Webdesign Trends 2017

Redaktion Dr. Web

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Webdesign findet die perfekte Balance zwischen Funktion, Form und Design. Dabei wird Webdesign durch neue Technologien und Designgrundsätze beeinflusst. Die wachsende Beliebtheit mobiler Endgeräte, native in-Browser, die Übernahme von CC3, HTML 5 und die erhöhte Bandbreite sorgen für Veränderungen in den Webdesign-Paradigmen. Design trifft Funktion und sorgt dafür, dass Webseiten entstehen, die ein wenig vom Abstrakten weg und hin zur Realität führen. Dieser Beitrag zeigt, welche Trends das Jahr 2017 im Webdesign setzt.

Individualität bei der Menüführung

Sidebar oder Top. Die zwei Standardformen der Menüführung erhalten Zuwachs und mit dem Aufkommen des responsive Webdesign steht zu den üblichen Menüformen das Hamburger-Menü zur Auswahl. Diese Lösung ist praktikabel für das mobile Design. Doch es gibt neben den drei Standardformen auch die Möglichkeit, ganz auf das Menü zu verzichten. Usern wird nicht mehr gesagt, was sie auf einer Webseite anklicken sollen, sondern lässt sie selbst suchen, was sie finden möchten. Einige Webdesigner verzichten komplett auf die Menüs und setzen einen neuen Trend. Durch die wachsende Beliebtheit von Tablets und Smartphones eröffnen sich neue Welten für das Side-Scrolling. Statt sich zwischen einem Menü für mobile Endgeräte und Desktop zu entscheiden, zeigt das Hamburger Menü drei kleine Linien und spart wertvollen Platz auf dem Bildschirm. Designer beschränken sich nicht auf die echten Hamburger Icons, sondern variieren mit der Typografie, die Nutzern zeigt, wo geklickt werden muss, um an das Menü zu gelangen. Eine gute Alternative bietet das Drop-Down Menü, das aufpoppt und an beliebiger Stelle platziert werden kann. Das Popover bietet eine leichte Abwandlung und lässt das Menü die komplette Seite bedecken, wenn es gewünscht ist. Auffallend und ein wenig aufdringlich erinnert die Popover-Variante an das Inhaltsverzeichnis eines Buches.

Aus eins mach zwei – Split Screens

Der Bildschirm wird vertikal in zwei gleich große Teile getrennt. Split Screens sind auffallend und wecken die Erinnerung an ein aufgeklapptes Buch, sodass der Bildschirm einen natürlichen Touch erhält. Der Trend ist vielseitig und macht es möglich, auf kleineren Bildschirmen und Displays einfach eine Seite zuzuklappen. Zwei aufeinander folgende Seiten können einfach zu Blöcken gestapelt werden oder man wandelt sie in eine Side-Panel-Navigation um.

Professionelle Webseiten

Ob für private oder geschäftliche Zwecke: ein professioneller Internetauftritt ist nahezu unerlässlich und wird seinen Eroberungszug weiter fortsetzen. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt und Nutzer benötigen keine Programmierkenntnisse, um eine Webseite erstellen zu lassen. Professionelle Designs und responsive Webseiten von websitebutler.de, die auf allen Endgeräten optimal dargestellt werden, sorgen für ein einzigartiges Nutzererlebnis. Auf Wunsch werden die Social Media Kanäle integriert und die Wunschdomain inklusive E-Mail Adressen inkludiert. Modernes Design wird mit der Einbettung von persönlichen Infografiken, Videos, Tutorials Animationen und Fotos abgerundet.

Retro und Vintage erobern die Bildschirme

Vorhandenes Corporate Design, Farbpsychologie, die Branche oder der individuelle Geschmack. Egal, welche Farbgebung bevorzugt wird: Durch einen Instagram-Filter erhalten Farben einen warmen Touch und wecken ein Gefühl der Nostalgie.

Digitales und Greifbares verschmelzen

Das Material-Design bietet mehr Farbverläufe sowie Schatten und erzeugt die Illusion eines dreidimensionalen Raumes auf einem flachen Bildschirm. Im Jahr 2017 dreht es sich darum, fühlbare, physische und greifbare Welten auf das Display zu zaubern, die fast nahtlos mit der digitalen Welt verschmelzen. Fotografische Elemente werden nicht in Ecken gequetscht, sondern aus ihrer Umgebung genommen und in völlig digitale und animierte Umgebungen gesetzt. Licht und Schatten bleiben, aber die Regeln der Realität werden gesprengt. Physische Objekte finden in digitalen Räumen Platz und die Grenzen zwischen Bildschirm und der realen Welt verschwimmen. Dadurch werden emotionale Verbindungen zu den Bildschirmbildern aufgebaut.

Card-Design

Cards wurden von Pinterest eingeführt und sind heute fast schon omnipräsent. Informationen werden in kleinen Häppchen aufbereitet, die man leicht einscannen kann. Jede Card fungiert als einheitliches Konzept und es ist aufgrund der rechteckigen Form einfach, verschiedene Breakpoints anzuordnen.

Parallax und Interaktion

Parallax-Webdesign erfreut sich 2017 größerer Beliebtheit. Nicht alle Seiten, sondern einzelne werden als One-Pager ausgegeben. Einzigartige Parallax-Ergebnisse werden erreicht, weil gängige Grid-Systeme gebrochen werden. Mikro-Interaktionen sind im UI-sowie UX-Design wichtig. Die Interaktionen sind unterhaltsam, klein und sorgen dafür, dass Benutzer Feedback visualisieren. Nutzer werden durch Micro-Interaktionen über das informiert, was gerade läuft.

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Unter der Bezeichnung “Redaktion Dr. Web” findest du Beiträge, die von mehreren Autorinnen und Autoren kollaborativ erstellt wurden. Auch Beiträge von Gastautoren sind hier zu finden. Beachte dann bitte die zusätzlichen Informationen zum Autor oder zur Autorin im Beitrag selbst.

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