Jupiter: Premium-WordPress-Theme für Designer und Nichtdesigner

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren...

Es ist eine Gratwanderung, wenn sich ein Theme-Entwickler daran versucht, ein Produkt zu erschaffen, dass sich sowohl für den durchschnittlichen Seitenbetreiber, wie auch für den professionellen Webdesigner eignet. Mit Jupiter, mittlerweile in Version 5 erhältlich, schafft das Team von Artbees Themes genau das.

So kann Jupiter aussehen, oder ganz anders. (Screenshot: Dr. Web)

Jupiter: am Markt seit 2013

Jupiter ist ein ausgesprochen ausgereiftes und sehr aktiv entwickeltes Theme. Das texanische Entwicklerstudio Artbees Themes konzentriert sich voll und ganz auf WordPress als Designplattform. Anders als andere Studios werfen sie auch nicht Theme für Theme auf den Markt, sondern verfolgen schon seit Jahren die Strategie, den Markt mit ganzen zwei Produkten abdecken zu wollen.

Beide Produkte sind Premium-WordPress-Themes. Das Theme, um das im heutigen Artikel nicht gehen soll, hört auf den Namen „The Ken” und soll sich besonders gut für das Kreativgewerbe zu dessen Eigendarstellung eignen. Mit 49 USD handelt es sich um das günstigere der beiden Themes. Über 3.000 Nutzer haben sich nach Angaben von Artbees Themes bereits für „The Ken” entschieden.

Noch erfolgreicher allerdings ist Jupiter, das Artbees Themes als das einzige echte Mehrzwecktheme am Markt bezeichnet. Über 55.000 Nutzer kann das Theme für sich reklamieren. Die Flexibilität von Jupiter liegt vor allem in der Tatsache begründet, dass es mit inzwischen 125 enthaltenen, fertig gestalteten Templates schon out-of-the-box die meisten denkbaren Anwendungsfelder abdecken kann.

Dabei ist das Theme mit 59 USD nicht einmal teuer. Bedenkst du dabei noch, dass eine Lizenz des Visual Composer, eines Drag-and-Drop-Page-Builders, bereits im Preis enthalten ist, kostet Jupiter netto nur 25 USD. In jedem Falle ist Jupiter seinen Preis wert. Anders als andere, ruft Artbees Themes nicht einmal Update-Kosten auf. Du zahlst ein einziges Mal 59 USD und erhältst fortan alle Updates umsonst.

Dass es Artbees Themes mit Jupiter ernst ist, siehst du schon daran, dass sie es seit 2013, also jetzt im fünften Jahr, kontinuierlich weiterentwickeln. Ich checkte die Zahlen mehrmals, so unglaubwürdig erschien mir diese Art von Durchhaltevermögen, oder positiver: Commitment, heutzutage zu sein.

Schon an dieser Stelle war ich von Jupiter überzeugt. Wer das jetzt noch nicht ist, wird es spätestens dann sein, wenn er auf das Featureset geschaut hat.

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Jupiter 5: Komplett durchsanierte Codebase

In der Tat ist Jupiter geeignet, alles umzusetzen, was du dir vorstellen oder auch nicht vorstellen kannst. Dabei legen die Entwickler besonderen Wert auf die Feststellung, dass Jupiter, egal in welcher Ausprägung, stets enorm performant bleibt.

Jupiter in Version 5. (Screenshot: Dr. Web)

Als wären Artbees nach unserer Serie zu WordPress-Performance vorgegangen, haben sie an allen möglichen Ecken und Enden das letzte Quäntchen Speed rauskonfiguriert. Sogar an das Laden von Styles und Scripten nur im Bedarfsfalle haben sie gedacht.

Kein Wunder, dass Google PageSpeed einen Wert von über 90 von 100, sowohl für Desktops, wie auch mobile Geräte auswirft. Das liegt daran, dass sich die Entwickler für die Version 5 von Jupiter die komplette Codebase vorgenommen und durchsaniert haben. Nach eigenen Angaben wurde tatsächlich jede Zeile Code evaluiert und erforderlichenfalls neu geschrieben. Dabei fand ein Wechsel auf ein modulares Framework statt, welches mit großen Datenmengen und Änderungen selbiger besser umgehen kann.

