Ratgeber: Druckoptimierung der eigenen Website

Das Drucken ist auch im digitalen Zeitalter immer noch von immenser Bedeutung und Papier genießt weiterhin einen hohen Stellenwert wegen seiner Langlebigkeit und Bequemlichkeit. So wird das elektronische Handling von einem Wust an Dokumenten von zahlreichen Nutzern als umständlich angesehen und die spezielle Haptik von Papier kann für eine gewisse Sicherheit sorgen. Lange Dokumente, die womöglich auch noch kommentiert werden müssen, lassen sich für viele auch leichter off- als online bearbeiten. Außerdem können Daten verloren gehen oder beschädigt werden, sodass ein nicht-elektronisches Backup in einigen Fällen sinnvoll ist. Nicht zuletzt ist teilweise der Ausdruck von Dokumenten auch noch obligatorisch, vor allem, wenn sie offiziell sind.


Auch wenn sich heutzutage vieles in Beruf und Alltag online abspielt, hat das bedruckte Papier immer noch einen hohen Stellenwert.

1. Das Drucken von Websites und Inhalten

a. Der Vorteil von druckbaren Inhalten für Seiteninhaber

Der Mehraufwand, den eigenen Lesern und/oder Kunden passfertige und hochwertige Formate zu liefern, die diese bequem ausdrucken können, hat einige Vorteile. Besonders gutes Material vergrößert seine Reichweite, indem es sich von der Welt des Internets auch auf den Bereich offline ausweitet. So können letztendlich mehr Nutzer als zuvor in Kontakt mit den eigenen Informationen kommen und auch die Qualität des Kontakts kann sich unter Umständen verbessern. Hierzu muss aber ein möglichst gutes Druckergebnis realisierbar sein.


Eine professionelle Webpräsenz ist heutzutage Standard. Allerdings ist es für viele Seitenbetreiber nützlich, ihre Inhalte druckbar zu machen.

Das gedruckte Wort hat auch neuronal eine bessere Wirkung als Informationen, die elektronisch empfangen werden. Auch wenn sich die Monitordarstellungen, vor allem bei portablen Geräten, in den letzten Jahren deutlich verbessert haben, wirken elektronische Texte immer noch ermüdender auf das Auge als solche, die auf Papier gedruckt wurden. So weisen zumindest einige Studien darauf hin, dass Informationen beim analogen Lesen besser verarbeitet werden. Teilweise tendieren Leser intuitiv dazu, sich Texte auszudrucken, um diese genauer lesen zu können. Laut diesem Beitrag ist auch die Haptik des Papiers wichtig zum Lernen beispielsweise, was wohl daran zu liegen scheint, dass Menschen besser lernen, wenn diese etwas zum Anfassen haben. Wer also sichergehen will, dass die eigenen weitergegebenen Informationen bestmöglich bei Nutzern ankommen, sollte die Möglichkeiten des Drucks der eigenen Website optimieren.

Das möglichst kostenfreie Bereitstellen guter Ergebnisse, beziehungsweise der Aufwand, diese Ergebnisse zu begünstigen, wirken sich außerdem positiv auf die Bindung der Nutzer zur Website aus. Wer einen sehr guten Text, zum Beispiel ein ausführliches Tutorial zu einem bestimmten Problem oder eine Checkliste für einen Vorgang, online stellt, hat bereits einen ersten Schritt in diese Richtung getätigt. Wenn sich dieser Text nun auch noch ausdrucken lässt, werden sich die Nutzer dankbar zeigen.

b. Viele Nutzer bevorzugen immer noch Papier

Nutzer sind aber auch aus anderen Gründen dafür dankbar, wenn sie Inhalte einfach drucken können. So ist Papier nicht nur geduldig, sondern teilweise auch bequemer beziehungsweise einfacher in der Handhabung als elektronische Geräte. Beim Vergleich mehrerer Dokumente miteinander bevorzugen viele Menschen immer noch Ausdrucke, die sie schnell vor- oder nebeneinander anordnen und miteinander vergleichen können. Außerdem ist es einfacher und schneller, Texte zu kommentieren oder Anmerkungen darin zu verzeichnen. Auch hier ist die Nachhaltigkeit der Information größer, da von Hand geschriebene Dinge eher vom Hirn gespeichert werden, als Informationen, die in einen Computer eingegeben wurden.


