Network Monitoring per Software: Der Weg zu einem stabilen Unternehmensnetzwerk

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Die IT-Infrastruktur deines Unternehmens muss stets verfügbar sein. Fällt das Netzwerk aus, können dir hohe Kosten entstehen, etwa weil dein Onlineshop nicht erreichbar ist. Diesen Notfall gilt es zu verhindern. Administratoren nutzen für das Network Monitoring meist eine Software zur Netzwerküberwachung. Sie erleichtert die Suche nach der Fehlerquelle und die Kontrolle des Netzwerkstatus und erstellt automatisiert Dokumentationen.
Die Netzwerküberwachungsbranche erlebt derzeit einen wahren Boom. Tatsächlich soll das Umsatzvolumen bis Ende 2018 auf 1,82 Milliarden US-Dollar steigen und in fünf Jahren sogar bei 2,93 Milliarden US-Dollar liegen. Geräte und Software werden dabei immer komplexer, denn die Unternehmen verlangen höchste Zuverlässigkeit. Die Netzwerkarchitektur wird immer komplexer und die Anwendungsbereitstellung zeitabhängiger. Dies erfordert auch skalierbare und spezifische Software.

Wir Seitenbetreiber wollen und brauchen bessere Funktionen, um unsere Netzwerke noch ausfallsicherer zu machen. Deswegen boomt der Markt der Netzüberwachungssoftware.

Aktive vs. passive Netzwerküberwachung

Active Network Monitoring ist ein Echtzeit-Testsystem, das von Hardware-Sensoren oder Software ausgeführt wird. Es wird genutzt, um zu überprüfen, ob das Netzwerk einwandfrei funktioniert und verfügbar ist. Das Ergebnis sind Echtzeitdaten wie Bandbreite, HTTP-Antwortzeit, Jitter und End-to-End-Erreichbarkeit, die protokolliert werden und damit jederzeit einsehbar sind.

Ohne Monitoring sind es nur Serverschränke. (Foto: Pixabay)

Alternativ gibt es Software, die über ein Überwachungssystem verfügt. Damit kann das gesamte Unternehmensnetzwerk überwacht werden und gleichzeitig auch die Arbeit des IT-Teams im täglichen Betrieb kontrolliert werden. Neben der aktiven gibt es eine passive Netzwerküberwachung, bei der kein Datenaustausch stattfindet.

Warum wird eine aktive Netzwerküberwachung benötigt?

In einem großen Netzwerk werden auch große Datenmengen verarbeitet. Manchmal können diese Daten vertrauliche Informationen enthalten, die bei einem Durchsickern zu Problemen führen können – eine Herausforderung für die IT-Sicherheit. Mit der aktiven Netzwerküberwachung kann dies verhindert werden.

Ein Vorteil einer solchen Software besteht darin, dass sie echte Informationen über die Leistung und Verfügbarkeit des Netzwerks liefert, etwa Anwendungs- und Netzwerkprobleme, so dass Probleme leichter gelöst werden können. Beispiele für Software, die zur Überwachung der Aktivitäten in einem Netzwerk verwendet wird, sind Videostreams, Server- und VoIP-Aktivitäten, sowie E-Mails.

Nachfrage nach höheren Netzwerkgeschwindigkeiten

Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach einer höheren Netzwerkbandbreite weiter steigt, etwa weil Unternehmen einen hohen Durchsatz, eine konstante Betriebszeit und eine leistungsstarke Konnektivität verwalten müssen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wird die Netzwerküberwachung jetzt für Unternehmenssoftware verwendet.

Größere Firmen aus verschiedenen Branchen haben begonnen, Digitalisierungsmethoden zur Unterstützung ihrer Geschäftsprozesse einzusetzen. Die Entwicklung einer Netzwerküberwachungssoftware hilft dabei, ein Unternehmen auf Kurs zu bringen, zu rationalisieren und die Effizienz zu steigern.

In Zukunft wird für das Monitoring verstärkt auf Cloud-basierte Lösungen zurückgegriffen werden, denn diese sind besonders wartungsarm. Der Aufbau und Betrieb des Monitoringsystems ist vergleichsweise schnell erledigt. Zudem wird weniger Personal benötigt, was nicht zuletzt Kosten spart. Bei Cloud-basiertem Monitoring wird der Software-Agent auf den Netzwerkkomponenten installiert, die anschließend zentral gesteuert werden können. Die Crux an dieser Methode: Gibt es Probleme mit der Verbindung zum Cloud-Dienstleister, bricht die Netzwerküberwachung zusammen – und eigentlich will man derlei Ausfälle mit Network Monitoring verhindern.

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