Interview mit Peer Wandiger: Wie baue ich ein Blog, von dem ich leben kann?

Kein Beitragsbild

Manuel Diwosch

Manuel Diwosch ist seit 2000 im Medienbereich tätig. 2008 schrieb er erstmals...

Dieses Interview markiert den Start einer neuen Serie hier auf Dr. Web. Das Thema der Serie lautet: “Wie baue ich ein Blog, von dem ich leben kann?”. Dafür interviewen wir erfolgreiche Blogger aus dem deutschsprachigen Raum und fragen diese nach ihren Erfolgrezepten, Tipps und Tricks und mehr. Auch dem hierzulande oft totgeschwiegenen Thema nach realistischen Einnahmen wollen wir auf den Grund gehen. Die Serie startet mit Peer Wandiger. Er betreibt www.selbstaendig-im-netz.de (kurz SiN) und ist damit einer der erfolgreichsten Blogger Deutschlands.

Screenshot: Selbständig im Netz
Screenshot des SiN-Blogs.

Wie viel verdienst du mit deinem/n Blog/s?

Über die genauen Blog-Einkünfte gebe ich aus verschiedenen Gründen keine Auskunft mehr. Aber es ist mittlerweile mehr als genug zum Leben. Zudem will ich in absehbarer Zeit einen Mitarbeiter einstellen und habe nun seit kurzem auch einen regelmäßigen Mitautoren, den ich für seine Artikel bezahle. Es hat sich also gut entwickelt und ich sehe noch weiteres Potential nach oben.

Ohne ein genaues Einkommen zu nennen: Welche Aussage trifft am ehesten zu?

a. Es ist zuviel zum Sterben, aber zuwenig, um zu leben.
b. Ich komme als Alleinlebende/r ganz gut durch, denn ich bin bescheiden und brauche nicht viel.
c. Ich verdiene ähnlich wie der durchschnittliche Angestellte in Deutschland.
d. Ich kann davon alleine eine ganze Familie durchfüttern und es bleibt noch etwas übrig.
e. Ich bin stinkreich.

Am ehesten wohl was zwischen c) und d), wobei sicher auch Angestellte unterschiedlich verdienen. Aber es bleibt schon etwas übrig, was ich dann wieder investieren oder zurücklegen kann. Am Anfang der Selbständigkeit war es a) und nach einer Weile b). Das war nicht einfach, aber umso mehr weiß ich nun zu schätzen, dass es sich so gut entwickelt hat.

Was sind deine wichtigsten Einnahmequellen? (Affiliate-Werbung, eigene Info-Produkte, Gastbeiträge etc.)

Meine Blog-Einnahmen setzen sich aus 3 wichtigen Säulen zusammen:

  • Sehr stabile Einnahmen habe ich durch Werbebanner, die ich direkt an Firmen vermiete. Diese sind seit Jahren sehr gut ausgelastet und immer mal wieder erhöhe ich die Preise, wenn die Besucherzahlen steigen.
  • Das zweite Standbein ist Affiliate Marketing, wobei ich hier viele verschiedene Partnerprogramme nutze.
  • Als drittes Standbein fungiert mittlerweile Google AdSense. Da konnte ich die Einnahmen in den letzten 12 Monaten durch Optimierungen deutlich steigen.
  • In Zukunft sollen eigene Produkte als 4. Standbein hinzukommen.

Screenshot: Werbung auf SiN.
Screenshot: Werbung auf SiN

Wie bist du auf die Idee gekommen, das Bloggen zu deinem Beruf zu machen?

