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Organisiert bleiben: Die 10 besten plattformübergreifenden Kalender (nebst Apps)

Redaktion Dr. Web

Unter der Bezeichnung "Redaktion Dr. Web" findest du Beiträge, die von mehreren...

Ein wichtiges Werkzeug eines jeden Menschen, vor allem aber, weil es hier nun mal darum geht, eines Webworkers, ist ein guter Kalender. Ein Großteil der täglichen Organisation läuft darüber ab – und das nicht nur auf einem einzelnen Gerät. Wichtig ist, dass Termine und Aufgaben auf jedem Arbeitsgerät, etwa Notebook und Smartphone, korrekt angezeigt und aktuell gehalten werden. Apple-User haben es dabei leicht, denn die Apple-Betriebssysteme sorgen eigenständig dafür. Doch auch für Windows und Android gibt es mittlerweile gute und durchdachte Lösungen. Heute stelle ich dir die besten plattformübergreifenden Lösungen vor, damit du immer organisiert bleibst und keinen Termin verpasst.

Die besten plattformübergreifenden Kalender
Es war einmal: Apples iCal heißt jetzt Kalender und sieht weitaus moderner aus.

Die Anforderungen an eine gute Kalender- / Taskmanager-Lösung

In der heutigen Zeit arbeitet der durchschnittliche Digitalworker nicht mehr nur an einem Gerät, sondern es werden neben dem Computer oder Notebook auch Smartphones oder Tablets genutzt. Die erste und wichtigste Anforderung ist also eine zügige und verlässliche Synchronisation der Termine und Aufgaben über alle verwendeten Geräte. Ebenso wichtig ist eine klare und übersichtliche Struktur. Du musst dich gut zurechtfinden. Zudem könnte es nicht schaden, wenn die Möglichkeit besteht, mit anderen Termine zu teilen.

Unter diesen Gesichtspunkten haben wir uns einige Lösungen angeschaut. Hier sind die Ergebnisse:

Sunrise Calendar

Der Sunrise Kalender

Sunrise war eine vielversprechende Lösung, bis sie von Microsoft übernommen und abgekündigt wurde. Seit Mitte 2016 ruhen die Server. Nun sollen einige Features direkt in Outlook integriert werden. Ich habe davon bislang nichts gesehen. Aus reiner Wehmut lasse ich den Sunrise Calendar noch ein wenig in diesem Beitrag stehen. (ahe)

Microsoft Outlook

outlook-landing

Microsoft Outlook existiert seit gut zwanzig Jahren und war stets kostenpflichtig. Seit Outlook.com die ehemaligen Freemailer des Hauses, wie Hotmail oder Live-Mail ablöste, zeigt sich ein differenzierteres Bild. Nach wie vor ist Outlook als Programm für Windows-Computer kostenpflichtig. Du kannst es entweder für rund 135 Euro kaufen oder im Rahmen der Office365-Reihe mieten. Dann kostet es dich als Einzelnutzer 69 Euro pro Jahr, wobei du damit alle Office-Produkte nutzen kannst und auch noch einen Terabyte Onlinespeicherplatz auf OneDrive bekommst. Bei Dropbox wäre allein der Speicherplatz schon teurer, was übrigens der Grund war, warum ich von Dropbox zu OneDrive gewechselt bin.

Willst du jedoch kein Geld ausgeben, so kannst du die Outlook-Web-App ebenso verwenden, wie die mobilen Apps, die es für Android und iOS, wie auch Windows-Smartphones gibt. Outlook integriert auch Mac- und Google-Kalender, so dass du eine Art Nachrichten- und Terminzentrale aufbauen kannst, die übers Web und über deine mobilen Geräte funktioniert.

