ar­ti­ger Kalender. (Screenshot: Kin)

Zum jet­zi­gen Zeitpunkt ist Kin selbst für die­je­ni­gen, die – wie ich – einen Invite haben, kei­ne ech­te Alternative zu einer der ande­ren, in die­sem Artikel genann­ten Lösungen. Sicherlich, Kin sieht fan­tas­tisch aus. Alle Interaktionen sind flüs­sig ani­miert und auch Integrationen mit exter­nen Diensten, dar­un­ter Trello, Wunderlist, Eventbrite, Github und eine Handvoll wei­te­re, gibt es schon. Viel brin­gen tun die­se Integretationen indes nicht, wenn sie über­haupt funk­tio­nie­ren. So ist es mir auch nach mehr­ma­li­gen Versuchen weder gelun­gen, mei­ne Google Kalender, noch mei­nen Todoist-Account anzu­bin­den.

Optisch ist Kin eine Wucht. Wesentlich mehr ist aller­dings noch nicht vor­han­den, auch mobi­le Apps gibt es nicht. Im Juli 2018 regt sich lei­ser Zweifel, ob das noch­mal was wird. Wetten täte ich nicht dar­auf.

Google Kalender

Der Google Kalender im Einsatz (Bildquelle: Google)

Google lie­fert einen Klassiker unter den platt­form­über­grei­fen­den Kalenderlösungen. Google Kalender lässt sich her­vor­ra­gend mit Android und iOS syn­chro­ni­sie­ren. Auch Apples Kalender-App kann mit dem Google Kalender ver­wen­det wer­den. Für Android gibt es (natür­lich) eine eige­ne App, für iOS eben­falls. Zusätzlich kön­nen iOS- und Mac-Nutzer Google Kalender mit ihren nati­ven Kalender-Lösungen nach ein­fa­cher Konfiguration nut­zen.

Windows-User ver­wen­den ent­we­der die Weboberfläche oder syn­chro­ni­sie­ren den Google Kalender mit der Microsoft-Lösung Outlook. Inzwischen bie­tet nahe­zu jede exter­ne App auch die Synchronisation mit dem Google Kalender an. Verwendest du den Mozilla-Mailclient Thunderbird, nutzt du am bes­ten eines der ver­füg­ba­ren Kalender-Addons, um die Synchronisation mit dei­nen Google-Terminen hin­zu­be­kom­men. Besonders geeig­net ist das Add-On namens Lightning Calendar.

Kleiner Einschub: Thunderbird gibt es für Windows, Mac und Linux. Man könn­te also durch­aus auch von einer platt­form­über­grei­fen­den Kalenderlösung spre­chen, wenn du Thunderbird mit Lightning kop­pelst. Es gibt aber ers­tens kei­ne Web-Version und zwei­tens musst du einen Kalenderdienst ein­bin­den. Deshalb ist Thunderbird in die­ser Liste nur als Randnotiz dabei.

Sehr gut ist, dass du dei­ne Kalender tei­len kannst, ent­we­der mit einer öffent­li­chen Kalender-Freigabe oder nur mit bestimm­ten Personen. Eine Besonderheit ist, dass der Google Kalender per Feed abon­niert wer­den kann. Desweiteren las­sen sich die Kalender in Webseiten ein­bet­ten. Dieses Feature hat ansons­ten nur noch der Zoho Calendar zu bie­ten. Da ist es fast schon selbst­ver­ständ­lich, dass du ande­re Personen zu Veranstaltungen ein­la­den kannst.

Im Oktober 2017 erhielt der Google Calendar eine opti­sche Verjüngungskur und sieht seit­dem auch noch rich­tig gut aus. Gleiches erfuhr die Android-App zum Produkt. An den wesent­li­chen Eckdaten hat sich nichts gra­vie­ren­des geän­dert.

Der Google Kalender ist kos­ten­los und es sieht nicht danach aus, als soll­te sich das in Zukunft ändern.

Screenshot Webansicht

Der Google Calendar in fri­scher Optik, Herbst 2017. (Screenshot: Google)

Screenshot Android App

Frische Optik, auch für die Calendar-App (Screenshot: Google Play-Store)

Apple Kalender

Ich gebe es zu. Ich nut­ze mei­nen Apple Kalender nicht. (Screenshot: D. Petereit)

Als Mac-Nutzer brauchst du nicht lan­ge zu über­le­gen, wel­chen Kalender du ver­wen­den soll­test. Hier bie­tet sich der Apple Kalender gera­de­zu zwin­gend an. Über alle Mac-Geräte syn­chro­ni­siert sich dein Kalender voll­au­to­ma­tisch. Dein Zutun ist nicht erfor­der­lich.

Gleichzeitig ist der Apple Kalender, der in der Web-Version iCloud Kalender heißt, so fle­xi­bel, dass du ihn auch in Outlook oder Google Kalender und vie­le ande­re exter­ne Services und Apps ein­bin­den kannst. Apple unter­stützt hier­für das fle­xi­ble iCal-Format, das seit lan­gem die Grundlage für den offe­nen Austausch von Termindaten ist und in grau­er Vorzeit von Lotus- und Microsoft-Entwicklern erson­nen wur­de.

