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Dieter Petereit 11. Juli 2018

Organisiert bleiben: Die 14 besten plattformübergreifenden Kalender (nebst Apps)

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren...

Zeitplanung ist unabdingbar. Mindestens einen Kalender benötigst du daher auf jeden Fall. Digital sollte er sein, damit du als Webworker oder Digitalnomade die Organisation deiner endlichen Zeit ortsunabhängig und auf verschiedenen Geräten abwickeln kannst.

Wenn deine Termine und Aufgaben auf jedem Arbeitsgerät, etwa Notebook und Smartphone, korrekt angezeigt und aktuell gehalten werden, ist das schon mal die halbe Miete. Mac-User haben es dabei leicht, denn die Apple-Betriebssysteme sorgen eigenständig dafür. Doch auch für Windows und Android gibt es mittlerweile gute und durchdachte Lösungen. Heute stelle ich dir eine ganze Palette plattformübergreifender Lösungen vor, damit du immer organisiert bleibst und keinen Termin verpasst.

Die besten plattformübergreifenden Kalender
Es war einmal: Apples iCal heißt jetzt Kalender und sieht weitaus moderner aus.

Die Anforderungen an eine gute Kalender- / Taskmanager-Lösung

In der heutigen Zeit arbeitet der durchschnittliche Digitalworker nicht mehr nur an einem Gerät, sondern es werden neben dem Computer oder Notebook auch Smartphones oder Tablets genutzt. Die erste und wichtigste Anforderung ist also eine zügige und verlässliche Synchronisation der Termine und Aufgaben über alle verwendeten Geräte. Ebenso wichtig ist eine klare und übersichtliche Struktur. Du musst dich gut zurechtfinden. Zudem könnte es nicht schaden, wenn die Möglichkeit besteht, mit anderen Termine zu teilen.

Unter diesen Gesichtspunkten haben wir uns einige Lösungen angeschaut. Hier sind die Ergebnisse:

Microsoft Outlook

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Microsoft Outlook existiert seit gut zwanzig Jahren und war stets kostenpflichtig. Seit Outlook.com die ehemaligen Freemailer des Hauses, wie Hotmail oder Live-Mail ablöste, zeigt sich ein differenzierteres Bild. Nach wie vor ist Outlook als Programm für Windows-Computer kostenpflichtig. Du kannst es entweder für rund 135 Euro kaufen oder im Rahmen der Office365-Reihe mieten. Dann kostet es dich als Einzelnutzer 69 Euro pro Jahr, wobei du damit alle Office-Produkte nutzen kannst und auch noch einen Terabyte Onlinespeicherplatz auf OneDrive bekommst. Bei Dropbox wäre allein der Speicherplatz schon teurer, was übrigens der Grund war, warum ich von Dropbox zu OneDrive gewechselt bin.

Willst du jedoch kein Geld ausgeben, so kannst du die Outlook-Web-App ebenso verwenden, wie die mobilen Apps, die es für Android und iOS, wie auch Windows-Smartphones gibt. Outlook integriert auf Wunsch Mac- und Google-Kalender, so dass du eine Art Nachrichten- und Terminzentrale aufbauen kannst, die übers Web und über deine mobilen Geräte funktioniert.

Microsoft Outlook for Mobilke: links Android, rechts iOS

Microsoft Outlook for Mobilke: links Android, rechts iOS

Ich verwende Outlook sowohl auf iOS, wie auch unter Android als meinen Standard-Mailclient. Damit reize ich die Software indes nicht aus. In gleicher Weise könnte ich meine Termine damit verwalten. Integriert habe ich sie sogar, also den vollständigen Überblick erhalte ich im Outlook. Nur verwalten tue ich sie darüber nicht, was aber eine reine Geschmackssache ist. Bei mir liegt es daran, dass ich am Desktop mit den Google-Apps direkt arbeite und am Mobilgerät entsprechend lediglich eine sinnvolle Sicht auf die Daten benötige.

Unter iOS setze ich Outlook vor allem wegen seiner Fähigkeit, in relevante und sonstige Nachrichten zu unterscheiden ein. Für sonstige Nachrichten habe ich die Benachrichtigungen abgeschaltet, so dass iOS mich nur über den Eingang relevanter Mails unterrichtet. Im anderen Falle, also mit der iOS Mail-App, hätte ich alle paar Minuten eine Benachrichtigung. Nervig.

Microsoft Outlook: Web-App

Microsoft Outlook: Web-App

Outlook gehört in unsere Übersicht definitiv hinein. Selbst in der kostenlosen Variante bietet es genügend Komfort und Synchronisationsmöglichkeiten, um auch gehobeneren Ansprüchen gerecht zu werden. Wenn du übrigens zudem eine Desktopvariante benötigst, um auf die Daten zuzugreifen, kannst du unter macOS einfach die bordeigenen Programme nehmen. Unter Windows verwendest du die Mail-App und startest von dort aus im Bedarfsfalle die Kalender-App. Das funktioniert alles völlig reibungslos.

Wunderlist

Wunderlist: Landing Page

Wunderlist: Landing Page

Wo wir schon bei Microsoft sind, können wir gleich noch Wunderlist als plattformübergreifende Taskmanager-Lösung mit betrachten. Auch Wunderlist wurde vom Konzern aus Redmond verschlungen, erlitt allerdings, zumindest bislang, nicht das Schicksal der Sunrise-App. Stattdessen gibt es den Aufgabenverwalter aus Berlin immer noch.

