WordPress-Plugin: Instant Images macht Unsplash-Bildkatalog verfügbar

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren...

Unsplash.com ist ein Fotoanbieter, der ausschließlich völlig kostenfreie Bilder unter CC0 bereitstellt. Damit bist du auf der sicheren Seite. Das WordPress-Plugin Instant Images wiederum bietet dir den direkten Zugriff auf den gesamten Unsplash-Bildkatalog und ist ebenfalls kostenlos.

Eines der großartigen Fotos auf Unsplash.com. (Quelle: Unsplash)

Eines der großartigen Fotos auf Unsplash.com. (Quelle: Unsplash)

Immer das Gleiche: Bildmaterial muss her, dringend!

Machen wir uns nichts vor. Der Blogbeitrag muss raus, die Zeit ist knapp. Willst du jetzt noch loslaufen und Fotos machen? Selbst die Verwendung eines der vielen kostenlosen Bilderdienste, die wir dir hier bei Dr. Web schon vorgestellt haben, ist eine aufwändige Sache. Wäre es nicht schöner, du hättest direkt die Möglichkeit, Bilder innerhalb deiner eigenen WordPress-Installation suchen und einfügen zu können?

Das gibt es. Alles, was du benötigst, ist das Plugin “Instant Images” von Connekt Media. Instant Images bietet dir den Zugriff auf das komplette Bilderportfolio von Unsplash.com. Unsplash findest du im eben bereits genannten Beitrag mit handverlesenen Bilderdiensten ebenfalls. Der Dienst gehört sicherlich zu den Angeboten mit den hochwertigsten Bildern. Dort findest du eine breite Vielfalt unterschiedlicher Aufnahmen. Was du nicht findest, ist das klassische, langweilige Stockfoto.

Du siehst also, Unsplash ist genau der richtige Bildlieferant für dich und deine Blogbeiträge. Als Unsplash noch neu und unbekannt war, haben wir es bei Dr. Web desöfteren gefeatured, zum Beispiel hier. Seitdem hat sich der Dienst deutlich fortentwickelt. Aus dem einstigen Tumblr-artigen Fotoprojekt ohne Suchfunktion ist heute ein professioneller Fotoprovider geworden.

Instant Images lädt jedes Unsplash-Bild in deine Mediathek hoch

Das kostenlose Plugin Instant Images verknüpft deine WordPress-Installation mit Unsplash und stellt dir den Provider innerhalb deines Blogs zur Verfügung.

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Installieren kannst du das Plugin ebenfalls aus dem Backend. Nach Installation und Aktivierung findest du in der Medienbibliothek links im Backend einen weiteren Menüpunkt namens “Instant Images”. Rufst du diesen auf, findest du dich mit einem Suchfeld konfrontiert, in das du nun eingeben kannst, welche Art von Foto du suchst. Kombinationen von Suchbegriffen verknüpfst du mit dem Plus-Zeichen.

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Wenn du nicht genau weißt, wonach du suchst, kannst du ebenso gut den Vorschlägen des Plugin folgen und einen der Buttons mit den Aufschriften “Newest”, “Oldest” oder “Most Popular” klicken. Entsprechend werden dir direkt die neusten, ältesten oder populärsten Bilder angezeigt.

Auf der rechten Seite des Plugin-Fensters hast du die Möglichkeit, in Pixeln anzugeben, wie breit oder wie hoch das übernommene Bild höchstens werden soll. Die verfügbaren Bildgrößen ansonsten sind über dein Theme eingestellt. Es geht hier nur um die Bildgröße, die Instant Images aus Unsplash zieht, bevor es zu einer Bearbeitung nach den Vorgaben deines Theme kommt. Im Standard steht der Breitenwert auf 1.600 Pixel. Ich habe ihn so gelassen.

Direkt am Suchfeld findest du ein Zahnrad-Piktogramm. Dieses bietet dir verschiedene Sortieroptionen für die angezeigten Bilder, die den weiter oben beschriebenen Button-Optionen entsprechen, sich aber lediglich auf dein Suchergebnis auswirken.

Hast du ein Bild gefunden, sorgt ein simpler Klick auf selbiges dafür, dass es in dein Blog heruntergeladen und in der definierten Maximalgröße in deine Medienbibliothek gestellt wird. Jetzt kannst du es wie jedes andere Element deiner Medienbibliothek verwenden.

Wenn du einen neuen Beitrag schreibst, bettest du die mit Instant Images geladenen Bilder ein, wie jedes andere Element auch, nämlich über den Button “Datei hinzufügen”. Fällt dir beim Schreiben auf, dass du noch dringend Bilder benötigst, musst du nicht erst in die Medienbibliothek zurück, sondern kannst per Klick auf den neuen Button “Instant Images” das Suchinterface zu Unsplash in einem Overlay aufrufen. Suchen und Download funktionieren hier in gleicher Weise wie eben beschrieben.

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Du kannst jedoch nicht die Bilder direkt von hier in deinen Beitrag bauen. Dazu musst du nach dem erfolgreichen Such- und Download-Vorgang nochmal auf “Dateien hinzufügen” gehen und das neue Bild aus der Mediathek picken. An dieser Stelle könnte man sich etwas mehr Bedienkomfort durchaus vorstellen.

Alles in allem solltest du Instant Images jedenfalls verwenden. Es erweitert deine Bebilderungsmöglichkeiten ohne dabei zu besitzergreifend zu sein. Das Plugin funktioniert völlig autark in sich selbst. Seine einzige Funktion ist es, deine Mediathek mit Bildern aus Unsplash zu erweitern. Es übernimmt keine eigenen Verwaltungsfunktionen und kann daher ohne Probleme parallel zu anderen Lösungen eingesetzt werden.

Wenn du Instant Images sehr intensiv nutzt, solltest du dir einen eigenen API-Key von Unsplash besorgen. Wie das geht, beschreiben die Macher des Plugins an dieser Stelle sehr ausführlich.

Übrigens: Wenn du Chrome-Nutzer bist und die Bilder von Unsplash generell schätzt, könnte die Erweiterung Unsplash Instant für dich interessant sein. Die sorgt dafür, dass in jedem neuen Tab vollflächig ein Unsplash-Foto im Hintergrund liegt. Hier kannst du es dann direkt herunterladen.

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design. Man findet ihn auch auf Twitter und Google+.

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Jens
Gast

Cool! Unsplash kannte ich noch nicht. Habe bisher immer Pixabay verwendet. Aber ein Tipp für alle Blogger, die ein bisschen SEO betreiben: Ändert die Fotos leicht in Photoshop oder einer anderen Bildbearbeitung (Gradationskurven leicht ändern und Abmassungen ändern und vielleicht ein Schriftzug einbauen), denn dann werden die Fotos eher in der Google Bildersuche aufgeführt, da sie für Google unique erscheinen.

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