Auch der Apple Kalender ist voll­kom­men kos­ten­los nutz­bar. Als Eintrittskarte benö­tigst du aller­dings ein Gerät des­sel­ben Herstellers.

Zoho Calendar

Der Zoho Calendar muss sich nicht ver­ste­cken. (Screenshot: Zoho)

Zoho ist ein Unternehmen mit Sitz in Indien, das sich durch ein lang­sa­mes, gedul­di­ges und unauf­ge­reg­tes Wachstum aus­zeich­net. Vollkommen pri­vat finan­ziert und ohne Druck, Anleger-„Fantasien” befrie­di­gen zu müs­sen, ent­wi­ckelt Zoho seit Jahrzehnten sta­bi­le Bürosoftware, die in direk­ter Konkurrenz zu den Google Apps steht.

Anders als Google kann Zoho zwar nicht auf Hunderte von Millionen Nutzer bli­cken, 30 Millionen sind es inzwi­schen aber auch. Genau wie die Google-Suite, die neu­er­dings G-Apps heißt, kannst du die Zoho-Palette für dein Unternehmen im Rahmen eines Mietmodells erwer­ben. Genau wie die Google-Produkte sind auch jene aus dem Hause Zoho für klei­ne­re Bedarfe kos­ten­los nutz­bar. Anders als Googles Werkzeugkasten, der sich auf eini­ge Basisprodukte beschränkt, ist Zohos Palette gera­de­zu rie­sig. Sogar ein CRM-System ist dabei und eine Lösung für die Abbildung von Bewerberprozessen im Personalmanagement, sowie ver­schie­de­ne Tools für die Buchhaltung und das Reporting.

So ver­wun­dert es nicht, dass der Zoho Calendar eine sehr leis­tungs­fä­hi­ge Alternative zum Google Kalender dar­stellt. Im Grunde kannst du hoch­scrol­len und lesen, was ich zu Googles Zeitplaner schrieb. All das stimmt so auch für Zohos Lösung. Wenn du wei­te­re Produkte des indi­schen Herstellers nutzt, pro­fi­tierst du natür­lich von der engen Einbindung aller Teile der Suite. So ter­mi­nierst du etwa Leads aus dem CRM direkt im Kalender.

Natürlich eig­net sich Zoho Calendar für die Gruppenterminplanung und auch das Einblenden öffent­lich ver­füg­ba­rer Kalender ist kein Problem. Zoho Calendar lässt sich in Websites ein­bet­ten, als Feed abon­nie­ren und mit sämt­li­chen ande­ren Lösungen inte­grie­ren, im Zweifel via CalDAV und iCal (ics). Willst du dei­ne Aufgaben eben­falls im Zusammenspiel orga­ni­sie­ren, ver­wen­dest du das Pendant Zoho Tasks, dass eben­falls Teil der Suite ist.

Zoho Mail auf dem Smartphone inte­griert den Kalender. (Screenshot: Zoho)

Der Zoho Calendar spricht übri­gens Deutsch, so dass du dei­ne Englischkenntnisse nicht zu bemü­hen brauchst. Willst du den Zoho Calendar mobil nut­zen, ver­wen­dest du hier­für die Zoho Mail-App, die es sowohl für iOS, wie auch für Android gibt.

Eine nicht unbe­acht­li­che Besonderheit der Zoho-Suite ist wei­ter­hin, dass du sie sogar auf dei­ner eige­nen Hardware hos­ten kannst. Aber die­ses Thema wür­de den Beitrag spren­gen.

Zoho schnürt sei­ne Suite zu ver­schie­de­nen Paketen und bepreist sie unter­schied­lich. Es gibt aber stets eine Free-Variante, die für die Nutzung als Freelancer oder klei­ne Agentur völ­lig aus­rei­chend sein dürf­te. Preislich liegt Zoho dabei im abso­lut kon­kur­renz­fä­hi­gen Bereich und ori­en­tiert sich eher an Google und Microsoft, so dass du im ein­stel­li­gen Dollarbereich pro Nutzer und Monat rech­nen darfst.

 

Teamup Calendar

Der Teamup-Kalender mit ange­pass­ter Optik. (Screenshot: D. Petereit)

Der Teamup Calendar ist für all jene gut, die gemein­sam an Terminen arbei­ten. Klingt abs­trakt? Ja, hier musst du ein wenig offe­ner ans Konzept gehen. Denn natür­lich kannst du mit Teamup ein­fach allen Teammitgliedern einen eige­nen Kalender inner­halb des Systems geben und die Termine in einer gemein­sa­men Übersicht kon­so­li­die­ren.