Microsoft Outlook for Mobilke: links Android, rechts iOS

Microsoft Outlook for Mobilke: links Android, rechts iOS

Ich verwende Outlook sowohl auf iOS, wie auch unter Android als meinen Standard-Mailclient. Damit reize ich die Software indes nicht aus. In gleicher Weise könnte ich meine Termine damit verwalten. Integriert habe ich sie auch, also den vollständigen Überblick erhalte ich im Outlook. Nur verwalten tue ich sie darüber nicht, was aber eine reine Geschmackssache ist. Bei mir liegt es daran, dass ich am Desktop mit den Google-Apps direkt arbeite und am Mobilgerät entsprechend lediglich eine sinnvolle Sicht auf die Daten benötige.

Unter iOS setze ich Outlook vor allem wegen seiner Fähigkeit, in relevante und sonstige Nachrichten zu unterscheiden ein. Für sonstige Nachrichten habe ich die Benachrichtigungen abgeschaltet, so dass iOS mich nur über den Eingang relevanter Mails unterrichtet. Im anderen Falle, also mit der iOS Mail-App, hätte ich alle paar Minuten eine Benachrichtigung. Nervig.

Microsoft Outlook: Web-App

Microsoft Outlook: Web-App

Outlook gehört in unsere Übersicht definitiv hinein. Selbst in der kostenlosen Variante bietet es genügend Komfort und Synchronisationsmöglichkeiten, um auch gehobeneren Ansprüchen gerecht zu werden. Wenn du übrigens zudem eine Desktopvariante benötigst, um auf die Daten zuzugreifen, kannst du unter macOS einfach die bordeigenen Programme nehmen. Unter Windows verwendest du die Mail-App und startest von dort aus im Bedarfsfalle die Kalender-App. Das funktioniert alles völlig reibungslos. (dpe)

Wunderlist

Wunderlist: Landing Page

Wunderlist: Landing Page

Wo wir schon bei Microsoft sind, können wir gleich noch Wunderlist als plattformübergreifende Taskmanager-Lösung mit betrachten. Auch Wunderlist wurde vom Konzern aus Redmond verschlungen, erlitt allerdings, zumindest bislang, nicht das Schicksal der Sunrise-App. Stattdessen wird der Aufgabenverwalter aus Berlin weiterhin in gleicher Weise betrieben wie zuvor. Neben der kostenlosen Variante existiert ein Wunderlist Pro für monatliche 4,49 Euro, das leicht erweiterte Funktionalitäten für Poweruser beinhaltet. Ich bin an diese Grenzen noch nie gestoßen.

Wunderlist konnte von Beginn an durch seine extrem breite Plattformunterstützung glänzen und daran hat sich nichts geändert. Es gibt native Apps für macOS, Windows, Android, iOS und Windows-Smartphones. Zudem kannst du Sniplets für Chrome, Firefox und Safari integrieren oder eine Chrome-Extension installieren. In Microsofts Outlook lässt sich Wunderlist nahtlos einbauen.

Wunderlist: Egal welche App du verwendest. Die Optik ist stets die gleiche.

Wunderlist: Egal, welche App du verwendest. Die Optik ist stets die gleiche.

Neben den ganzen Apps nutzt du Wunderlist auf Wunsch ganz simpel per Web-App, flexibler geht es im Grunde nicht. Gerade im Zusammenspiel mit Outlook spielt Wunderlist seine Stärken voll aus, aber Verwender anderer Systeme und Dienste brauchen ebenfalls nicht zu zögern. (dpe)

Kin Calendar

Der Kin Calendar befindet sich zur Zeit in einer Betaphase, zu der man nur per Invite Zutritt bekommt. Entstanden ist die Lösung nach Aussage der Entwickler als direkte Folge des Verschwindens des Sunrise Calendar. Und so verwundert es nicht, dass Kin sich optisch stark an das verblichene Vorbild anlehnt.

Kin Calendar: Schön, aber noch sehr rudimentär.

Kin Calendar: Schön, aber noch sehr rudimentär.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist Kin selbst für diejenigen, die – wie ich – einen Invite haben, keine echte Alternative zu einer der anderen, in diesem Artikel genannten Lösungen. Sicherlich, Kin sieht fantastisch aus. Alle Interaktionen sind flüssig animiert und auch die ein oder andere Integration mit weiteren Diensten, etwa Trello oder Wunderlist, gibt es schon. Optisch ist Kin eine Wucht. Wesentlich mehr ist allerdings noch nicht vorhanden, auch mobile Apps gibt es nicht.