Zum Vergleich mehrerer Dokumente ist die gedruckte Version von Texten immer noch besonders beliebt.

In den schnelllebigen Zeiten des Internets hat der Ausdruck einer Website außerdem für Leser den Vorteil einer gewissen Langlebigkeit. Ein Ausdruck, der auf dem Schreibtisch liegt ist immer sichtbar, unabhängig davon, ob der Computer eingeschaltet ist oder nicht, und erinnert stets an die Informationen, die mit dem Ausdruck zusammenhängen. Nicht zuletzt ist das Lesen auf Papier für die Augen immer noch etwas bequemer als bei der noch so gut entwickelten Software, die versucht das Aussehen des Papiers zu imitieren.

2. Was bei der Gestaltung der Seite beachtet werden muss

a. Auflösung, Farbraum und Schriften – Wie Formate druckerfreundlich gestaltet werden

Bei der Programmierung der Website können bestimmte Parameter schon im Vorfeld so eingestellt werden, dass sie einen qualitativ hochwertigen Druck begünstigen. Letztendlich sind zwei Dinge entscheidend bei der Programmierung: die Seite selbst sowie die Inhalte der Seite.

Zur Erleichterung des Drucks ist es sinnvoll, die Website nach einer Formatvorlage zu gestalten, die folgende Parameter festlegt:

  • Die Größe der Seite (Auflösung)
  • Das Format der Seite (hoch oder quer)
  • Die Rahmeneigenschaften der Seite (näheres weiter unten)
  • Den Farbraum der Seite

Während es sich bei den ersten drei Punkten um einigermaßen klare Standardbegriffe aus der Programmierung und dem Layout handelt, betrifft der Farbraum auch die Druckersprache. Dieser entstammt dem Bereich des Mehrfarbendrucks und bezeichnet eine oft dreidimensionale Darstellung von unterschiedlichen Farben. Es gibt unterschiedliche Farbräume wie HSV, RGB oder CMYK. Für den korrekten und detailgetreuen Ausdruck einer Seite ist der Farbmodus CMYK unerlässlich, da er technische Grundlage für den Vierfarbendruck ist. Wenn eine Website beispielsweise in RGB programmiert ist, aber spezielle Farben enthält, die im CMYK-Farbmodus nicht dargestellt werden können, können sich durch die Konvertierungen Monitorfarben deutlich sichtbar von den gedruckten Farben unterscheiden. Dieser Beitrag erläutert dies genauer und nennt hier auch ein Beispiel. Um weitere Abweichungen zu vermeiden, sollte auch unbedingt darauf geachtet werden, den Passer so einzustellen, dass die Farben im korrekten Abstand zueinander stehen. So wird die Gefahr eines Fehldrucks verringert.

Für die Inhalte der Seite müssen hinsichtlich des Layouts einige Dinge beachtet werden:

  • Seitenumbrüche
  • Witwen (ehemals Hurenkinder)
  • Waisen (ehemals Schusterjungen)

Die Bezeichnungen Witwe und Waise mögen für Menschen, die nicht aus dem Bereich des Druckens kommen, etwas befremdlich klingen, bezeichnen aber lediglich stilistische „Fehler“ auf Seiten. Das erste Phänomen bezeichnet den Fall, wenn der Abschluss eines Absatzes (also die letzte Zeile) ganz oben auf einer Seite gedruckt wird. Beim zweiten Fehler befindet sich der Anfang eines Absatzes (also die erste Zeile) ganz unten auf einer Seite. Beide „Fehler“ sind vor allem stilistisch-ästhetischer Natur und eher ärgerlich, als dass sie ein Dokument ganz zunichtemachen würden.

b. Die Website auf das Silbertablett programmieren – Welche Möglichkeiten bietet CSS?