Du könn­test aber auch etwa die Belegung dei­nes Fuhrparks mit dem Tool orga­ni­sie­ren, oder die Belegung der Konferenzräume in dei­nem Unternehmen, oder dei­nen Kunden ermög­li­chen, sich bei dir Termine zu holen. In all die­sen Fällen, zu denen du auf der Teamup-Homepage hau­fen­wei­se Best Practices fin­dest, ist der Kalender kei­ner Person, son­dern etwa einem Raum oder einem Fahrzeug oder einem Sprechzimmer, halt irgend­ei­ner Ressource, zuge­ord­net.

Deshalb kennt Teamup kei­ne Begrenzung der Nutzer, son­dern derer darfst du belie­big vie­le anle­gen. Vielleicht gibt es ja auch klei­ne Einsatztrupps in dei­nem Unternehmen, die aus jeweils drei Mann bestehen und ihre Termine immer gemein­sam wahr­neh­men. Dann bräuch­ten die­se drei Nutzer nur Zugriff auf einen Kalender, wäh­rend sich die Gesamtzahl der Temine über die Gesamtzahl der Einsatztrupps defi­nie­ren wür­de. Ist klar, oder?

Es gibt also kei­ne Begrenzung der Nutzer, aber es gibt eine Begrenzung der Kalender. Im kos­ten­lo­sen Account kannst du acht Kalender anle­gen und ohne Einschränkungen nut­zen. Termindaten wer­den aller­dings nur für ein Jahr auf­be­wahrt und die Zugriffssteuerung erfolgt über gehei­me Links, nicht über ein Passwort. Bei gewerbs­mä­ßi­ger Verwendung und einem ent­spre­chen­den Kalenderbedarf wirst du daher schnell auf die Idee kom­men, eines der kos­ten­pflich­ti­gen Angebote neh­men zu wol­len.

Für 12 Kalender und eine Aufbewahrungsfrist von fünf Jahren, sowie der Anmeldemöglichkeit mit Passwort zahlst du acht USD im Monat. Diese acht Dollar ver­ste­hen sich für die kom­plet­te Lösung, nicht etwa pro Nutzer. Wenn du willst, kannst du es auf die Zahl der Kalender run­ter­rech­nen und kommst auf etwa 66 US-Cent pro Kalender und Monat. Für 20 USD bekommst du 50 Kalender, zahlst also nur mehr 40 US-Cent pro Kalender. In die­sem Tarif sind dann auch Bild- und sons­ti­ge Dateiuploads mög­lich. Termindaten wer­den zehn Jahre gesi­chert.

Funktional lässt Teamup kaum Wünsche offen. Das Interface spricht Deutsch und kann per Logo auf dein Corporate Design ange­passt wer­den. Schau dir den Screenshot wei­ter oben an. Ich habe das Dr. Web-Logo ein­ge­fügt. Teamup bie­tet Apps für iOS und Android, sowie eine Integration mit dem Kommunikations-Tool Slack. Darüber hin­aus kannst du Teamup-Termine in Googles Kalender inte­grie­ren und umge­kehrt.

Teamup befin­det sich in über­aus reger Entwicklung und kann mit gro­ßen Namen als Kunden beein­dru­cken. Stöber ein­fach mal durch die Fallstudien direkt auf der Homepage.

Any.do (+ Cal)

Any.do Aufgabenverwaltung

Any.do ist kei­ne Kalender-App, son­dern eine Aufgabenverwaltung, also neu­deutsch ein Task-Manager. Die preis­ge­krön­te App ist leicht zu bedie­nen und syn­chro­ni­siert sich per­fekt auf allen Geräten. Für Android und iOS wer­den jeweils Apps ange­bo­ten, für Google Chrome gibt es eine spe­zi­el­le Erweiterung und zur Verwaltung der Termine und Aufgaben auf dem hei­mi­schen Rechner steht die über­sicht­li­che Weboberfläche zur Verfügung.

Die ToDo-Listen las­sen sich mit Freunden, Familienmitgliedern und Kollegen tei­len. Teile eine Einkaufsliste mit Ihrem Partner, pla­ne eine Veranstaltung mit dei­nen Freunden oder ach­te ein­fach dar­auf, dass du den Überblick über ein beruf­li­ches Projekt behältst. Any.do kann per Erweiterung in Gmail inte­griert wer­den und klinkt sich dort in jede Mail ein, um Nachverfolgungsoptionen anzu­bie­ten.

Die Any.do Synchronisation über alle Geräte

Wohl auf­grund des gro­ßen Erfolgs der Taskmanager-App, ent­schie­den sich die Macher von Any.do dafür, dem Aufgabenplaner einen Kalender zur Seite zu stel­len. Dieser trägt den simp­len Namen Cal und fügt sich gestal­te­risch naht­los in die Optik von Any.do ein.

Das Video zeigt zwar die App für Android. Diese ist aller­dings optisch und funk­tio­nal mit jener für iOS weit­ge­hend iden­tisch. Eine Web-App gibt es, anders als für Any.do sel­ber, zumin­dest bis­lang nicht. Cal ist eben­falls kos­ten­los erhält­lich.

