jQuery – die interessantesten aktuellen Plugins und Tools

jQuery wurde zu Beginn des Jahres 2010 auf die Versionsnummer 1.4 gehoben. Heute aktuell ist die Version 1.4.2. Auf dem weltweiten Markt hat sich jQuery mit 40 Prozent Anteil zu einer Art Standard entwickelt, dem sich in Deutschland lediglich noch die global bedeutungslosen Mootools nähern können. Die hohe Verbreitung des Systems führt zu reger Entwicklertätigkeit rund um die Erweiterung der Funktionalitäten. In schneller Folge erscheinen Plugins und Tools. Dr. Web hat sich die Interessantesten angesehen.

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Noch ein Wort zu Mootools

Da im Grunde die Entscheidung über den Einsatz eines Javascript-Frameworks zwischen jQuery und Mootools fallen dürfte, empfehle ich diesen sehr ausführlichen Beitrag von (Mootools-Entwickler) Aaron Newton. Newton gibt Einblicke in die unterschiedlichen Ansätze der Systeme und vergleicht sie miteinander. Im Ergebnis erklärt er beide zur richtigen Wahl, wobei der Fokus bei jQuery mehr auf der Entwicklungsgeschwindigkeit und der schnellen Einsetzbarkeit liegt. Mootools erfordert höheren Einarbeitungsaufwand und ist eher für den „echten“ Programmierer, weniger für den Brot-und-Butter-Dienstleister interessant ist.

jQueryUI und jQueryTools – für die schnelle (Web)User-Interface-Entwicklung

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Natürlich kann sich jeder mit entsprechendem Verständnis des jQuery-Framework seine eigenen User Interfaces (UI), sprich Benutzerschnittstellen, zusammen schrauben. Einfacher macht man es sich durch die Verwendung einer auf UI-Aspekte spezialisierten Funktionsbibliothek.

jQueryUI

Der bekannteste und umfangreichste Vertreter seiner Art dürfte dabei das Open Source-Projekt jQueryUI sein. Neben vielen anspruchsvollen Effekten und Interfacewidgets bietet es ein professionelles Theme-Framework mit einer Vielfalt vorhandener Themes im aktuellen Design-Standard. jQueryUI sollten nicht nur jQuery-Einsteiger einer genaueren Betrachtung unterziehen. Aktuell ist die Version 1.8.1 für jQuery ab 1.4.

Tipp: Wer noch die ältere 1.3+ von jQuery nutzt, muss darauf achten, die Version 1.7.3 der jQueryUI herunter zu laden.

jQueryTools

Weit weniger voluminös hinsichtlich der bereitgestellten Funktionen präsentiert sich das Open Source-Projekt jQueryTools. Die jQueryTools (JQT) verzichten auf viele aus dem jQueryUI bekannte Funktionen und konzentrieren sich stattdessen auf das reine „Aufpeppen“ konventioneller Websites. Die Tools sind entsprechend nicht zur Programmierung von echten Web-2-Diensten, wie Webmailclients oder ähnlichem gedacht. Für solche Anforderungen eignet sich jQueryUI weitaus besser.

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jQueryTools wendet sich an HTML-Entwickler, die nach Fertigstellung eines Projektes die ein oder andere Funktionalität unter Einsatz von jQuery verbessern möchten. Damit stellen die Tools eine gedanklich andere Herangehensweise dar. jQuery-Kenntnisse sind für den Einsatz der Tools nicht erforderlich, wenn auch natürlich stets nützlich.

Die Entwickler behaupten, die wichtigsten Komponenten im User Interface heutiger Websites abzudecken. Es gibt Lösungen für Tabs, Tooltips, Overlays, Exposés und scrollbare Bereiche. In der aktuellen, soeben erst erschienenen Version 1.2 wurden HTML5-basierende Formulartools hinzugefügt, deren Funktionalitäten teilweise selbst bei abgeschaltetem Javascript zur Verfügung stehen.