Sollte allerdings das Innovationstempo das bisherige Maß beibehalten, kann Kin schon bald zu einem der Stars dieses Beitrags aufsteigen.

Auch im März 2017 habe ich leider noch keinen Zugriff auf Kin und kann daher den Kurztest nicht erweitern.

(dpe)

Google Kalender

Google Kalender

Google liefert einen Klassiker unter den plattformübergreifenden Kalenderlösungen. Google Kalender lässt sich hervorragend mit Android und iOS synchronisieren, auch der Mac-Kalender kann mit dem Google Kalender verwendet werden. Für Android gibt es (natürlich) eine eigene App, für iOS ebenfalls. Zusätzlich können iOS- und Mac-Nutzer können Google Kalender mit ihren nativen Kalender-Lösungen nach einfacher Konfiguration nutzen. Windows-User können entweder die Weboberfläche nutzen oder aber Google Kalender mit der Thunderbird-Erweiterung Lightning synchronisieren. Auch die Microsoft-Lösung Outlook kann problemlos mit dem Google Kalender kooperieren.

Sehr gut ist, dass man seine Kalender teilen kann, entweder mit einer öffentlichen Kalender-Freigabe oder nur mit bestimmten Personen. Eine Besonderheit ist, dass der Google Kalender per Feed abonniert werden kann. Desweiteren lassen sich die Kalender in Webseiten einbetten, dieses Feature hat kein anderer Anbieter zu bieten. Da ist es fast schon selbstverständlich, dass du andere Personen zu Veranstaltungen einladen kannst. (ahe)

Screenshot Webansicht

Die Google Kalender Webansicht

Screenshot Android App

Die Google Kalender Android App
© Google

Any.do

Any.do Aufgabenverwaltung

Any.do ist keine Kalender-App, sondern eine Aufgabenverwaltung, also neudeutsch ein Task-Manager. Die preisgekrönte App ist leicht zu bedienen und synchronisiert sich perfekt auf allen Geräten. Für Android und iOS werden jeweils Apps angeboten, für Google Chrome gibt es eine spezielle Erweiterung und zur Verwaltung der Termine und Aufgaben auf dem heimischen Rechner steht die übersichtliche Weboberfläche zur Verfügung.

Die ToDo-Listen lassen sich mit Freunden, Familienmitgliedern und Kollegen teilen. Teile eine Einkaufsliste mit Ihrem Partner, plane eine Veranstaltung mit deinen Freunden oder achte einfach darauf, dass du den Überblick über ein berufliches Projekt behältst. Any.do kann per Erweiterung in Gmail integriert werden und klinkt sich dort in jede Mail ein, um Nachverfolgungsoptionen anzubieten. (ahe)

Die Any.do Synchronisation über alle Geräte

Any.do Cal

Wohl aufgrund des großen Erfolgs der eben vorgestellten Taskmanager-App, entschieden sich die Macher von Any.do dafür, dem Aufgabenplaner einen Kalender zur Seite zu stellen. Dieser trägt den simplen Namen Cal und fügt sich gestalterisch nahtlos in die Optik von Any.do ein.

Das Video zeigt zwar die App für Android. Diese ist allerdings optisch und funktional mit jener für iOS weitgehend identisch. Eine Web-App gibt es, anders als für Any.do selber, zumindest bislang nicht. Cal ist ebenfalls kostenlos erhältlich.

Der Haken an der Sache ist, dass Cal kein Kalender im eigentlichen Sinne ist, sondern nur als Frontend für einen Kalender genommen werden kann, den du woanders eingerichtet hast. So verwaltest du etwa ganz prima deine Google Kalender mit Cal. Wenn du indes noch keinen Kalenderservice nutzt, ist Cal keine Alternative für dich.