Der Haken an der Sache ist, dass Cal kein Kalender im eigent­li­chen Sinne ist, son­dern nur als Frontend für einen Kalender genom­men wer­den kann, den du woan­ders ein­ge­rich­tet hast. So ver­wal­test du etwa ganz pri­ma dei­ne Google Kalender mit Cal. Wenn du indes noch kei­nen Kalenderservice nutzt, ist Cal kei­ne Alternative für dich.

Cal von Any.do: Hübsch ist die App ohne Zweifel.

Cal von Any.do: Hübsch ist die App ohne Zweifel.

Seinen vol­len Nutzen bringt Cal nur im Zusammenspiel mit dem Taskplaner Any.do, wes­halb du bei­de Dienste mit­ein­an­der kop­peln kannst und auch soll­test. Tust du das nicht, nervt Cal dich an vie­len Stellen mit der Empfehlung, dies doch end­lich nach­zu­ho­len.

Im Umgang mit Cal ist deut­lich zu erken­nen, dass das Hauptaugenmerk der Entwickler auf der Gestaltung gele­gen hat. So kamen Entscheidungen zustan­de, die an man­chen Stellen durch­aus zu hin­ter­fra­gen wären. Klar sieht es bes­ser aus, wenn man stets nur einen Tag sieht. Allerdings ist manch­mal die Übersicht einer gan­zen Woche oder wenigs­tens eine in Agenda-Form weit­aus hilf­rei­cher. Cal bie­tet bei­des nicht. Dafür erhältst du den mit Abstand schöns­ten Dialog zur Eintragung neu­er Termine, den es am Markt gibt.

Die Macher von Any.do haben inzwi­schen aller­dings ein biss­chen die Begeisterung für ihr Nebenprodukt Cal ver­lo­ren. Updates gibt es seit zwei Jahren nicht mehr, wäh­rend Any.do sel­ber fast schon inno­va­tiv fort­ent­wi­ckelt wird. Hier war­ten wir auf den Any.do Assistant, der Aufgabenplanung auf ein neu­es Level heben soll.

Inzwischen gibt es eine Premium-Version von Any.do, die zwi­schen 2 und 3 USD kos­tet, je nach­dem, auf wie­vie­len Geräten du die App nut­zen willst. Interessant ist eben­so die Slack-Integration, die dir dei­ne Aufgabenverwaltung als Bot bereit­stellt.

Bist du aber auf der Suche nach einer Kalender-Anwendung, ich wür­de dir Any.do Cal, obwohl kos­ten­los, aktu­ell nicht emp­feh­len. Vielleicht ändert sich das jedoch bis zum nächs­ten Update die­ses Beitrags.

Todoist

Todoist fei­er­te in 2017 sei­nen zehn­ten Geburtstag. Mittlerweile arbei­ten fast 50 Mitarbeiter an dem Dienst, der anläss­lich sei­nes Geburtstages sei­nen zehn­mil­li­ons­ten Nutzer begrü­ßen durf­te. Todoist hat­te von Beginn an sei­nen eige­nen Ansatz, sei­ne eige­ne Vorstellung von einer Aufgabenverwaltung. Ich weiß nicht, ob oder bes­ser, wie oft, das Team intern dis­ku­tiert hat, ob es nicht sinn­voll wäre, der Aufgabenverwaltung eine zusätz­li­che Terminverwaltung an die Seite zu stel­len. Passiert ist es jeden­falls nie und nach zehn Jahren wür­de ich auch nicht mehr damit rech­nen.

Was also als ers­tes auf­fällt, wenn man eigent­lich auf der Suche nach einem Kalender ist, ist, dass es kei­nen gibt. In Todoist erfolgt die Darstellung der Aufgaben grund­sätz­lich in Listenform. Dabei gibt es zeit­be­zo­ge­ne Listen, wie „Heute” und „Nächste 7 Tage”. Darin siehst du auch Tage, die nicht mit Aufgaben belegt sind, so dass mit viel Fantasie ein Kalender ent­ste­hen kann. Natürlich ist es allein dei­ne Sache, wie du Todoist ver­wen­dest. So könn­test du Termine als Aufgaben dort ein­tra­gen, gedacht ist es so indes nicht.

Eine wesent­li­che Stärke von Todoist besteht in der brei­ten Plattformunterstützung. Egal, wel­ches Mobilgerät du ver­wen­dest, es gibt eine App dafür. Native Apps ste­hen zudem für Windows und macOS zur Verfügung, wobei die Web-App für mich per­sön­lich noch immer völ­lig aus­rei­chend war. Ich ver­wen­de auf Desktop-Geräten kei­ne nati­ve Todoist-App, son­dern aus­schließ­lich das Web-Interface.

Zusätzlich zu den diver­sen Apps ste­hen für Todoist diver­se Erweiterungen zur Verfügung, mit deren Hilfe man Todoist etwa in Gmail oder Outlook inte­griert. Auch die Browsererweiterung, die es erlaubt, die gera­de besuch­te Website als Aufgabe hin­zu­zu­fü­gen, nut­ze ich ger­ne und häu­fig.