Bei einer Gesamtgröße von knapp 10 kb und einer klaren Fokussierung auf Standardwebsites können die JQT in vielen Fällen das Mittel der Wahl für den Durchschnittsauftrag darstellen. Einen tieferen Einstieg in JQT erhalten Sie in unserem Tochtermagazin Noupe.

Easy Frontend Framework – beschleunigte Frontend-Entwicklung

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Easy ist ein Framework für HTML, CSS und Javascript. Es integriert jQuery und setzt auf dessen Funktionalitäten auf. Da es sich sowohl um Struktur, wie auch Präsentation und Interaktivität kümmert, bildet es alle drei relevanten Kernbereiche der Entwicklung einer Website ab.

Mittels Easy lässt sich ein Mastertemplate für das nächste Webprojekt rationell und schnell entwickeln. Soweit man die enthaltenen jQuery-Funktionalitäten verwendet, sind keine Javascript-Kenntnisse vonnöten.

Ergänzbare Framework-Bibliothek

Fortgeschrittene Entwickler wird freuen, dass sich die Framework-Bibliothek um eigenen Code ergänzen lässt, so dass sich ein jeder seine eigene Entwicklungsumgebung schaffen kann. Anschauen sollten Sie sich Easy auf jeden Fall.

jQueryPad – Codeeditor für den Offline-Test

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Das jQueryPad von Paul Stovell ermöglicht neben der Kernfunktionalität eines Codeeditors für HTML und Jacascript das Offlinetesten von jQuery-Code. Hierzu referenziert es jQuery.js im eigenen Templateverzeichnis. Die Verwendung einer bestimmten jQuery-Version erfolgt daher einfach durch Austausch der entsprechenden Bibliothek.

jQueryPad nutzt WPF aus dem .NET Framework 3.5 SP 1 und ist daher auf Windows beschränkt, bedarf aber immerhin dort keiner Installation; eine erfreuliche Seltenheit unter dem Betriebssystem aus Redmond. Der Test der jQuery-Funktionen wird unter Einbindung der Web Browser Control mit dem Internet Explorer realisiert.

Browser-Kompatibilität

HTML-Tests können, je nach installiertem Browserumfeld, unter IE, Chrome oder Firefox stattfinden. Zumindest in meinem Kurztest konnten Safari und Opera nicht eingebunden werden.

jQueryPad steht ausschließlich in englischer Sprache bereit und kann kostenlos herunter geladen und verwendet werden.

Plugins mit Bezug zur Bildpräsentation

Micro Image Gallery (MIG)

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Wollen Sie Bilder in Websites integrieren, in denen der Fokus auf den Texten liegt, wie es zum Beispiel auf Newssites der Fall ist, und wollen Sie dementsprechend den Bildern keine großen Flächen widmen, kommt MIG für Sie in Frage. Mit diesem jQuery-Plugin legen Sie miniaturisierte Bildergallerien an, die bestens als Support zu aktuellen Nachrichten dienen können. Die erzeugte Gallerie lässt sich in drei Größen darstellen, wobei die größte Größe einer maximalen Höhe und Breite von 222 Pixeln entspricht. Sie sehen schon, dass sich ein Fotografenportfolio so eher nicht umsetzen lässt. Entsprechend der Zielstellung genutzt, ist MIG jedoch ein elegantes, modernes und leichtgewichtiges Galleriesystem. Hier entlang geht es zu den Beispielen …

jSquares for jQuery

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Eine andere Art der Bildpräsentation ermöglicht das Plugin jSquares. Hier werden, ähnlich einer Collage, Bilder in einem Grid angeordnet. Hovert der Nutzer mit der Maus über die einzelnen Bilder, wird ein Overlay mit dem Bild begleitenden Texten angezeigt, während das Element gleichzeitig hervorgehoben erscheint und die übrigen Bilder abgeblendet werden. Zur Demo geht es hier entlang

jQuery.popeye 2.0

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Popeye ist ein Galleryscript und dabei zuvorderst eine Alternative zu den bekannten Lightbox-Lösungen, wie Lightbox, Fancybox, Shadowbox oder Thickbox.

