TheHungryJPEG – alles, was das Designerherz begehrt

Hochwertige Schriften, anspruchsvolle Icons, aussagekräftige Fotos – als Grafik- und Webdesigner ist man immer wieder auf der Suche danach. Eine große Auswahl unterschiedlicher kreativer Assets zu Preisen, die zwischen anständig und fast geschenkt liegen, bietet die Seite mit den ungewöhnlichen Namen: TheHungryJPEG. Dabei steigt das Angebot des Ende 2014 gegründeten Portals stetig. Dank zahlreicher Freebies und monatlich wechselnder 1-Dollar-Deals lohnt sich ein regelmäßiger Besuch.

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Hochwertige Gestaltung zu günstigen Preisen

Das Ziel von TheHungryJPEG war von Anfang an, hochwertig gestaltete Ressourcen zu erschwinglichen Preisen anzubieten. Offenbar haben die Macher großen Erfolg – und sie zeigen, dass es in der Kreativbranche zwischen Kostenlosmentalität und überteuerten Angeboten eine recht große Nische für TheHungryJPEG gibt.

Freilich machen den großen Erfolg der Website vor allem die Gestalter aus, die ihre kreativen Arbeiten – unter anderem Schriften, Themes und Templates – dort verkaufen oder kostenlos anbieten. Daher räumen die Macher von TheHungryJPEG diesen auch entsprechend Raum ein, um sie zu präsentieren. Als registrierter Nutzer kannst du Designer direkt über das Portal kontaktieren oder ihnen folgen.

Vielseitiges Angebot an Add-ons und Schriften

Dass sich TheHungryJPEG als Komplettversorger für Kreativschaffende versteht, wird klar, wenn man sich die Bandbreite des Angebotes anschaut. Unter „Add-ons“ findest du beispielsweise Pinselvorgaben für Photoshop sowie Presets für Lightroom, mit denen du deine Fotos in ganz bestimmte Stimmungen tauchst. Oder du malst für sieben Dollar in Photoshop wie mit Wasserfarbe.

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Watercolour Brushes & Backgrounds“

Allein das Angebot an Schriften kann sich sehen lassen. Mittlerweile ist dieses auf mehrere Hundert angestiegen. Neben gut ausgebauten Schriften für den Alltagsgebrauch – von modern bis klassisch serifenbetont – findest du auch zahlreiche außergewöhnliche Schriften, mit denen du Plakate, Logos und andere Schriftzüge markant in Szene setzt.

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Humble Rought“

Dank guter Kategorisierung findest du schnell eine passende Auswahl. Es lohnt sich aber auch, einfach mal so durch die Seiten zu stöbern und sich hier und da inspirieren und anregen zu lassen. Mit der „Humble Rought“ findest du für 15 Dollar eine modern wirkende Vintage-Schrift mit unverwechselbarem Look.

Nicht alles selber machen: Icons, Mock-ups und UI-Elemente

Als kreativer Mensch neigt man oft dazu, einfach alles selber machen zu wollen. Aber das ist weder immer nötig noch sinnvoll. Gerade wenn es um Icons geht, gibt es mittlerweile großartig ausgebaute Sets zu verschiedenen Themen in unterschiedlichen Stilen. Auch hier wirst du bei TheHungryJPEG schnell fündig.

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1005 Vector Icons Pack“

Über 1.000 Icons für 7 Dollar? Die Flaggen der Welt für 5 Dollar? Wer selbst kreativ ist, weiß um die Arbeit, die in solchen Projekten liegt. Daher sind solche Angebote mehr als günstig.

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Display Screen Mockup Pack“

Neben Icons sind Mock-ups von elektronischen Geräten oder Arbeitsplätzen ebenfalls oft eingesetzte und äußerst beliebte Ressourcen. Gleiches gilt für gängige Elemente für Bedienoberflächen. Auch hier gibt es zahlreiche Angebote für wenig Geld. So bekommst du für 10 Dollar hochwertige Apple-Geräte – zumindest als Photoshop-Datei. Diese kannst du beispielsweise nutzen, um eigene Screendesigns in angemessener Apple-Umgebung zu präsentieren.

