Jimdo: Websites schnell, einfach und individuell erstellen

Websites zu erstellen, war nie einfacher als jetzt – auch ohne HTML und CSS auszeichnen zu können oder müssen. Der Homepagebaukasten Jimdo zeigt sehr eindrucksvoll, wie schnell und einfach du eine eigene Website erstellst. Dabei kannst du neben fertigen Designs auch sehr individuelle Vorlagen erstellen und deine Website intuitiv bedienen und pflegen.

Jimdo: Websites schnell, einfach und individuell erstellen

Vorlage und Domain auswählen

Die erste eigene Website bei Jimdo ist in wenigen Klicks bereit, um von dir mit Inhalten gefüllt zu werden. Zunächst entscheidest du dich für eine der 16 Vorlagen. Sie sind untergliedert in die Kategorien „Business“, „Shop“, „Portfolio“ und „Persönlich“ und bieten somit für beinahe jeden ein passendes Template an.

jimdo_vorlagen
Vorlagen für verschiedene Branchen

Jede Vorlage enthält Beispielseiten und -inhalte, die du später einfach anpassen beziehungsweise verändern kannst. Alternativ kannst du aber auch mit einer leeren Vorlage loslegen, die keinerlei exemplarische Inhalte besitzt.

Im nächsten Schritt entscheidest du, über welche Domain deine Website erreichbar sein soll. Wenn du Jimdo zunächst einmal kostenlos ausprobieren möchtest, wählst du einfach eine Subdomain nach dem Muster „demo.jimdo.com“ aus. Jimdo hostet jedoch für dich auch eine eigene Domain. Dazu gibst du eine neue oder bestehende Domain an, unter der deine Website später erreichbar sein soll.

jimdo_domain
Subdomain oder eigene Domain auswählen

Im letzten Schritt musst du dich mit einer E-Mail-Adresse kostenlos registrieren und erhältst deine Website mit dem zuvor ausgewählten Layout. Dieses kannst du später natürlich jederzeit wechseln.

Direkt im Layout arbeiten

Das Schöne im Jimdo ist, dass du deine Website direkt im Layout bearbeitest und so somit immer sofort siehst, wie deine Änderungen aussehen, ohne in einen speziellen Vorschaumodus zu wechseln. Fährst du mit der Maus über einzelne Inhalte, erscheinen Bearbeitungsrahmen, mit denen du Texte, Bilder und die Navigation bearbeitest. Außerdem verschiebst du Inhalte ganz einfach per Drag-and-Drop.

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Übersichtliche Oberfläche zum Bearbeiten deiner Website

Am rechten Rand findest du ein Menü, über welches du das Aussehen bearbeitest, sowie Einstellungen und zusätzliche Dienste aufrufst. Über „Besucher-Ansicht“ wechselst du zu einer Ansicht, in der alle Bearbeitungsmöglichkeiten ausgeschaltet sind.

Navigation, Texte und Bilder bearbeiten

Hast du dich für eine Vorlage mit Beispielinhalten entschieden, sind bereits einige Seiten sowie Texte und Bilder vorhanden. Gerade für den Einstieg in Jimdo helfen dir diese Inhalte, um einen ersten Eindruck vom Funktionsumfang des Baukastens zu bekommen.

Um neue Seiten hinzuzufügen, fährst du mit der Maus einfach über die Navigation der Website. Sofort erscheint ein entsprechender Rahmen, der dir das Erstellen, Bearbeiten und Löschen von Seiten ermöglicht.

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Einfaches Bearbeiten der Navigation

Schön ist auch die Option, Seiten im Menü zu verstecken. Damit kannst du Seiten anlegen und deren Inhalte bearbeiten, ohne dass deine Besucher das mitbekommen. Erst wenn alles fertig ist, schaltest du sie online.

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Eigene Textverarbeitung

Das Bearbeiten von Texten geschieht an Ort und Stelle im Layout. Der Bearbeitungsrahmen bietet dir zahlreiche Möglichkeiten an, Texte zu gestalten. So änderst du die Formatierung und Bündigkeit eines Textes und fügst Links, Listen und Einzüge ein.

Erfahrene Nutzer können in einem Quelltext-Editor direkt am HTML des Textes arbeiten und eigene Auszeichnungen vornehmen. Hier wird dir größtmögliche Flexibilität garantiert.