Anders als die genannten Lösungen, öffnet Popeye kein Overlay im Zentrum der Website zur Präsentation des Bildes. Vielmehr belässt Popeye die Bilder an den eingebetteten Position im Textflow und vergrößert sie auf Klick auch von dieser Position aus. So wird der Nutzer nicht aus seinem Lesefluss gerissen. Die hinterliegende Gallerie kann ohne Vergrößerung angesehen werden, wobei jedem Bild in einem weiteren Overlay Informationen beigegeben werden können.

Wenn es nicht ausdrücklich um die Präsentation von Fotos oder Screenshots allgemeiner Portfolios geht, ist Popeye die klar bessere Alternative! Überzeugen Sie sich selbst anhand dieser Demo…

Bonus: Popeye gibt es auch als WordPress-Plugin.

jQuery.Reel

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Vor über 10 Jahren nutzte ich Java, um den Eindruck von 3D-Präsentationen zu schaffen. In erster Linie ging es darum, fotografierte Objekte um die komplette Achse rotieren und dabei betrachten zu können oder darum, Panoramen spektakulärer Orte, wie Urlaubshotels und Berggipfel online zu bringen. Ab etwa dem Jahr 2000 übernahm Flash diese Domäne.

Mit Reel steht ein jQuery-Plugin zur Verfügung, dass genau diesen Einsatzzweck komplett ohne Jar und Flash abzudecken weiss. Dabei ist die Vorgehensweise fast identisch zur dunnemaligen Javapräsentation. Grundlage ist stets eine einzelne Bilddatei. Für eine 360-Grad-Rotation eines Objektes fotografiert man das Objekt bis zur Idealzahl von 36 Frames. Diese werden dann in einem Grid zu einer einzelnen Datei zusammengefügt (Beispiel). Bei Panoramen funktioniert es ähnlich, nur dass Sie das Panorama horizontal stitchen, anstatt es in einem Grid zu belassen (Beispiel).

Danach wenden Sie auf das Image-Tag lediglich noch die Methode .reel() an und fertig ist die Laube. Zusätzliche Optionen und Demos schauen Sie sich bitte hier anReel funktioniert übrigens auch auf dem iPhone. Um per Maus in den Ansichten scrollen zu können, wird jQuery.mouseWheel benötigt.

jQuery Easy Slides v1.1

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Ein simples, aber schickes Slideshow-System bietet jQuery Easy Slides. Es kann nicht viel mehr, als ein Bild kombiniert mit Text für eine Weile anzuzeigen und dann aufs nächste Bild überzublenden. Dafür ist es schneller implementiert als man Slideshow-System schreiben kann. Download, Demo und Doku gibt es  bei Dale Davies.

YoxView

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Sind Sie ein Fan der Darstellung von Bildern in Overlays wie Lightbox, könnten Sie sich eventuell von YoxView begeistern lassen. YoxView ist nämlich eine Art aufgebohrtes Lightbox.

Neben lokalen Bildern kann es auch Bilder aus Flickr und Picasa einbinden. Neben Bildern beherrscht es die Einbindung von Videos und das sogar unter Zugriff auf YouTube, Vimeo und andere.

YoxView ist international, ein deutsches Languagepack befindet sich im Standard-Download. Zur Demo und zum Download geht es hier

Horinaja

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Nicht notwendigerweise nur auf Bilder beschränkt, ist auch Horinaja ein Slideshow-Plugin. Neben der jQuery-Variante kann es auch unter Scriptaculous verwendet werden. Um das Mausrad verwenden zu können, wird auch hier das jQuery.mouseWheel benötigt. Da das einzublendende Element per Liste deklariert wird, können grundsätzlich auch Nichtbildinhalte mit Horinaja bewegt werden. Nur deshalb findet sich Horinaja in dieser Auflistung. Freunde der JQT finden dort unter der Bezeichnung Scrollable eine eigene Lösung vor.