Optisch redu­ziert sich Todoist auf das abso­lu­te Minimum, was das Arbeiten mit dem Dienst ein­fach und fokus­siert gestal­tet. Alles, was heut­zu­ta­ge zu Design gepre­digt wird, setzt Todoist schon seit zehn Jahren um.

Todoist: Viel Whitespace und kla­res Design. (Foto: Todoist)

Meine Lieblingsfunktion ist die Möglichkeit, Termine natür­lich-sprach­lich ein­zu­tra­gen. Man tippt etwa “Morgen früh um acht Uhr” und Todoist legt den Termin kor­rekt an. Genauso funk­tio­niert das Anlegen wie­der­keh­ren­der Termine, etwa mit “jeden Montag um acht Uhr”.

Insgesamt bie­tet Todoist ein aus­ge­reif­tes Gesamtpaket, bei dem kaum Wünsche offen blei­ben. So kannst du natür­lich auch Aufgaben dele­gie­ren und im Team ver­wal­ten. Teilprojekte und Unteraufgaben sor­gen für grö­ße­re Übersichtlichkeit inner­halb kom­ple­xe­rer Aufgabenzusammenhänge. All die­se Features ste­hen kos­ten­frei zur Verfügung.

Willst du aller­dings mit Kommentaren arbei­ten oder Aufgaben zusätz­lich über Etiketten und Filter sor­tie­ren, so benö­tigst du einen Premium-Account. Dieser schlägt mit über­schau­ba­ren 32 Euro pro Jahr zu Buche. Der Team-Account kos­tet das glei­che pro Team-Mitglied, beinhal­tet aber zudem eine Team-Administration und die zen­tra­le Rechnungsstellung für alle Member. Gerade letz­te­res ist eine Komfortfunktion, die erstaun­li­cher­wei­se nicht vie­le Dienste bie­ten. Da muss jeder Nutzer sei­nen eige­nen Bezahlvorgang star­ten. Undenkbar in grö­ße­ren Unternehmen.

Über die ver­schie­de­nen Features der ver­schie­de­nen Tarife infor­mierst du dich im Detail an die­ser Stelle.

Jorte

Jorte ist ein Kalender aus dem Land der auf­ge­hen­den Sonne, was auch das, für west­li­che Augen, eher ver­spielt kit­schi­ge Design erklä­ren dürf­te. Jorte gibt es für die Smartphones unter iOS, Android und Windows, sowie als Web-App, die sich dann Jorte Cloud nennt. Hinsichtlich der Optik wird jeder schlech­te Geschmack bedient, sogar ein zimt­i­ges Design kann gewählt wer­den.

Funktional ori­en­tiert sich Jorte an bewähr­ten Konzepten aus der ana­lo­gen Welt, etwa denen eines Filofax. Die App bringt Notizen, Termine und Aufgaben unter einen Hut und eig­net sich daher aus­ge­spro­chen gut im Alltag. Ähnlich wie im Google Calendar, las­sen sich exter­ne Kalender zu Jorte hin­zu­fü­gen, so dass du etwa stets siehst, wann die Schulferien oder der nächs­te Feiertag sind, sofern du sol­che öffent­lich ver­füg­ba­ren Kalender ein­ge­bun­den hast. Deine Kalender kannst du eben­so frei­ge­ben, zum Beispiel im Team oder für die Öffentlichkeit. Weitergehende Möglichkeiten, etwa der geziel­ten Delegation, gibt es nicht.

Während die Web-App rei­bungs­los funk­tio­niert, sind es die mobi­len Apps, die Fans des Kalenders wohl den meis­ten Spaß berei­ten wer­den. Hier fügst du sogar direkt Fotos zu Terminen hin­zu und wählst aus einer gro­ßen Vielfalt unter­schied­li­cher Icons und Fonts. Wer’s mag…

Um die Werbung in Jorte abzu­schal­ten, musst du für Jorte Plus jähr­lich (!!) 3,99 USD berap­pen. Bist du ein Fan ver­spiel­ter Designs holst du dir mit Jorte Buffet für 1,99 USD im Monat eine grö­ße­re Vielfalt an Icons und Bildchen ins Haus. Möchtest du Evernote und Office 365 an Jorte anbin­den, kos­tet dich das 2,99 USD monat­lich im Premium-Plan. Beachte bit­te, dass Jorte Plus tat­säch­lich 3,99 USD im Jahr kos­tet, wäh­rend alle ande­re Tarife monat­lich zu zah­len sind.

Jorte bie­tet einen nen­nens­wer­ten Funktionsumfang, schafft es aber nicht, für Begeisterung zu sor­gen. Die Tools wir­ken alt­ba­cken, min­des­tens irgend­wie nicht für euro­päi­sche User gemacht. Schon die Website mit ihrer voll­kom­men inkon­sis­ten­ten Optik wirkt wie ein Relikt aus grau­er Vorzeit.

