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Redaktion Dr. Web 3. Dezember 2018

Network Monitoring per Software: Der Weg zu einem stabilen Unternehmensnetzwerk

Die IT-Infrastruktur dei­nes Unternehmens muss stets ver­füg­bar sein. Fällt das Netzwerk aus, kön­nen dir hohe Kosten ent­ste­hen, etwa weil dein Onlineshop nicht erreich­bar ist. Diesen Notfall gilt es zu ver­hin­dern. Administratoren nut­zen für das Network Monitoring meist eine Software zur Netzwerküberwachung. Sie erleich­tert die Suche nach der Fehlerquelle und die Kontrolle des Netzwerkstatus und erstellt auto­ma­ti­siert Dokumentationen.

Die Netzwerküberwachungsbranche erlebt der­zeit einen wah­ren Boom. Tatsächlich soll das Umsatzvolumen bis Ende 2018 auf 1,82 Milliarden US-Dollar stei­gen und in fünf Jahren sogar bei 2,93 Milliarden US-Dollar lie­gen. Geräte und Software wer­den dabei immer kom­ple­xer, denn die Unternehmen ver­lan­gen höchs­te Zuverlässigkeit. Die Netzwerkarchitektur wird immer kom­ple­xer und die Anwendungsbereitstellung zeit­ab­hän­gi­ger. Dies erfor­dert auch ska­lier­ba­re und spe­zi­fi­sche Software.

Wir Seitenbetreiber wol­len und brau­chen bes­se­re Funktionen, um unse­re Netzwerke noch aus­fall­si­che­rer zu machen. Deswegen boomt der Markt der Netzüberwachungssoftware.

Aktive vs. passive Netzwerküberwachung

Active Network Monitoring ist ein Echtzeit-Testsystem, das von Hardware-Sensoren oder Software aus­ge­führt wird. Es wird genutzt, um zu über­prü­fen, ob das Netzwerk ein­wand­frei funk­tio­niert und ver­füg­bar ist. Das Ergebnis sind Echtzeitdaten wie Bandbreite, HTTP-Antwortzeit, Jitter und End-to-End-Erreichbarkeit, die pro­to­kol­liert wer­den und damit jeder­zeit ein­seh­bar sind.

Ohne Monitoring sind es nur Serverschränke. (Foto: Pixabay)

Alternativ gibt es Software, die über ein Überwachungssystem ver­fügt. Damit kann das gesam­te Unternehmensnetzwerk über­wacht wer­den und gleich­zei­tig auch die Arbeit des IT-Teams im täg­li­chen Betrieb kon­trol­liert wer­den. Neben der akti­ven gibt es eine pas­si­ve Netzwerküberwachung, bei der kein Datenaustausch statt­fin­det.

Warum wird eine aktive Netzwerküberwachung benötigt?

In einem gro­ßen Netzwerk wer­den auch gro­ße Datenmengen ver­ar­bei­tet. Manchmal kön­nen die­se Daten ver­trau­li­che Informationen ent­hal­ten, die bei einem Durchsickern zu Problemen füh­ren kön­nen – eine Herausforderung für die IT-Sicherheit. Mit der akti­ven Netzwerküberwachung kann dies ver­hin­dert wer­den.

Ein Vorteil einer sol­chen Software besteht dar­in, dass sie ech­te Informationen über die Leistung und Verfügbarkeit des Netzwerks lie­fert, etwa Anwendungs- und Netzwerkprobleme, so dass Probleme leich­ter gelöst wer­den kön­nen. Beispiele für Software, die zur Überwachung der Aktivitäten in einem Netzwerk ver­wen­det wird, sind Videostreams, Server- und VoIP-Aktivitäten, sowie E-Mails.

Nachfrage nach höheren Netzwerkgeschwindigkeiten

Es wird erwar­tet, dass die Nachfrage nach einer höhe­ren Netzwerkbandbreite wei­ter steigt, etwa weil Unternehmen einen hohen Durchsatz, eine kon­stan­te Betriebszeit und eine leis­tungs­star­ke Konnektivität ver­wal­ten müs­sen. Um die­sen Anforderungen gerecht zu wer­den, wird die Netzwerküberwachung jetzt für Unternehmenssoftware ver­wen­det.

Größere Firmen aus ver­schie­de­nen Branchen haben begon­nen, Digitalisierungsmethoden zur Unterstützung ihrer Geschäftsprozesse ein­zu­set­zen. Die Entwicklung einer Netzwerküberwachungssoftware hilft dabei, ein Unternehmen auf Kurs zu brin­gen, zu ratio­na­li­sie­ren und die Effizienz zu stei­gern.

In Zukunft wird für das Monitoring ver­stärkt auf Cloud-basier­te Lösungen zurück­ge­grif­fen wer­den, denn die­se sind beson­ders war­tungs­arm. Der Aufbau und Betrieb des Monitoringsystems ist ver­gleichs­wei­se schnell erle­digt. Zudem wird weni­ger Personal benö­tigt, was nicht zuletzt Kosten spart. Bei Cloud-basier­tem Monitoring wird der Software-Agent auf den Netzwerkkomponenten instal­liert, die anschlie­ßend zen­tral gesteu­ert wer­den kön­nen. Die Crux an die­ser Methode: Gibt es Probleme mit der Verbindung zum Cloud-Dienstleister, bricht die Netzwerküberwachung zusam­men – und eigent­lich will man der­lei Ausfälle mit Network Monitoring ver­hin­dern.

Redaktion Dr. Web

Unter der Bezeichnung "Redaktion Dr. Web" findest du Beiträge, die von mehreren Autorinnen und Autoren kollaborativ erstellt wurden. Auch Beiträge von Gastautoren sind hier zu finden. Beachte dann bitte die zusätzlichen Informationen zum Autor oder zur Autorin im Beitrag selbst.

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