Wunderlist konnte von Beginn an durch seine extrem breite Plattformunterstützung glänzen und daran hat sich nichts geändert. Es gibt native Apps für macOS, Windows, Android, iOS und Windows-Smartphones. Zudem kannst du Sniplets für Chrome, Firefox und Safari integrieren oder eine Chrome-Extension installieren. In Microsofts Outlook lässt sich Wunderlist nahtlos einbauen.

Neben den ganzen Apps nutzt du Wunderlist auf Wunsch ganz simpel per Web-App, flexibler geht es im Grunde nicht. Gerade im Zusammenspiel mit Outlook spielt Wunderlist seine Stärken voll aus, aber Verwender anderer Systeme und Dienste brauchen ebenfalls nicht zu zögern.

Das Verfallsdatum für Wunderlist ist im Grunde bereits abgelaufen. Microsoft wollte seine neue App To-Do als Alternative platzieren. Ich schrieb darüber. Noch immer ist To-Do eher eine Spielerei als eine ernstzunehmende App. Die Redmonder Laienspieltruppe entschied sich daraufhin, Wunderlist einfach noch ein Weilchen laufen zu lassen.

Wunderlist: Egal welche App du verwendest. Die Optik ist stets die gleiche.

Wunderlist: Egal, welche App du verwendest. Die Optik ist stets die gleiche.

Microsoft To-Do

Microsoft To-Do, gut aussehen tut sie ja. (Screenshot: Microsoft)

Da ist die eben schon leicht spöttisch bedachte App aus Redmond. Sie ist keine Kalender-Anwendung, sondern ebenfalls ein reiner Aufgabenplaner. Auch drei Jahre nach der Wunderlist-Übernahme durch Microsoft kann der designierte Nachfolger namens To-Do nichts von dem, was Wunderlist in Meisterschaft vollführt.

Mein weiter oben verlinkter Beitrag zum Thema ist weitestgehend aktuell geblieben. Auch im Juli 2018 bietet To-Do keine Kommentare an der Aufgabe und keine echte Kollaboration, wiewohl du inzwischen per E-Mail Personen einladen kannst, eine konkrete Aufgabe anzusehen und zu bearbeiten.

Es stellt sich wirklich die Frage, was die Redmonder mit dem talentierten Team aus Berlin gemacht haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die auch nur das Geringste mit To-Do zu tun haben.

Zur Ehrenrettung muss gesagt werden, dass es neben der Web-App und jenen für Android und iOS inzwischen eine native App für Windows 10 gibt. Das ist alles im Grunde recht vielversprechend, nur halten tut To-Do leistungsmäßig bislang nichts davon.

To-Do ist aktuell kostenlos nutzbar, wird aber vermutlich über kurz oder lang Teil des MIetangebots von Offive 365 werden.

Kin Calendar

Der Kin Calendar befindet sich zur Zeit in einer Betaphase, zu der man nur per Invite Zutritt bekommt. Entstanden ist die Lösung nach Aussage der Entwickler als direkte Folge des Verschwindens des Sunrise Calendar. Und so verwundert es nicht, dass Kin sich optisch stark an das verblichene Vorbild anlehnt.

Kin, ein optisch großartiger Kalender. (Screenshot: Kin)

Zum jetzigen Zeitpunkt ist Kin selbst für diejenigen, die – wie ich – einen Invite haben, keine echte Alternative zu einer der anderen, in diesem Artikel genannten Lösungen. Sicherlich, Kin sieht fantastisch aus. Alle Interaktionen sind flüssig animiert und auch Integrationen mit externen Diensten, darunter Trello, Wunderlist, Eventbrite, Github und eine Handvoll weitere, gibt es schon. Viel bringen tun diese Integretationen indes nicht, wenn sie überhaupt funktionieren. So ist es mir auch nach mehrmaligen Versuchen weder gelungen, meine Google Kalender, noch meinen Todoist-Account anzubinden.

Optisch ist Kin eine Wucht. Wesentlich mehr ist allerdings noch nicht vorhanden, auch mobile Apps gibt es nicht. Im Juli 2018 regt sich leiser Zweifel, ob das nochmal was wird. Wetten täte ich nicht darauf.

Google Kalender

Der Google Kalender im Einsatz (Bildquelle: Google)

Google liefert einen Klassiker unter den plattformübergreifenden Kalenderlösungen. Google Kalender lässt sich hervorragend mit Android und iOS synchronisieren. Auch Apples Kalender-App kann mit dem Google Kalender verwendet werden. Für Android gibt es (natürlich) eine eigene App, für iOS ebenfalls. Zusätzlich können iOS- und Mac-Nutzer Google Kalender mit ihren nativen Kalender-Lösungen nach einfacher Konfiguration nutzen.

Windows-User verwenden entweder die Weboberfläche oder synchronisieren den Google Kalender mit der Microsoft-Lösung Outlook. Inzwischen bietet nahezu jede externe App auch die Synchronisation mit dem Google Kalender an. Verwendest du den Mozilla-Mailclient Thunderbird, nutzt du am besten eines der verfügbaren Kalender-Addons, um die Synchronisation mit deinen Google-Terminen hinzubekommen. Besonders geeignet ist das Add-On namens Lightning Calendar.

