Streaming-Dienste im Vergleich

Streaming-Dienste

Redaktion Dr. Web

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Das Fernsehen macht mit attraktiven Streaming-Diensten auf sich aufmerksam! Vielmehr werden wir Zeugen einer rasanten Entwicklung der guten alten Fernsehkultur. Video on Demand fordert die traditionellen TV-Sender zum Duell heraus. Doch was kann das neue TV aus dem Internet? Tatsache ist, dass die Anzahl der Streaming-Anbieter wächst. Aber was genau ist Video on Demand, worin unterscheiden sich die verschiedenen Dienste und wer braucht das überhaupt?

Streaming und Video on Demand – was genau ist das?

Hinter dem Begriff versteckt sich ein TV-Dienst. Dieser ermöglicht es, Filme über das Internet abzurufen und auf dem Fernseher, Notebook oder Tablet anzusehen. Bereitgestellt werden die Filme in einer Online-Videothek. Manche Dienste sind kostenlos zugänglich, die meisten verrechnen eine Gebühr. Abgerechnet wird je nach Anbieter monatlich, pro Quartal, jährlich oder pro Film.

Ich schaue dann Fernsehen, wann es mir gefällt

Die kostenlose Online Videothek von ARD/ZDF verzeichnet steigende Zugriffe. Filme und Sendungen können zu jeder Tageszeit und an jedem Wochentag gesehen werden. Schließlich müssen viele Menschen dann arbeiten, wenn am Sonntag pünktlich um 20:15 Uhr der Tatort läuft. Umgekehrt ist die Online Videothek eine tollte Sache, wenn an verregneten Tagen das TV-Programm keine sehenswerten Höhepunkte bietet. Doch das Angebot der öffentlich rechtlichen Sender ist begrenzt.

YouTube – Filme aus dem Netz

Onlinedienste wie zum Beispiel YouTube kann man als Vorreiter oder Wegbereiter der Online-Videotheken bezeichnen. Die ursprüngliche Idee war es, Videos hochzuladen und einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Bald schon wurden alte Filme, Serien und Reportagen hochgeladen. Doch wegen strenger Lizenz- und Filmrechten sind die Möglichkeiten auf dem kostenlosen Portal begrenzt. Genau hier liegen die Chancen entgeltlicher Streaming-Dienste.

Bedienung, Angebot, Full-HD – die Unterschiede beim Streamingdiensten sind signifikant

Eigentlich möchte man meinen, dass ein Streaming-Anbieter dem anderen gleicht. Doch das Gegenteil ist der Fall, und beschränkt sich nicht nur auf das angebotene Filmmaterial. Auch bei Qualität, Bedienung und Extras gibt es Unterschiede. Zudem versuchen die verschiedenen Streaming-Anbieter mit Eigenproduktionen, Kunden zu gewinnen und dauerhaft zu halten.

Hier gibt´s die Streaming-Anbieter im Kurzüberblick: ein Vergleich

Wer sich heute für einen Streaming-Anbieter entscheiden möchte, der sollte die Platzhirsche des boomenden Streamingmarktes kennen. Die Größten sind nicht zwangsläufig die Besten. Gute Preis bringen gleichzeitig viele andere Vorteile, doch was macht der Rest. Hier einige Streaming-Anbieter im Schnellüberblick:

  • Netflix: Niemand bietet online mehr Filme, Serien und Dokumentationen. Das alles gibt es bei Netflix zum Fixpreis. Kunden können zwischen Originalton und deutscher Synchronisation wählen. Beliebt sind die Serien aus eigener Produktion. Auch technisch überzeugt der Dienst.
  • Amazon Video: Der US-amerikanische Handelsriese will sich das lukrative Geschäft nicht entgehen lassen. Angeboten werden eine gute Auswahl an Filmen, Serien und Dokus. Herausragend ist der Preis für das Prime-Abo, das auch anderweitig Vorteile sichert. Bemängelt wird allerdings die Installationsanweisung der Video-App für das Betriebssystem Android.
  • iTunes Videothek: Qualität wird bei Apple erfahrungsgemäß großgeschrieben. Der Dienst bietet ein breites Angebot an Filmen, Serien, Dokumentationen und Reportagen. Das gilt insbesondere für aktuelle Filme. Die Preispolitik lässt eine gespaltene Meinung zu. Wegen der hohen Verfügbarkeit aktueller Filme ist der Preis attraktiv, bei Serien ist die Konkurrenz günstiger.
  • Maxdome: Hier gibt es ein überdurchschnittlich gutes Angebot an Filmen, Serien und Dokus und eine intuitiv leicht verständliche Bedienung.
  • Sky Ticket: Für gutes Geld gibt es Zugang zu exklusiven Filmen, Serien, Dokus und Sportbeiträgen. Besonders im Segment Sport verbuchte Sky zuletzt stake Zuwächse.
  • Yahoo View: Um das Angebot nutzen zu können, muss zunächst eine Ländersperre umgangen werden. Ist das erledigt, gibt es ABD-, FOX- und NBC Sendungen in englischem Originalton.

Redaktion Dr. Web

Unter der Bezeichnung "Redaktion Dr. Web" findest du Beiträge, die von mehreren Autorinnen und Autoren kollaborativ erstellt wurden. Auch Beiträge von Gastautoren sind hier zu finden. Beachte dann bitte die zusätzlichen Informationen zum Autor oder zur Autorin im Beitrag selbst.

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5 Kommentare auf "Streaming-Dienste im Vergleich"

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ati
Gast

Ich habe mich irgendwann für maxdome entschieden. Warum? Bin auf die Website gegangen und habe mir das Angebot angesehen, das bereits auf der Startseite links oben sehr einfach zu finden ist. Filme, Serien, etc. – alles da.

Wenn ich die Netflix-Website besuche, finde ich die gewünschten Informationen nicht. Nach mehreren Links (ganz klein im Fuss der Startseite) bekomme ich nur die auf Netflix exklusiven und neuen Angebote angezeigt (die mich meist nicht interessieren). Ich will mich nicht anmelden, wenn ich keine Ahnung habe, was mich dort erwartet – auch für einen Gratismonat nicht.

Stephan
Gast

Maxdome ist ein Produkt der allgemein etablierten Fernsehsender. Da kann einfach nichts gutes bei rum kommen.
Alleine schon, dass ich bei Maxdome nicht anständig kündigen kann, ist für mich ein Ausschlusskriterium. Ich mein, es ist
allgemein bekannt, dass Netflix eines, wenn nicht sogar das größte Angebot hat. Zudem ist das gesamte Angebot leicht
googlebar. Kannst aber gerne einen wesentlich schlechteren Dienst weiter nutzen, weil du das Angebot vorher nicht einsehen kannst :thumbs up:

ati
Gast

Nur weil es “allgemein bekannt” ist, dass Netflix das grösste Angebot hat, muss es nach meinen Anforderungen nicht zwangsläufig das bessere sein. Die Anbieter haben unterschiedliche Schwerpunkte, die unterschiedliche Präferenzen bedienen.

Dass das Angebot nicht auf der Website einzusehen ist, passt hier zum Thema von Dr.Web. Die Website von Netflix ist schlecht strukturiert und geizt mit Informationen – sie ergoogeln zu müssen ist keine Strategie, die ich meinen Kunden empfehlen würde.

Stephan
Gast

Dafür gibt es den sogenannten Probemonat.
Das ist einfach absolut kein Entscheidungsgrund, höchstens ein Ärgernis auf dem Weg zur Entscheidung.

starlord
Gast

Wer sich ausführlich über das Angebot der Streaming-Portale informieren möchte, solte sich mal justwatch.com oder werstreamt.es ansehen. Netflix und Maxdome bieten sogenannte Gutschein- bzw. Guthabenkarten. Hier sind keine Angaben von Zahlungsdaten notwendig. Ist das Guthaben aufgebraucht endet der Zugriff auf das Angebot automatisch ohne separate Kündigung. Hoffe die Tipps sind nützlich für alle die sich für VoD interessieren

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