Die Vermeidung dieser unerwünschten Ergebnisse sowie die Definierung der allgemeinen Eigenschaften einer Website geschehen im CSS durch die @page-Regeln. So werden linke und rechte Seiten durch die Befehle @page:left {/* properties declared here */} und @page:right {/* properties declared here */} bestimmt.

i. Rahmeneigenschaften

Die Rahmeneigenschaften einer Website legen oben, unten, links und rechts den Druckbereich fest. Zur Eingabe des Wertes sind einige Optionen verfügbar: eine Angabe in Prozent, eine genaue Längenangabe oder ein Keyword. Auch negative Werte sind hierbei möglich. Falls der Nutzer den Wert nicht bestimmt, wird dieser auf 0 festgelegt.

ii. Umbrüche

Zur Vermeidung von Witwen und Waisen eignen sich Seitenumbrüche. Mögliche Keyword-Werte für Seitenumbrüche sind:

  • auto | ein Seitenumbruch wird weder erzwungen noch unterbunden
  • always | ein Seitenumbruch vor einem Element wird immer erzwungen
  • avoid | ein Seitenumbruch vor einem Element wird immer unterbunden
  • left | erzwingt Seitenumbruch, damit Folgeseite links ist
  • right | erzwingt Seitenumbruch, damit Folgeseite rechts ist

Ohne einen spezifisch angegebenen Wert werden Seitenumbrüche automatisch definiert. Umbrüche können auch nach Elementen auftreten. In diesen Fällen gelten die gleichen Keywords. Innerhalb eines Elements ist ein Seitenumbruch sinnvoll, um zu verhindern (avoid), dass ein Element unterbrochen wird. Die höchstmögliche Größe von unterbundenen Witwen und Waisen kann auch definiert werden. Geschieht dies nicht, ist der Wert automatisch auf 2 (Anzahl der Zeilen) festgelegt.

iii. Farbeinstellungen

Den Farben kommt bei einer Website eine große Rolle zu. Durch ein innovatives Design und stimmige Farbgestaltung lässt sich die eigene Seite gut von der Konkurrenz abgrenzen. Generell können Webdesigner aus mehreren Möglichkeiten wählen, die Farben einer Website zu bestimmen. Seit CSS 3 ist neben dem RGB-Farbraum und dem HSV-Farbraum auch der oben angesprochene CMYK-Farbraum eine Option. Dieses Modell setzt sich aus den Farbbestandteilen Cyan, Magenta und Yellow sowie dem schwarzen Key zusammen. Letztgenannter Anteil ist für die Tiefe einer Farbe verantwortlich. Ein Befehl für die Definierung einer Farbe lautet wie folgt: p { color: rgb (194, 39, 45); } im RGB-Modell, p { color: hsl (253, 100%, 80%); } im HSV-Farbraum oder p { color: device-cmyk (0, 205, 196, 61); } für den Farbraum CMYK.



Seit CSS3 kann der Farbraum CMYK als Grundlage in der Farbgestaltung der Website gewählt werden. Eine Definierung der Farben nach diesem Modell ist besonders druckerfreundlich.

Durch die @media-Regel (media=“print“) lässt sich eine Druckversion der Website erstellen, um Nutzern ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erleichtern. Die Vorteile hierbei sind eine schnellere Möglichkeit zu drucken (da keine druckerfreundlich Seite aufgerufen oder gar erstellt werden muss) und dass sogar offline gedruckt werden kann, wenn das Format im Cachespeicher aufgenommen wird. Die Möglichkeit, eine Seite zu drucken hat außerdem den Vorteil, dass sich User noch Wochen nach dem Druck an den Fundort von Informationen erinnern und so die oben beschriebene positive Beziehung zur Ursprungseite entwickeln. Der Nachteil der Druckversion ist, dass der Druck sich optisch von der Web-Form unterscheidet und so die Erwartungen des Nutzers nicht erfüllt werden.