Mit Horinaja Pro hat der Autor eine kostenpflichtige Variante nachgelegt, die einige ganz wenige Features, wie Pfeile für rechts/links scrollen hinzufügt. Da überschätzt wohl jemand die Kraft seiner Innovation…

jPhotoGrid

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Ähnlich wie in jSquares ordnet man in jPhotoGrid seine Bilder in einem Raster an. Per Klick wird dann das gehoverte Bild vergrößert und per weiteren Klick an seinen Platz zurück verkleinert. Die Darstellung spielt sich innerhalb des Grid ab, so dass auf eine hinreichende Dimensionierung zu achten ist. Der Vorteil besteht auch hier darin, dass die eigentliche Website nicht von einem Overlay überlagert wird. Der Nachteil besteht darin, dass nur der Container gezoomt wird, während die Bilder in 100% Größe hinterlegt sind. Das bedeutet, der Betrachter lädt zunächst einmal alle Originalgrößen, nur um danach die ein oder andere Abbildung tatsächlich in voller Größe betrachten zu können.

Ein Beispiel mit ausgesprochen niedlichen Hunden finden Sie hier

Plugins für die Darstellung von UI-Elementen, wie Kalender, Formulare etc.

jQuery.calendarPicker

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Anders als beim Standard-Datepicker, wie beispielsweise dem aus der jQueryUI, wählt man beim jQuery.calendarPicker die Datumsteile per Mausklick aus und lässt sie dann auch so stehen. Meiner Philosophie entspricht diese Vorgehensweise zwar nicht, ich würde stets einen klassischen Datepicker vorziehen. Ich bin auch nicht sicher, ob die Mehrzahl der Websitebesucher eine solch ungewöhnliche Implementation auf Anhieb verstehen würde. Stark visuell vorgeprägte Menschen könnten allerdings durchaus Gefallen an der schicken calendarPicker-Optik finden.

Interessant für den internationalen Anwender ist die Möglichkeit, nationale Konventionen zur Geltung zu bringen. Mausfanatiker werden sich über die Unterstützung des Scrollrads zur Datumswahl freuen.

Der Autor beschreibt sein Produkt hier, zur Demo geht es hier entlang

Any+Time

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Any+Time ist der Mercedes, ach was, der Rolls Royce unter den Datepicker-Plugins. Any+Time denkt das Konzept der Bedienerfreundlichkeit für den Aufgabenbereich der Zeit- und Datumsauswahl und -weiterverarbeitung zu Ende. Dabei ist er international einsetzbar und lässt sich auch im Zusammenspiel mit Datenbanken und deren erwünschten Formatkonventionen verwenden. Ein vollkommen flexibles Theming, unter anderem kann der jQuery UI Themeroller eingesetzt werden, sorgt für optische Anpassbarkeit ohne Einschränkungen.

Pluspunkt: Auch Nutzer ohne Maus können Any+Time dank WIA-ARIA-Konformität bedienen.

jDigiClock

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Das Plugin jDigiClock leistet nicht mehr und nicht weniger als die Darstellung einer schicken Retro-Uhr unter gleichzeitiger grafischer Darstellung des örtlichen Wetters.

jQuery.CharCount

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Ist dieses Plugin in einem Formularfeld aktiv, zählt es die eingetippten Zeichen herunter und ist dabei in der Lage, vor Erreichen der Zeichenhöchstgrenze zu warnen. Vorbild war offenbar Twitter. Aber auch auf der Website Ihres Kunden mag es Eingabefelder geben, die zum Beispiel wegen Konventionen der dahinter liegenden Datenbank auf eine maximale Zeichenzahl begrenzt werden müssen. Eine Demo finden Sie hier

Quicksand

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Quicksand ist eine Hommage an das Bedienkonzept des Mac. Es ermöglicht UI-Entwicklern gegebene Iconsets nach unterschiedlichen Kriterien zu sortieren und dabei ein- oder auszublenden. Schauen Sie sich die elegante Demo dazu an.

