Microsoft Surface: What happened to my disk space?

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren...

What happened to my disk space? So ist ein Kapitel in Microsofts Supportbereich zum neuen Surface-Tablet benannt. Neugierde brachte mich dazu, den kleinen Text zu lesen. Danach fühlte ich mich spontan in die Zeiten von Windows CE zurückversetzt und konnte mich des Gedankens nicht erwehren, dass eben Microsoft wohl doch auf ewig Microsoft bleiben wird. Innovationen dringen nie bis in den Kern der Produkte vor…

Auf den ersten Blick scheint das Surface mit einem Mindestspeicher von 32 GB dem iPad den Rang abzulaufen. Microsoft erhielt einiges Lob für die Entscheidung, einen größeren Gerätespeicher vorzusehen. Wenn man jedoch genauer hinschaut, wird deutlich, dass die Platzangabe – sagen wir – irreführend ist. Denn rund die Hälfte des Speichers wird durch interne Tools und Programme bereits in Anspruch genommen. Für den Benutzer bleiben von einem 32 GB Surface nur 16 GB zur freien Nutzung übrig.

Allein 5 GB beanspruchen die Windows Recovery Tools, erforderlich für die Wiederherstellung des Tablets im Störungsfall, weitere 8 GB genehmigt sich Windows RT nebst Office und den übrigen vorinstallierten Apps.

Zur Einordnung in den Tablet-Markt ist es natürlich erforderlich zu erwähnen, dass das Surface sowohl einen SD-Slot, wie auch eine vollwertige USB-Schnittstelle mitbringt. Insbesondere das letztgenannte Feature ist nicht üblich am Markt, wenn auch teilweise über zusätzliche Adapter nachrüstbar. Zusätzlich erhält der Surface-Kunde 7 GB freien Speicher in der Redmonder Cloud.

Unmittelbar wirkt sich die Beschränkung daher nur aus, wenn man sehr viele Apps installieren will, was allerdings bei einem Gerät, das antritt, um den Laptop zu beerben, tatsächlich einigen Umfang annehmen kann. So man in der Tat beabsichtigt, mit einem Surface seinen Laptop zu ersetzen, sollte man in jedem Falle das größere Modell mit 64 GB wählen. Davon bleiben immerhin 46 GB zur individuellen Nutzung frei.

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Ich persönlich werde mir kein Surface kaufen. Wenn ich mir den Screenshot des Explorers ansehe, weiss ich, was auf mich zukäme…

Links zum Beitrag:

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design. Man findet ihn auch auf Twitter und Google+.

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13 Kommentare auf "Microsoft Surface: What happened to my disk space?"

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Lucido
Gast

Hallo, auf meinem IPad 32GB – so stehts drauf – sind ganze 4,9 GB frei! Dabei habe kaum apps drauf weil ich es nur zum Surfen und Bücherlesen verwende!

Dieter Petereit
Gast

Nee, ist klar. Sind die paar Apps vielleicht sämtliche Need for Speed und Asphalt-Folgen, ergänzt um 5/6 HD-Videos?

Michael
Gast

Bei meinem iPad wird auch nicht die Hälfte es Speichers vom System verwendet;)

Thorsten
Gast

Diese Kritik verstehe ich nicht! Das ist doch bei jedem iPad und iPhone genauso: Das Betriebssystem belegt nun einmal Platz, egal ob das jetzt iOS oder Windows Phone 8 oder Windows 8 etc. ist. Wo ist also das Problem?

Ein 32 GB iPad hat auch nicht 32 GB freien Platz 🙂

Desweiteren sind bei Microsofts Surface schon diverse Apps im Lieferumfang, die der User bei Apple dazukaufen und installieren müsste. So ist bei Surface das Microsoft Office 2013 installiert mit Word, Excel, Powerpoint etc. pp.

Insofern hinkt der Vergleich alleine deswegen schon 🙂

Dieter Petereit
Gast

Das Problem ist im Wesentlichen, dass Microsoft das nicht von Beginn an so kommuniziert hat.

Webpatient
Gast

Wird das hier jetzt zum Gadget-, OS-, und Gimmick-Blog? Dafür habe ich nämlich schon andere Adressen.

Dieter Petereit
Gast

Dr. Web ist ein Magazin für Seitenbetreiber, Webworker und Creative Professionals. Um mal den Claim zu zitieren. Technik haben wir auch in grauer Vorzeit schon behandelt. Von daher verstehe ich die Frage nicht. Gadgets und Gimmicks sehe ich hier nicht als Thema, wobei vermutlich die Definition noch wichtig wäre…

Stephan
Gast
Hallo die Kritik ist berechtigt, denn eure Kategorien im Headermenü sind: Webdesign, HTML, CSS, Javascript, Wallpaper, Icons, Fonts, WordPress, Fotografie, Photoshop. Wo dieser Beitrag hin soll ist unschlüssig. Selbst in den Rubriken rechts passt es nicht: CSS, Webdesign, E-Mail, Google, HTML, iPhone, eBooks, Tutorials, Usability, SEO, Flash, eCommerce, Interviews, Drupal, Lexikon, jQuery, Projektmanagement, Recht, Ressourcen, Software, Statistiken, Wallpaper. Wenn ihr diese nun anseht, erkennt ihr den Charakter eurer Seite: Web! Da haben bei euch nicht die 0815 Beiträge der News-Seiten was zu suchen sonder qualitativ hochwertige Beiträge die sich um das Web drehen. Besonders Webdesigner und Webentwickler sind eure Zielgruppe,… Read more »
Dieter Petereit
Gast

Danke für die Erwähnung. Wir müssen tatsächlich mal unsere Kategorien und Rubriken aufräumen 😉

gnomefan
Gast

Bin auch dafür, dass Bretter und Telefone getestet werden, aber vielleicht noch etwas mehr auf die Kern-Themen von drweb eingehen! Wie ist die Browser-Bedienung? Wie werden Websites dargestellt? Müssen (mal wieder) individuelle Anpassungen gemacht werden? Welche Browser laufen wie auf den Geräten? Wie verhalten sich (plattformunabhängige) Apps und Frameworks (z.B. jQuery mobile). Wie ist die Leistungsfähigkeit bzgl. Animationen (z.B. Slideshows)? Nur so als Anregung … 😉

Dieter Petereit
Gast

Die Anregungen nehme ich gern auf. Danke dafür.

Dieter Petereit
Gast

Hier als Ergänzung ein schröcklicher Erfahrungsbericht eines Testers, besonders das Kapitel “Software” ist sprechend:

http://www.brianmadden.com/blogs/jackmadden/archive/2012/10/29/i-spent-the-weekend-with-a-microsoft-surface-rt-tablet-here-s-my-review.aspx

NetzBlogR
Gast

Im letzten Absatz ist ein kleiner Denkfehler: Das Surface mit Windows RT wird mit 32 und 64 GB angeboten. Auf dieser Windows-Version laufen aber nur die Apps der Windows-UI (bisher Metro genannt). Richtig “große” Programme (z.B. Photoshop etc.) kann man daher gar nicht installieren.

Das Surface mit Windows 8 Pro wird mit 64 und 128 GB kommen. Für Profianwendungen sind die Geräte eh nicht gedacht, also dürften die Speichergrößen für Normalanwender mehr als ausreichend sein.

Selbst wenn 16 GB fehlen.

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