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Dr. Web Team 30. Juni 2007

Online Worthilfen: Wörter für Firmen- und Domainnamen finden

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Für Trendscouts aller Art ist ein Besuch auf der Wortwarte immer ein lohnender Ausflug – auch und gerade um Ideen für zukunftsträchtige Domains zu finden. Man wird auf Begriffe aufmerksam gemacht, auf die man sonst vielleicht nie gekommen wäre.

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Während Bodo Mrozek mit Büchern, Internetseiten und Preisausschreiben publikumswirksam versucht, bedrohte Wörter wie „Antlitz“, „Hupfdohle“, „Schlüpfer“ oder „Ratzefummel“ vor dem Aussterben zu bewahren, verfolgen Lothar Lemnitzer und sein Team von ihrer Wortwarte aus den Weg des Wort-Nachwuchses in die Alltagssprache.

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Seit sieben Jahren lassen die Sprachwissenschaftler der Universität Tübingen die Such- und Analysewerkzeuge des Deutschen Referenzkorpus auf die Internetausgaben wichtiger deutschsprachiger Zeitungen und Zeitschriften los. Fast täglich veröffentlichen sie seitdem eine handverlesene Liste von Wortneuschöpfungen – inklusive Textumfeld, in dem die Neologismen erstmal in der freien Sprach-Wildbahn beobachtet worden sind. Neben den chronologischen gibt es thematisch sortierte Wortlisten.

Den Wortforschern gehen bei ihrer Arbeit nicht nur Sprachperlen wie die Diskursdusche, die Gartenzapfstelle oder das Bauchumfangrisiko ins Netz. Mithilfe der Suchfunktion lassen sich dem Archiv auch die Einbürgerungs-Zeitpunkte bereits etwas gängigerer Begriffe entreißen:

  • Demnach hatte der Begriff verlinken im September 2000 noch Neuigkeitswert,
  • an das simsen haben wir uns seit 2002 nach und nach gewöhnt,
  • vom podcasten ist hingegen erst seit Juni 2005 die Rede.

Für Trendscouts aller Art ist ein Besuch auf der Wortwarte also immer ein lohnender Ausflug – auch und gerade um Ideen für zukunftsträchtige Domains zu finden. Die „Wörter des Tages“ kann man übrigens per RSS-Newsfeed abonnieren. (ls)

Namensfindungs-Maschine für Domains und Projekte
Sie sind blass vor Neid angesichts der Unsummen, die amerikanische Start-Ups ihren Gründern einbringen? Sie wollen mit einer zündenden Geschäftsidee den Ami-Markt aufrollen, allein was fehlt ist die Magie eines handfesten Domainamens? Dann surfen Sie mal rüber zu Bust a name.

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Füttern Sie die Maschine mit einer Liste von Begriffen, die Ihr Business beschreiben und erweitern Sie optional den Begriffsraum um Synonyme und verwandte Wörter. Im Hintergrund wird bereits eifrig für Sie nach freien Sitenamen gefahndet. Kommt nichts oder nur Unbefriedigendes dabei rum, heisst es an den Stellschrauben drehen. Wie beispielsweise Wortkombinationsbildung, Einbeziehung von .org und .net-Domains oder das Voranstellen eines Präfixes. Spätestens jetzt sollten Sie sich vor Namensvorschlägen kaum mehr retten können. Ein Portal über „Wie werde ich Millionär“ soll hauptsächlich Sie selbst reich machen? An der passenden Internet-Adresse wird der Traum nicht scheitern. glorymillionaire.com, millionairerich.com… (md)

Online-Thesauri: Erste Hilfe bei Wortfindungsproblemen
Wer gerade keinen Office-Wortschatz (wie den Thesaurus von MS-Word oder OpenOffice-Writer) und auch kein gedrucktes „Wörterbuch sinnverwandter Wörter“ zur Verfügung hat, schlägt im frei zugänglichen OpenThesaurus nach. Dort finden sich fast immer brauchbare Formulierungshilfen. Der Online-Wortschatz ist ein Mitmach-Projekt: Wer einen Eintrag vermisst, kann ihn ergänzen. Der Schreibzugriff erfordert jedoch eine einmalige Registrierung.

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Wer es etwas googeliger mag, schaut beim Synonymizer nach, der aber auf den gleichen Wortschatz zugreift. Als Synonym für das Wort „Synonym“ liefert der Online-Thesaurus übrigens die Vorschläge „andere Bezeichnung“, „bedeutungsgleiches Wort“ sowie „Ersatzwort“. Als Adjektiv gibt die Suche zudem die Vorschläge bedeutungsgleich, bedeutungsverwandt, bedeutungsähnlich, gleichbedeutend, sinngleich, sinnverwandt und sinnähnlich aus – genug Stoff jedenfalls, um sich nicht andauernd zu wiederholen.

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Eine leicht abweichende Wortbasis hat das ebenfalls empfehlenswerte Synonym-Wörterbuch im Woxikon. Das dort versprochene Wörterbuch der begrifflichen Gegensätze steckt mit gerade mal 180 Einträgen allerdings leider noch in den Kinderschuhen. Wie nützlich ein Antonym-Wörterbuch sein kann, lässt das englischsprachige Pendant erahnen. (ls)

Schlaue Domainnamen
Wie viele W’s dürfen es denn sein? Es kommt schon mal vor, dass bei der Eingabe einer URL nur zwei- oder gar viermal W getippt werden. Dann findet der Browser natürlich nichts und es dauert, bis man des Missgeschicks gewahr wird. Dabei lässt sich die Sache durchaus auch ändern. Die Lösung bieten Sub-Domains. Eine für ww.ihredomain.de und eine für wwww.ihredomain.de und die Sache ist geritzt. Eine schöne ergänzung ist auch der Erwerb einer Doamin nach diesem Muster www-ihredomain.de – so landen auch Besucher an der richtigen Stelle die versehentlich ein Minuszeichen anstelle eines Punktes eingeben.

TLDs nachschlagen
Den wahren und vollständigen Überblick über die 2-stelligen Ländercodes für Top Level Domainen hat nur die ISO. Da gibt es so schöne ungenutzte Kürzel wie .ep für die „European Patent Organization“ oder .ib für das Internationale Büro der WIPO. Man lernt nie aus.

Domain-Tools
Einige wirklich interessante Domain-Tools kommen aus Österreich. Hier können gelöschte Domains abgefragt oder Tippfehler-Domains generiert werden. Hilfreich für Domainjäger und ideenlose Zeitgenossen.

Ein Kommentar

  1. Ja, die Wortwarte besuche ich auch immer wieder gerne. Eine spannende Quelle für alle, die sich für Sprache, ob via Bücher oder Internet, und ihre Entwicklung interessieren.

    Außerdem eine Hilfe zur verbalen Selbstverteidigung gegen Poser, die einen verhöhnen, wenn man irgend ein Wort, dass noch vor zwei Jahren kein Mensch kannte, noch nicht im aktiven Sprachschatz hat.

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