Jupiter 5 ist nahezu vollständig anpassbar

Als „native Parallax” bezeichnet Artbees die verwendete Methode des Parallax Scrolling, bei der das Rendering direkt von der GPU übernommen wird. Die 125 erhältlichen Templates machen in unterschiedlichem Umfang von der Funktion Gebrauch. Das Anpassen der Designs macht regelrecht Spaß.

Insgesamt ist es die hohe Flexibilität in der Anpassbarkeit, die Jupiter 5 vom Wettbewerb abhebt. Diese Flexibilität ist es auch, die das Theme sowohl für Seitenbetreiber, wie für Webentwickler interessant macht. Während der Seitenbetreiber schlicht eines der 125 Templates wählt und durchkonfiguriert, bis es seinen Ansprüchen genügt, kann der Entwickler mit der gegebenen Vielfalt ungleich mehr anfangen.

Das riesige Template-Portfolio ist nicht die einzige Möglichkeit, das Design zu deinem eigenen zu machen. Mir gefällt besonders die Vielfalt an unterschiedlichen Header-Styles. 18 verschiedene Gestaltungen für den Navigations-Header deiner Website kannst du wählen. Einfügen kannst du selbigen dann, anders als der Name vermuten lässt, nahezu überall. Sogar ein sehr ansehnlicher Onlineshop kann mit Jupiters Designs betrieben werden.

Eins von Jupiters 125 Templates. (Screenshot: Dr. Web)

Über die Tatsache hinaus, dass Artbees WordPress-Design wesentlich angenehmer macht, warten die Entwickler zusätzlich mit ganz eigenen Ideen auf, die das Benutzererlebnis nochmal verbessern können. So führen sie etwa den Kategorie-Showcase ein. Du vergibst pro WordPress-Kategorie ein Thumbnail und schon hast du eine alternative Präsentation deiner Inhalte. Auch die Fotodarstellung bedarf keiner zusätzlichen Plugins.

Wenn du dein Produkt oder deine Dienstleistung mit einer Preistabelle versehen willst, wird dich der integrierte „Pricing Table Builder” interessieren. Deine Preistabelle konfigurierst du bequem per Backend durch.

Für das individuelle Design hat Artbees auch frische Ideen am Start. So kannst du etwa SVG-Formen als Container für deine Icons verwenden und sie zusätzlich mit Farbverläufen ausstatten. Mit Farbverläufen versiehst du auch Überschriften und Buttons, wenn dir der Sinn danach steht. Und das sind nur die neuen Features der Version 5.

Schon vor der Veröffentlichung der neuen Version hatte Jupiter über 100 schlüsselfertig einsetzbare Elemente, etwa Slider, Foto-Grids, Tabs, Herovideo- und -bilderareas, Carousels, Accordions und vieles mehr zu bieten.

Im Grunde ist es eine Untertreibung, Jupiter als Premium-WordPress-Theme zu bezeichnen. Es ist eher ein ausgewachsener WordPress-Website-Builder. Als solcher bedient er tatsächlich die Zielgruppen der ambitionierten Seitenbetreiber und der professionellen Designer gleichermaßen.

Mach dir selbst ein Bild! In der Demo findest du alle enthaltenen Bestandteile hinter dem jeweiligen Navigations-Item im Kopf der Seite. Nimm dir aber Zeit. Bis du das alles durch hast, wird eine ganze Weile vergehen.

Disclaimer: Es handelt sich um Sponsored Content. Artbees Themes hat uns dafür bezahlt, dass wir über Jupiter schreiben, aber nicht dafür, was wir darüber schreiben. Artbees Themes hat keinen Einfluss auf den Inhalt genommen.

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design. Man findet ihn auch auf Twitter und Google+.