Als ich so ca. 2005 noch angestellt war, bin ich bereits auf verschiedene englischsprachige Blogs aufmerksam geworden, die mit fachlichen und professionellen Inhalten Geld verdient haben. Es war einfach was anderes als die bisher bekannten persönlichen Online-Tagebücher. Als ich mich dann selbständig gemacht hatte, wollte ich zusätzlich zu den Kunden-Projekten was eigenes ausprobieren und da kam ich dann zurück auf die Blog-Idee. Und da ich wenig Freizeit zu dieser Zeit hatte, bot sich das Thema „Meine Selbständigkeit als Webdesigner“ an, da ich mich damit ja sowieso den ganzen Tag beschäftigte. So entstand „Selbständig im Netz“. Aber zu Anfang war es nur Hobby, Testfeld und kleines Nebenstandbein. Mit der Zeit stiegen die Besucherzahlen und ich konnte steigende Einnahmen verbuchen. Ich weiß noch, wie ich damals eine Provision über 250 Dollar erhalten habe. Das war so etwas wie ein Wendepunkt. Es wurde mir bewusst, dass man mit eigenen Sites richtig gutes Geld verdienen kann und so investierte ich dann noch mehr Zeit in meinen Blog.

Kennst du unser E-Book-Bundle? Spare jetzt 6,99 €!

E-Book Bundle von Andreas Hecht

Wie lange hat es bei dir gedauert, bis du vom Bloggen leben konntest? Was waren deiner Meinung nach die ausschlaggebenden Gründe dafür?

Das hat schon recht lange gedauert. Nach rund 2 Jahren kam ich das erste mal über 1.000 Euro im Monat. Und so richtig leben konnte ich nach ca. 3 Jahren von meinen Blog. Ich denke, dass das auch schneller gehen kann, da ich zu Beginn viel lernen musste und nur nebenbei den Blog betreut habe. Investiert man von Anfang an viel Zeit, dann kann es schneller gehen. Dennoch passiert das natürlich nicht über Nacht, das sollte einem bewusst sein. Zudem hatte ich Glück mit der Themenwahl, da sich das Thema „Selbständigkeit“ gut monetarisieren lässt. Bei anderen Themen braucht man teilweise schon deutlich mehr Besucher, um ähnliche Einnahmen zu generieren. Man braucht auf jeden Fall einen langen Atem.

Wie viele Besucher brauchtest du, um vom Bloggen leben zu können? Gibt es eine Kennzahl, die du als Minimum ansehen würdest?

symbolbild-start

Wie schon gesagt, hängt das sehr vom Thema ab. Zudem definiert jeder das „Vom Bloggen leben können“ auch anders. Deshalb ist eine konkrete Aussage hier nicht möglich. Als dritter Faktor kommt hinzu, wie gut man die Monetarisierung angeht. Wer nur auf AdSense setzt braucht viele Besucher. Wer hochwertige und teure eigene Produkte an genau die richtige Zielgruppe verkauft, braucht vielleicht nur ein paar Tausend Besucher im Monat, um davon leben zu können. Eine Pauschalantwort gibt es hier also leider nicht. Bei meinem Blog habe ich ab rund 100.000 Visits im Monat genug zum Leben verdient.

Gab es einen Punkt, an dem du alles hinschmeißen wolltest? Warum und wie bist du darüber hinweg gekommen?

Es gab sicher Momente, wo ich überlegt habe, ob der Aufwand und der Ärger sich lohnt. So zum Beispiel in der ersten Zeit, als ich noch so gut wie nichts verdient und kaum Besucher hatte. Aber auch später, wenn es mal negative Erlebnisse, wie z.B. eine Abmahnung oder sehr unfreundliche Anrufe, gab. Aber unter dem Strich war ich dennoch immer so stark motiviert, sodass ich weitergemacht habe. Das liegt unter anderem natürlich auch am Spaß. Ich hatte schon immer Spaß am Schreiben und den konnte mir bisher keiner nehmen. Zudem ist es natürlich so, wenn man vom Bloggen lebt, kann man auch nicht so einfach aufhören. Und wenn ich jetzt auf mehr als 7 Jahre Bloggen zurückblicke, wirft man so etwas ja auch nicht einfach weg.

Geld im Internet zu verdienen wird fälschlicher Weise oft mit dem Traum von wenig Arbeit mit viel Ertrag gleichgesetzt. Wie sieht deine Realität aus? Wie viele Arbeitsstunden investierst du pro Woche in dein/e Blog/s?

