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Dieter Petereit 10. Februar 2014

Opinion Stage: Umfragen mit sozialer Komponente

Meinungsumfragen sind keine Erfindungen aus jüngster Vergangenheit. Aber, bevor Sie sich nun gähnend dem nächsten Beitrag zuwenden, geben Sie mir bitte die üblichen 20 Sekunden, Sie davon zu überzeugen, dass es sich lohnt, dran zu bleiben. Denn Opinion Stage, der Dienst, den wir Ihnen heute vorstellen wollen, hat nichts mit den altbackenen, starren Umfragemöglichkeiten vergangener Tage zu tun. Vielmehr integriert Opinion Stage das soziale Element bis hin zur direkten Einbindung von Social Media. Die Erkenntnisse, die Sie auf diese Weise gewinnen können, sind unvergleichlich. 

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Opinion Stage bringt „Social“ in das Umfragegeschäft

Social ist die Zukunft, nicht nur, aber auch im Umfragegewerbe. Das ist recht einfach nachzuvollziehen. Was ist wertvoller? Eine Aussage von einer hohen Zahl unbekannter Meinungsgeber, von denen man nichts außer der Antwort auf die gestellte Frage erfährt? Oder die gleiche Aussage von Personen, die man einem sozialen Kontext zuordnen kann? Natürlich könnten Sie ganz klassisch eine Umfrage starten. Welches Produkt gefällt Ihren Besuchern besser, A oder B? Wenn es gut läuft, machen ein paar Tausend Besucher tatsächlich mit und Sie erhalten ein klares Votum. A wählen 70%, B nur 30%.

Die Frage bleibt. Was ist dieses Ergebnis wert? Ohne weitere Infos zu den Abstimmenden zeigt das Ergebnis nur eine Tendenz. Anders sähe es aus, wenn Sie sehen könnten, wer denn nun tatsächlich wie gevotet hat. Wie verteilt sich das Ergebnis auf Frauen, Männer, Länder oder andere demografische Faktoren?

Informationen wie diese könnten sogar Ihr Ergebnis drehen. Sicherlich, Produkt A wurde von 70% der Besucher gewählt, aber, was wenn diejenigen, die für Produkt B gevotet haben ganz eindeutig Ihrer Zielgruppe entsprechen? Was wäre jetzt die logische Konsequenz? Würden Sie trotzdem an der Entwicklung von Produkt A festhalten und Produkt B fallen lassen? Wir kennen beide die Antwort ;-)

Spätestens jetzt dürfte Ihnen klar sein, inwieweit sich Opinion Stage von anderen unterscheidet und warum das sehr wertvoll für Sie sein kann. Denn Opinion Stage bietet Ihnen tatsächlich genau diese maßgeschneiderten Möglichkeiten, Umfrageergebnisse zu hinterfragen, an. Besser haben Sie Ihre potenziellen Kunden noch nicht kennen gelernt..

Neben der Nutzung als ernsthaftes Werkzeug für Marketer macht Opinion Stage schlicht Spaß. Nicht sicher, ob ein Android oder ein iPhone die bessere Wahl ist? Bauen Sie eine entsprechende Kampfabstimmung in Ihr Blog ein oder posten Sie eine auf Twitter. Mit dem Pro-Account sind Sie zusätzlich in der Lage, Ihre Polls auf Facebook zu posten, sowie die ganzen sozialen Filter, von denen ich weiter oben schrieb, anzuwenden. Der Pro-Account kostet 228 Dollar pro Jahr, mehr, wenn Sie von Monat zu Monat entscheiden wollen.

