Kurz erklärt: Das ist Inbound-Marketing

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Johannes Kallweit

Johannes Kallweit entschloss sich, nach seiner Ausbildung zum Mediengestalter noch ein Studium...

Inbound-Marketing ist eine effektive Marketingmethode für Internet-Geschäfte und konzentriert sich auf die Erschaffung hochwertiger Inhalte. Es ist völlig anders als das Outbound-Marketing, bei dem mit klassischen Anzeigen, Postkarten, Broschüren, und anderen Methoden versucht wird, Käufe zu generieren. Durch die Schaffung von hochwertigen Inhalten ziehen Sie die Aufmerksamkeit der Kunden auf Ihr Unternehmen und bieten dem Kunden genau die Produkte an, die er wirklich sucht. Dank Ihrer auf die Interessen Ihrer potentiellen Kundschaft abgestimmten Inhalte, schaffen Sie wiederum auch Inbound-Traffic. Ganz nebenbei generieren Sie aus Interessenten im Laufe der Zeit Kunden. Ein großer Unterschied zwischen Inbound- und Outbound-Marketing ist der Kostenfaktor. Inbound-Marketing ist bedeutend günstiger für den Unternehmer und bedeutet nebenbei auch, dass der Kunde zu Ihm kommt.

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Hochwertige Inhalte

Inhalt ist der Grundstein jeder Inbound-Marketing-Strategie. Inhalte werden gezielt so gestaltet, dass Ihre potentiellen Kunden angesprochen und auf Ihr Unternehmen aufmerksam werden. Schlussendlich sollen die Inhalte dafür sorgen, dass die potentiellen Kunden wiederkommen und zu Käufern werden.

Folgendes möchten Sie sicherlich mit Ihren Inhalten gewinnen:

  • Menschen, die sich in einem Kaufzyklus befinden oder in Zukunft darin befinden werden
  • Menschen, die in Ihre Zielgruppe, in Ihr Unternehmensprofil passen.
  • Menschen, die zu treuen Kunden werden und gut über Ihr Unternehmen mit Freunden, Familie und Mitarbeitern reden.

Das ist rekursives Marketing, und es ist kein Wunder, wenn man über die vielen Möglichkeiten eingehender nachdenkt. Inbound-Marketing beinhaltet vier lebenswichtige Maßnahmen: Gewinnung Umwandlung,  Schluss und Freude. Und so funktioniert der Prozess:

Die Gewinnung von Kunden

Inbound-Marketing

Die Kunden sollen zu Ihnen kommen, darum sind einige Dinge besonders zu beachten. Es gilt wirklich guten Content zu erstellen für den firmeneigenen Blog; vielleicht empfiehlt es sich, einen professionellen Content Creator zu beschäftigen. Die SEO sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden, denn dieses ist ein wichtiger Teilaspekt. Wenn diese zwei Punkte ineinander greifen, dann sollten nach einer Zeit ausreichend Besucher auf die Website kommen.

Ein hochqualitativer Firmenblog. Das ist immer noch ein effektiver Weg, um neue Kunden auf eine Website zu bekommen. Für diese Art der Inhaltsgestaltung gibt es unzählige Verfahren. Bedenken Sie stets, dass Sie die Probleme Ihrer Kunden lösen wollen, indem Sie ihnen die richtigen Produkte oder Dienstleistungen verkaufen.

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Die Suchmaschinenoptimierung. Wählen Sie stets die richtigen Schlüsselwörter, nach denen die Kunden suchen. Eine Auswertung der Suchfunktion der eigenen Webseite kann manchmal sehr aufschlussreich sein. Optimieren Sie Ihre Seiten und Beiträge auf die richtigen Keywords und beschäftigen Sie sich auch mit Link-Building und anderem.

Dynamisch und gut geschriebene Artikel: Ihre Website ist das Schaufenster in Ihr Geschäft. Daher ist es empfehlenswert, nicht an der Darstellung Ihrer Produkte oder Dienstleistungen zu sparen, sondern genau zu zeigen, was man hat. Denn darauf können Sie im besten Falle stolz sein.

Die Umwandlung von Besuchern zu Kunden

Das große Ziel Ihrer Webseite sollte die Umwandlung von Besuchern in potentielle Kunden sein. Hierzu sollten die Kontaktdaten des Besuchers eingeholt werden; sie benötigen zumindest die E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adresse ist bares Geld wert und das weiß mittlerweile auch der Kunde. Daher muss man ihm etwas im Austausch bieten. Das könnte ein kostenloses E-Book sein, Whitepapers oder einfach nur Tipps. Die Informationen müssen natürlich für die Besucher relevant sein. Ein Weg, um an die E-Mail-Adresse des Besuchers zu kommen, kann folgendermaßen aussehen:

Auf der Webseite wird deutlich und wirklich hervorstechend ein Call-To-Action (zur Handlung auffordernd) Bereich platziert. Nachdem der Besucher auf den Call-To-Action-Button geklickt hat, kommt er auf eine Landing-Page, auf welcher ebenfalls sehr auffällig die Möglichkeit zur Hinterlassung der E-Mail-Adresse besteht.

Natürlich können auch Formulare genutzt werden, die sich überall auf der Webseite befinden können. Diese Formulare sollten so einfach wie nur möglich und sehr auffallend gehalten werden. Empfehlenswert ist auch die Erfassung der potentiellen Kunden in eine Datenbank, damit Sie jede Aktion auswerten können, die in Zukunft mit Ihren Kunden stattfindet. Nach und nach finden Sie dann wichtige Erkenntnisse heraus und können viel effektiver das Kaufinteresse Ihrer Zielpersonen wecken.