Dennoch kann ich Jorte kei­nen ech­ten Vorwurf machen. Die Android-App wur­de die­ser Tage erst mit einem Update ver­se­hen. Das Produkt befin­det sich in akti­ver Entwicklung.

SmartDay – kollaborativer Termin- und Aufgabenplaner

SmartDay von Leftcoastlogic ver­steht sich als One-Stop-Shop für die Termin- und Aufgabenplanung ech­ter Menschen. Es will Termine, Verabredungen, Aufgaben, Notizen und Projekte glei­cher­ma­ßen orga­ni­sie­ren und setzt dabei voll auf Kollaboration. So kön­nen Kommentare zu jeder Aufgabe und jedem Termin ver­fasst, Aufgaben dele­giert und Projekte geteilt wer­den. Das Smarte an SmartDay soll sein, dass du, wenn du es möch­test, dei­ne Aufgaben auto­ma­tisch zwi­schen dei­ne sons­ti­gen Termine pla­nen las­sen kannst.

SmartDay gibt es als mySmartDay.com für das Web. Hier ist es kos­ten­los und in ers­ter Linie als Synchronisations-Hub für die Apps für macOS, iOS und Android gedacht. Während die Nutzung der Web-App kos­ten­los ist, musst du für die macOS-Version 9,99 EUR, für die iOS-Version 4,99 EUR und für Android 3,64 EUR auf den Tisch zäh­len. Die Preise ver­ste­hen sich als Einmalzahlung, nicht als Abo.

Bevor du dich jetzt freu­dig auf das Paket stürzt, beden­ke, dass SmartDay seit min­des­tens Frühjahr 2016 ruht. Entwicklungstätigkeit ist kei­ne mehr zu erken­nen. Ich befürch­te, SmartDay wer­de ich beim nächs­ten Update die­ses Beitrags end­gül­tig ent­fer­nen kön­nen. Die Android-Version etwa steht im Play-Store schon nicht mehr zur Verfügung…

fruux – Contacts, Calendars & Tasks

fruux, synchronisiert alles und jedes

Das Münsteraner Startup fruux hat sich zur Aufgabe gemacht, so ziem­lich alles mit jedem in Echtzeit zu syn­chro­ni­sie­ren. fruux wird also mit den Anwendungen genutzt, die man bereits im Einsatz und lieb gewon­nen hat. Die Synchronisationslösung ist an kein bestimm­tes Betriebssystem gebun­den, es soll ein­fach mit allen funk­tio­nie­ren. Egal ob du Windows, Linux, Mac OS X, Android oder iOS nutzt. Teile dei­nen Kalender mit Freunden, kre­iere ein Team-Adressbuch oder arbei­te ande­re Dinge aus, die du ger­ne tei­len möch­test. Sämtliche Daten, die du fruux anver­traust, wan­dern in die fir­men­ei­ge­ne Cloud auf euro­päi­schen Servern.

Nach der Anmeldung für den kos­ten­frei­en Basic-Account wirst du auf­ge­for­dert, dei­ne Geräte und Anwendungen kurz zu syn­chro­ni­sie­ren, was rela­tiv schnell und mühe­los abläuft. Diese Arbeitsschritte wer­den nur ein­ma­lig fäl­lig, danach über­nimmt fruux die Arbeit und hält alle ein­ge­bun­de­nen Medien / Geräte syn­chron. Grundsätzlich syn­chro­ni­sie­rungs­fä­hig sind Kontakte, Kalender und Aufgabenlisten.

Das fruux Synchronisierungs-Setup

Nachdem dies ein­mal gesche­hen ist, kann fruux mit jedem Gerät von jedem Ort aus genutzt wer­den. In der kos­ten­frei­en Basisversion kön­nen 2 Geräte mit­ein­an­der syn­chro­ni­siert wer­den.

fruux - teilen und managen von überall

Hast du mehr Synchronisierungsbedarf, oder möch­test du mit dei­nem Team die Vorteile von fruux genie­ßen, dann musst du dich für einen der ange­bo­te­nen Premium-Accounts ent­schei­den.

Die kostenpflichtigen Accounts von fruux

Dabei ist der Pro Account für 4€ im Monat durch­aus bezahl­bar. Damit syn­chro­ni­sierst du bis zu 10 Geräte oder Anwendungen mit­ein­an­der. Auch darfst du so oft Dinge mit ande­ren tei­len, wie du möch­test.

Um fruux war es in den letz­ten Jahren eben­falls still gewor­den. Nachdem es erst danach aus­sah, als wür­de eine nam­haf­te Investorenbeteiligung der Entwicklung einen Schub ver­set­zen, hat sich die­se Annahme offen­bar nicht bewahr­hei­tet. Vor ziem­lich genau einem Jahr ver­mel­de­ten die Startup-Medien dann, dass fruux-Gründer Tobschall sei­ne vor­ma­li­gen Investoren wie­der aus dem Unternehmen gekauft habe. Seither ist für mich als Betrachter der Außenansicht wei­ter­hin nichts sub­stan­zi­el­les pas­siert. Von daher wür­de ich, wenn ich es jetzt ent­schei­den müss­te, auch künf­tig nicht auf fruux set­zen.