Cal von Any.do: Hübsch ist die App ohne Zweifel.

Cal von Any.do: Hübsch ist die App ohne Zweifel.

Seinen vollen Nutzen bringt Cal nur im Zusammenspiel mit dem Taskplaner Any.do, weshalb du beide Dienste miteinander koppeln kannst und auch solltest. Tust du das nicht, nervt Cal dich an vielen Stellen mit der Empfehlung, dies doch endlich nachzuholen.

Im Umgang mit Cal ist deutlich zu erkennen, dass das Hauptaugenmerk der Entwickler auf der Gestaltung gelegen hat. So kamen Entscheidungen zustande, die an manchen Stellen durchaus zu hinterfragen wären. Klar sieht es besser aus, wenn man stets nur einen Tag sieht. Allerdings ist manchmal die Übersicht einer ganzen Woche oder wenigstens eine in Agenda-Form weitaus hilfreicher. Cal bietet beides nicht. Dafür erhältst du den mit Abstand schönsten Dialog zur Eintragung neuer Termine, den es am Markt gibt. (dpe)

Todoist

Todoist feiert in 2017 seinen zehnten Geburtstag. Mittlerweile arbeiten fast 50 Mitarbeiter an dem Dienst, der jüngst seinen zehnmillionsten Nutzer begrüßen durfte. Todoist hatte von Beginn an seinen eigenen Ansatz, seine eigene Vorstellung von einer Aufgabenverwaltung. Ich weiß nicht, ob oder besser, wie oft, das Team intern diskutiert hat, ob es nicht sinvoll wäre, der Aufgabenverwaltung eine zusätzliche Terminverwaltung an die Seite zu stellen. Passiert ist es jedenfalls nie und nach zehn  Jahren würde ich auch nicht mehr damit rechnen.

Was also als erstes auffällt, wenn man eigentlich auf der Suche nach einem Kalender ist, ist, dass es keinen gibt. In Todoist erfolgt die Darstellung der Aufgaben grundsätzlich in Listenform. Dabei gibt es zeitbezogene Listen, wie „Heute” und „Nächste 7 Tage”. Darin siehst du auch Tage, die nicht mit Aufgaben belegt sind, so dass mit viel Fantasie ein Kalender entstehen kann. Natürlich is es allein deine Sache, wie du Todoist verwendest. So könntest du natürlich auch Termine als Aufgaben dort eintragen, gedacht ist es so indes nicht.

Eine wesentliche Stärke von Todoist besteht in der breiten Plattformunterstützung. Egal, welches Mobilgerät du verwendest, es gibt eine App dafür. Native Apps stehen zudem für Windows und macOS zur Verfügung, wobei die Web-App für mich persönlich noch immer völlig ausreichend war. Ich verwende auf Desktop-Geräten keine native Todoist-App, sondern ausschließlich das Web-Interface.

Zusätzlich zu den diversen Apps stehen für Todoist diverse Erweiterungen zur Verfügung, mit deren Hilfe man Todoist etwa in Gmail oder Outlook integriert. Auch die Browsererweiterung, die es erlaubt, die gerade besuchte Website als Aufgabe hinzuzufügen, nutze ich gerne und häufig.

Optisch reduziert sich Todoist auf das absolute Minimum, was das Arbeiten mit dem Dienst einfach und fokussiert gestaltet. Alles, was heutzutage zu Design gepredigt wird, setzt Todoist schon seit zehn Jahren um.

Todoist: Viel Whitespace und klares Design. (Foto: Todoist)

Meine Lieblingsfunktion ist die Möglichkeit, Termine natürlichsprachlich einzutragen. Man tippt etwa “Morgen früh um acht Uhr” und Todoist legt den Termin korrekt an. Genauso funktioniert das Anlegen wiederkehrender Termine, etwa mit “jeden Montag um acht Uhr”.

