Spaces. Smartes Cloud Hosting für anspruchsvolle Webprojekte. Loslegen und Spaces testen. Von Mittwald.
Sven Lennartz 18. Dezember 2006

Meine Website in vielen Browsern

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Wie sehen meine Seiten auf anderen Rechnern, mit anderen Betriebssystemen und Browsern aus? Ein altes Problem: denn Browser gibt es mehr als genug, der Webdesigner aber kann sie kaum allesamt und stets parat haben. Von verschiedenen Betriebssystemen ganz abgesehen… Es gibt Services, die helfen können – mit Online erstellten Screenshots.

Wer nur auf den IE7 aus ist, eine Seite dort einmal betrachten möchte, aber die Installation scheut oder diese nicht funktioniert, dem sei ieCapture empfohlen. Das klappt ohne Wartezeiten und ist kostenlos.

Etwas weiter geht der IE Web Renderer, der sich auf die Internet Explorer 7, 6, und 5.5 versteht. Hier gibt es eine Mixed- und Differenzdarstellung, die eventuelle Unterschiede direkt sichtbar macht. Die erzeugten Screenshots sind für andere Surfer nicht einsehbar.

Das Projekt Browsershots bietet neben Firefox, Opera, IE und Safari auch seltene Browser. Zudem werden spezielle Einstellungen wie die Farbtiefe oder Bildschirmauflösung berücksichtigt. Der Service kann unentgeltlich genutzt werden. Zudem stehen diverse Sprachen zur Verfügung. Dafür müssen Unbequemlichkeiten in Kauf genommen werden. Es gibt eine Warteschlange nach der die eingetragenen Seiten – sofern überhaupt – abgearbeitet werden. Also am besten ein Lesezeichen setzen und es später versuchen. Die Ergebnisse muss man sich selbst zusammensuchen. Eine Benachrichtigung per Email oder RSS gibt es nicht.

Ein Mac ist eine kostspielige Anschaffung, jedenfalls für den Freiberufler und den Einzelunternehmer. Auch für eine kleine Firma lohnt sich die Ausgabe kaum, wenn dieser Rechner nur zum Testen von Webseiten genutzt wird. Glücklicherweise gibt es eine einfache Lösung.

iCapture ist ein Traum von einem Online Service. Rasch und unkompliziert, sofern es keine Aussetzer gibt, erhält man hier Screenshots einer beliebigen Seite. Derzeit angeboten wird OS X 10.4.8 mit Safari 2.0.4. Dieser Service kann kostenlos benutzt werden, allerdings sind Wartezeiten zu belebter Stunde nicht immer zu vermeiden.

Auch Browsrcamp erzeugt einen Safari-Screenshot. Gedacht als Appetit-Happen. Denn darüber hinaus bietet man einen umfassenden Mac OS X Livetest. Man steuert über einen VNC Client einen Mac und erhält Ansichten von Camino,
Firefox, Flock, iCab, Mozilla, Netscape, OmniWeb, Opera, Safari, SeaMonkey und Shiira. Kostenlos ist das dann nicht mehr. Die Preise bewegen sich zwischen 2 Dollar pro Tag und 160 Dollar pro Jahr.

Am weitesten getrieben hat die Idee des Screen Capture Services der Dienstleister Browsercam aus San Francisco. Auch hier ist VNC im Spiel, mit dessen Hilfe eine Batterie von Servern angesteuert werden kann. Die Zahl der verfügbaren Browser, Versionen und Betriebssysteme nähert sich bald der 100 an. Selbst ein PDA gehört zum Angebot. Mehr kann man nicht wünschen. Der Preisplan ist entsprechend kompliziert, zu haben ist Browsercam zwischen 20 bis 1000 Dollar. Wer die Anmeldung nicht scheut kann einen 24 Stunden Testzeitraum nutzen indem bis zu 200 Screenshots angelegt werden dürfen.

Ein Pendant aus Deutschen Landen ist Browserama. Auch hier gibt es eine fast schon unübersehbare Anzahl verschiedener Kombinationsmöglichkeiten. Ein einzelner Screenshot kostet 0,10 Euro und wird über den Micropayment-Dienst Firstgate abgerechnet. Die Flatrate mit nach eigener Aussage 12.000 Kombinationsmöglichkeiten bezüglich Browser, Betriebssystem, Java, Javascript, Flash und Bildschirmauflösung kostet 39,99 pro Monat.

