Smartphones und Tablets: Was frisst die Datenflat? [Infografik]

Der mobile Datenverbrauch durch immer mehr und immer bessere Smartphones und Tablets steigt kontinuierlich. Die Provider indes schränken gerade die Datennutzung in ihren Tarifen immer mehr ein. Hatte ich bei meinem ersten iPhone noch einen Telekom-Tarif mit einer echten Datenflat, sehe ich momentan kein vergleichbares Angebot mehr am Markt. Wichtig ist daher, vermeidbaren Datenverbrauch zu erkennen und – eben – zu vermeiden. Die folgende Infografik gibt einige Tipps.

Datenverbrauch durch Apps auf dem Vormarsch

Die Infografik “What´s Eating Up Your Data Plan?” (Was frisst deinen Datentarif?) wurde im Auftrag der Tarifoptimierer von Xigo durch den Infografik-Dienstleister NowSourcing erstellt und fokussiert den amerikanischen Markt. Hinsichtlich der preislichen Situation sind wir in Deutschland derzeit noch etwas besser gestellt. Flatrates mit 500 MB gibt es hierzulande ab 5 Euro, für ein GB berappt man ab 10 Euro und 3 GB schlagen mit ab 15 Euro zu Buche. Da müssen Amerikaner tiefer in die Tasche greifen.

Hinsichtlich der Nutzungsstruktur dürften die Unterschiede weniger groß ausfallen. So ermittelte Xigo, dass Apps samt deren Datenverbrauch die wichtigsten Traffic-Verbraucher sind. Nicht nur ist deren Anteil am gesamten mobilen Traffic von 73% in 2011 auf 81% in 2012 gestiegen, auch die Zahl der durchschnittlich installierten Apps stieg von 32 auf 41.

Dabei ist die klassische Web-Nutzung auf Mobilgeräten gar nicht so groß. Die Websuche wird lediglich von 29,5% aller amerikanischen Nutzer verwendet. Mit 60,3% den höchsten Nutzungsanteil verzeichnet das Fotografieren, gefolgt von E-Mail mit immerhin noch 40,8%.

Schaut man sich die Standardeinstellungen eines modernen Smartphones an, so ergeben sich direkt eine ganze Reihe von Einsparmöglichkeiten, die den Komfort der Benutzung kaum einschränken. Die wichtigsten Tipps:

  • App-Updates niemals über das Mobilfunknetz machen. Zwar ist UMTS auch hierfür schnell genug, jedoch bringen Apps gerne einige Dutzend MB auf die Waage. So dezimiert sich das Flat-Volumen schneller als es müsste. Für Android werden die kommenden Delta-Updates das Problem zwar mildern, für iOS steht eine solche Lösung noch aus.
  • WLAN stets nutzen, wo es verfügbar ist. Hierzu sollte man die Funktion “Mobile Daten” abschalten. Nach meiner Erfahrung wird dadurch eine bessere und verlässlichere Verbindung zum WLAN aufgebaut.
  • Abschalten von Push-Benachrichtigungen oder automatischer Synchronisierung von Inhalten. Ansonsten suchen ungezählte Apps in vielfach nicht einmal konfigurierbaren Abständen nach neuen Inhalten oder Informationen, koste es, was es wolle.

Im Folgenden sehen Sie die vollständige Infografik. Eine größere Variante erhalten Sie mittels Klick auf die Grafik:

[Quelle: Xigo]

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design. Man findet ihn auch auf Twitter und Google+.

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Sebastian Kurt
Gast
4 Jahre 2 Tage her

Nicht nur fürs Datenvolumen sondern auch für die Akkulaufzeit sollte man ein Auge auf die Einstellungen der Apps haben

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