Insgesamt bietet Todoist ein ausgereiftes Gesamtpaket, bei dem kaum Wünsche offen bleiben. So kannst du natürlich auch Aufgaben delegieren und im Team verwalten. Teilprojekte und Unteraufgaben sorgen für größere Übersichtlichkeit innerhalb komplexerer Aufgabenzusammenhänge. All diese Features stehen kostenfrei zur Verfügung.

Willst du allerdings mit Kommentaren arbeiten oder Aufgaben zusätzlich über Etiketten und Filter sortieren, so benötigst du einen Premium-Account. Dieser schlägt mit überschaubaren 28,99 Euro pro Jahr zu Buche. Über die verschiedenen Features der verschiedenen Tarife informierst du dich im Detail an dieser Stelle. (dpe)

Jorte

Jorte ist ein Kalender aus dem Land der aufgehenden Sonne, was auch das, für westliche Augen, eher verspielt kitschige Design erklären dürfte. Jorte gibt es für die Smartphones unter iOS, Android und Windows, sowie als Web-App, die sich dann Jorte Cloud nennt. Hinsichtlich der Optik wird jeder schlechte Geschmack bedient, sogar ein zimtiges Design kann gewählt werden.

Funktional orientiert sich Jorte an bewährten Konzepten aus der analogen Welt, etwa denen eines Filofax. Die App bringt Notizen, Termine und Aufgaben unter einen Hut und eigent sich daher ausgesprochen gut im Alltag. Ähnlich wie im Google Calendar lassen sich externe Kalender in Jorte einbinden, so dass du etwa stets siehst, wann die Schulferien oder der nächste Feiertag sind, sofern du solche öffentlich verfügbaren Kalender eingebunden hast. Deine Kalender kannst du ebenso freigeben, etwa im Team oder für die Öffentlichkeit. Weitergehende Möglichkeiten, etwa der gezielten Delegation, gibt es nicht.

Während die Web-App reibungslos funktioniert, sind es die mobilen Apps, die Fans des kalenders wohl den meisten Spaß machen werden. Hier fügst du sogar direkt Fotos zu Terminen hervor und wählst aus einer großen Vielfalt unterschiedlicher Icons und Fonts. Wer’s mag…

Um die Werbung in Jorte abzuschalten, musst du jährlich 3,99 USD berappen. Bist du ein Fan verspielter Designs holst du dir für 1,99 USD im Monat eine größere Vielfalt ins Haus. Möchtest du Evernote an Jorte anbinden, kostet dich das 2,99 USD monatlich im Premium-Plan. (dpe)

SmartDay – kollaborativer Termin- und Aufgabenplaner

SmartDay von Leftcoastlogic versteht sich als One-Stop-Shop für die Termin- und Aufgabenplanung echter Menschen. Es will Termine, Verabredungen, Aufgaben, Notizen und Projekte gleichermaßen organisieren und setzt dabei voll auf Kollaboration. So können Kommentare zu jeder Aufgabe und jedem Termin verfasst, Aufgaben delegiert und Projekte geteilt werden. Das Smarte an SmartDay soll sein, dass du, wenn du es möchtest, deine Aufgaben automatisch zwischen deine sonstigen Termine planen lassen kannst.

SmartDay gibt es als mySmartDay.com für das Web. Hier ist es kostenlos und in erster Linie als Synchronisations-Hub für die Apps für macOS, iOS und Android gedacht. Während die Nutzung der Web-App kostenlos ist, musst du für die macOS-Version 9,99 EUR, für die iOS-Version 4,99 EUR und für Android 3,64 EUR auf den Tisch zählen. Die Preise verstehen sich als Einmalzahlung, nicht als Abo.

fruux – Contacts, Calendars & Tasks

fruux, synchronisiert alles und jedes

Das Münsteraner Startup fruux hat sich zur Aufgabe gemacht, so ziemlich alles mit jedem in Echtzeit zu synchronisieren. fruux wird also mit den Anwendungen genutzt, die man bereits im Einsatz und lieb gewonnen hat. Die Synchronisationslösung ist an kein bestimmtes Betriebssystem gebunden, es soll einfach mit allen funktionieren. Egal ob du Windows, Linux, Mac OS X, Android oder iOS nutzt. Teile deinen Kalender mit Freunden, kreiere ein Team-Adressbuch oder arbeite andere Dinge aus, die du gerne teilen möchtest. Sämtliche Daten, die du fruux anvertraust, wandern in die firmeneigene Cloud auf europäischen Servern.