Das ist mittlerweile mein Vollzeit-Job und je nachdem, welche besonderen Projekte ich umsetzen möchte, kommen einige Überstunden hinzu. Gerade zu Beginn waren die Überstunden aber auch notwendig, um überhaupt erfolgreich zu werden. Heute sind sie eher freiwillig, weil ich eine neue Seite, eine neue Aktion oder ein neues Layout umsetzen will. Keinesfalls ist es bei mir so, dass ich früh auf mein Bank-Konto blicke, mich freue und mich dann wieder hinlege. :-) Online erfolgreich zu werden ist mit viel Arbeit, Lernbereitschaft und Durchhaltevermögen verbunden. Alle, die auf viel Geld für wenig Arbeit hoffen, werden leider enttäuscht werden. Wenn man sich aber erstmal was eigenes aufgebaut hat, dann kann man davon natürlich langfristig profitieren. Und dann hat man auch wieder mehr Freizeit und auch die Möglichkeit mehr als ein Angestellter zu verdienen.

Wie planst du die Entwicklung deines/er Blog/s? Schreibst du spontan darauf los oder planst du in Wochen/Monaten/Jahren?

Ich plane grob ein Jahr voraus, wobei das dann nur wirklich große Aktionen und Events betrifft. So z.B. die Nischenseiten-Challenge, die ja 3 Monate gedauert und auch einen gewissen Vorlauf benötigt hat. Die konkreten Artikel plane ich wöchentlich voraus, indem ich Montags einen Wochenplan aufstelle. Natürlich ergeben sich da auch schon immer wieder mal Inhalte für die Folgewochen (z.B. bei Artikelserien), aber viel weiter voraus plane ich bei den normalen Inhalten nicht.

Wie stellst du sicher, dass dir nie die Themen ausgehen und woher weißt du, was dein Publikum auch interessiert?

Zu Anfang habe ich mir tatsächlich Sorgen gemacht, dass mir mal die Ideen ausgehen könnten. Das kennt sicher jeder Blog-Einsteiger. Doch mit der Zeit habe ich mir angewöhnt alle Ideen für neue Artikel als Entwürfe in WordPress festzuhalten. Mittlerweile habe ich da hunderte solcher Ideen gesammelt, sodass ich eigentlich eher das Problem habe, dass ich nicht alles schaffe zu schreiben. Hinzu kommen dann noch aktuelle Themen, die ich aufgreife, Reviews, Interviews etc.. Sorgen um ausgehende Themen habe ich also nicht. Was das eigene Publikum interessiert, findet man mit der Zeit natürlich heraus, aber dennoch gibt es immer wieder Überraschungen. Manche Artikel, von denen ich dachte, die müssten einschlagen, liefen eher durchschnittlich. Andere Artikel entwickelten sich dagegen überraschend zum Leser-Magnet. Das ist also nur bedingt planbar.

Ich versuche einfach Artikel zu schreiben, die für die Leser Mehrwert bieten und die es in dieser Form nicht schon überall gibt. Deshalb finden sich bei mir eigentlich nie reine News-Artikel. Und ich schreibe natürlich vor allem über Themen, die mich selbst interessieren und mir Spaß machen. Sonst könnte ich das nicht seit mehr als 7 Jahren fast täglich machen.

Gibt es deiner Meinung nach Kriterien, die ein Blogthema unbedingt erfüllen sollte, um Geld zu verdienen oder kann man mit jedem Thema als Blogger genug Geld zum Leben verdienen? (gemeint sind Suchvolumen, Branche etc.)

Symbolbild Planung

Es gibt schon große Unterschiede bei den Themen, was Suchvolumen und vor allem das Geld verdienen angeht. Wer wirklich Geld mit seinem Blog verdienen will, sollte deshalb schon beim Start des Blogs neben Spaß und Interesse an dem Thema auch auf das Suchvolumen, die Konkurrenz und das finanzielle Potential achten. Das finanzielle Potential kann man recht einfach in Google AdWords herausfinden, in dem man sich dort die voraussichtlichen Klickpreise für die Keywords anschaut. Je höher diese sind, umso mehr wird man auch mit AdSense verdienen und umso mehr Werbekunden scheint es insgesamt zu geben. Übrigens findet man in diesem Google AdWords Keyword Planer auch das Suchvolumen für einzelne Suchbegriffe heraus. Wenn nach einem Thema pro Monat nur 100 Leute suchen, dann ist das in der Regel viel zu wenig.