Quicksand ist in seiner kleinen Nische sicher eine Bereicherung für stark visuell orientierte Websites mit einer hohen Zahl von Icons und Bedienmöglichkeiten.

Jeegoocontext

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Jeegoocontext erlaubt das Erstellen komfortabler Kontextmenüs mit voller Gestaltungsfreiheit via CSS. Es können beliebig viele unterschiedliche Kontextmenüs auf der gleichen Seite existieren. Die Menüs können sehr komplex werden, wie diese Demo anschaulich zeigt.

Jeegoocontext ist nicht für jede Website nützlich, kann jedoch auf sehr komplexen Projekten entscheidend zur Bedienbarkeit beitragen.

Ketchup

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Ketchup ist ein jQuery-Plugin zur Formularvalidierung. Wenn Sie glauben, für einen solchen simplen Task sei ein jQuery-Plugin nun wirklich nicht erforderlich, könnten Sie sich irren. Ketchups Validierung sieht nicht nur besser aus als jedes Standardjavascript, es ist auch mindestens genau so schnell implementiert. Bereits im Auslieferungszustand kann sich die Optik sehen lassen. Selbstverständlich sind Sie in der Gestaltung völlig frei.

Chroma-Hash

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Chroma-Hash ist ein jQuery-Plugin, welches Formularfelder zur Passworteingabe um einen Farbcode erweitert. Muss man zwei Mal das gleiche Passwort eingeben, kann man bereits am Farbcode erkennen, ob man sich verschrieben hat. Die Nützlichkeit des Plugins ist äußerst umstritten. Machen Sie sich selbst ein Bild.

Feature List

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Feature List verwandelt schlichte ULs in schicke Rotationsoberflächen. Das ist ideal, wenn man als Dienstleister seine Kernkompetenzen schlagkräftig auf der Startseite präsentieren will. Das Plugin verfügt über etliche Einstellungsmöglichkeiten, etwa ob automatisch, beim Hovern oder erst bei Mausklick rotiert werden soll und ist mit 2kb wirklich klein.

Meerkat

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Mit Hilfe von Meerkat erstellen Sie nicht verschiebbare Bereiche, die oben, unten, links oder rechts auf Ihrer Website angezeigt werden Das kann für penetrante Werbung (wie im Beispiel), aber auch für Navigationselemente nützlich sein. Es besteht die Möglichkeit, die Bereiche per Klick schließbar zu machen und per Cookie auf dem gleichen Computer dann auch nicht mehr anzuzeigen (was natürlich nur für penetrante Werbung Sinn macht…).

tinyTips

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Mit tinyTips erstellen Sie an nahezu jedem Element Tooltips. Neben kurzen, sind auch längere Texte, wie das Einbinden von Bildern in die Tooltips möglich. Die Demo zeugt von der Eleganz dieser leichtgewichtigen und einfach verwendbaren Lösung.

Spritely

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Zu guter Letzt sei noch das Plugin Spritely erwähnt. Spritely animiert Objekte vor einem Hintergrund und den Hintergrund selbst. Der Hintergrund besteht dabei aus einem Panorama, das nahtlos abgespielt wird, während die Vordergrundobjekte aus Sprites bestehen, die als PNG-Datei mit ihren jeweiligen Zuständen abgespeichert werden.

Der auf der Spritely-Site verwendete Vogel beispielsweise wird aus einer PNG mit drei Flugzuständen des Vogels, also 3 Frames animiert. Für komplexere Animationen ist auch eine höhere Zahl von Frames möglich. Die Zahl übergibt man der Funktion zusammen mit dem Wert für Frames per second (fps) und steuert so die Animation hinsichtlich Komplexität und Geschwindigkeit.