Yahoo Calendar

Den guten alten Yahoo Calendar gibt es immer noch. (Screenshot: D. Petereit)

Wenigstens die Nostalgie ver­pflich­tet mich, an die­ser Stelle den Yahoo Calendar nicht zu unter­schla­gen. Optisch und funk­tio­nal ist das Yahoo-Tool eine Untermenge des Google Kalenders, aber eben­so kos­ten­los. Im Web ist Yahoo Calendar inte­griert mit Yahoo Mail, ganz so, wie es bei Google auch klange Zeit war. Für die mobi­le Nutzung gibt es zwar eine Yahoo Mail-App, aber die­se inte­griert nicht den Kalender.

Willst du also dei­ne Termine auch unter­wegs sehen, musst du dich für eine der Drittanbieter-Apps ent­schei­den, die es zuhauf in den App-Stores gibt. Wenn CalDAV oder iCal unter­stützt wird, soll­te das kein Problem sein. Wenn du dich also im Yahoo-Universum wohl fühlst, könn­te der Yahoo Calendar die logi­sche Wahl für dich sein.

Um dir einen Kalender anzu­le­gen, benö­tigst du einen Yahoo-Account. Vielleicht hast du sogar noch einen aus den Neunzigern irgend­wo lie­gen ;-)

Cozi Family Organizer

Cozi Family Organizer: Speziell für Familien. (Foto: Cozi)

Gerne hät­te ich dir an die­ser Stelle noch die sehr viel­ver­spre­chen­de Lösung namens Cozi emp­foh­len, mit der du dei­ne Familie kom­plett durch­or­ga­ni­sie­ren könn­test. Sie bie­tet nicht nur einen farb­ko­dier­ten Kalender für die gan­ze Rasselbande, son­dern auch Einkaufs- und Aufgabenlisten und eini­ge ande­re Schmankerl, die es im Alltag zu einem sehr brauch­ba­ren Werkzeug machen.

Überdies gibt es den Leistungsumfang kos­ten­los und zwar als Web-App, wie auch für iOS und Android. Klingt gut? Ja, kann aber in Deutschland nicht gebucht wer­den. Tja, sind wir mal nei­disch auf die mehr als 20 Millionen Benutzer in ande­ren Teilen der Welt, die Cozi bereits ver­wen­den kön­nen.

Fazit

Gerade im Bereich der platt­form­über­grei­fen­den Kalender und Task-Manager besteht noch ein erhöh­ter Entwicklungsbedarf. Die nach mei­ner beschei­de­nen Meinung bes­te Lösung in unse­rem klei­nen Testfeld ist der Google Kalender.

Die zwei­te aus der Masse her­aus­ra­gen­de Anwendung ist Any.do, die ich sehr span­nend fin­de. Keinerlei Kosten und auf das Wesentliche, näm­lich die Terminverwaltung, redu­ziert. Allerdings kom­plet­tiert die App Cal des glei­chen Herstellers das Paket nur unzu­rei­chend.

Microsoft Outlook hat eine über­grei­fen­de Position an die­ser Stelle, da es sich mit vie­len Diensten inte­grie­ren lässt. So könn­test du etwa dei­ne Google Kalender mit Outlook ver­wal­ten. Mac-Nutzer grei­fenb schlicht zum Apple Kalender. Ich ver­wen­de für Termine den Google Calendar und für Aufgaben Todoist.

Welches System ver­wen­dest du und war­um?

Links zum Beitrag

Google Kalender

Microsoft Outlook

Wunderlist

Microsoft To-Do

Kin Calendar

Zoho Calendar

Teamup

Any.do

Cal by Any.do

Todoist

Jorte

SmartDay

fruux

(Der Beitrag erschien erst­mals am 16.Oktober 2014 und wird seit­dem regel­mä­ßig aktua­li­siert, zuletzt am 10 Juli 2018.)

(Artikelbild: Depositphotos)

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

12 Kommentare

  1. Vielen Dank für dei­ne Beitrag! Ich habe jedoch lei­der für mich kei­ne per­fek­te Lösung gefun­den.

    Daher mei­ne Frage: ich möch­te mei­nen Samsung Kalender mit mei­nem Google Kalender sowie dem Aplle Kalender mei­ner Freundes und mei­nem Outlook Kalender von der Firma zusam­men syn­chro­ni­sie­ren- geht das?

    Es ist sehr müh­se­lig 3 eige­ne Kalender zu ver­wal­ten und zusätz­lich dann die Termine mit mei­nem Freund abzu­stim­men..