Eine potentielle Unterstützung ist der Button „Diese Seite drucken“. So sparen Nutzer Zeit bei der Suche einer Druckversion, aber auch hier werden die Erwartungen gebrochen. Um dies zu vermeiden, bietet sich an, eine Druckvorschau zu erstellen, sodass noch auf dem Bildschirm auf die Unterschiede in der Darstellung hingewiesen wird. Für die Druckversion lohnt sich außerdem die Integration von vereinfachten Grafiken, da viele Nutzer zu Hause nicht über so professionelles Material verfügen, um Bilder von höchster Qualität zu drucken.

3. Die Wahl des richtigen Materials

a. Der Standard für daheim – Kopierpapier

Kopierpapier besteht zu höchstens 5 Prozent aus Holzstoff, was nicht heißt, dass nur wenig Holz bei der Produktion verarbeitet wird. In der Tat ist der Hauptbestandteil der aus Holz gewonnene Zellstoff oder der Textilstoff Hadern. Zudem gibt es auch Papiere mit einem hohen Gehalt an recycelten Materialien. Die Oberfläche von Kopierpapier ist in der Regel nicht mit mineralhaltigen Stoffen bestrichen.


Kopierpapier ist der Allrounder für das Drucken. Sollen aber grafisch hochwertige Bilder gedruckt werden, stößt es schnell an seine Grenzen.

Meistens ist es auf die Größe DIN A4 oder DIN A3 zugeschnitten. In erster Linie soll das Kopierpapier die Farbe des Toners gut aufnehmen können. Daher ist es in der Regel auf Ergebnisse in Schwarz-Weiß optimiert. Bei günstig produziertem Kopierpapier kann es vorkommen, dass die Farbe ungleichmäßig aufgenommen wird. Im Zusammenspiel mit der relativ hohen Saugkraft des Papiers kann dies zur Folge haben, dass Druckergebnisse enttäuschend wirken, weil sie blass oder verschwommen sind. Qualitativ hochwertigere Papiere erzielen einigermaßen gute Ergebnisse und bei der Nutzung eines Laserdruckers besteht auch nicht das Risiko, dass ein Druck verschwimmt.

b. Der Umwelt zuliebe – Recyclingpapier

Das Recyclingpapier besteht bis zu 100 Prozent aus wiederverwerteten Materialien. Grundstoffe hier sind Altpapier, Kartonage sowie Pappe. Oft hat das Papier einen gräulichen Ton, weshalb bestimmte Recyclingpapiersorten gebleicht werden. Das führt zwar zu optisch verbesserten Ergebnissen, andererseits rückt das ursprüngliche Ziel der Umweltverträglichkeit in Ferne und diese Papiere werden in der Regel nicht zertifiziert.


Vor allem die Tagespresse greift auf wiederverwertetes Papier zurück. Mittlerweile gibt es auch qualitativ hervorragende Papiere, die sich zum Drucken von diversen Materialien eignen.

Oft leiden Recyclingpapiere, egal zu welchem Nutzen sie gebraucht werden, unter einem schlechteren Ruf als Produkte aus sogenannten Primärfasern – also jene, die aus „frischem“ Holz- oder Zellstoff bestehen. Innerhalb der letzten Jahre hat sich die Qualität in Entwicklung und Produktion deutlich gesteigert und laut Umweltbundesamt sind es vor allem die mit dem „Blauen Engel“ zertifizierten Produkte, die besonders hochwertig sind. Generell lässt sich Recyclingpapier im Alltagsbedarf eines Büros benutzen, doch auch Flyer und Broschüren können mittlerweile aus wiederverwertetem Material beschaffen sein.

c. Für hervorragende Ergebnisse – Kunstdruckpapier

Kunstdruckpapiere sind per se gestrichen, in vielen Fällen sogar mehrfach. Das bedeutet, dass sie durch Bindemittel veredelt werden und so zu einem besseren Druckergebnis führen, egal ob das Papier matt, seidenmatt oder glänzend gestrichen ist. Durch die bearbeitete, weniger poröse Oberfläche saugt es die Farbe eines Druckverfahrens nicht auf und kann so Kontraste, Farbnuancen und Umrisse besser darstellen. Beim Nutzen des gleichen Druckers werden Kopierpapiere und Kunstdruckpapiere immer zu unterschiedlichen Resultaten führen.