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Mario
Gast

Wie ist das denn mit der Lizenz, wenn man lokal entwickelt? Envato Lizenzen sind ja nur für ein einzelnes Endprodukt gültig. Heisst das, wenn ich damit lokal eine WordPress Seite entwickle und diese dann nach Fertigstellung auf den Live-Server überspiele benötige ich zwei Lizenzen?

Heiko Mitschke
Gast

Hallo Mario,

wenn deine lokale Installation auch ein Endprodukt ist, benötigst du zwei Lizenzen. Im Normalfall ist die lokale Installation aber nur eine Entwicklungsumgebung und kein Endprodukt.

Viele Grüße
Heiko Mitschke

Kevin
Gast

Nein. Wenn du die auf deiner “Dev-Umgebung” nutzt, ist es wurscht. Die darf nur nicht 2x öffentlich erscheinen – sofern du nur eine Lizenz hast.

Mario
Gast

So einfach ist es nicht. Ich erhalte ja nur Updates und kann Templates installieren wenn ich das Produkt (mit der Angabe einer Domain) registriert habe. Ich kann also nicht zeitgleich meine Dev-Umgebung (xyz.dev) und die Liveseite (xyz.de) nutzen und „live“ synchron halten. Ich habe keine Lust, permanent in meinem Account dort die dazugehörige Domain zu ändern.

Hätte eine schöne Alternative zu Divi werden können. Aber so leider definitiv nicht. Kein Developer-Account (wie bei Divi) möglich, ja nicht einmal die Möglichkeit mit der Lizenz zusätzlich lokal zu arbeiten. Ich weiß schon, warum ich Envato Sachen her so „semi“ finde.

Heiko Mitschke
Gast

Hallo Mario!

Sprichst du von Envato oder dem VisualComposer? Ich musste bei Envato noch nie eine Domain angeben, auf der ich ein Produkt benutze. Zwar habe ich das schon lange nicht mehr gemacht, aber meines Wissens hat sich daran nichts geändert. Du kaufst ein Produkt für eine Seite und setzt das für ein Endprodukt ein. Hat sich daran etwas geändert?

Viele Grüße
Heiko

Peter
Gast

Das Theme scheint auf den ersten Blick und anhand der Demo sehr vielseitig nutzbar zu sein, etliche angenehme Features mit dabei. Leider stellt sich meistens nach längerer Nutzung heraus, das einige wichtige Backend-Funktionen umständlich gelöst sind. Mir würden an dieser Stelle mehr Screenshots von der Theme-Konfiguration helfen. Wir werden uns das Theme trotzdem anschauen, danke für die Vorstellung.
Gruß, Peter

Brunson
Gast

ich nutze zur Zeit noch einen Pagebuilder. Wie sieht das da so mit der performance aus?

Heiko Mitschke
Gast

Hallo Brunson!

Pagebuilder sind immer langsamer und kommen mit mehr Code-Ballast daher als Varianten ohne. Dafür ist es für Benutzer ohne HTML- und CSS-Kenntnisse sehr viel komfortabler, ansprechende Seiten zu erstellen. Daher gilt es immer abzuwägen, wofür man einen “Pagebuiler” benötigt.

Das vorgstellte Aussehen oben bringt auch einen “Pagebuilder” (VisualComposer) mit.

Viele Grüße
Heiko Mitschke

Bernd
Gast

Hallo,

ich habe mir mal das Theme angesehen.
Auch sie schreiben von einem tollen Speedwert.
Da muss ich widersprechen.

Auf der Demoseite wird ein Wert von 96 angeben.
Tatsächlich ist der Wert 82
https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/?url=http%3A%2F%2Fdemos.artbees.net%2Fjupiter5&tab=desktop

Die Demoseite weist eine Größe von 3,4 MB auf… ups ja schon etwas viel. Und Requests von 108 huch…

Und eine Ladezeit von 1,34 Sekunden… naja da kann man sicher noch was machen.

Bernd
Gast

Finde es schade, das mein Kommentar gelöscht worden ist

Michael Dobler
Dr. Web

Ist doch da. Nun auf Deutsch.

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