Sven Lennartz

Sven Lennartz

Ex Webdesigner, Gründer von Dr. Web und Smashing Magazine. Heute ist Sven als Schriftsteller und Blogger unterwegs. Schau was er jetzt macht…

18 Kommentare

  1. @Michael Schuh
    Auf https://modern.ie/ findest du alles, was du brauchst.

  2. Hallo zusammen,

    habe gerade den netRenderer getestet. Leider sind die Resultate nicht mehr Zeitgemäß. Ich suche nach einer Möglichkeit unter Windows mehrere Browserversionen zu nutzen um die Funktionalitäten einzelner Seiten zu überprüfen.

    Hat jemand eine Idee?

    Grüße
    Michael Schuh

  3. sag ma, geht’s noch? wieso muss die ganze welt an euren problemchen teilhaben? mich interessieren nur browser, nicht eure art miteinander geschäfte zu machen.. oder es eben nicht zu machen. mein gott!

  4. Vielen Dank für die Links, habe schon länger nach solchen Seiten gesucht…

  5. Perfektes Tool für Webmaster :) so holt man sich den letzen schliff raus http://browsershots.org/website/160993/#success

  6. Der „IE Web Renderer“ ist eine feine Sache mit zwei Haken:

    bei den für die Screenshots verwendenten Browsern wurde offensichtlich Javascript deaktiviert – d.h. mittels Javascript erstellter Content (z.B. aus einem Array heraus) wird leider nicht angezeigt.

  7. So, jetzt noch mal ein paar offene Worte. Sven, es ist natürlich dein Bier, wie du es machst. Wir werden allerdings bei Goggle gefunden, zugegebenermaßen nicht toll, aber spätestens in den sponsored Links. Oder halt indirekt, in Diskussionen zum Thema – das ist bei einigen anderen auf der Liste aber genau so. Wir sind preislich deutlich günstiger, als BrowserCam (und diverse andere) und zusätzlich die einzigen, die diese Art von Dienst dem Hobbyentwickler faktisch kostenlos zur Verfügung stellen. Kontaktiert wurdet Ihr auch, Accounts wurden ebenfalls erstellt (auch jetzt noch nicht benutzt), also eigentlich alles, was getan werden muss. Und genau das, was du selbst kurz vorher noch als das richtige Vorgehen bezeichnet hast! Sorry, aber da nehme ich dich jetzt mal beim Wort!

    Die totalen Megaluschen können wir auch nicht sein, sonst hätte es nicht für die c’t gereicht. Aber bei euch? Fehlanzeige! Feedback gibt es bei eurem Formular auch nicht. Wenigstens eine kurze Info an die vom User angegebene Mailadresse, dass der Beitrag angekommen ist, und leider nicht alles persönlich beantwortet werden kann, das wäre schon genug. Dann hat man als User nämlich zumindest schon mal die Gewissheit, sich nicht bei der Angabe der eigenen Mailadresse vertippt zu haben.

    Jedenfalls habe ich es faktisch *exakt* so gemacht, wie du es skizziert hast. Mit dem Ergebnis, dass ich erstens keine Reaktion bekomme, und zweitens im nächsten Artikel zum Thema wirklich jeder Exot steht, aber einer der besten Dienste zum Thema mal eben konsequent nicht. Dass ich dann irgendwann mal sauer werde, ist doch wohl klar. Und jetzt, mit Verlaub, mal halblang! Ich habe mir das noch einmal durchgelesen, Sven, und ich bin sauer, das stimmt. Aber ich bin auch meilenweit davon entfernt, euch als krumme Hunde zu beschimpfen. Nimm das bitte auch einmal zur Kenntnis, du bist hier nämlich mal richtig megasensibel! Das Einzige, wo ich wirklich fies wurde, war euer Reaktionsverhalten, und da habe ich mit den oben geschilderten Mißständen aber auch nicht ganz unrecht, das könntet ihr nämlich wirklich mal verbessern! Das ist nämlich so, wie ihr es macht, vielleicht verständlich, richtig gelungen ist es aus Usersicht dennoch nicht. Die oben dazu geäußerte Kritik war übrigens gerade konstruktiv, ich habe dir einen Weg genannt, wie es verbessert werden könnte.

    Tja, und die mittlerweile genannten Testaccounts sind weiterhin ungetestet. Natürlich ist es dein Bier, was du schreibst. Du hast auch das Recht, das Telefonbuch von Buxtehude abzuschreiben und zu veröffentlichen. Aber angesichts der Tatsache, dass genau die Dinge, die du genannt hast, von uns erbracht wurden, soweit möglich (wie hätten wir dir über das Kontaktformular Screenshots mitschicken sollen?), ist es ja wohl klar, dass ich soooo voll und ganz nicht unrecht habe. Auch wenn ich natürlich überreagiert habe, das gebe ich zu. Du aber spätestens jetzt auch!