Und die Konkurrenz kann man sich entweder direkt in den Google Suchergebnissen anschauen oder mit einem Tool wie Market Samurai analysieren. Das ist wichtig, weil es bei sehr starker Konkurrenz natürlich viel schwerer ist, auf die erste Google-Seite zu kommen, geschweige denn nach ganz oben. Aber man muss schon recht weit nach vorn kommen, sonst nützt auch das größte Suchvolumen nicht viel. Die meisten Google-Nutzer gehen nicht auf die zweite Seite der Suchergebnisse. Man sollte also eine gute Kombination aus hohem Suchvolumen, finanziellem Potential, niedriger Konkurrenz und Spaß am Thema finden.

Kann und/oder sollte man ein erfolgreiches Blog am Reißbrett entwerfen? Wenn ja, was ist entscheidend?

Will man ein Blog als Business betreiben, dann sollte man diesen auch so behandeln. Natürlich spielt Spaß, Leidenschaft und Persönlichkeit bei einem Blog eine wichtige Rolle. Aber man sollte sich eben auch die Business-Faktoren anschauen. Am Reißbrett einen Blog planen ist vielleicht übertrieben, wer aber gar nicht auf die Business-Aspekte achtet, braucht sich später nicht zu wundern, wenn der Blog nur wenig Geld bringt. Aber auch bei aller Planung gibt es natürlich keine Garantie auf Erfolg, egal was einem manche „Experten“ auch versprechen. Bei so gut wie allen erfolgreichen Bloggern gab es schon vorher Versuche mit anderen Blogs, die nicht so gut liefen. Bei mir war das auch so.

Welche Vorkenntnisse braucht deiner Meinung nach ein erfolgreicher Blogger?

Das meiste kann man sich mit der Zeit selbst beibringen, was z.B. SEO, Technik, Vermarktung etc. angeht. Allerdings sollte man Spaß am Schreiben mitbringen und eine gewisse Allgemeinbildung. Zudem sollte man sich in dem Thema, welches man behandeln will, halbwegs auskennen. Man muss kein absoluter Experte sein, aber man sollte zumindest mehr wissen als die eigenen Leser. Ebenfalls hilfreich ist es, wenn man sich im Netz an sich gut auskennt und Erfahrungen hat. Ich bekomme leider immer wieder Anfragen von Leuten, die einen Blog starten wollen, aber bisher gar nicht das Internet genutzt haben und es auch nicht wollen. Das wird nicht funktionieren. Ansonsten lernt man aber viel beim „Machen“. Und selbst wenn der erste Blog kein Erfolg wird, so hat man eine Menge gelernt, was man in den nächsten Anlauf einbringen kann.

Wenn du eine Anleitung für ein Nischenblog zum Geldverdienen schreiben müsstest, welche drei Punkte würden darin in jedem Fall enthalten sein?

Solche Anleitungen habe ich ja schon geschrieben. :-) Enthalten sein muss dabei auf jeden Fall:

  1. Planung des Blogs
    – Thema, Idee, Zielgruppe, Vision, Konkurrenz, Einzigartigkeit
  2. Vermarktung & Optimierung
    – wie man mehr Besucher bekommt und wie man die Einnahmequellen optimiert, um damit wirklich gutes Geld zu verdienen
  3. Durchhaltevermögen
    – wie man dauerhaft dran bleibt, und nicht nach kurzer Zeit aufgibt.

Könntest du jederzeit wieder ein neues Blog aufsetzen von dem du leben könntest? Wenn ja, was unterscheidet deine Herangehensweise von den vielen Tausenden, die scheitern?

Es ist wie gesagt nicht so einfach einen Blog zu starten, der richtig erfolgreich wird. Das braucht Zeit, Durchhaltevermögen und man braucht auch ein wenig Glück. Zudem ist es bei mir so, dass ich mittlerweile völlig ausgelastet bin und einfach keine Zeit für einen weiteren Blog hätte, auch wenn mir da immer wieder Ideen kommen. Aber natürlich habe ich schon eine Menge Erfahrungen in den letzten Jahren sammeln können, die mir heute helfen. Das versuche ich ja unter anderem in meinen Blogs weiterzugeben.