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Bilder skalieren, drehen und verlinken

Das Bearbeiten von Bildern ist ähnlich einfach und lässt dennoch kaum Wünsche offen. Du hast die Möglichkeit, Bilder direkt von deinem Rechner hochzuladen oder von einem verbundenen Dropbox-Ordner. Anschließend skalierst du Bilder auf die richtige Größe und drehst sie bei Bedarf.

Jimdo generiert automatisch passende Bilddateien mit deinen Bearbeitungen. Auf Wunsch verlinkst du Bilder oder ermöglichst eine vergrößerte Darstellung des Bildes bei einem Klick darauf. Auch einen Untertitel sowie einen Alternativtitel – für das „alt“-Attribut – fügst du bei Bedarf hinzu.

Videos, Formulare und soziale Netzwerke hinzufügen

Neue Inhalte fügst du einfach an einer beliebigen Stelle innerhalb einer Seite ein. Um deine Inhalte besser zu ordnen, gibt es die Möglichkeit, Spalten anzulegen, in denen du zum Beispiel Bild und Text nebeneinander darstellen lassen kannst.

jimdo_inhalte_hinzufuegen
Auswahl von Inhalten für deine Seite

Neben Bildern und Texten bietet Jimdo dir zahlreiche weitere Inhalte an, die du einfach in deine Seite integrierst. Dazu gehören zum Beispiel Videos. Diese werden nicht bei Jimdo, sondern bei einem Videodienst wie YouTube oder Vimeo gehostet.

Du gibst dazu einfach die Adresse zu dem Video auf einem der zahlreich unterstützten Videodienste an und Jimdo kümmert sich darum, dass das Video korrekt eingebunden wird.

Auch Bildergalerien, Downloadbereiche und Tabellen fügst du ähnlich einfach in deine Seite ein. Jeder Inhalt verfügt über einen eigenen Bearbeitungsrahmen, über den du alle möglichen Einstellungen vornimmst.

jimdo_facebook
Einbindung eines Facebook-Plugins

Jimdo unterstützt natürlich soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Google+. So fügst du einen „Gefällt mir“-Button oder das Page-Plugin deiner Facebook-Seite hinzu. Auch hierbei siehst du sofort im Layout, wie Button oder Plugin auf deiner Seite aussehen.

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Einfache Einbindung von Google Maps

Ähnlich funktioniert die Einbindung des Kartendienstes Google Maps. Es sind keine Kenntnisse der Google-Maps-API notwendig, um einen Kartenausschnitt auszuwählen und eigene Ortsmarker zu setzen. Unerfahrene Nutzer können so verschiedene Dienste nutzen, ohne sich mit den jeweiligen Schnittstellen auseinandersetzen zu müssen.

Layout bearbeiten – bis in den HTML- und CSS-Quelltext

Wer seinem ausgewählten Layout eine individuelle Note verpassen will, kann über eine einfache Oberfläche, Farben, Schriften und den Seitenhintergrund verändern.

jimdo_style
Layout schnell und einfach anpassen

So wählst du zum Beispiel zwei Farben für das Farbschema der Seite aus. Diese beiden Farben werden anschließend im Layout verwendet. Bei den Schriften wählst du ebenfalls zwei verschiedene aus – eine für die Überschriften und eine für den Fließtext.

Über den Punkt „Detail Styling“ hast du die Möglichkeit, jeden einzelnen Inhalt individuell zu gestalten.

Wer ganz eigene Vorstellungen vom Layout seiner Seite hat und sich nicht scheut, HTML und CSS selbst auszuzeichnen, kann in die Layoutschnittstelle von Jimdo wechseln. Hier passt du den HTML-Quelltext deiner Vorlage selbst an und hast den vollen Zugriff auf das CSS deiner Website.

jimdo_layoutschnittstelle
Alles selbst auszeichnen mit der Layoutschnittstelle

Hier hast du wirklich die größtmögliche Freiheit, um das Layout ganz individuell anzupassen. Beim HTML-Quelltext musst du lediglich die „<var>“-Elemente beachten, die Jimdo als Platzhalter nutzt. Diese dienen dazu, die einzelnen Seitenbestandteile wie Navigation und Inhalt später an die richtige Stelle einzufügen. Das erinnert etwas an die Vorgehensweise bei der Erstellung von WordPress-Themes.

