Florian Fiegel 13. August 2008

Mehr Interaktivität mit PodiPodi

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Seit 2008 freier Webworker mit Schwerpunkt auf journalistischer Berichterstattung und (Online-)PR. Täglich...

Mit PodiPodi lässt sich mehr Interaktivität auf Webseiten zaubern. Dazu gehören inzwischen neben dem Suchen bei Google, Flickr und Yahoo auch die Navigation via Eingabe sowie die Einbindung von Google Gadgets. Noch ist das Projekt in der offenen Beta-Phase und jeder Interessierte kann einen Blick riskieren.

Voraussetzung für den Einsatz bilden ein Account für die entsprechende Seite und das Einfügen eines Code-Schnippselchens.

logo podipodi

Screenshot PodiPodiSämtliche Einstellungen werden dann über das Backend auf der PodiPodi-Seite vorgenommen. Dort können auch via „Send Comment“-Option gesendete Kommentare eingesehen werden. Es stehen verschiedene Funktionen zur Verfügung, die zu den jeweiligen Optionen hinzugefügt werden können, so lässt sich PodiPodi auch gezielt auf einige wenige Funktionen, wie zusätzliche Informationen oder Credits einschränken. Die grafische Anpassung der Box beschränkt sich bisher strikt auf schwarz-weiß und dessen Umkehrung sowie das abschalten und timen des Splashscreens.

Die Suchen werden sämtlich innerhalb der PodiPodi-Box ausgeführt und Flickr sowie YouTube-Inhalte werden innerhalb dieser angezeigt, während Ergebnisse der Google-Suche in einem neuen Fenster geöffnet werden.

Der Nutzer muss so für einige Aufgaben so nicht unbedingt die Seite verlassen. Interessant wäre innerhalb solcher Konzepte beispielsweise eine Wikipedia-Suche, bei der der Nutzer beispielsweise Fremdwörter direkt nachschlagen kann. Leider müsste der Nutzer diese aber bisher auch selbst eingeben. Die direkte Suche nach einem verlinkten Wort und das Öffnen der entsprechenden Seite innerhalb der Box stehen zumindest bisher nicht zur Verfügung.

Die PodiPodi-Box bietet damit zwar einen interessanten Ansatz für neue Interaktionswege mit dem Nutzer, kann aber bei weitem noch nicht mit einer ausreichenden Funktionalität für den effektiven Einsatz aufwarten. Einiges wäre dafür noch wünschenswert, so in jedem Fall die Anpassungsfähigkeiten des Designs und eine Integration mit dem restlichen Teil der Webseite.

Insgesamt wirkt es doch eher wie eine nette Spielerei denn wie eine ernst zunehmende Ergänzung herkömmlicher Interaktionsmöglichkeiten. Wer das eigene Bild von PodiPodi noch erweitern will, dem stehen auch eine Zahl an Screencasts zur Verfügung, die gut die Möglichkeiten dokumentieren.

Florian Fiegel

Seit 2008 freier Webworker mit Schwerpunkt auf journalistischer Berichterstattung und (Online-)PR. Täglich konfrontiert mit unzähligen Tools und Technologien im Web.

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