Was unterscheidet – abgesehen von den Einnahmen – einen Profi-Blogger von einem Hobby-Blogger? Anders gefragt: Welche Eigenschaften braucht man als Profi-Blogger?

Für den Profi-Blogger ist es nicht nur Spaß. Dieser gehört meiner Meinung nach auch dazu, um langfristig einen Profi-Blog zu führen, aber er reicht nicht. Es gibt einfach Tage oder Wochen, wo man nicht so motiviert ist. Ein Hobby-Blogger veröffentlicht dann einfach mal nichts, aber ein Profi-Blogger kann sich das kaum leisten. Ich höre immer wieder von Bloggern, dass sie auf die Inspiration warten oder „in der richtigen Stimmung“ sein müssen zum Schreiben. Das ist für einen Profi-Blogger aber zu wenig. Es ist eben zu einem gewissen Teil Arbeit und so muss man dann auch herangehen. Zudem muss man sich als Profi-Blogger neben dem Schreiben von Artikeln noch um vieles andere kümmern. So z.B. um die Vermarktung, SEO, Technik, rechtliche Anforderungen und vieles mehr. Und um es noch einmal zu wiederholen: Durchhaltevermögen und Lernbereitschaft sind sehr wichtig.

Gibt es sonst noch etwas, dass du unseren LeserInnen zum Thema mitteilen willst?

Bloggen ist sicher nicht für jeden etwas, aber das muss es auch nicht sein. Es gibt noch viele andere Möglichkeiten der Selbständigkeit im Netz, so dass man erstmal für sich herausfinden sollte, was einem am besten liegt und womit man sich wohlfühlt.

Über Peer Wandiger

Peer Wandiger erreicht mit dem Selbständig-im-Netz-Blog (kurz SiN) mehr als 159.000 LeserInnen pro Monat und verzeichnet im gleichen Zeitraum mehr als 276.368 Seitenaufrufe (Quelle: Ihre Werbung auf Selbständig im Netz, 15.09.2014). Zudem führt er weitere Blogs und betreibt erfolgreich mehrere Nischenseiten, die ebenfalls finanziell erfolgreich sind. Damit ist Peer Wandiger einer der bekanntesten und erfolgreichsten Blogger im deutschsprachigen Raum.

Das Herzstück seiner Blogarbeit ist jedoch das SiN-Blog. Dort schreibt er fast täglich über die Herausforderungen eines Unternehmers, der wichtige Einnahmen aus seinen Online-Aktivitäten erzielen möchte. Mehr als 3.000 Fachbeiträge hat Wandiger in den vergangenen 7 Jahren zu diesem Thema auf seinem Blog verfasst.

(dpe)

Manuel Diwosch

Manuel Diwosch ist seit 2000 im Medienbereich tätig. 2008 schrieb er erstmals für Dr. Web und startete eigene, professionelle Webprojekte. Er verbindet technisches Know-How mit dem Fachwissen der journalistischen Kommunikation. Als Dienstleister entwirft er Online-Marketing-Strategien für Unternehmen und setzt diese um.

Sortiert nach:   neueste | älteste | beste Bewertung
Peter Wolff
Gast

Märchenstunde? Mal abgesehen davon, dass ich auf der Seite keine einzige Werbung sehe (Adblock sei dank), enthält die (web-technisch mangelhafte) Seite nicht einen lesenswerten Beitrag.

Dieter Petereit
Dr. Web

Hmm. Na ja, wer in der Branche tätig ist und Peer Wandiger nicht kennt, der hat Erweiterungsbedarf hinsichtlich seines Horizontes oder geht noch zur Schule. Um es sehr freundlich auszudrücken, wir sind ja freundlich hier…

ati
Gast

Habe meinen Horizont hiermit erweitert … ;-)

Dieter Petereit
Dr. Web

Nur so kennt man dich ;-)

ati
Gast

Schlecht gefrühstückt? Ich sehe dort auch kaum Werbung. Und? Die W3C-Validierung scheitert. Und? Ich habe eine grosse Anzahl interessanter Artikel entdeckt. Das zählt.