Eigenen Blog hinzufügen

Blogs sind nach wie vor ein beliebter Bestandteil von Websites. Mit Jimdo bindest du entsprechend spielend einfach dein eigenes Blog in die Website ein. Du erstellst Blogbeiträge, vergibst Kategorien, planst die Veröffentlichung und lässt deine Beiträge kommentieren.

jimdo_blog
Eigener Blog auf deiner Jimdo-Website

Was die Inhalte deiner Blogbeiträge betrifft, hast du dieselbe Flexibilität wie bei anderen Inhalten auch. So fügst du Bilder, Videos und anderes hinzu und kannst alles beliebig anordnen.

Zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten

Unter den Einstellungen verwaltest du nicht nur deinen Jimdo-Account. Dort kannst du diverse Einstellungen für deine Website vornehmen. So gibst du den Seitentitel an, definierst Kopf- und Fußzeile für deine Website und blendest auf Wunsch einen Cookie-Hinweis ein.

jimdo_einstellungen
Zahlreiche Einstellungen

Außerdem wählst du dort beispielsweise ein Favicon für deine Seite aus und lässt dir einen QR-Code darstellen, der auf deine Website verweist. Diesen QR-Code kannst du beispielsweise verwenden, um deine Seite schnell und ohne Texteingabe in deinem Smartphone aufzurufen.

Statistik, SEO und eigene Domain Aufpreis

Alle bisher genannten Funktionen und Möglichkeiten sind im kostenlosen Tarif von Jimdo vorhanden – vorausgesetzt, man verzichtet auf eine eigene Domain. Wer seine Seite über eine eigene Domain nutzen möchte, muss sich für „JimdoPro“ für 5 Euro im Monat oder „JimdoBusiness“ für 15 Euro im Monat entscheiden.

Beide Tarife bieten dir zudem zusätzliche Dienste wie eine umfangreiche Seitenstatistik und SEO-Funktionen an. Bei „JimdoPro“ gibt es zudem einen Basis-Shop mit bis zu 15 Produkten. „JimdoBusiness“ beinhaltet einen Shop mit unbegrenzten Produkten. Außerdem bieten beide Tarife andere klassische Hostingdienste wie E-Mail-Konten und -Weiterleitungen an.

Fazit

Jimdo bietet dir mit seinem umfangreichen Baukasten die Möglichkeiten, anspruchsvolle und auf Wunsch sehr individuell gestaltete Websites zu erstellen und diese intuitiv und einfach zu pflegen.

Inhaltlich und gestalterisch gibt es kaum Grenzen. Wer also ein selbst gehostetes Content-Management-System scheut, findet im Jimdo einen guten Partner für die Komplettpflege seiner Website.

Die Websites von Jimdo sind alle responsiv gestaltet und der Quelltext ist mit HTML5 ausgezeichnet, sodass eine zeitgemäße Website garantiert ist.

Disclaimer: Dieser Beitrag wurde NICHT von Jimdo gesponsort, sondern ist Teil unseres Bestrebens, einen umfassenden Überblick über alle am Markt befindlichen Website-Builder zu bieten.

(dpe)

Denis Potschien ist seit 2005 freiberuflich als Kommunikationsdesigner tätig, seit Anfang 2010 im Kreativkonsulat in Iserlohn, einem Büro für Gestaltung und Kommunikation. Dort betreut er kleine und mittelständische Unternehmen ebenso wie kommunale Körperschaften und Organisationen aus Südwestfalen und dem Ruhrgebiet. Als Webdesigner und -entwickler gehören HTML5 und CSS3 zu seinen Kernthemen, weshalb er dazu 2013 ein Buch geschrieben hat. „Pure HTML5 und CSS3“ richtet sich an alle, die Vorkenntnisse haben, sich aber bisher mit HTML5 und CSS3 nicht oder nur am Rande beschäftigt haben.

Sortiert nach:   neueste | älteste | beste Bewertung
Ingo
Gast
Ingo
6 Monate 16 Tage her

Junge Junge, man könnte meinen hier würde es sich um eine Jimdo Verkaufsveranstaltung handeln. Aber da irre ich mich sicherlich.

Dieter Petereit
Dr. Web
6 Monate 15 Tage her

Ich sagte bereits in meinem Kommentar zu Ion, was es dazu zu sagen gibt.