Nach der Anmeldung für den kostenfreien Basic-Account wirst du aufgefordert, deine Geräte und Anwendungen kurz zu synchronisieren, was relativ schnell und mühelos abläuft. Diese Arbeitsschritte werden nur einmalig fällig, danach übernimmt fruux die Arbeit und hält alle eingebundenen Medien / Geräte synchron. Grundsätzlich synchronisierungsfähig sind Kontakte, Kalender und Aufgabenlisten.

Das fruux Synchronisierungs-Setup

Nachdem dies einmal geschehen ist, kann fruux mit jedem Gerät von jedem Ort aus genutzt werden. In der kostenfreien Basisversion können 2 Geräte miteinander synchronisiert werden.

fruux - teilen und managen von überall

Hast du mehr Synchronisierungsbedarf, oder möchtest du mit deinem Team die Vorteile von fruux genießen, dann musst du dich für einen der angebotenen Premium-Accounts entscheiden.

Die kostenpflichtigen Accounts von fruux

Dabei ist der Pro Account für 4€ im Monat durchaus bezahlbar. Damit synchronisierst du bis zu 10 Geräte oder Anwendungen miteinander. Auch darfst du so oft Dinge mit anderen teilen, wie du möchtest. (ahe)

Fazit

Gerade im Bereich der plattformübergreifenden Kalender und Task-Manager besteht noch ein erhöhter Entwicklungsbedarf. Die nach meiner bescheidenen Meinung beste Lösung in unserem kleinen Testfeld war der Sunrise Kalender. Leider ist er den Weg alles Irdischen gegangen.

Die zweite aus der Masse herausragende Anwendung ist Any.do, die ich sehr spannend finde. Keinerlei Kosten und auf das Wesentliche, nämlich die Terminverwaltung, reduziert. Allerdings komplettiert die App Cal des gleichen Herstellers das Paket nur unzureichend.

Google Kalender hingegen dürfte noch etwas weiterentwickelt und durchdacht werden. Die Designer von Google dürften gerne noch mal drüberschauen. Funktionell ist der Google Kalender natürlich ziemlich gut, keine Frage.

fruux finde ich zwar spannend, aber in der Verwendung zu aufwändig.

Microsoft Outlook hat eine übergreifende Position an dieser Stelle, da es sich mit vielen Diensten integrieren lässt. So könntest du etwa deine Google Kalender mit Outlook verwalten. Welches System verwendest du und warum?

Ich verwende für Termine den Google Calendar und für Aufgaben Todoist.

(ahe/dpe)

Links zum Beitrag

Google Kalender

Microsoft Outlook

Wunderlist

Kin Calendar

Any.do

Cal by Any.do

Todoist

Jorte

SmartDay

fruux

(Der Beitrag erschien erstmals am 16.Oktober 2014 und wurde von Andreas Hecht (ahe) geschrieben. Seitdem wird der Beitrag regelmäßig aktualisiert. Die letzte Aktualisierung erfolgte am 17. März 2017 durch Dieter Petereit (dpe).)

Redaktion Dr. Web

Unter der Bezeichnung "Redaktion Dr. Web" findest du Beiträge, die von mehreren Autorinnen und Autoren kollaborativ erstellt wurden. Auch Beiträge von Gastautoren sind hier zu finden. Beachte dann bitte die zusätzlichen Informationen zum Autor oder zur Autorin im Beitrag selbst.

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11 Kommentare auf "Organisiert bleiben: Die 10 besten plattformübergreifenden Kalender (nebst Apps)"

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Thomas
Gast

Eigentlich sind da alle Käse. Denn in allen Fällen liegen die Kalender in irgendwelchen Clouds bei den Dienstanbietern, die dann gehackt werden, es sie vielleicht morgen nicht mehr gibt und oder mit den Daten sonstwas machen.

