Anzeige
Smartes Hosting für anspruchsvolle Projekte.
↬ Loslegen und vServer testen ↬ Jetzt testen!
Denis Potschien 3. September 2016

Schnelles Multi-Channel-Marketing mit dem „Journey Designer“ von WebEngage

Zeitgemäßes Marketing beruht unter anderem darauf, schnell und gezielt auf Nutzer reagieren zu können. WebEngage bietet hierbei zahlreiche Instrumente an, um Nutzer auf verschiedenen Kanälen – unter anderem per E-Mail, Web- sowie In-App-Messages, Push-Nachrichten und SMS – auf Angebote aufmerksam zu machen und sie zu Interaktionen zu ermutigen. Dank des neuen „Journey Designers“ entwickelst du komplexe Strategien für dein Online-Marketing ganz bequem über eine grafische Oberfläche.

Per Drag-and-Drop zur perfekten Marketingstrategie

Dank WebEngage bietest du Nutzern deiner Website eine direkte Kommunikation zu dir an. Das funktioniert über ein einfaches Feedback-Formular, aber auch dank zahlreicher Online-Marketing-Instrumente. So legst du bestimmte Kriterien fest, mit denen du das Verhalten deiner Nutzer nachvollziehen kannst. Du hältst zum Beispiel nach, wer von den Besuchern deines Shops ein Produkt in den Warenkorb gelegt, aber nicht gekauft hat.

Per Drag-and-Drop eine „Journey“ erstellen

Per Drag-and-Drop eine „Journey“ erstellen

Mit den Tools von WebEngage kannst du diese Nutzer über eine Web-Message auf deiner Website oder Push-Nachricht auf dem Smartphone zum Kauf dieses Produktes überzeugen. Und mit dem neuen „Journey Designer“ von WebEngage ist es nun wesentlich einfacher, anhand definierter Kriterien eine Marketingstrategie zu entwickeln. Denn mit dem „Journey Designer“ ziehst du dir sogenannte „Trigger“ – also Kriterien, auf die reagiert werden soll –, und Aktionen ganz einfach per Drag-and-Drop auf eine Arbeitsfläche.

Auf Ereignisse oder Segmente reagieren

Ein „Trigger“ – also Auslöser für eine Aktion – kann zum Beispiel ein Ereignis sein. So ein Ereignis lässt sich beispielsweise mit der WebEngage-API auf deiner Website definieren. Eine mögliche Aktion ist – wie schon erwähnt – das Hinzufügen eines Produktes in einen Warenkorb. Es gibt aber auch zahlreiche andere Ereignisse. Per JavaScript hast du Zugriff auf die WebEngage-API und definierst beliebige „Events“, auf die später reagiert werden kann.

Da WebEngage für alle Benutzer Profile anlegt, kannst du sehr schön nachvollziehen, wann ein Benutzer das letzte Mal deine Website besucht und was der dort gemacht hat. Statt auf ein bestimmtes Ereignis zu reagieren, ist es daher auch möglich, auf sogenannte Segmente zu reagieren.

Segmente: Benutzer anhand verschiedener Faktoren filtern

Segmente: Benutzer anhand verschiedener Faktoren filtern

Mit einem Segment definierst du eine bestimmte Zielgruppe – zum Beispiel Benutzer aus einem Land oder neue beziehungsweise wiederkehrende Benutzer. Statt ein Segment anzulegen, kannst du auch einzelne Benutzer ansprechen. Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, einen „Trigger“ als Auslöser für eine Aktion festzulegen.

Aktionen definieren und auf Benutzerverhalten eingehen

Hast du einen „Trigger“ auf deiner Arbeitsfläche platziert, ziehst du als Nächstes eine Aktion, die ausgeführt werden soll, auf die Arbeitsfläche. Anschließend verbindest du deinen „Trigger“ mit einer Aktion. Dies geschieht, indem du Linien vom „Trigger“ zu einer Aktion ziehst.

Web-Messages aus einer Vielzahl an Vorlagen erstellen

Die Aktionen sind die eigentlichen Maßnahmen, die du im Rahmen einer Marketingstrategie ausführen kannst. Dazu zählen zum Beispiel Web-Messages. Das sind unter anderem Banner, die auf deiner Website angezeigt werden oder „Sticky Header“ und „Sticky Footer“, also eigenständig gestaltete Bereiche, die sich am Kopf oder Fuß der Seite andocken.

Auch In-App-Messages für Android- und iOS-Geräte sind möglich

Auch In-App-Messages für Android- und iOS-Geräte sind möglich

WebEngage stellt dir eine Vielzahl solcher Web-Messages zur Verfügung. Gestaltung, Inhalt und Ziel-URLs legst du individuell fest. Mit dem Ausführen einer Aktion ist eine Marketing-Reise aber noch nicht zwingend am Ende. So lässt sich für jede Aktion wiederum eine Anschlussaktion definieren – abhängig davon, wie ein Nutzer auf die vorherige Aktion reagiert hat.

So reagierst du unterschiedlich darauf, ob eine Web-Message angesehen, nicht gesehen, geöffnet oder geschlossen wurde. Je nach Reaktion schließt du also unterschiedliche weitere Aktionen an und kannst beispielsweise eine E-Mail verschicken oder eine Push-Nachricht schicken.

Dabei kombinierst du Aktionen fürs Web – also auf deiner Website – mit solchen fürs Smartphone – innerhalb einer App. Zusätzlich kommunizierst du auch per E-Mail oder SMS mit den Nutzern.