Kleiner Einschub: Thunderbird gibt es für Windows, Mac und Linux. Man könnte also durchaus auch von einer plattformübergreifenden Kalenderlösung sprechen, wenn du Thunderbird mit Lightning koppelst. Es gibt aber erstens keine Web-Version und zweitens musst du einen Kalenderdienst einbinden. Deshalb ist Thunderbird in dieser Liste nur als Randnotiz dabei.

Sehr gut ist, dass du deine Kalender teilen kannst, entweder mit einer öffentlichen Kalender-Freigabe oder nur mit bestimmten Personen. Eine Besonderheit ist, dass der Google Kalender per Feed abonniert werden kann. Desweiteren lassen sich die Kalender in Webseiten einbetten. Dieses Feature hat ansonsten nur noch der Zoho Calendar zu bieten. Da ist es fast schon selbstverständlich, dass du andere Personen zu Veranstaltungen einladen kannst.

Im Oktober 2017 erhielt der Google Calendar eine optische Verjüngungskur und sieht seitdem auch noch richtig gut aus. Gleiches erfuhr die Android-App zum Produkt. An den wesentlichen Eckdaten hat sich nichts gravierendes geändert.

Der Google Kalender ist kostenlos und es sieht nicht danach aus, als sollte sich das in Zukunft ändern.

Screenshot Webansicht

Der Google Calendar in frischer Optik, Herbst 2017. (Screenshot: Google)

Screenshot Android App

Frische Optik, auch für die Calendar-App (Screenshot: Google Play-Store)

Apple Kalender

Ich gebe es zu. Ich nutze meinen Apple Kalender nicht. (Screenshot: D. Petereit)

Als Mac-Nutzer brauchst du nicht lange zu überlegen, welchen Kalender du verwenden solltest. Hier bietet sich der Apple Kalender geradezu zwingend an. Über alle Mac-Geräte synchronisiert sich dein Kalender vollautomatisch. Dein Zutun ist nicht erforderlich.

Gleichzeitig ist der Apple Kalender, der in der Web-Version iCloud Kalender heißt, so flexibel, dass du ihn auch in Outlook oder Google Kalender und viele andere externe Services und Apps einbinden kannst. Apple unterstützt hierfür das flexible iCal-Format, das seit langem die Grundlage für den offenen Austausch von Termindaten ist und in grauer Vorzeit von Lotus- und Microsoft-Entwicklern ersonnen wurde.

Auch der Apple Kalender ist vollkommen kostenlos nutzbar. Als Eintrittskarte benötigst du allerdings ein Gerät desselben Herstellers.

Zoho Calendar

Der Zoho Calendar muss sich nicht verstecken. (Screenshot: Zoho)

Zoho ist ein Unternehmen mit Sitz in Indien, das sich durch ein langsames, geduldiges und unaufgeregtes Wachstum auszeichnet. Vollkommen privat finanziert und ohne Druck, Anleger-„Fantasien” befriedigen zu müssen, entwickelt Zoho seit Jahrzehnten stabile Bürosoftware, die in direkter Konkurrenz zu den Google Apps steht.

Anders als Google kann Zoho zwar nicht auf Hunderte von Millionen Nutzer blicken, 30 Millionen sind es inzwischen aber auch. Genau wie die Google-Suite, die neuerdings G-Apps heißt, kannst du die Zoho-Palette für dein Unternehmen im Rahmen eines Mietmodells erwerben. Genau wie die Google-Produkte sind auch jene aus dem Hause Zoho für kleinere Bedarfe kostenlos nutzbar. Anders als Googles Werkzeugkasten, der sich auf einige Basisprodukte beschränkt, ist Zohos Palette geradezu riesig. Sogar ein CRM-System ist dabei und eine Lösung für die Abbildung von Bewerberprozessen im Personalmanagement, sowie verschiedene Tools für die Buchhaltung und das Reporting.

So verwundert es nicht, dass der Zoho Calendar eine sehr leistungsfähige Alternative zum Google Kalender darstellt. Im Grunde kannst du hochscrollen und lesen, was ich zu Googles Zeitplaner schrieb. All das stimmt so auch für Zohos Lösung. Wenn du weitere Produkte des indischen Herstellers nutzt, profitierst du natürlich von der engen Einbindung aller Teile der Suite. So terminierst du etwa Leads aus dem CRM direkt im Kalender.

Natürlich eignet sich Zoho Calendar für die Gruppenterminplanung und auch das Einblenden öffentlich verfügbarer Kalender ist kein Problem. Zoho Calendar lässt sich in Websites einbetten, als Feed abonnieren und mit sämtlichen anderen Lösungen integrieren, im Zweifel via CalDAV und iCal (ics). Willst du deine Aufgaben ebenfalls im Zusammenspiel organisieren, verwendest du das Pendant Zoho Tasks, dass ebenfalls Teil der Suite ist.

Zoho Mail auf dem Smartphone integriert den Kalender. (Screenshot: Zoho)

Der Zoho Calendar spricht übrigens Deutsch, so dass du deine Englischkenntnisse nicht zu bemühen brauchst. Willst du den Zoho Calendar mobil nutzen, verwendest du hierfür die Zoho Mail-App, die es sowohl für iOS, wie auch für Android gibt.