Inkjet-Papier ist speziell für Tintenstrahldrucker entwickelt worden. Durch seine behandelte Oberfläche saugt es weniger Farbe auf als Kopierpapier und stellt Bilder besser dar.

Für Tintenstrahldrucker wurde speziell das Inkjet-Papier entwickelt, welches über eine höhere Leuchtkraft verfügt und sich farblich von den beiden zuvor beschriebenen Papieren deutlich abhebt. Es ist matt und glänzend verfügbar und zeichnet sich dadurch aus, dass es für die Darstellung unterschiedlichster grafischer Elemente geeignet ist. So werden Bilder, Grafiken und auch Schrift gut verarbeitet. Bei einem Druck, der hauptsächlich Bilder zeigt, ist ein spezielles Fotopapier allerdings besser geeignet.

4. Tipps für den Nutzer

a. IE, Firefox, Chrome und Co. – Welche Einstellungen das Drucken beeinflussen  können

Verschiedene Browser bedürfen unterschiedlicher Befehle, um Webseiten zu drucken. Zudem gibt es AddOns, die das Ergebnis verbessern können. Beim Internet Explorer 11 gibt es neben der regulären Druckeinstellung die Option des Schnelldrucks. Wenn die gesamte Seite gedruckt werden soll, reicht ein Mausklick mit rechts auf die Seite. Im Kontextmenü erscheinen dann die Punkte Drucken und Druckvorschau. Bevor also Tinte und Papier verschwendet werden, besteht die Möglichkeit, das zu erwartende Ergebnis bereits vorab zu überprüfen. Dasselbe Ergebnis lässt sich über einen Klick auf das Zahnrad rechts oben im Browser erreichen.


Beim Internet Explorer 11 öffnet sich vor dem Druck automatisch eine Vorschau, durch die sich das zu erwartende Ergebnis kontrollieren lässt.

Der selektive Schnelldruck geschieht dadurch, dass der Teil einer Website, der gedruckt werden soll, mit der Maus markiert wird. Nach einen Klick auf das gleiche Zahnrad wird die Option Drucken mit rechts angeklickt. Im nun geöffneten Fenster lässt sich unter dem Reiter allgemein in der Sektion Seitenbereich die Option Markierung anwählen und schließlich durch einen Klick auf Übernehmen bestätigen. Ein Klick auf Einstellungen lässt noch weitere Optionen hinsichtlich Papier zu.

Unter Google Chrome ist das schnelle Drucken einer Seite noch einfacher. Die  gesamte Seite lässt sich durch ein Anklicken des Menüs oben rechts drucken. Im Reiter befindet sich der Menüpunkt Drucken, der automatisch eine Vorschau gibt und gleichzeitig noch Änderungen des Formats beispielsweise zulässt. Der Druck eines Teilbereichs geschieht, nach der Markierung des gewünschten Bereiches. Durch einen Rechtsklick auf diesen Bereich lässt sich im Kontextmenü Drucken wählen und es wird automatisch eine Vorschau geöffnet, die den zu druckenden Bereich anzeigt.


Wie auch für Chrome sind für Firefox zahlreiche AddOns erhältlich, die das Drucken vereinfachen.

Bei Firefox 44.0.2 lässt sich eine komplette Seite ausdrucken, wenn unter dem Reiter Datei oben links der Menüpunkt Drucken gewählt wird. Auch hier ist eine Voransicht möglich. Für den Druck eines Teilbereichs der Seite bedarf es auch hier der Markierung des Druckbereichs. Danach wird unter dem Reiter Datei der Punkt Drucken gewählt. Im geöffneten Fenster kann nun der Druckbereich eingestellt werden. Hier muss dann Markierung angewählt werden. Durch einen Klick auf Eigenschaften lassen sich zudem noch Einstellungen zum Druckbereich, dem Format oder dem Papier machen. Zur Optimierung der Druckeinstellungen lohnt sich die Installation des AddOns „Capture & Print“. Mit diesem Hilfsmittel lassen sich bestimmte Ausschnitte einer Website drucken. Mit dem Ziehen eines Rahmens um den gewünschten Inhalt öffnet sich automatisch eine Voransicht, die dann direkt zum Druck bereit ist. Ein weiteres AddOn nennt sich „iWeb2x“ und konvertiert den Inhalt von Websites in das PDF-Format. Auch mit Screenshot-Programmen lassen sich gute Druckergebnisse erzielen.

