XPRS: Responsiver, modularer und umfangreicher Websitebuilder

Denis Potschien

Denis Potschien ist seit 2005 freiberuflich als Kommunikationsdesigner tätig, seit Anfang 2010...

Unter den zahlreichen Websitebuildern sticht der XPRS Editor vor allem durch sein sehr elegantes und stimmiges Design hervor. Die Benutzeroberfläche ist sehr ansprechend und einfach zu bedienen. Wer auf zeitgemäßes Design und ebenso zeitgemäße Technik setzt, wird mit XPRS sehenswerte Websites erstellen können. Dabei werden auch Features wie das eigene Blog oder der eigene Shop unterstützt.

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Umfangreiche und elegante Themes

Hast du dir einen kostenlosen Account beim XPRS Editor eingerichtet, wählst du zunächst ein Theme aus. Die Themes sind in zahlreiche Kategorien einsortiert, die sich unter anderem nach Branchen richten. Hier finden Kreative ebenso ein passendes Theme wie Restaurantbetreiber und Immobilienmakler.

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Übersicht einiger der zahlreichen Themes

Alle Themes sind responsiv und verfügen über eine umfangreiche Vorschau. So erhältst du zu jedem Theme eine Desktop- und Mobilansicht sowie die Vorschau zu einigen exemplarischen Seiten. Du weißt also bei der Auswahl deines Themes schon ziemlich genau, wie dieses später aussieht, wenn du deine Inhalte platzierst.

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Vorschau eines Themes

Hast du dich für ein Theme entschieden, beginnst du direkt damit, die Inhalte deiner neuen Website zu bearbeiten.

Seite mit Segmenten bauen

Jedes Theme ist mit einigen exemplarischen Inhalten ausgestattet. Diese kannst du nutzen, um davon ausgehend die Startseite deiner neuen Website mit Inhalt zu befüllen. Alle Elemente einer Seite sind individuell anpassbar.

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Aufteilung einer Seite in Segmente

Das Besondere am XPRS Editor ist der modulare Aufbau einer Seite mit sogenannten Segmenten. Segmente stellen unterschiedliche inhaltliche Bereiche einer Seite da. Texte, Bilder, Text-Bild-Kompositionen, Formulare und Galerien sind einige der zahlreichen Segmente, die du frei auf einer Seite platzierst.

Für jedes Segment stehen dir individuelle Einstellungen zur Verfügung. Welche Einstellungen das jeweils sind, hängt vom Segmenttyp ab. Bei einer Galerie wählst du beispielsweise die Platzierung der Bilder, die Anzahl der Bilder pro Reihe sowie den Abstand der Bilder zueinander aus.

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Auswahl eines der zahlreichen Segmente

Natürlich kannst du Segmente auch innerhalb einer Seite verschieben und sie auch wieder löschen. Ebenfalls möglich ist es, Segmente zu kopieren und an anderer Stelle deiner Website wieder einzufügen.

Um das responsive Weblayout der einzelnen Segmente musst du dir keine Gedanken machen. Der Websitebuilder sorgt automatisch dafür, dass alle Inhalte auch auf Mobilgeräten ordentlich aussehen.

Effekte hinzufügen

Kaum eine zeitgemäße Website kommt mittlerweile ohne Animationseffekte aus. Modernes CSS3 und JavaScript ermöglichen interessante Effekte, die du auch im XPRS Editor nutzen kannst. So gibt es klassische Hofer-Effekte, die du zum Beispiel in deiner Galerie anwendest.

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Effekte zu einem Segment hinzufügen

Aus einer Liste wählst du einen Effekt aus. Dazu gehören Vergrößerungs- und 3D-Kippeffekte. Auch ist es mittlerweile üblich, beim Scrollen einer Seite jene Elemente, die in die Seite hinein gescrollt werden, mit einem Effekt zu versehen. Auch hierfür stellt dir der Baukasten Einiges zur Verfügung.

Eigener Shop in Kooperation mit Shoprocket

So einfach du eine Galerie zu deiner Seite hinzufügst, so einfach integrierst du auch einen eigenen Shop in deine Seite. Dazu hinterlegst du einfach ein Foto sowie eine Beschreibung für dein Produkt und gibst einen Preis an.

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Shop als Segment hinzufügen

Die komplette Kaufabwicklung einschließlich Warenkorb und Bezahlung wird vom XPRS Editor beziehungsweise vom Shopsystem Shoprocket übernommen. Dazu richtet dir XPRS automatisch einen Account bei dem Shopsystem ein. Über diesen Account verfolgst du deine Bestellungen und legst beispielsweise Zahlungsmethoden fest.

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Anbindung an Shoprocket

Derzeit werden Zahlungen per Kreditkarte und per PayPal angeboten. Eine Zahlung per Bitcoins soll noch folgen.

Blog hinzufügen

Ähnlich einfach ist das Hinzufügen eines eigenen Blogs zu deiner Seite. Dieses ist ebenfalls als Segment vorhanden und wird einfach an einer beliebigen Stelle auf deiner Website platziert.