Eine nicht unbeachtliche Besonderheit der Zoho-Suite ist weiterhin, dass du sie sogar auf deiner eigenen Hardware hosten kannst. Aber dieses Thema würde den Beitrag sprengen.

Zoho schnürt seine Suite zu verschiedenen Paketen und bepreist sie unterschiedlich. Es gibt aber stets eine Free-Variante, die für die Nutzung als Freelancer oder kleine Agentur völlig ausreichend sein dürfte. Preislich liegt Zoho dabei im absolut konkurrenzfähigen Bereich und orientiert sich eher an Google und Microsoft, so dass du im einstelligen Dollarbereich pro Nutzer und Monat rechnen darfst.

 

Teamup Calendar

Der Teamup-Kalender mit angepasster Optik. (Screenshot: D. Petereit)

Der Teamup Calendar ist für all jene gut, die gemeinsam an Terminen arbeiten. Klingt abstrakt? Ja, hier musst du ein wenig offener ans Konzept gehen. Denn natürlich kannst du mit Teamup einfach allen Teammitgliedern einen eigenen Kalender innerhalb des Systems geben und die Termine in einer gemeinsamen Übersicht konsolidieren.

Du könntest aber auch etwa die Belegung deines Fuhrparks mit dem Tool organisieren, oder die Belegung der Konferenzräume in deinem Unternehmen, oder deinen Kunden ermöglichen, sich bei dir Termine zu holen. In all diesen Fällen, zu denen du auf der Teamup-Homepage haufenweise Best Practices findest, ist der Kalender keiner Person, sondern etwa einem Raum oder einem Fahrzeug oder einem Sprechzimmer, halt irgendeiner Ressource, zugeordnet.

Deshalb kennt Teamup keine Begrenzung der Nutzer, sondern derer darfst du beliebig viele anlegen. Vielleicht gibt es ja auch kleine Einsatztrupps in deinem Unternehmen, die aus jeweils drei Mann bestehen und ihre Termine immer gemeinsam wahrnehmen. Dann bräuchten diese drei Nutzer nur Zugriff auf einen Kalender, während sich die Gesamtzahl der Temine über die Gesamtzahl der Einsatztrupps definieren würde. Ist klar, oder?

Es gibt also keine Begrenzung der Nutzer, aber es gibt eine Begrenzung der Kalender. Im kostenlosen Account kannst du acht Kalender anlegen und ohne Einschränkungen nutzen. Termindaten werden allerdings nur für ein Jahr aufbewahrt und die Zugriffssteuerung erfolgt über geheime Links, nicht über ein Passwort. Bei gewerbsmäßiger Verwendung und einem entsprechenden Kalenderbedarf wirst du daher schnell auf die Idee kommen, eines der kostenpflichtigen Angebote nehmen zu wollen.

Für 12 Kalender und eine Aufbewahrungsfrist von fünf Jahren, sowie der Anmeldemöglichkeit mit Passwort zahlst du acht USD im Monat. Diese acht Dollar verstehen sich für die komplette Lösung, nicht etwa pro Nutzer. Wenn du willst, kannst du es auf die Zahl der Kalender runterrechnen und kommst auf etwa 66 US-Cent pro Kalender und Monat. Für 20 USD bekommst du 50 Kalender, zahlst also nur mehr 40 US-Cent pro Kalender. In diesem Tarif sind dann auch Bild- und sonstige Dateiuploads möglich. Termindaten werden zehn Jahre gesichert.

Funktional lässt Teamup kaum Wünsche offen. Das Interface spricht Deutsch und kann per Logo auf dein Corporate Design angepasst werden. Schau dir den Screenshot weiter oben an. Ich habe das Dr. Web-Logo eingefügt. Teamup bietet Apps für iOS und Android, sowie eine Integration mit dem Kommunikations-Tool Slack. Darüber hinaus kannst du Teamup-Termine in Googles Kalender integrieren und umgekehrt.

Teamup befindet sich in überaus reger Entwicklung und kann mit großen Namen als Kunden beeindrucken. Stöber einfach mal durch die Fallstudien direkt auf der Homepage.

Any.do (+ Cal)

Any.do Aufgabenverwaltung

Any.do ist keine Kalender-App, sondern eine Aufgabenverwaltung, also neudeutsch ein Task-Manager. Die preisgekrönte App ist leicht zu bedienen und synchronisiert sich perfekt auf allen Geräten. Für Android und iOS werden jeweils Apps angeboten, für Google Chrome gibt es eine spezielle Erweiterung und zur Verwaltung der Termine und Aufgaben auf dem heimischen Rechner steht die übersichtliche Weboberfläche zur Verfügung.

Die ToDo-Listen lassen sich mit Freunden, Familienmitgliedern und Kollegen teilen. Teile eine Einkaufsliste mit Ihrem Partner, plane eine Veranstaltung mit deinen Freunden oder achte einfach darauf, dass du den Überblick über ein berufliches Projekt behältst. Any.do kann per Erweiterung in Gmail integriert werden und klinkt sich dort in jede Mail ein, um Nachverfolgungsoptionen anzubieten.