Der Schluss

Nun haben Sie das Interesse Ihrer Besucher geweckt und auch eine Menge E-Mail-Adressen gewonnen. Jetzt müssen die potentiellen Kunden in kaufende Kunden umgewandelt werden, und das mit möglichst effektiven Mitteln. Für dieses Stadium bieten sich einige Marketing-Tools an, die Ihnen helfen werden, aus den generierten E-Mail-Adressen kaufende Kunden zu konvertieren.

E-Mail-Kampagnen. Wenn ein Besucher, nachdem er Ihre eBooks oder Whitepaper heruntergeladen und seine E-Mail-Adresse hinterlassen hat, immer noch nicht kaufen will, dann helfen nur noch sehr kreative E-Mail-Kampagnen. Senden Sie Ihm vielleicht eine Reihe von Mails mit nützlichen und für Ihn maßgeblichen Inhalten zu. Das hilft Ihrem potentiellen Kunden, Vertrauen in Ihr Unternehmen aufzubauen und seine Kaufbereitschaft zu stärken. Vielleicht wird er auch nur die Entscheidung treffen, nicht bei Ihnen kaufen zu wollen.

Marketing-Automatisierung. Das Umstellen des E-Mail-Marketings auf die speziellen Bedürfnisse des Kontakts in der jeweiligen Interessenphase. Das ist nicht ganz leicht, aber durchaus durchführbar. Wenn Ihnen zum Beispiel ein Kontakt auf Twitter oder einem anderen Social Network folgt, dann wäre es Ihnen vielleicht möglich, eine E-Mail-Kampagne diesen speziellen Interessen anzupassen. Denn innerhalb eines Sozialen Netzwerks lernt man seine Kunden oder Follower recht gut in Bezug auf Ihre Interessen kennen.

Kundenbeziehungen stärken. Um die Beziehungen zu Ihren potentiellen und kaufenden Kunden zu verstärken, braucht es ein internes Berichtswesen. Sie sollten alles, was mit Ihren Kunden zusammenhängt genau erfassen und ein Customer Relationship Management (CRM) betreiben. Das verschafft Ihnen den Vorteil, alle Zusammenhänge mit Ihren Kunden analysieren zu können. Nur so wäre es für Sie ersichtlich, wie gut zum Beispiel Marketing und Vertrieb zusammenarbeiten. Und es ist ebenfalls leicht ersichtlich, wie effektiv ein potentieller Kunde in einen kaufenden Kunden umgewandelt wird.

Die Freude

Erfreuen Sie gegenwärtige und zukünftige Kunden mit ansprechenden Inhalten. Bedenken Sie stets, dass es sehr wichtig ist, sich gerade auch um bereits bestehende Kunden zu kümmern und diese bei Laune zu halten. Denn dann werden Sie gerne kostenlose Mund-zu-Mund Propaganda für Ihr Geschäft und seine Produkte machen. Bestehende Kunden kann man je nach Branche zum Beispiel mit regelmäßigen Umfragen erfreuen, wenn als Belohnung ein kleines, kostenloses Produkt oder eine kleine Zusammenstellung von Proben wartet. Durch die Nutzung von mehreren Sozialen Medien könnten Sie Ihren Kunden auch Echtzeit-Kundendienst anbieten.

Echtzeit-Kundendienst über Twitter

Einem Kunden eine Freude zu bereiten, muss nicht teuer sein und auch nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Es soll nur eine kleine Geste sein, ein “Hallo! Wir haben Dich nicht vergessen und Du bist wichtig für uns.”. Zufriedene Kunden werden es Ihnen danken.

Fazit

Selbstverständlich stellt dieser Artikel nur einen kleinen Einblick in das umfassende Thema dar. Doch es ist ein guter Überblick über das Thema geworden und klärt die Frage, was Inbound-Marketing eigentlich ist. Sich mit diesem Thema näher zu befassen ist empfehlenswert für jeden Online-Unternehmer und jeden Menschen, der sich auf eine Zukunft mit einem Onlineshop vorbereitet.

Links zum Beitrag

(dpe)

Johannes Kallweit

Johannes Kallweit entschloss sich, nach seiner Ausbildung zum Mediengestalter noch ein Studium der Betriebswirtschaftslehre anzuhängen. Er hoffte, sich als Freelancer im Medienbereich das Studium finanzieren zu können. Inzwischen hat die Realität ihn eingeholt. So ein Studium ist doch verflixt anstrengend.

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Mael Roth
Gast

Hi!

Gut erklärt aber nicht gerade kurz ^^ Ich hatte selber einen noch kürzeren Versuch gewagt und einen Artikel geschrieben mit dem Titel “Wie du Inbound Marketing deiner Mutter erklärst” :=)

http://maelroth.com/2015/04/inbound-marketing-einfach-deiner-mutter-erklaert/

Dass Inbound Marketing auch eine Mentalität ist, ist eine subjektive Betrachtungsweise aber ich will dies trotzdem doch mal erwähnen :=)

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[…] betrachtet, ist Customer Relationship Management (CRM) der Weg, Ihre Kunden besser zu verstehen. Denn Ihre Kunden haben das Geld, dass Sie gerne hätten. […]

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