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Opinion Stage: So einfach ist die Erstellung einer Umfrage

Umfragen erstellen Sie schnell und einfach. Zunächst benötigen Sie einen Account bei Opinion Stage, den Sie entweder als dedizierten Konto anlegen oder via OAuth über Ihre Zugangsdaten bei Facebook, Twitter oder Google+ erzeugen. Ohne weitere Zwischenschritte werden Sie danach direkt in den Umfrageeditor geleitet. Hier können Sie zwischen zwei Varianten wählen. Mit „Multiple Choice“ erstellen Sie Umfragen mit mehr als zwei möglichen Antworten, während „Head-to-Head“ die typische Ja/Nein-Abstimmung repräsentiert. Bei letzterer Variante erscheinen die beiden Antworten auch nebeneinander, statt untereinander.

Opinion Stage erlaubt bei der Erstellung der Umfrage die Wahl, ob Sie Ihre Teilnehmer verpflichten wollen, soziale Profile verwenden zu müssen, dies nur optional zulassen oder ganz darauf verzichten. Der letztgenannte Fall führt natürlich zu dem rein anonymen Voting, dass wir alle von anderen Diensten schon kennen. Ich empfehle daher, den Wert auf „optional“ zu setzen. So zwingt man niemanden, schließt gleichzeitig niemanden aus und erhält dennoch soviel soziales Feedback wie möglich.

Jetzt erstellen Sie Ihre Frage, fügen optional noch eine Beschreibung, ein oder mehrere Bilder oder Videos hinzu und geben die Antwortvarianten vor.

Im Standard sind alle Polls „social enabled“, was bedeutet, dass die Teilnehmer nach der Teilnahme gebeten werden, die Umfrage mit Ihren eigenen Follower, Kreisen, Fans zu teilen. So erhöht man die Chance, eine möglichst flächige Verteilung der Umfrage zu erreichen. Sie können diese Einstellung natürlich ändern, sollten es aber im Regelfalle nicht tun.

Und so sieht eine solche Umfrage zum Beispiel aus:

online poll by Opinion Stage

Die gleiche Frage stellte ich letzte Woche schon unseren werten Leserinnen und Lesern drüben beim Noupe Magazine. So sieht die Auswertung dazu aus, wobei unbedingt zu beachten ist, dass ich keinen der sozialen Filter nutzen konnte. Ich erstellte die Umfrage im kostenlosen Plan:

opinionstage-results

Folgend sehen Sie noch eine Auswertung einer stark frequentierten Umfrage aus dem Hause Opinion Stage:

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Wie Sie gesehen haben, sind die interessanten Features allesamt hinter der Bezahlschranke verborgen. Dabei sind besonders die sozialen Filter fast schon Gold wert. Unternehmen, die ihre Kunden besser kennenlernen wollen und das Instrument der Umfrage für sich entdecken wollen, sollten Opinion Stage jedenfalls in ihre Strategie aufnehmen. Neben dem Pro-Plan gibt es noch eine weitere, dabei kostenintensivere Variante. Ich schlage vor, Sie starten mit dem Pro-Plan und upgraden erst nötigenfalls.

Die Umfrage selbst können Sie übrigens in unterschiedlichsten Sprachen laufen lassen, die deutsche Sprache ist ebenfalls dabei. So wird gewährleistet, dass die Interaktion innerhalb der Umfrage, also etwaige Rückmeldungen des Systems nicht in perfect English, sondern in der gewählten Sprache erfolgt. Basiert Ihre Website auf WordPress, dann können Sie Opinion Stage als Plugin verwenden.

Links zum Beitrag

Dieter Petereit

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

6 Kommentare

  1. Facebook Umfrage, wäre cool!

    —–stooni

  2. Ich würde damit die Weltherrschaft an mich reißen und tolle Projekte Starten – gibts miiiiiir :P

  3. Wissen ist Macht. Nichts wissen macht aber auch nichts.

  4. Wir, von Münchens studentischen Unternehmensberatung, würden uns über Opinion Stage besonders für unser Hochschulmarketing freuen. VG Johannes

  5. Ich würde dies für Facebook-Umfragen nutzen.

  6. Ich würde mich über den Gewinn freuen :)

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