Bedingungen und „Flow Control“ für komplexe Strategien

Um noch gezielter auf Reaktionen eingehen zu können, stehen die im „Journey Designer“ verschiedene Bedingungen zur Verfügung. Je nach dem, ob eine Bedingung erfüllt wurde oder nicht, definierst du zwei unterschiedliche Wege, die ausgeführt werden.

Bedingungen machen es möglich, auf unterschiedliches Verhalten zu reagieren

Bedingungen machen es möglich, auf unterschiedliches Verhalten zu reagieren

So gibt es eine Bedingung, mit der du prüfst, ob ein Nutzer ein Ereignis ausgelöst hat oder nicht. Im „Journey Designer“ legst du für beide Fälle ganz eigene und unterschiedliche Aktionsketten an.

Dabei ist es natürlich auch möglich, sehr komplexe Ketten zu definieren. Dabei ist es auch machbar, auf unterschiedlichen Wegen zu einer Aktion zu gelangen. Eine Aktion kann also durchaus auch mehrere Verbindungen von „Triggern“, Bedingungen und anderen Aktionen besitzen.

Per „Flow Control“ Zeit abwarten, bis die nächste Aktion ausgeführt wird

Per „Flow Control“ Zeit abwarten, bis die nächste Aktion ausgeführt wird

Zu guter letzt gibt es noch die sogenannten „Flow Controls“. Diese ermöglichen dir, das Fortführen einer Handlungskette vom Eintreffen bestimmter Faktoren abhängig zu machen. So machst du das Ausführen einer Aktion zum Beispiel davon abhängig, wie viel Zeit seit der letzten Aktion vergangen ist. Das können Stunden, Tage oder auch Jahre sein.

Genau so gut kannst du eine Aktion vom Auslösen eines Ereignisses innerhalb einer festgelegten Zeit abhängig machen.

Auswertung und Statistik

Hast du deine „Journey“ soweit fertig eingerichtet, musst du sie nur noch veröffentlichen. Ab diesem Zeitpunkt ist es nicht mehr möglich, Veränderungen daran vorzunehmen. Dazu musst du deine „Journey“ erst stoppen.

Während der Veröffentlichung wird dir im „Journey Designer“ angezeigt, wie häufig „Trigger“ bei einem Besucher deiner Website zutreffen und wie häufig welche Aktionen ausgeführt werden. So erhälst du eine sehr übersichtliche und aktuelle Statistik, wie sich deine „Journey“ entwickelt.

Veröffentlichte „Journey“ mit Statistik

Veröffentlichte „Journey“ mit Statistik

Außerdem kannst du dir für Zeitabschnitte, die du selbst festlegst, Reporte im CSV-Format herunterladen. Diese beinhalten alle Statistiken, die dir auch im „Journey Designer“ angezeigt werden.

Dank dieser Statistik ist dir sehr einfach möglich, einen Überblick über den Erfolg deiner Marketingstrategie zu bekommen und gegebenenfalls einzelne Aktionen zu überarbeiten.

Fazit

Der „Journey Designer“ von WebEngage ist ein starkes Marketinginstrument, mit du einfache und auch sehr komplexe Strategien für dein Online-Marketing entwickelst. Die übersichtliche und intuitive Oberfläche machen ihn zu einem einfach zu bedienenden Werkzeug.

Es bündelt die vielen Möglichkeiten von WebEngage in einer zentralen Schaltstelle, in die sich auch Neueinsteiger schnell einfinden und die auch bei umfangreichen Strategien immer übersichtlich bleibt.

Denis Potschien

Denis Potschien

Denis Potschien ist seit 2005 freiberuflich als Kommunikationsdesigner tätig, seit Anfang 2010 im Kreativkonsulat in Iserlohn, einem Büro für Gestaltung und Kommunikation. Dort betreut er kleine und mittelständische Unternehmen ebenso wie kommunale Körperschaften und Organisationen aus Südwestfalen und dem Ruhrgebiet. Als Webdesigner und -entwickler gehören HTML5 und CSS3 zu seinen Kernthemen, weshalb er dazu 2013 ein Buch geschrieben hat. „Pure HTML5 und CSS3“ richtet sich an alle, die Vorkenntnisse haben, sich aber bisher mit HTML5 und CSS3 nicht oder nur am Rande beschäftigt haben.

3 Kommentare

  1. Interessantes Tool. Noch interessanter dürfte sein, was der deutschen Datenschutz dazu meint. Wenn mir jemand eine SMS schickt, nur weil ich einen Bestellvorgang nicht zu Ende gebracht habe, bekommt genauso prompt eine Abmahnung. Das Gleiche gilt auch für E-Mails ohne Double-Opt-In. Insofern sind solche Tools oft eine nette Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Abmahnanwälte.

    • Hehe. Ich bin kein Jurist. Könnte mir aber vorstellen, dass die Nennung einer Mobilfunknummer, an die dann eine SMS kommt, als Einverständnis gewertet werden könnte. Natürlich ist das, wie alles in Deutschland, schwierig und im Einzelfall zu bewerten.

      • Warenkorb-Erinnerungen sind super und sehr effektiv. Meist hat man im Rahmen einer Bestellung ja schon vor dem Abschluß eine E-Mail Adresse, o.ä.

        Wir haben das mit der IT-Recht Kanzlei München durchgesprochen. Ohne *explizite* Einwilligung des Verbrauchers ist das in Deutschland leider nicht möglich, sondern kommt quasi einer Spam-Mail gleich.

        Je nach Branche kann so etwas ziemlich teuer werden.

        Dennoch ein interessanter Artikel. Vielleicht findet sich ja ein legaler Einsatzzweck.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.