Die Any.do Synchronisation über alle Geräte

Wohl aufgrund des großen Erfolgs der Taskmanager-App, entschieden sich die Macher von Any.do dafür, dem Aufgabenplaner einen Kalender zur Seite zu stellen. Dieser trägt den simplen Namen Cal und fügt sich gestalterisch nahtlos in die Optik von Any.do ein.

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Das Video zeigt zwar die App für Android. Diese ist allerdings optisch und funktional mit jener für iOS weitgehend identisch. Eine Web-App gibt es, anders als für Any.do selber, zumindest bislang nicht. Cal ist ebenfalls kostenlos erhältlich.

Der Haken an der Sache ist, dass Cal kein Kalender im eigentlichen Sinne ist, sondern nur als Frontend für einen Kalender genommen werden kann, den du woanders eingerichtet hast. So verwaltest du etwa ganz prima deine Google Kalender mit Cal. Wenn du indes noch keinen Kalenderservice nutzt, ist Cal keine Alternative für dich.

Cal von Any.do: Hübsch ist die App ohne Zweifel.

Cal von Any.do: Hübsch ist die App ohne Zweifel.

Seinen vollen Nutzen bringt Cal nur im Zusammenspiel mit dem Taskplaner Any.do, weshalb du beide Dienste miteinander koppeln kannst und auch solltest. Tust du das nicht, nervt Cal dich an vielen Stellen mit der Empfehlung, dies doch endlich nachzuholen.

Im Umgang mit Cal ist deutlich zu erkennen, dass das Hauptaugenmerk der Entwickler auf der Gestaltung gelegen hat. So kamen Entscheidungen zustande, die an manchen Stellen durchaus zu hinterfragen wären. Klar sieht es besser aus, wenn man stets nur einen Tag sieht. Allerdings ist manchmal die Übersicht einer ganzen Woche oder wenigstens eine in Agenda-Form weitaus hilfreicher. Cal bietet beides nicht. Dafür erhältst du den mit Abstand schönsten Dialog zur Eintragung neuer Termine, den es am Markt gibt.

Die Macher von Any.do haben inzwischen allerdings ein bisschen die Begeisterung für ihr Nebenprodukt Cal verloren. Updates gibt es seit zwei Jahren nicht mehr, während Any.do selber fast schon innovativ fortentwickelt wird. Hier warten wir auf den Any.do Assistant, der Aufgabenplanung auf ein neues Level heben soll.

Inzwischen gibt es eine Premium-Version von Any.do, die zwischen 2 und 3 USD kostet, je nachdem, auf wievielen Geräten du die App nutzen willst. Interessant ist ebenso die Slack-Integration, die dir deine Aufgabenverwaltung als Bot bereitstellt.

Bist du aber auf der Suche nach einer Kalender-Anwendung, ich würde dir Any.do Cal, obwohl kostenlos, aktuell nicht empfehlen. Vielleicht ändert sich das jedoch bis zum nächsten Update dieses Beitrags.

Todoist

Todoist feierte in 2017 seinen zehnten Geburtstag. Mittlerweile arbeiten fast 50 Mitarbeiter an dem Dienst, der anlässlich seines Geburtstages seinen zehnmillionsten Nutzer begrüßen durfte. Todoist hatte von Beginn an seinen eigenen Ansatz, seine eigene Vorstellung von einer Aufgabenverwaltung. Ich weiß nicht, ob oder besser, wie oft, das Team intern diskutiert hat, ob es nicht sinnvoll wäre, der Aufgabenverwaltung eine zusätzliche Terminverwaltung an die Seite zu stellen. Passiert ist es jedenfalls nie und nach zehn Jahren würde ich auch nicht mehr damit rechnen.

Was also als erstes auffällt, wenn man eigentlich auf der Suche nach einem Kalender ist, ist, dass es keinen gibt. In Todoist erfolgt die Darstellung der Aufgaben grundsätzlich in Listenform. Dabei gibt es zeitbezogene Listen, wie „Heute” und „Nächste 7 Tage”. Darin siehst du auch Tage, die nicht mit Aufgaben belegt sind, so dass mit viel Fantasie ein Kalender entstehen kann. Natürlich ist es allein deine Sache, wie du Todoist verwendest. So könntest du Termine als Aufgaben dort eintragen, gedacht ist es so indes nicht.

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Eine wesentliche Stärke von Todoist besteht in der breiten Plattformunterstützung. Egal, welches Mobilgerät du verwendest, es gibt eine App dafür. Native Apps stehen zudem für Windows und macOS zur Verfügung, wobei die Web-App für mich persönlich noch immer völlig ausreichend war. Ich verwende auf Desktop-Geräten keine native Todoist-App, sondern ausschließlich das Web-Interface.

Zusätzlich zu den diversen Apps stehen für Todoist diverse Erweiterungen zur Verfügung, mit deren Hilfe man Todoist etwa in Gmail oder Outlook integriert. Auch die Browsererweiterung, die es erlaubt, die gerade besuchte Website als Aufgabe hinzuzufügen, nutze ich gerne und häufig.

Optisch reduziert sich Todoist auf das absolute Minimum, was das Arbeiten mit dem Dienst einfach und fokussiert gestaltet. Alles, was heutzutage zu Design gepredigt wird, setzt Todoist schon seit zehn Jahren um.