    Übrigens, das mit den Accounts oben ist kein Scherz. Die existieren, sind freigeschaltet, und können immer noch von dir genutzt werden. Also, es stimmt, meine Reaktion ist natürlich unprofessionell, aber so unverständlich sind die Gründe ja wohl auch nicht, oder?

  8. ich finde diese reaktion immer noch überzogen. an emails mangelt es hier nicht. es sind mehrere personen involviert die alles lesen. es kann aber nicht jeder wunsch erfüllt, jedes problem gelöst und jede nachricht ausführlich beantwortet werden. das hat grenzen.
    ich werde mir auch keine datenbank mit eingeschickten produktinformationen zulegen, sondern bei bedarf eine suchmaschine befragen.

  9. Ja, Herr Lennartz, genau das ist es! Wir sind in der Tat nicht auf die Idee gekommen, einen vorkonfigurierten Account bereit zu stellen. Sondern zwei, nämlich einen Testaccount, und einen Abo-Account! Ich gebe auch sehr gerne nochmal die Daten raus. Ist natürlich eigentlich nicht der Sinn der Sache, weil per öffentlicher Kommunikation, aber anders geht es ja offensichtlich nicht, zumindest nicht per Formular.

    Normaler Testaccount:
    (Name: drweb-test | Pw: drweb-test)

    Freigeschalteter Pro-Account:
    (Name: drweb-pro | Pw: drweb-pro)

    Diese Accounts gibt es übrigens schon seit über neun Monaten, ich habe eben nachgeschaut! Das Einzige, was wir nicht machen konnten, war den Client mitzuschicken – weil es ja nur das tolle, offensichtlich super funktionierende Kontaktformular gibt. Einmal je Account bei unserer Seite einloggen und downloaden wäre also schon erforderlich. Im Fall von Firewallproblemen helfen wir auch gerne weiter, grob gesagt braucht die Client-Software die Möglichkeit, auf die Ports 80, 443, sowie 5900 bis 5920 in der Außenwelt zuzugreifen. Wenn man nicht gerade hinter einer hermetisch abgeriegelten Firmen-Firewall steckt, in der Regel kein Problem.

    Genau das ist der Punkt! Die übrigen Kommunikationsversuche sind natürlich *nicht* so abgelaufen, wie mein Frust-Kommentar weiter oben! Sondern freundlich, eben mit Testzugang und allem drum und dran. Aber der unhöfliche, öffentliche Beitrag war der erste, wo wir mal überhaupt ein Feedback kriegen. Das ist jetzt ernst gemeint, vielen, vielen Dank, dafür, dass es mal eine Reaktion gibt! Natürlich keine entgegenkommende, aber das hatte ich mittlerweile eh nicht mehr erwartet. Beim Formular hingegen kriegen wir nichts, auch keine Bestätigung, ob der Beitrag angekommen ist, einfach gar nichts. Mal ehrlich, ist es dann so verwunderlich, dass ich dann mal fuchsig werde? Wenn ich dann, nach diversen Versuchen wieder mal einen Beitrag sehen muss, wo konsequent teilweise erheblich schlechtere, teilweise erheblich teurere Dienste aufgeführt werden, unserer aber nicht? Mir ist selbst klar, dass das nicht die professionelle Variante ist, ich bin halt der Entwickler, und nicht der Vertriebler. Aber alleine schon die Tatsache, dass Sie momentan offensichtlich nur mutmaßen können, ob unsere vorherigen Kommunikationsversuche nun höflich waren oder nicht, sagt doch auch schon einiges aus, oder? (Und zwar beim Unterpunkt „Professionelle Gestaltung von Kontaktaufnahmemöglichkeiten“!)

    So, und weitere Kommunikation schlage ich einfach mal per Mail und per Du vor, in Ordnung?

  10. herr schwenk wählt die falschen mittel. so erreicht man nichts.

    wenn man von jemanden etwas will, was tut man? jammern, hasstiraden, angriffe? nein, man sorgt für freundliche stimmung, beschreibt sachlich worum es geht und bietet etwas an. in diesem fall einen schon konfigurierten testzugang, demos, muster, screenshots etc. dann merkt man, dass sich jemand mühe gibt und ernsthaft interessiert ist. dann fällt es leicht einen beitrag zu erweitern. aber so? wenn frühere kommunikationsversuche ähnlich abliefen ist es kein wunder, das diese firma ignoriert wird.

    kommentarwerbung habe ich gelöscht.