Ich hätte mir hier eine Vorstellung von diversen CalDAV-Servern zum mieten oder selber hosten und den diversen Clients gewünscht. Calender sind private Daten und gehören nicht in fremde Hände.

Dieter Petereit
Dr. Web

Danke für die Anregung.

Markus
Gast

fruux steckt hinter dem Open Source CardDAV/CalDAV/WebDAV Server sabre/dav (https://fruux.com/opensource/), der z.B. auch die Sync Funktionalität in ownCloud und Baikal ermöglicht. Vielleicht einen Blick wert, wenn es was selbst gehostetes sein soll. Ich persönlich würde mir den Stress selbst einen Server zu betreiben allerdings ehrlich gesagt nicht antun wollen.

Dirk Steinmetz
Gast
Auch wenn der Kommentar nunmehr zwei Jahre her ist bleibt das in meinen Augen ein wichtiger Punkt. Neben selbst gehosteten Servern sollten aus meiner Sicht auch traditionelle Synchronisationstools (MyPhoneExplorer, etc.) nicht unerwähnt bleiben. Ich selbst arbeite seit einer Weile an einer dezentralen Lösung, wenn man so will also ein Zwischending aus traditionellem Synchronisationstool und selbst gehostetem Server: statt mit einem einzigen Server werden die Daten hier direkt zwischen den eigenen Geräten ausgetauscht, während sich diese im gleichen Netzwerk befinden. In vielen Fällen kann man sich damit die Installation und Wartung eines Servers sparen, und eine vollwertige Offline-Nutzung wird ganz nebenbei… Read more »
Pumarider
Gast

Schon krass, dass Sunrise Calendar noch keine App für Windows hat.
Ich meine der Sunrise Calendar ist schließlich von Microsoft, wenn man der Angabe im Play Store hier vertrauen kann…

trackback

[…] Kalender, der sich über eigene Apps gut mit iOS und Android synchronisieren lässt, ist der Sunrise Calendar. Leider ist die Oberfläche nur auf Englisch erhältlich. Weniger geeignet ist Sunrise allerdings […]

Maxi
Gast

Ja, OwnCloud drauf und fertig oder? Ist ja mittlerweile schon ziemlich weit gediegen. Weiß jmd fürs Firmenumfeld noch andere Anbieter wie Landmarks die in DE hosten?

Steven
Gast

Ohne CALDAV macht das keinen Sinn.

Alle möglichen Exoten Mini- und Möchtetgern “Plattformen” wie z.B. Wunderlist werden unterstützt, aber die eigene owncloud und das universelle caldav format bleiben aussen vor.

Warum nur? Ein Schelm der Schlimmes denkt… z.B. dass es hier vor allem um das Abgreifen von Daten geht.
Verstehe daher den Hype um diese App überhaupt nicht

Sebastian
Gast

Ich würde die Liste generell noch um Todoist als Wunderlist Alternative ergänzen. Gefällt mir persönlich deutlich besser.

Für Mac / Apple Nutzer ist Daylite 6 sicher mal einen Blick wert.

Owncloud, oder der Ableger nextcloud wurden hier ja schon als selfhosted Lösungen genannt. Da kann man dann selbst seine Daten kontrollieren. Baikal für Kontakte ebenfalls. Ebenfalls nicht zu unterschätzen, aber wie Daylite schon eher im CRM Bereich anzusehen ist Vtiger, oder der Fork Yetiforce.

Im Todobereich gibt es ebenfalls sehr interessante freie Varianten wie wekan.io, kanboard.net und und und….

Da gibts neben Mainstream durchaus noch Alternativen. ;)

Tadeusz Rucki
Gast

Mein absolter Kalender-Favorit ist aCalendar.

Dieter Petereit
Dr. Web

aCalendar ist aber rein Android und in diesen Beitrag geht es um plattformübergreifende Lösungen.

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