Todoist: Viel Whitespace und klares Design. (Foto: Todoist)

Meine Lieblingsfunktion ist die Möglichkeit, Termine natürlich-sprachlich einzutragen. Man tippt etwa „Morgen früh um acht Uhr“ und Todoist legt den Termin korrekt an. Genauso funktioniert das Anlegen wiederkehrender Termine, etwa mit „jeden Montag um acht Uhr“.

Insgesamt bietet Todoist ein ausgereiftes Gesamtpaket, bei dem kaum Wünsche offen bleiben. So kannst du natürlich auch Aufgaben delegieren und im Team verwalten. Teilprojekte und Unteraufgaben sorgen für größere Übersichtlichkeit innerhalb komplexerer Aufgabenzusammenhänge. All diese Features stehen kostenfrei zur Verfügung.

Willst du allerdings mit Kommentaren arbeiten oder Aufgaben zusätzlich über Etiketten und Filter sortieren, so benötigst du einen Premium-Account. Dieser schlägt mit überschaubaren 32 Euro pro Jahr zu Buche. Der Team-Account kostet das gleiche pro Team-Mitglied, beinhaltet aber zudem eine Team-Administration und die zentrale Rechnungsstellung für alle Member. Gerade letzteres ist eine Komfortfunktion, die erstaunlicherweise nicht viele Dienste bieten. Da muss jeder Nutzer seinen eigenen Bezahlvorgang starten. Undenkbar in größeren Unternehmen.

Über die verschiedenen Features der verschiedenen Tarife informierst du dich im Detail an dieser Stelle.

Jorte

Jorte ist ein Kalender aus dem Land der aufgehenden Sonne, was auch das, für westliche Augen, eher verspielt kitschige Design erklären dürfte. Jorte gibt es für die Smartphones unter iOS, Android und Windows, sowie als Web-App, die sich dann Jorte Cloud nennt. Hinsichtlich der Optik wird jeder schlechte Geschmack bedient, sogar ein zimtiges Design kann gewählt werden.

Funktional orientiert sich Jorte an bewährten Konzepten aus der analogen Welt, etwa denen eines Filofax. Die App bringt Notizen, Termine und Aufgaben unter einen Hut und eignet sich daher ausgesprochen gut im Alltag. Ähnlich wie im Google Calendar, lassen sich externe Kalender zu Jorte hinzufügen, so dass du etwa stets siehst, wann die Schulferien oder der nächste Feiertag sind, sofern du solche öffentlich verfügbaren Kalender eingebunden hast. Deine Kalender kannst du ebenso freigeben, zum Beispiel im Team oder für die Öffentlichkeit. Weitergehende Möglichkeiten, etwa der gezielten Delegation, gibt es nicht.

Während die Web-App reibungslos funktioniert, sind es die mobilen Apps, die Fans des Kalenders wohl den meisten Spaß bereiten werden. Hier fügst du sogar direkt Fotos zu Terminen hinzu und wählst aus einer großen Vielfalt unterschiedlicher Icons und Fonts. Wer’s mag…

Um die Werbung in Jorte abzuschalten, musst du für Jorte Plus jährlich (!!) 3,99 USD berappen. Bist du ein Fan verspielter Designs holst du dir mit Jorte Buffet für 1,99 USD im Monat eine größere Vielfalt an Icons und Bildchen ins Haus. Möchtest du Evernote und Office 365 an Jorte anbinden, kostet dich das 2,99 USD monatlich im Premium-Plan. Beachte bitte, dass Jorte Plus tatsächlich 3,99 USD im Jahr kostet, während alle andere Tarife monatlich zu zahlen sind.

Jorte bietet einen nennenswerten Funktionsumfang, schafft es aber nicht, für Begeisterung zu sorgen. Die Tools wirken altbacken, mindestens irgendwie nicht für europäische User gemacht. Schon die Website mit ihrer vollkommen inkonsistenten Optik wirkt wie ein Relikt aus grauer Vorzeit.

Dennoch kann ich Jorte keinen echten Vorwurf machen. Die Android-App wurde dieser Tage erst mit einem Update versehen. Das Produkt befindet sich in aktiver Entwicklung.

SmartDay – kollaborativer Termin- und Aufgabenplaner

SmartDay von Leftcoastlogic versteht sich als One-Stop-Shop für die Termin- und Aufgabenplanung echter Menschen. Es will Termine, Verabredungen, Aufgaben, Notizen und Projekte gleichermaßen organisieren und setzt dabei voll auf Kollaboration. So können Kommentare zu jeder Aufgabe und jedem Termin verfasst, Aufgaben delegiert und Projekte geteilt werden. Das Smarte an SmartDay soll sein, dass du, wenn du es möchtest, deine Aufgaben automatisch zwischen deine sonstigen Termine planen lassen kannst.

SmartDay gibt es als mySmartDay.com für das Web. Hier ist es kostenlos und in erster Linie als Synchronisations-Hub für die Apps für macOS, iOS und Android gedacht. Während die Nutzung der Web-App kostenlos ist, musst du für die macOS-Version 9,99 EUR, für die iOS-Version 4,99 EUR und für Android 3,64 EUR auf den Tisch zählen. Die Preise verstehen sich als Einmalzahlung, nicht als Abo.

