Kostenlos: InVision Studio will Adobe XD, Sketch und Framer überflüssig machen

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren...

Du liebst Sketch oder hast dich gerade mit Adobe XD vertraut gemacht oder zahlst bereits für Framer? InVision Studio könnte dich dennoch gewinnen.

InVision Studio ist ein Tool für das Rapid Prototyping und das Erstellen produktionsfertiger Assets gleichermaßen. Es liegt damit auf einer Linie mit den beliebten Tools aus dem Hause Bohemian Software oder Adobe und legt sich mit dem Newcomer Framer an.

InVision Studio: Landing Page

Adobe hat sein Tool XD anlässlich der jüngsten MAX-Konferenz aus der Betaphase in die Version 1.0 entlassen, was im Wesentlichen den Effekt hat, dass bisherige Betatester ohne CC-Abo es nicht mehr nutzen können, weil es nun kostenpflichtig ist. Sketch kostet inzwischen auch 99 USD pro Jahr und Framer beginnt bei 144 USD jährlich.

InVision Studio hingegen wird den radikalst-möglichen Preis tragen, nämlich die runde Null. InVision will das Tools vollkommen kostenlos verteilen und lediglich für die Sharing- und Kommentaroptionen auf den bestehenden InVision-Service, der wiederum kostenpflichtig ist, setzen. Die reine Software mit allen Funktionen allerdings kostet keinen Cent.

Damit legt InVision ordentlich vor. Zumal wir aus bisherigen Projekten des gleichen Hauses bereits wissen, dass InVision kein Mittelmaß bietet. Noch ist das Studio nicht am Markt, es ist für Januar 2018 angekündigt. Dabei soll es direkt jeweils eine Version für macOS und eine Version für Windows geben. Das dürfte vor allem die Macher von Sketch beunruhigen. Immerhin steht die Software immer noch nur für macOS bereit und wird auch nicht für Windows umgesetzt werden.

Das folgende Video gibt dir einen ersten Eindruck des zu erwartenden Leistungsumfangs:

Optisch erinnert InVision Studio an Adobe XD, wirkt indes weniger intuitiv, dafür aber funktionsreicher. Allein die im Video gezeigten Animationsmöglichkeiten übersteigen jene aus Adobe XD um Längen. Insgesamt ähneln sich die Bedienprinzipien von XD, Framer und Studio wohl deutlich, während Studio mit seinen erweiterten Features zusätzlich direkt Sketch angreift. Laut InVision setzt man bei Studio auf einen zunächst einfachen Bedienansatz, der sich aber mit fortschreitendem Know-How deutlich funktional vertiefen lässt. Klingt nach eierlegender Wollmilchsau und soll es wohl auch werden.

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Ich habe mich für das Beta-Programm angemeldet und werde berichten, sobald ich meine Hände an die App bekomme.

Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design. Man findet ihn auch auf Twitter und Google+.

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