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Daniel Dubsky 10. Juli 2007

Mit wenigen Klicks zur eigenen Browser-Toolbar

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Mit einer Toolbar bindet man Surfer geschickt an seine Website – Google & Co. haben es vorgemacht. Dank diverser Online-Dienste ist es kein Problem, selbst eine Toolbar zu erstellen und zum Download anzubieten.

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Für Website-Betreiber ist eine eigene Browser-Toolbar ein tolles Marketing-Instrument. Man liefert seinen Besuchern ein praktisches Tool mit Suchfunktion, das mit dem eigenen Logo bestückt ist und das eigene Webangebot in Form von Links und Newsfeeds einbindet. Die Besucher haben die Website so immer im Blick und können schnell auf neue Inhalte hingewiesen werden.

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Wer sich eine eigene Toolbar zusammenstellen will, kann das beim US-Unternehmen Conduit tun, das auch hinter dem Lycos Toolbar Builder und anderen Angeboten steckt. Nach wenigen Klicks ist eine Toolbar für Internet Explorer und Firefox fertig, ganz ohne Programmierkenntnisse. Mit etwas Anpassungsarbeit wird sie auf den eigenen Webauftritt zugeschnitten. Dass sie von einem Drittanbieter stammt, ist dann fast nicht mehr zu erkennen. Es wird weder Werbung eingeblendet, noch gibt es Redirects auf Werbeseiten. Lediglich einige Menüs können nicht geändert werden und es existiert eine Einschränkung bei den Suchmaschinen. Da Conduit über Google Geld verdient und vor die Suchergebnisse einige Anzeigen einblendet, kann die Google-Suche nicht aus der Toolbar entfernt werden und die Suchen von Google-Konkurrenten wie Microsoft und Yahoo dürfen nicht in die Toolbar eingebaut werden.

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Schritt für Schritt zur eigenen Toolbar
Soll nun eine eigene Toolbar erstellt werden, klickt man sich zunächst durch einen Wizard, der einige Standard-Elemente einfügt. Später lassen sich dann die Detailanpassungen vornehmen. Zuvor müssen jedoch bei der Registrierung eine Name für die Toolbar vergeben und einen Download-Domain festgelegt werden. Dann sollte man die Toolbar erst einmal installieren. So kann man leichter nachvollziehen, welche Elemente sie enthält und wie sich Änderungen auswirken.

Auf einer komfortablen Ajax-Oberfläche lassen sich anschließend verschiedene Komponenten in die Toolbar integrieren, etwa Suchen, Links zu wichtigen Seiten des eigenen Web-Angebots, Newsfeeds und sogar ein Chat und ein Web-Radio. Was verlinkt wird, welche Feeds angezeigt werden und welche Buttons und Icons zum Einsatz kommen, können Sie frei wählen. Einige Elemente bringt jede Toolbar standardmäßig mit: einen Popup-Blocker, einen Dienst, der beim Eingang neuer Mails benachrichtigt und eine Wettervorhersage. Der User kann dies jedoch auf Wunsch ausblenden – übrigens, ebenso wie alle von Ihnen vorgegebenen Elemente, abgesehen vom Hauptmenü und der Suche.

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Die Einträge im Hauptmenü, darunter Kontakt- und Hilfeseite, können Sie zwar nicht ändern. Allerdings lassen sich statt der vorgefertigten Webseiten von Conduit auch eigene Seiten nutzen. Welche das sind, legen Sie im Bereich Portal fest. Unter Reports können Sie zudem schauen, wie oft Ihre Toolbar bereits heruntergeladen wurde und wie viele User sie regelmäßig nutzen.

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Datenübertragung ausschalten
In den Standardeinstellungen überträgt die Toolbar einige Nutzungsdaten an Conduit. Dies können die Nutzer jedoch deaktivieren und, anderes als Conduit in seiner Datenschutzerklärung schreibt, nicht nur in Firefox sondern auch im Internet Explorer. Bei beiden Browsern findet sich in den Toolbar-Optionen unter Zusätzliche Einstellungen der Punkt Sende Nutzungsstatistiken (hilft uns die Toolbar zu verbessern). ™

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Erstveröffentlichung am 10.07.2007

Daniel Dubsky

Freier Journalist für Computer-und Internet-Themen. Schrieb unter anderem für verschiedene gedruckte Fachzeitschriften.

Ein Kommentar

  1. zwar schon alt, aber hat mir sehr geholfen meine Toolbar schnell zu kraieiern. ging alles schnell und unklompliziert. zu sehen ist die toolbar auf meiner Homepage http://www.powerpointsuche.de

    grüsse aus wiesbaden

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