  2. Ich nut­ze seit meh­re­ren Jahren EPIM (–> https://www.essentialpim.com/de/). Die Lösung sind – in mei­nem Fall auf Windows-PC & Android Mobile – aus­ge­reift, prak­ti­ka­bel und ansehn­lich. Die Daten lie­gen auf kei­ner Cloud, son­dern wer­den in einem gemein­sa­men Netzwerk (WLAN) syn­chro­ni­siert. Das ist nicht für alle Anwender aus­rei­chend, für klei­ne Privat- oder Bürolösungen, die eine Home-Basis haben, aber völ­lig ok.

  3. Mein absol­ter Kalender-Favorit ist aCalendar.

  4. Ich wür­de die Liste gene­rell noch um Todoist als Wunderlist Alternative ergän­zen. Gefällt mir per­sön­lich deut­lich bes­ser.

    Für Mac / Apple Nutzer ist Daylite 6 sicher mal einen Blick wert.

    Owncloud, oder der Ableger next­cloud wur­den hier ja schon als self­hosted Lösungen genannt. Da kann man dann selbst sei­ne Daten kon­trol­lie­ren. Baikal für Kontakte eben­falls. Ebenfalls nicht zu unter­schät­zen, aber wie Daylite schon eher im CRM Bereich anzu­se­hen ist Vtiger, oder der Fork Yetiforce.

    Im Todobereich gibt es eben­falls sehr inter­es­san­te freie Varianten wie wekan.io, kanboard.net und und und.…

    Da gibts neben Mainstream durch­aus noch Alternativen. ;)

  5. Ohne CALDAV macht das kei­nen Sinn.

    Alle mög­li­chen Exoten Mini- und Möchtetgern “Plattformen” wie z.B. Wunderlist wer­den unter­stützt, aber die eige­ne own­cloud und das uni­ver­sel­le cal­dav for­mat blei­ben aus­sen vor.

    Warum nur? Ein Schelm der Schlimmes denkt… z.B. dass es hier vor allem um das Abgreifen von Daten geht.
    Verstehe daher den Hype um die­se App über­haupt nicht

  6. Ja, OwnCloud drauf und fer­tig oder? Ist ja mitt­ler­wei­le schon ziem­lich weit gedie­gen. Weiß jmd fürs Firmenumfeld noch ande­re Anbieter wie Landmarks die in DE hos­ten?

  7. Schon krass, dass Sunrise Calendar noch kei­ne App für Windows hat.
    Ich mei­ne der Sunrise Calendar ist schließ­lich von Microsoft, wenn man der Angabe im Play Store hier ver­trau­en kann…

  8. Eigentlich sind da alle Käse. Denn in allen Fällen lie­gen die Kalender in irgend­wel­chen Clouds bei den Dienstanbietern, die dann gehackt wer­den, es sie viel­leicht mor­gen nicht mehr gibt und oder mit den Daten sonst­was machen.

    Ich hät­te mir hier eine Vorstellung von diver­sen CalDAV-Servern zum mie­ten oder sel­ber hos­ten und den diver­sen Clients gewünscht. Calender sind pri­va­te Daten und gehö­ren nicht in frem­de Hände.

    • fruux steckt hin­ter dem Open Source CardDAV/CalDAV/WebDAV Server sabre/dav (https://fruux.com/opensource/), der z.B. auch die Sync Funktionalität in ownCloud und Baikal ermög­licht. Vielleicht einen Blick wert, wenn es was selbst gehos­te­tes sein soll. Ich per­sön­lich wür­de mir den Stress selbst einen Server zu betrei­ben aller­dings ehr­lich gesagt nicht antun wol­len.

    • Auch wenn der Kommentar nun­mehr zwei Jahre her ist bleibt das in mei­nen Augen ein wich­ti­ger Punkt. Neben selbst gehos­te­ten Servern soll­ten aus mei­ner Sicht auch tra­di­tio­nel­le Synchronisationstools (MyPhoneExplorer, etc.) nicht uner­wähnt blei­ben.

      Ich selbst arbei­te seit einer Weile an einer dezen­tra­len Lösung, wenn man so will also ein Zwischending aus tra­di­tio­nel­lem Synchronisationstool und selbst gehos­te­tem Server: statt mit einem ein­zi­gen Server wer­den die Daten hier direkt zwi­schen den eige­nen Geräten aus­ge­tauscht, wäh­rend sich die­se im glei­chen Netzwerk befin­den. In vie­len Fällen kann man sich damit die Installation und Wartung eines Servers spa­ren, und eine voll­wer­ti­ge Offline-Nutzung wird ganz neben­bei natür­lich eben­falls mög­lich.
      Seit fast zwei Monaten ist die­se Software nun als “GeneralSync” im Rahmen einer öffent­li­chen Testphase kos­ten­frei erhält­lich (https://generalsync.com/) – unter­stützt wird der­zeit die Synchronisation von Kalendern zwi­schen Android-Geräten ab Android 4 und Mozilla Thunderbird, die Unterstützung von Addressbüchern und Outlook ist in der Entwicklung.

      Disclaimer: ich bin als Entwickler von GeneralSync natür­lich befan­gen.

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