b. Drucken auch vom Smartphone aus

Das Drucken von einem mobilen Endgerät wie etwa einem Tablet oder gar einem Smartphone ist nicht unbedingt der typischste Fall. Doch sowohl privat als auch im Berufsleben werden die Geräte auch dazu genutzt, um Dokumente – seien es spontane Schnappschüsse oder wichtige Arbeitsmaterialien – zu drucken. Dies ist beispielsweise mit einem WLAN-Drucker möglich.


Druckerspezifische Apps für das Smartphone können sich als sehr nützlich erweisen. So kann der Umweg über den Computer bei Bedarf umgangen werden, um ein Dokument zu drucken.

Da die Betriebssysteme von Smartphones und Tablets aber oft nicht gerade druckerfreundlich konzipiert sind, haben Hersteller von Druckgeräten die Initiative ergriffen und diverse Apps entwickelt. Mobile Print Applikationen gibt es beispielsweise von Samsung, HP, Oki, Epson, Canon, Brother oder Kyocera, und zusätzlich sind geräteunabhängige Apps verfügbar – je nach Drucker oder zu druckendem Format kann also aus einer Vielzahl von Möglichkeiten gewählt werden.

5. Fazit

Es lohnt sich, die eigene Website so zu programmieren, dass sie sich möglichst gut drucken lässt. Viele Nutzer lesen vor allem längere Dokumente gerne noch auf Papier, freuen sich aber auch, wenn sie hilfreiche Checklisten oder ähnliches ausdrucken können. Die Grundlage hierfür sind die korrekten Vorgaben im Quelltext der Seite. Teilweise kann auch ein „Diese Seite drucken“-Button eine userfreundliche Lösung sein. Wer selbst aus dem Netz heraus drucken möchte, sollte das am besten geeignete Papier wählen oder professionell drucken lassen, wenn das Ergebnis hervorragend sein soll. Für Vieldrucker lohnt es sich, die AddOns der gängigen Browser im Auge zu behalten. Hier lassen sich oft Lösungswege für bestehende Probleme finden.

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(dpe)

Unter der Bezeichnung "Redaktion Dr. Web" findest du Beiträge, die von mehreren Autorinnen und Autoren kollaborativ erstellt wurden. Auch Beiträge von Gastautoren sind hier zu finden. Beachte dann bitte die zusätzlichen Informationen zum Autor oder zur Autorin im Beitrag selbst.

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Christian Vöst
Gast
6 Monate 15 Tage her

Sehr schöner Beitrag!
Ich bin selber ein Mensch, der ziemlich häufig eine Website druckt. Vor allem bei Beiträgen in Blogs finde ich das ziemlich wichtig. Dabei hasse ich es wenn die Druckversion einer Seite so fürchterlich hässlich und so unstrukturiert aussieht. Daher sehe ich eine einigermaßen vernünftige Druckversion als Pflicht!

Yves Goergen
Gast
6 Monate 15 Tage her

Gut vielleicht für Leute, die sich mit Drucken gar nicht auskennen. Aber wenn sie es nach dem Lesen der sehr ausführlichen Grundlagen dann tun, hilft ihnen der Artikel nicht mehr weiter, das auch umzusetzen. Immer wieder fehlen Informationen. Und welche Browser was genau von dem tollen CSS-Standard auch tatsächlich unterstützen, steht nicht da. Das ist am Ende nämlich gar nicht besonders viel. Ordentliches Drucklayout im Browser ist nach wie vor ein Trauerspiel. Da immer weniger gedruckt wird, rechne ich auch nicht mehr damit, dass sich das in den nächsten Jahren nochmal ändert.

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