Ingo
Gast
Ingo
6 Monate 12 Tage her
Meine Güte muss ich verpeilt sein. Da verfolge ich drweb bereits seit fast 20 Jahren, angefangen mit dem 1. gelben Buch, und merke die ganze Zeit nicht, dass ich überhaupt nicht zur Zielgruppe gehöre. Ich kann nur sagen, da habt ihr mich aber ganz schön an der Nase herumgeführt – Respekt. Irgendwie hat mich eure Themenauswahl immer angesprochen obwohl ich gar kein Seitenbetreiber bin. Dafür, dass drweb KEIN Magazin für Webdesigner ist, lassen sich doch eine nicht unerhebliche Anzahl von Artikeln zum Thema finden. http://www.drweb.de/magazin/suche/?q=Webdesigner&x=0&y=0&cx=partner-pub-1081357423874758%3A6555520590&cof=FORID%3A10&ie=UTF-8 Auch eure Cartoons haben mich immer in dem Glauben gelassen, dass ich hier als Webdesigner… Read more »
Dieter Petereit
Dr. Web
6 Monate 11 Tage her

Ach komm, Ingo. Mach dich doch nicht schlechter als du bist:)

Ich erkläre es nochmal. Es ist eigentlich ganz einfach. Wir haben ganz simpel mehrere Zielgruppen. Und alle versuchen wir zu bedienen. Natürlich bedingt das, dass nicht jeder Beitrag für jeden interessant sein kann. Das ist uns klar. Das machen wir geplant und mit voller Absicht so.

Und die Sache mit Lili und Giovanni, ja, die meine ich total ernst.

Kay
Gast
Kay
6 Monate 16 Tage her

Sieht auch für mich eher nach einer klassischen Sonderwerbeform aus. Wäre schön, wenn solche Texte dann tatsächlich auch als verkaufter Content gekennzeichnet werden würden.

Dieter Petereit
Dr. Web
6 Monate 15 Tage her

Ich sagte bereits in meinem Kommentar zu Ion, was es dazu zu sagen gibt.

web-erin
Gast
web-erin
6 Monate 16 Tage her

Super! So einfach ist das alles, das kann ja wirklich jeder!
Geht’s noch? Gerade Dr.Web macht Werbung für ein System, dass Otto Normalverbraucher suggeriert, dass es eh‘ keine Kunst ist und alle Webworker nur viel Geld für etwas wollen, dass doch soooo einfach ist.
Schade … gerade von euch hätte ich das nicht erwartet :(

Dieter Petereit
Dr. Web
6 Monate 15 Tage her

Ich sagte bereits in meinem Kommentar zu Rainer, was es dazu zu sagen gibt.

Rainer
Gast
Rainer
6 Monate 15 Tage her

Der wievielte Artikel über Webbaukästen ist das nun? Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Mag sein, dass der ein oder andere Webworker auch mal seine Vorteile aus diesen Systemen ziehen kann.
Die Baukästen suggerieren in Ihrer Werbung fälschlicherweise schon genügend, dass eine Website scheinbar mit ein paar Mausklicks erstellt ist. Das sollte sich hier nicht wiederholen.
Eine Seite wie drweb.de könnte doch eher darstellen, wo der Kompetenzunterschied zwischen einem professionellen Webworker/Webdesigner und einem Webbaukastensystem besteht.

Dieter Petereit
Dr. Web
6 Monate 15 Tage her
Ich kann das nicht genau sagen, ohne nachzuzählen, aber sei gewiss, es wird nicht der letzte sein. Wir werden irgendwann jeden einzelnen von ihnen vorgestellt haben. Hier scheint sich wieder einmal ein Missverständnis zu manifestieren. Ich sage es aber gerne immer wieder: Dr. Web ist KEIN Magazin für Frontend-Entwickler und Webdesigner. Dr. Web ist ein Magazin für Seitenbetreiber. Und Seitenbetreiber sind auch die Lili vom Nagelstudio ums Eck und Giovanni von Pizza Joe’s die Straße runter. Sowohl Lili als auch Giovanni interessieren sich eher mäßig (Synonym für gar nicht) für die Syntax des Einsatzes von CSS Shapes, dafür aber umso… Read more »
Ion
Gast
6 Monate 15 Tage her

Das ist nun schon der dritte Artikel in dieser Woche, der stark nach einem (ungekennzeichneten) Sponsored Post aussieht. Ich würde mir wieder mehr Qualitätscontent von euch wünschen.

Dieter Petereit
Dr. Web
6 Monate 15 Tage her

Zum einen ist es der erste Artikel der Woche. Zum anderen ist es kein Sponsored Post.

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