  11. Noch eine Sache, damit der Verdacht nicht aufkommt. Der Kommentar von Eike ist nicht von uns – so was machen wir nicht. Wir freuen uns, dass User schon auf unseren Dienst hinweisen, wenn DrWeb es schon mal konsequent nicht tut.

  12. Sorry, das hier ist vielleicht etwas Off-Topic, ich bin aber mittlerweile echt sauer. Weil von DrWeb wieder einmal keine Reaktion kommt, mach ich meine E-Mail, die eigentlich nur an die Redaktion gegangen ist jetzt mal hier in den Kommentaren öffentlich. Vielleicht kriege ich dann mal eine Antwort.

    —–
    Hallo Leute,

    schon wieder ein Artikel über verschiedene Screenshot-Services, und wieder mal sind wir nicht erwähnt. Was machen wir falsch? Funktioniert euer Kontaktformular nicht? Oder was ist los? Ich lese hier bei drweb.de nun schon zum ich-weiß-nicht-wievielten-mal einen Bericht über Browser-Screenshot-Services.

    — gelöschte werbung (redaktion)–

    Ach ja, in die c’t haben wir es damit auch schon geschafft, und zwar Anfang letzten Jahres, ich glaube, in die erste Ausgabe 2006. Aber drweb.de? Fehlanzeige. Trotz mehrfacher Information. Auch Hinweise anderer User, z.B. in den Kommentaren helfen nicht. Was ist das Problem? Ist es unakzeptabel, wenn so eine gute Idee einfach mal aus Deutschland kommt? Weil coole Software einfach aus den USA oder sonstwo herkommen *muss*, in Deutschland eh nur Luschen leben, und nicht sein kann, was nicht sein darf? Ich versteh’s einfach nicht…

    Um das klarzustellen, wir wollen keine kostenlose Werbung hier. Bitte sorry dafür, dass ich hier vielleicht ein wenig Off-Topic bin, aber wir sind mittlerweile echt angestoßen, wenn wirklich jeder Service, und hat er noch so grottenschlechte Konditionen, hier genannt wird – die einzige deutsche Firma mit einem Live-Zugriff und deutlich faireren Konditionen als die Amis aber konsequent nicht. :-(

    Gruß
    Benjamin Schwenk
    (Entwickler von BrowserPool)

  13. Danke für die Links… bin schon seit einiger Zeit auf der Suche nach solchen Seiten.

  14. Ich habe noch einen Tipp für euch.

    http://www.browserpool.de

    Die Seite ist auf Deutsch und man kann mit einem Testaccount per VNC 10 Verbindungen zu Rechnern mit vorinstallierten Browsern schalten. Dabei gibt es eben nicht nur Macs, auch Pcs, womit fast alle Browser abgedeckt sind. Selbst Lynx und Konsorten sind dabei.

  15. „Windows Workflow“ klingt nach dem Paradoxon des Tages. Oder nach Leuten, die die Qualität ihrer Seiten mit Bildschirmfotos überprüfen.

  16. ich emuliere hier MacOS X in einer VM, für Browsertests etc. reicht das vollkommen, wieso sollten wir 500 € für einen „billigen“ Mac ausgeben, von dessen Funktionalität und Erweiterbarkeit ich eh nur abraten kann… wir hatten hier in der Agentur lange Macs, sind dann auf einen Windows Workflow umgestiegen udn seitdem glücklich…

  17. Moin,

    > Ein Mac ist eine kostspielige Anschaffung, … lohnt sich die Ausgabe kaum …

    Ein gebrauchter Intel Mac mini in der CoreSolo Einsteigerkonfiguration mit vollem RAM-Ausbau und installiertem Parallels und SheepShaver kommt auf ca. 500 EUR, beherrscht neben OS X, OS Classic, Windows in allen Variationen, etliche Linuxderivate und noch ein paar OS-Exoten mehr. Durch unterschiedliche VMs für die einzelnen IE-Versionen ist zudem die Gefahr gebannt, das Conditional Comments – wie in den Multiple IE-Installationen üblich – fehlschlagen.

    Selbst wer vorwiegend ein anderes als Mac OS X für seinen Entwicklungsprozess nutzen mag, kommt damit auf einen Rechner zu einem sehr attraktiven Preis, dem man mit etwas Einkaufsgeschick sogar unter die GWG-Grenze bringen kann. Was sollte an dieser Ausgabe nicht lohnend sein?

    Gruß Stefan

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