Günter
Gast

@ Peter Wolff
Ganz schön sch… drauf, oder?
OK, so manche penetrante Werbung stört mich auch. Aber mit Adblocker durchs Web zu surfen ist für mich gleichbedeutend mit “über den Zaun klettern” bei einem Konzert oder durch den Notausgang ins Museum. Irgendwie müssen die Inhalte im Netz halt bezahlt werden. Ob durch Werbung, durch die Preisgabe der eigenen Daten oder sonst wie.
Und dass es auf der Seite keinen lesenswerten Beitrag gibt, ist Deine ganz persönliche Meinung. Die Besucherzahlen sagen etwas anderes.

Stefan
Gast
@Peter Wolff, sorry aber da bin ich nicht deiner Meinung. Entweder hast du dich nicht richtig mit der Seite beschäftigt oder du interessierst dich nicht für das Thema. Als ich angefangen habe mit der Thematik Affiliat, Geld im Internet verdienen, war Peer´s Seite die einzige nach unzähligen die richtig gezeigt und beschrieben hat was so geht. Und das auf eine ehrliche weiße, keine Abzocke usw. Ich bin mitlerweile nicht mehr so oft auf SiN aber ab und an schau ich da doch noch mal vorbei, gerade bei der Nischen Challange. Zu dem Interview, ich fand die Fragen ein bisschen zu… Read more »
Dieter Petereit
Dr. Web

Danke für die Anregungen, Stefan. Da das als Serie angelegt ist, werden wir deine Anregungen für künftige Folgen diskutieren.

Manuel Diwosch
Gast

Oh, zeitgleiche Antwort ;)

Dieter Petereit
Dr. Web

Besser beide gleichzeitig als keiner von beiden ;-)

Manuel Diwosch
Gast
Hallo Stefan, deine Kritik mit den Fragen geht an mich und ist angekommen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob es zu dieser Interview-Serie passt, da es mir mehr darum geht, wie man ein solches Blog aufbaut und worauf es ankommt, wenn man damit sein Leben bestreiten will. Technische Erklärungen und Tools-Vorstellungen sind nicht mein Ziel dieser Interview-Serie gewesen, aber deine Idee ist für später auf jeden Fall einmal gespeichert und mal sehen, wie ich ihr einen passenden Spin geben kann (wenn möglich einen, den man noch nicht kennt). Vielleicht für die nächste Serie. Ich hoffe, du hast trotzdem Spaß… Read more »
Stefan
Gast

Kein Ding, ist mir nur so aufgefallen.
Sollte auch nur als Anregung sein, konstruktive Kritik ;-)

Schöne Grüße
Stefan

Torsten
Gast

Schönes Interview. Die Seite http://www.selbstaendig-im-netz.de hat mich auch des öfteren im Leben (Abschlussarbeit, Job etc.) schon begleitet und bietet definitiv gute bis sehr gute Artikel.

Auch wenn es nicht mit Relevanz verbunden ist, aber wie wäre ein Interview(versuch) mit Ludger Winter? ;-)

Hotte
Gast

Haha, göttlich, “Winter’s Witzebox bei drweb.de”; könnte glatt ‘ne neue Kolumne draus werden!

Andreas
Gast

Also Selbständig im Netz ist besonders für Leute die beginnen wollen im Netz aktiv zu werden eine sehr informative Seite. Es gibt viele Tipps, Empfehlungen und motivierende Berichte. Für mich immer wieder ein schöner Zeitvertreib auf der Seite reinzublicken.

Nico
Gast

Von Selbständig im Netz konnte ich mir schon den ein oder anderen Tipp abgreifen. Allgemein kann ich den Blog empfehlen. Peer, viel Glück für die Zukunft!

trackback

[…] “Vom Bloggen leben”-Teil 1: Interview mit Peer Wandiger […]

wpDiscuz