TheHungryJPEG – Fotodienst inklusive

Um das Angebot von TheHungryJPEG komplett zu machen, gibt es selbstredend auch JPEGs. Somit hat die Website quasi ihren eigenen kleinen Stockdienst mit dabei. Hochauflösende und hochwertige Fotos zu und aus allen Lebenslagen findest du dort.

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Horse – Close up“

Ernährung, Business, Freizeit und Leute – das sind einige der Kategorien, in denen die Fotos organisiert sind. Das Angebot ist bei weitem nicht so groß, wie du es von Fotolia und deren Mitbewerbern kennst. Dafür kannst du sicher sein, dass die Urheber deutlich mehr an den Verkäufen verdienen.

Wenn es mal „von der Stange“ sein soll

Auch komplett fertig gestaltete Designs gehören zum Angebot von TheHungryJPEG. Dazu gehören Faltblätter und Broschüren, die beispielsweise als InDesign-Datei zur Verfügung gestellt werden.

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Modern Trifold Brochure“

Natürlich gehören ebenso Logos dazu. Wer also mal auf die Schnelle ein fertiges Logo braucht, findet dort mehr als eines – zum Beispiel als Illustrator-Datei zum Bearbeiten.

Auch fertige Vorlagen für Websites findest du im Repertoire. So gibt es unter anderem eine Rubrik mit WordPress-Themes. Für Preise zwischen 15 und 60 Dollar steht dir eine feine Auswahl an Themes, die für zurückhaltend gestaltete Portfolio-Websites ebenso geeignet sind wie für andere stilvolle Weblayouts, zur Verfügung.

TheHungryJPEG: faire Preise, faire Beteiligung

Neben dem umfangreichen und qualitativ hochwertigen Angebot und den erschwinglichen Preisen gibt es einen weiteren großen Vorteil, den TheHungryJPEG im Gegensatz zu anderen, vor allem größeren Anbietern hat. Das ist die Beteiligung der Urheber an den Verkäufen. Bei TheHungryJPEG bekommen diese 70 Prozent der Verkaufserlöse.

Und im Gegensatz zu Fotolia und Co. entscheiden die Verkäufer selbst über die Preise. Daher sind diese auch nicht einheitlich, sondern teils sehr unterschiedlich. Das hat also nicht zwingend etwas mit objektiven Qualitätskriterien zu tun, sondern durchaus mit subjektiver Wertschätzung der eigenen Arbeit des jeweiligen Fotografen oder Gestalters.

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Shop von „Favete Art“

Im Übrigen verlangt TheHungryJPEG von seinen Verkäufern nicht, dass diese ihre Angebote exklusiv zur Verfügung stellen. Auch das macht die Leute aus Cirencester in der Nähe von London, von wo aus das Portal betrieben wird, sehr sympathisch.

Aussagekräftige Beschreibungen und einfach gehaltene Lizenz

Zu jedem Angebot gibt es eine meist sehr aussagekräftige Beschreibung. Da diese jeder selbst erstellt, fallen diese vom Umfang manchmal recht unterschiedlich aus. Dennoch erfährt man alles Wissenwerte und Wichtige auf einen Blick. Bei Schriften sind es die Anzahl der Schnitte sowie Infos zum Zeichenvorrat.

Außerdem gibt es zu jedem Angebot die nötigen Angaben zu Dateiformat und anderen technischen Daten. Das ist bei Bildern etwa die Auflösung.

Zu guter Letzt punktet TheHungryJPEG mit einer einfachen und sehr übersichtlichen Lizenz. Diese räumt dir grundsätzlich möglichst großen Freiraum ein. Du hast also das Recht, alle dort erworbenen Ressourcen sowohl privat als auch kommerziell zu nutzen. Nicht erlaubt ist der erneute Verkauf sowie die Sublizenzierung. Das überrascht nicht und ist nachvollziehbar.