Dieses Segment stellt verlinkte Teaser zu den einzelnen Blogbeiträgen dar. Über die Einstellungen fügst du neue Beiträge zu deinem Blog hinzu und verwaltest bestehende.

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Einfaches Hinzufügen eines Blogs

Blogbeiträge stellst du dir wie andere Seiten ebenfalls sehr individuell zusammen, indem du Segmente hinzufügst. So kombinierst du Texte, Bilder und andere Elemente ganz nach Belieben.

Bilder lädst du ohnehin von deinem Rechner hoch und verwaltest diese über ein Media Center. Dort stehen dir auch eine Vielzahl frei verfügbarer Bilder zur Verfügung, die du beispielsweise für Blogbeiträge nutzen kannst.

Seiten verwalten und hinzufügen

Auch wenn One-Pager für Websites nach wie vor beliebt sind, erstellst du mit dem Websitebuilder natürlich auch komplexe Websites mit mehreren Seiten. Über die Seitenverwaltung legst du Seiten an und fügst ein Menü zu deiner Website hinzu.

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Auswahl eines Menüs für deine Website

Es gibt klassische Seitenmenüs sowie jene, die am oberen Seitenrand fixiert sind. Du kannst dich auch für ein derzeit sehr beliebtes Burger-Menü entscheiden. Insgesamt stehen dir neun verschiedene Menütypen zur Auswahl.

Vorschau und Veröffentlichung

Sind alle Seiten angelegt und mit Inhalt gefüllt, kannst du dir diese für verschiedene Geräte als Vorschau anzeigen lassen. Neben der Desktopansicht siehst du dir deine Website für Smartphones sowie Tablets an.

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Vorschau auf verschiedenen Geräten

Für die Veröffentlichung deiner Website stehen dir verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Falls du keine eigene Domain hast oder nutzen möchtest, legt dir der XPRS Editor eine URL an.

Darüber hinaus kannst du deine Website auch über eine eigene Domain laufen und auch eine Domain über den XPRS Editor registrieren lassen.

SEO und eigener Header

Damit deine neue Website auch gefunden wird, gibt es einige zusätzliche SEO-Eigenschaften. So legst du fest, ob Suchmaschinen deine Website überhaupt indizieren sollen. Außerdem gibst du Titel, Beschreibung und Schlüsselwörter an.

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SEO-Einstellungen

Falls du Google Analytics nutzen möchtest, übergibst du dort einfach deine Tracking-ID. Alles andere regelt der XPRS Editor selbst.

Damit das Teilen auf sozialen Netzwerken auch gescheit aussieht, lädst du auf Wunsch auch eine Bilddatei hoch, die bei geteilten Links auf Facebook und Co. dargestellt wird.

Bedienung per App von unterwegs

Eine weitere Besonderheit des XPRS Editors ist die eigene App, die es dir erlaubt, deine Website auch von unterwegs zu pflegen.

Gerade wer ein Blog betreibt und auch von unterwegs Beiträge schreiben und veröffentlichen möchte, hat mit der App eine einfache und bequeme Möglichkeit.

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Website bequem per App von unterwegs verwalten

Die App steht derzeit allerdings nur für iPhone und iPad zur Verfügung und ist über den Apple Store erhältlich.

Fazit und Kosten

Für Studenten, Künstler und Non-Profits ist die Nutzung des XPRS Editors kostenlos. Die kommerzielle Nutzung kostet 7,95 US-Dollar pro Monat. Für Reseller gibt es einen gesonderten Tarif für 350 US-Dollar im Jahr. Darin enthalten sind dann auch uneingeschränkt viele Lizenzen für deine Kunden.

Die Bedienung des XPRS Editors ist denkbar einfach. Dabei gibt es zahlreiche Features, mit denen du nahezu alle Wünsche berücksichtigen und Möglichkeiten moderner Websites ausschöpfen kannst.

Dabei sind die vorhandenen Themes durchaus anspruchsvoll und bieten für Websites, die keine allzu individuelle Gestaltung erfordern, gute Ergebnisse.

Denis Potschien

Denis Potschien ist seit 2005 freiberuflich als Kommunikationsdesigner tätig, seit Anfang 2010 im Kreativkonsulat in Iserlohn, einem Büro für Gestaltung und Kommunikation. Dort betreut er kleine und mittelständische Unternehmen ebenso wie kommunale Körperschaften und Organisationen aus Südwestfalen und dem Ruhrgebiet. Als Webdesigner und -entwickler gehören HTML5 und CSS3 zu seinen Kernthemen, weshalb er dazu 2013 ein Buch geschrieben hat. „Pure HTML5 und CSS3“ richtet sich an alle, die Vorkenntnisse haben, sich aber bisher mit HTML5 und CSS3 nicht oder nur am Rande beschäftigt haben.

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Thomas Bernhard
Gast

“klassische Hofer-Effekte” benannt nach Andreas Hofer, österreichischer Webdesigner 1767 – 1810 ;-))

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