Libraries.io: Neue Suchmaschine für Open-Source-Projekte

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren...

Libraries.io ist ein neues Projekt für Webdesigner und Entwickler. Es hilft dir dabei, Bibliotheken, Module und Frameworks aus dem Open-Source-Ozean zu fischen.


Libraries.io: Landing Page. (Screenshot: Dr. Web)

Flinke Suchmaschine über Plattformgrenzen hinweg

Libraries.io wächst schnell. Mittlerweile hat es mehr als zwei Millionen Open-Source-Projekte im Portfolio und wächst beständig weiter. Der Service integriert sich in fast drei Dutzend verschiedene Package Manager. Die Projekte lassen sich entsprechend auch nach Package Manager filtern.

Wie du es von einer Suchmaschine erwartest, kannst du selbstverständlich auch auf Libraries.io mit freien Keywords suchen. Effektiver könnte es allerdings sein, direkt nach der Lizenz oder nach einer Programmiersprache in Verbindung mit einer Lizenz zu suchen.

Mit diesem Beispiel etwa suchst du nach JavaScript-Projekten, die unter der MIT-Lizenz verbreitet werden. Dieses Beispiel bringt dir alle WordPress-Projekte in PHP unter der GPL v2. Damit dürfte die Funktionsweise hinreichend deutlich sein.

Libraries.io: Suchergebnisseite. (Screenshot: Dr. Web)

Libraries.io: Enge Verbindung mit Github

Zudem klinkt sich Libraries.io in Github ein. Das beginnt schon damit, dass du dich auf Libraries.io mit deinem Github-Account einloggen kannst. Auf den Detailseiten zum jeweiligen Projekt findest du dann teils Github-Statistiken, aber stets die Links zum Repository und andere wichtige Informationen und Links rund um das Produkt. Es ist nicht übertrieben, von einer umfassenden Runduminformation zu sprechen.

Das Einloggen mit dem Githib-Account bietet dir den zusätzlichen Vorteil, dass du Projekten direkt auf Libraries.io folgen kannst. Tust du das, wirst du über Neuerungen rund um die von dir gewählten Projekte auf dem Laufenden gehalten. Das funktioniert auch für Plattformen, die diese Funktionalität von sich aus nicht anbieten. Die Integration mit Github sorgt zudem dafür, dass die Listen der populärsten Projekte auf der Basis des jeweiligen Github-Status, also Zahl der Sterne und Zahl der Kontributoren, errechnet werden.

Der Service stellt eine eigene API zur Verfügung. Wenn du also eine eigenen App auf der Basis der Daten aus Libraries.io erstellen wolltest, könntest du das tun.

Die Verwendung des Dienstes ist kostenfrei.

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Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design. Man findet ihn auch auf Twitter und Google+.