Der Hersteller spricht von Spritely als Flash-Ersatz. Das ist sicherlich zu hoch gegriffen. Dennoch kann Spritely in vielen Fällen bessere Dienste leisten, als die vielfach unnötig in Flash umgesetzten Billiganimationen, die derzeit noch das Web bevölkern. Spritely funktioniert auf iPhone und iPad.

(mm),

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design. Man findet ihn auch auf Twitter und Google+.

Sortiert nach:   neueste | älteste | beste Bewertung
Markus Bauer
Gast
6 Jahre 4 Monate her

Dass jQuery immer populärer wird, sieht man an der aktuell stark zunehmenden Zahl von Publikationen zu / über jQuery – aber das ist beste Artikel, den ich bisher gelesen habe: kenntnisreich, leicht lesbar und schnell einen guten Überblick vermittelnd. Danke dafür.

rené
Gast
rené
6 Jahre 4 Monate her

Super Sammlung.
Übrigens finde ich die Aussage zu Spritely als Flash-Ersatz in Bezug auf animierte Elemente einer Website, nicht als zu hoch gegriffen.

Dominik Hahn
Gast
6 Jahre 4 Monate her

Der Link zu jQuery Tools ist falsch, da ist ein ‚l‘ zuviel hinterm ‚html‘.

c0de
Gast
6 Jahre 4 Monate her

Klar jeder braucht umbedingt jQuery image Galerien…. Wie wenn es da nicht schon genug gäbe… nja… aber ein paar schöne sachen habt ihr da entdeckt!

Dieter Petereit
Gast
6 Jahre 4 Monate her

@Dominik Hahn: Danke für den Hinweis. Link ist korrigiert.

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MBDealer
Gast
6 Jahre 4 Monate her

Der JQueryPad Editor ist echt genial so etwas suche ich schon seit langem. Minimalistisches Tool aber durchaus sehr nützlich. Danke!

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ThomasO
Gast
6 Jahre 4 Monate her

Schöner Artikel mit interessanten Plugins.
Habe mir wegen jQuery extra schon die aktuelle Video2Brain DVD zum Thema geholt und werde jQuery daher sicherlich immer öfter mit einbauen.

joe
Gast
joe
6 Jahre 4 Monate her
Finde es super das der Author noch auf dem Mootools eintag hinweisst von Herr Newton. Mootools ist meines erachtens das bessere Framework und ich finde es schade das überall nur über jquery berichtet wird. Klar jQery hat den Vorteil das ich nicht groß viel von Javascript wissen muss aber genau das führt auch zu dem falschen verwenden von Dom Zugriffen oder fehlerhaften Modulen die auf den Markt geworfen werden. Ich arbeite selbst viel mit jQery auf Arbeit da ich natürlich nicht 2 Frameworks in ein System hängen will. Ich merke nur das ich jQuery so oft an seine Grenzen bringe… Read more »
Tim Schindler
Gast
6 Jahre 4 Monate her

Ich finde die jQuery Plugins super. Vor allem von WordPress, was ich selbst verwende, gibt es einige interessante Codes die nützlich sein können. Aber bitte auf die Cpu Auslastung achten. =)

Lieben Gruß

Tim

Oliver
Gast
6 Jahre 4 Monate her

Dan ke für die schöne Zusammenfassung

Sonny
Gast
Sonny
6 Jahre 4 Monate her

Gratulation, hervorragender Beitrag. Ich hoffe der nächste wird noch besser.

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[…] Für Dr. Web habe ich mir die interessantesten jQuery-Plugins und -Tools angesehen. […]

seolar
Gast
6 Jahre 1 Monat her

Eine hervorragende Zusammenstellung wirklich schöner, interessanter und durchaus genialer Umsetzungen mit JQuery. Da ich selbst auch ein JQuery-Enthusiast bin, habe ich diese Listung absolut lieb gewonnen und direkt in meine Bookmark-Sammlung übernommen.

Danke für Deine Arbeit, die Dir wirklich gelungen ist!

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