Bevor du dich jetzt freudig auf das Paket stürzt, bedenke, dass SmartDay seit mindestens Frühjahr 2016 ruht. Entwicklungstätigkeit ist keine mehr zu erkennen. Ich befürchte, SmartDay werde ich beim nächsten Update dieses Beitrags endgültig entfernen können. Die Android-Version etwa steht im Play-Store schon nicht mehr zur Verfügung…

fruux – Contacts, Calendars & Tasks

fruux, synchronisiert alles und jedes

Das Münsteraner Startup fruux hat sich zur Aufgabe gemacht, so ziemlich alles mit jedem in Echtzeit zu synchronisieren. fruux wird also mit den Anwendungen genutzt, die man bereits im Einsatz und lieb gewonnen hat. Die Synchronisationslösung ist an kein bestimmtes Betriebssystem gebunden, es soll einfach mit allen funktionieren. Egal ob du Windows, Linux, Mac OS X, Android oder iOS nutzt. Teile deinen Kalender mit Freunden, kreiere ein Team-Adressbuch oder arbeite andere Dinge aus, die du gerne teilen möchtest. Sämtliche Daten, die du fruux anvertraust, wandern in die firmeneigene Cloud auf europäischen Servern.

Nach der Anmeldung für den kostenfreien Basic-Account wirst du aufgefordert, deine Geräte und Anwendungen kurz zu synchronisieren, was relativ schnell und mühelos abläuft. Diese Arbeitsschritte werden nur einmalig fällig, danach übernimmt fruux die Arbeit und hält alle eingebundenen Medien / Geräte synchron. Grundsätzlich synchronisierungsfähig sind Kontakte, Kalender und Aufgabenlisten.

Das fruux Synchronisierungs-Setup

Nachdem dies einmal geschehen ist, kann fruux mit jedem Gerät von jedem Ort aus genutzt werden. In der kostenfreien Basisversion können 2 Geräte miteinander synchronisiert werden.

fruux - teilen und managen von überall

Hast du mehr Synchronisierungsbedarf, oder möchtest du mit deinem Team die Vorteile von fruux genießen, dann musst du dich für einen der angebotenen Premium-Accounts entscheiden.

Die kostenpflichtigen Accounts von fruux

Dabei ist der Pro Account für 4€ im Monat durchaus bezahlbar. Damit synchronisierst du bis zu 10 Geräte oder Anwendungen miteinander. Auch darfst du so oft Dinge mit anderen teilen, wie du möchtest.

Um fruux war es in den letzten Jahren ebenfalls still geworden. Nachdem es erst danach aussah, als würde eine namhafte Investorenbeteiligung der Entwicklung einen Schub versetzen, hat sich diese Annahme offenbar nicht bewahrheitet. Vor ziemlich genau einem Jahr vermeldeten die Startup-Medien dann, dass fruux-Gründer Tobschall seine vormaligen Investoren wieder aus dem Unternehmen gekauft habe. Seither ist für mich als Betrachter der Außenansicht weiterhin nichts substanzielles passiert. Von daher würde ich, wenn ich es jetzt entscheiden müsste, auch künftig nicht auf fruux setzen.

Yahoo Calendar

Den guten alten Yahoo Calendar gibt es immer noch. (Screenshot: D. Petereit)

Wenigstens die Nostalgie verpflichtet mich, an dieser Stelle den Yahoo Calendar nicht zu unterschlagen. Optisch und funktional ist das Yahoo-Tool eine Untermenge des Google Kalenders, aber ebenso kostenlos. Im Web ist Yahoo Calendar integriert mit Yahoo Mail, ganz so, wie es bei Google auch klange Zeit war. Für die mobile Nutzung gibt es zwar eine Yahoo Mail-App, aber diese integriert nicht den Kalender.

Willst du also deine Termine auch unterwegs sehen, musst du dich für eine der Drittanbieter-Apps entscheiden, die es zuhauf in den App-Stores gibt. Wenn CalDAV oder iCal unterstützt wird, sollte das kein Problem sein. Wenn du dich also im Yahoo-Universum wohl fühlst, könnte der Yahoo Calendar die logische Wahl für dich sein.

Um dir einen Kalender anzulegen, benötigst du einen Yahoo-Account. Vielleicht hast du sogar noch einen aus den Neunzigern irgendwo liegen ;-)

Cozi Family Organizer

Cozi Family Organizer: Speziell für Familien. (Foto: Cozi)

Gerne hätte ich dir an dieser Stelle noch die sehr vielversprechende Lösung namens Cozi empfohlen, mit der du deine Familie komplett durchorganisieren könntest. Sie bietet nicht nur einen farbkodierten Kalender für die ganze Rasselbande, sondern auch Einkaufs- und Aufgabenlisten und einige andere Schmankerl, die es im Alltag zu einem sehr brauchbaren Werkzeug machen.

Überdies gibt es den Leistungsumfang kostenlos und zwar als Web-App, wie auch für iOS und Android. Klingt gut? Ja, kann aber in Deutschland nicht gebucht werden. Tja, sind wir mal neidisch auf die mehr als 20 Millionen Benutzer in anderen Teilen der Welt, die Cozi bereits verwenden können.

Fazit

Gerade im Bereich der plattformübergreifenden Kalender und Task-Manager besteht noch ein erhöhter Entwicklungsbedarf. Die nach meiner bescheidenen Meinung beste Lösung in unserem kleinen Testfeld ist der Google Kalender.