Freebies und Deals bei TheHungryJPEG

Wem das Angebot von TheHungryJPEG an sich nicht schon Schnäppchen genug ist, dürfte bei den Deals und vor allem bei den Freebies fündig werden. Neben kostenlosen Angeboten – dazu zählen vor allem Schriften, aber auch Mockups und Bilder – gibt es immer wieder wechselnde 1-Dollar-Deals.

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Aktuelles Deals

Diese sind immer für einen Monat erhältlich. Und hier kannst du wirklich sparen. Diese Deals haben dieselben Lizenzbedinungen wie alle anderen Angebote. Das heißt, auch für ganz kleines Geld steht einer kommerziellen Nutzung nichts im Wege.

Fazit

TheHungryJPEG ist ein durch und durch sympathischer Anbieter. Das Angebot ist groß, durchweg anspruchsvoll und erschwinglich. Zwar schwanken die Preise, da sie von den Gestaltern selbst festgelegt wird. Aber alles in allem gibt es nichts zu meckern.

Dank der Deals und Freebies lohnt sich ein Besuch immer wieder – auch wenn man mal nichts kaufen möchte. Die Bezahlung erfolgt übrigens per Kreditkarte oder PayPal. Und wenn du deine Designs selbst dort anbieten möchtest, eröffnest du einfach deinen eigenen Shop.

(dpe)

Denis Potschien ist seit 2005 freiberuflich als Kommunikationsdesigner tätig, seit Anfang 2010 im Kreativkonsulat in Iserlohn, einem Büro für Gestaltung und Kommunikation. Dort betreut er kleine und mittelständische Unternehmen ebenso wie kommunale Körperschaften und Organisationen aus Südwestfalen und dem Ruhrgebiet. Als Webdesigner und -entwickler gehören HTML5 und CSS3 zu seinen Kernthemen, weshalb er dazu 2013 ein Buch geschrieben hat. „Pure HTML5 und CSS3“ richtet sich an alle, die Vorkenntnisse haben, sich aber bisher mit HTML5 und CSS3 nicht oder nur am Rande beschäftigt haben.

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schonwieder?
Gast

Vor 6 Tagen kam erst ein Artikel über TheHungryJPEG. Damit habt ihr endgültig einen Leser weniger – ab und zu ein bisschen „Werbung“ in Form eines informativen Artikels zu einer Seite ok; aber das hier grenzt an Spam. Bye

ati
Gast

Die Einen erwarten mehr, die Anderen sind nicht bereit, dafür zu bezahlen, oft sind es sogar die Selben. Es ist nicht leicht, jeden Leser zu beglücken. Dabei hat man als Konsument die Freiheit, einen Artikel, für den man sich nicht interessiert, einfach nicht zu lesen.

Dieter Petereit
Dr. Web

Besser hätte man es nicht sagen können ;-)

Dieter Petereit
Dr. Web
Dieter Petereit
Dr. Web

Ganz abgesehen davon, dass es nicht einmal ein werblicher Beitrag ist…

CJ
Gast

Ich kann den Ersteller des ersten Postings schon verstehen. Es wiederholen sich Themen (gefühlt) sehr oft. Dass gerade die Werbepostings im Gedächtnis bleiben ist logisch – man erinnert sich immer eher an das was einem nicht gefällt. Klar, ohne Werbung kann man die Seite nicht erhalten. Dennoch würde ich mir auch mehr Abwechslung wünschen. Warum wird z.B. nicht mal über das neue Adobe Xd berichtet?

Dieter Petereit
Dr. Web

Ich nicht. Denn tatsächlich wiederholen sich Themen bei uns nicht oft. Selbst im Falle von TheHungryJPEG gibt es zwar zwei Beiträge. Diese ähneln sich jedoch nicht.

Julian
Gast

Der erste Kommentar ist einfach nur dämlich. Lasst Euch von diesen FB-verwöhnten-Internet-Nixraffern (die nicht verstanden haben, dass gut recherchierte Information einfach nicht umsonst zu haben ist) nicht einkriegen! Eure Artikel finde ich meistens saustark und die haben mir schon häufig richtig weitergeholfen!

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