Die zweite aus der Masse herausragende Anwendung ist Any.do, die ich sehr spannend finde. Keinerlei Kosten und auf das Wesentliche, nämlich die Terminverwaltung, reduziert. Allerdings komplettiert die App Cal des gleichen Herstellers das Paket nur unzureichend.

Microsoft Outlook hat eine übergreifende Position an dieser Stelle, da es sich mit vielen Diensten integrieren lässt. So könntest du etwa deine Google Kalender mit Outlook verwalten. Mac-Nutzer greifenb schlicht zum Apple Kalender. Ich verwende für Termine den Google Calendar und für Aufgaben Todoist.

Welches System verwendest du und warum?

Links zum Beitrag

Google Kalender

Microsoft Outlook

Wunderlist

Microsoft To-Do

Kin Calendar

Zoho Calendar

Teamup

Any.do

Cal by Any.do

Todoist

Jorte

SmartDay

fruux

(Der Beitrag erschien erstmals am 16.Oktober 2014 und wird seitdem regelmäßig aktualisiert, zuletzt am 10 Juli 2018.)

(Artikelbild: Depositphotos)

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design. Man findet ihn auch auf Twitter und Google+.
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11 Kommentare

  1. Mein absolter Kalender-Favorit ist aCalendar.

  2. Ich würde die Liste generell noch um Todoist als Wunderlist Alternative ergänzen. Gefällt mir persönlich deutlich besser.

    Für Mac / Apple Nutzer ist Daylite 6 sicher mal einen Blick wert.

    Owncloud, oder der Ableger nextcloud wurden hier ja schon als selfhosted Lösungen genannt. Da kann man dann selbst seine Daten kontrollieren. Baikal für Kontakte ebenfalls. Ebenfalls nicht zu unterschätzen, aber wie Daylite schon eher im CRM Bereich anzusehen ist Vtiger, oder der Fork Yetiforce.

    Im Todobereich gibt es ebenfalls sehr interessante freie Varianten wie wekan.io, kanboard.net und und und….

    Da gibts neben Mainstream durchaus noch Alternativen. ;)

  3. Ohne CALDAV macht das keinen Sinn.

    Alle möglichen Exoten Mini- und Möchtetgern „Plattformen“ wie z.B. Wunderlist werden unterstützt, aber die eigene owncloud und das universelle caldav format bleiben aussen vor.

    Warum nur? Ein Schelm der Schlimmes denkt… z.B. dass es hier vor allem um das Abgreifen von Daten geht.
    Verstehe daher den Hype um diese App überhaupt nicht

  4. Ja, OwnCloud drauf und fertig oder? Ist ja mittlerweile schon ziemlich weit gediegen. Weiß jmd fürs Firmenumfeld noch andere Anbieter wie Landmarks die in DE hosten?

  5. Schon krass, dass Sunrise Calendar noch keine App für Windows hat.
    Ich meine der Sunrise Calendar ist schließlich von Microsoft, wenn man der Angabe im Play Store hier vertrauen kann…

  6. Eigentlich sind da alle Käse. Denn in allen Fällen liegen die Kalender in irgendwelchen Clouds bei den Dienstanbietern, die dann gehackt werden, es sie vielleicht morgen nicht mehr gibt und oder mit den Daten sonstwas machen.

    Ich hätte mir hier eine Vorstellung von diversen CalDAV-Servern zum mieten oder selber hosten und den diversen Clients gewünscht. Calender sind private Daten und gehören nicht in fremde Hände.

    • fruux steckt hinter dem Open Source CardDAV/CalDAV/WebDAV Server sabre/dav (https://fruux.com/opensource/), der z.B. auch die Sync Funktionalität in ownCloud und Baikal ermöglicht. Vielleicht einen Blick wert, wenn es was selbst gehostetes sein soll. Ich persönlich würde mir den Stress selbst einen Server zu betreiben allerdings ehrlich gesagt nicht antun wollen.

    • Auch wenn der Kommentar nunmehr zwei Jahre her ist bleibt das in meinen Augen ein wichtiger Punkt. Neben selbst gehosteten Servern sollten aus meiner Sicht auch traditionelle Synchronisationstools (MyPhoneExplorer, etc.) nicht unerwähnt bleiben.

      Ich selbst arbeite seit einer Weile an einer dezentralen Lösung, wenn man so will also ein Zwischending aus traditionellem Synchronisationstool und selbst gehostetem Server: statt mit einem einzigen Server werden die Daten hier direkt zwischen den eigenen Geräten ausgetauscht, während sich diese im gleichen Netzwerk befinden. In vielen Fällen kann man sich damit die Installation und Wartung eines Servers sparen, und eine vollwertige Offline-Nutzung wird ganz nebenbei natürlich ebenfalls möglich.
      Seit fast zwei Monaten ist diese Software nun als „GeneralSync“ im Rahmen einer öffentlichen Testphase kostenfrei erhältlich (https://generalsync.com/) – unterstützt wird derzeit die Synchronisation von Kalendern zwischen Android-Geräten ab Android 4 und Mozilla Thunderbird, die Unterstützung von Addressbüchern und Outlook ist in der Entwicklung.

      Disclaimer: ich bin als Entwickler von GeneralSync natürlich befangen.

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